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Böse Schwiegermutter?

29. September 2014 um 7:55

Hallo, ich schreibe hier, weil ich hoffe, vielleicht die Meinung anderer junger Familien zu erfahren.
Ich bin eine Schwiegermutter. Ich habe niemals meiner Schwiegertochter Vorschriften gemacht. Ich habe sie niemals kristisert. Mein Sohn hat, als sie schwanger war, mir immer gesagt, ich solle mich freuen, dass ich Oma werde, was natürlich auch der Fall war und ist. Ich habe mich riesig gefreut und der Kleine ist supersüß!
Aber sie hält den Kontakt nun kurz, will uns eigentlich gar nicht sehen. Ich komme mir vor, als müsse ich um 5 Minuten, die ich ihn sehen möchte, betteln. Sie unterhält sich nicht mit mir oder nur widerwillig, freut sich auch nicht über Geschenke für den Kleinen. Ich dache, ich darf ihn mal ausfahren, nein darf ich nicht. Die paar Mal, die ich da war, kam ich mir vor, wie widerwillig reingelassen und ganz schnell wieder rausgeschmissen.
Ich hab dann gefragt, was los ist mit dem Egebnis, es sit so, weil ich nicht ihre mama bin.
Ich kenne so etwas aus meiner Herkunfstfamilie, dass es eine liebe und eine böse Oma gibt, die böse Oma aber gar nicht böse war, so schätze ich das heute ein. Ich will so etwas nicht. Ich möchte nicht die "böse Oma" sein. Ich will auch kein so unterkühltes Verhältnis zu meiner Schwiegermutter haben. Ich würde ihr niemals reinreden in haushalt und Kindererziehung, ich wünsche mir einfach nur ein herzliches Verhältnis.

Bitte schreibt Eure Meinung als Mutter oder Shwiegermutter
Viele Grüße
Katnis

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29. September 2014 um 21:00

Hm
Hast du ihr das mal so gesagt?
Wie alt ist das Enkelkind denn?
Bei mir ist es so