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Böse stiefmutter wegen konflikten mit dem partner

13. Dezember 2014 um 23:21

Hallo liebe Leserin, dies ist mein erster Forumbeitrag und ich brauche dringend Hilfe. ich bin gerade einmal 22 Jahre alt und schon Ehefrau und Stiefmutter. Mein Mann (27) und ich sind seit 4 jahren ein Paar und seit einem halben Jahr verheiratet. Als wir zusammen gekommen sind war er gerade frisch getrennt und Vater eines 4 Monate altem Jungen. Er und seine Expartnerin sind alles andere als gut auseinander gegegangen, bekriegen sich bis heute und haben unter solchen Verhältnissen also einen gemeinsamen Sohn. Ich kenne den kleinen also schon von klein auf was ja eigentlich beste Voraussetzungen dafür sein sollten eine gute Stiefmutter zu werden...denn er kennt seine leibliche Mutter und Vater nicht zusammen. Sondern nur seinen Vater und mich zusammen. Nun ja anfangs war alles schön und einfach ... hab seine ersten Schritte miterlebt und alles was dazu gehört aber so nach und nach tauchen die ersten Probleme auf und ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Mein Mann ist ein sehr guter Vater und würde alles für seinen Sohn tun aber leidet unter extremen Gewissensbissen. Das er als Vater nicht gut genug ist, das sein Sohn unter solchen zerrütteten Familienverhältnissen aufwächst, zu wenig Zeit und zu wenig Aufmerksamkeit für ihn hat usw. Dazu kommt noch das ihm das auch ständig seine Expartnerin unter die Nase reibt und keine Gelegenheit auslässt ihn schlecht zu reden. Auf Grund dessen versucht er natürlich alles um das Gegenteil zu beweisen, der typische Wochenendvater also... immer irgendwelche Ausflüge an den Wochenenden die dem kleinen besonders viel Spaß bereiten sollen, Geschenke und ihm möglichst keinen Wunsch ausschlagen, wo ich ihn natürlich auch verstehen kann dies meiner Meinung nach aber der völlig falsche Weg ist seine eigenen Gewissensbisse zu besänftigen. Der Kleine ist mit seinen 4 Jahren schon ein ziemlich verwöhntes Einzelkind was kaum Grenzen kennt... anscheinend werden diese ihm von seiner leiblichen Mutter auch nicht gesetzt. Da ich aber über solche Dinge nicht so einfach hinweg blicken kann rutsche ich sehr oft in die Rolle der bösen Stiefmutter weil ich dennoch versuche ihn richtig zu erziehen und benehmen beizubringen. Dadurch wird jedes meiner Wörter und Handlungen von meinem Mann sehr kritisch betrachtet und ist in seinen Augen irgendwie immer falsch.... Ansonsten verstehen wir uns wunderbar und sind sehr harmonisch im Umgang miteinander. Doch sobald das Wochenende naht ( und der Kleine ist jedes Wochenende bei uns ) fliegen die Fetzten weil wir irgendwie nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen in der Rolle als eingespieltes Elternteam. Und ich Stoße da wirklich an meine Grenzen denn der Kleine ist wie gesagt 4 Jahre alt und momentan in einer ziemlich schlimmen Trotzphase. Und der Kleine bedeutet mir schlichtweg auch einfach zu viel weil ich ihn sehr lieb habe als das ich über solche Dinge in denen er meiner Meinung total falsch regiert und handelt einfach die Augen verschließe. Gerade weil ich ihn liebe möchte ich ihn nach bestem Wissen und Gewissen das beste Beibringen was ich kann. In diesen Momenten wo ich Kritik ausübe vergisst mein Mann aber ganz schnell was ich dem Kind alles gutes tue, wie viel Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe ich im schenke sondern sieht in diesem Moment nur das jemand seinen Jungen verletzt und schmeißt sich wie ein Löwe davor. Und untergräbt meine Autorität vor dem Jungen somit komplett. Entsprechend wenig Respekt hat der Kleine also auch vor mir und nimmt das was ich sage nicht ernst weil mein Mann mich auch nach unserer Hochzeit einfach nicht als eine berechtigte Erziehungsperson und Stiefmutter akzeptiert. In unseren Gesprächen danach ist er eigentlich meistens auch ganz einsichtig reagiert aber dann bei den nächsten Situation wieder genauso. Da wir beide uns deswegen immer wieder streiten fällt meine Freude auf das kommende Wochenende entsprechend mau aus. Mein Magen verkrampft sich jedesmal wenn ich daran denke es ist Freitag, der kleine kommt und ich könnte wieder irgendwas falsch machen, ihm nicht gerecht werden was sich teilweise auch negativ auf meine Beziehung zu dem Kind auswirkt. und man sagt ja kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen... ich fürchte mich total davor das wenn wir es jetzt nicht auf die Reihe bekommen die Probleme größer werden und unsere junge Ehe daran zerbricht! Kennt jemand eine ähnliche Situation? Was kann ich anders/besser machen?

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21. Dezember 2014 um 16:25

Kommunikation
Kannst Du mit der Mutter reden oder herrscht bei Euch Funkstille?

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21. Dezember 2014 um 20:13
In Antwort auf odessa_12521237

Kommunikation
Kannst Du mit der Mutter reden oder herrscht bei Euch Funkstille?

Funkstille
Funkstille. Und seit wir geheiratet haben redet sie auch nur schlecht über mich. Aber da steh ich drüber! Leider kommunizieren Sie und mein Mann bis auf das nötigste wie Abholzeiten auch nicht wirklich mit einander.

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21. Dezember 2014 um 23:41

Hast Du
Stiefmütter in Deiner Nähe? Freundinnen, mit denen Du Dich austauschen kannst? Das hilft. Falls nicht, lies doch mal ein wenig auf meinem Blog. Findest Du unter stiefmuterblog . com. Du bist mit Deinem Problem auf jeden Fall nicht allein. LG, Suse

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8. Januar 2015 um 5:31

Abstand
Ich weiss es hört sich hart an, aber manchmal muss man Abstand halten. Das hat mir und meinem (Ex)-Freund gut getan wenn die Kinder da waren. Anfangs waren sie begeistert von mir, dann fing die KiMu die Kinder gegen mich aufzuhetzen ("hört nur auf euren Vater", "R***** hat nicht immer recht" etc...) so dass ich sehr wenig an die Kinder herankomme. Auch ein Gespräch mit ihr war nicht möglich, da sie regelmässig Angst hatte, dass ich ihr die Rolle als Mutter wegnehmen möchte, dabei will ich mit 21 nicht schon Mutter von 2 fremden Kindern sein, sondern möchte bald meine eigene Familie starten. Dies ist unteranderem auch ein Trennungsgrund, da mir das mit der Patchworkfamilie zu viel wird (Seine Kinder kommen jedes zweite WE und meine 16-jährige Schwester wohnt auch bei mir).
Auch ich habe sehr viel bei der Erziehung beigesteuert, alles bezahlt, geputzt, gewaschen, Zeit investiert und zum Dank kam nicht mal ein "Dankeschön"
Nun soll er merken, was er hatte! Schade, dass die Kinder wieder einen Verlust erleben (sie beide haben die Scheidung der Eltern erlebt) aber irgendwann sind die reserven aufgebraucht...

Viel Glück!

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10. Januar 2015 um 22:25
In Antwort auf shlomo_11985119

Funkstille
Funkstille. Und seit wir geheiratet haben redet sie auch nur schlecht über mich. Aber da steh ich drüber! Leider kommunizieren Sie und mein Mann bis auf das nötigste wie Abholzeiten auch nicht wirklich mit einander.

Raushalten
Ich bin stiefmutter eines 11 jährigen der zeitweise bei uns gewohnt hat.
Ich kenne ihn seit dem er eins ist.
Ich hab mich da voll reingehangen wollte aber nie die mutter ersetzen. Mein mann fand das auch nicht so lustig das ich strenger war. Aber naja ich denke halt regeln müssen sein.

Es kam immer zum streit. Also habe ich mich rausgehalten. Und nur das nötigste dazu gesagt also einfach keine regeln mehr aufgestellt, denn ich bin nicht die mutter!
Aber als wir selbst kinder bekamen und mein mann merkte das sie auch die selben regeln haben kam das thema nie wieder auf. Er hatte das gefühl ohne das ich das wollte den jungen irgendwie was böses zu wollen.

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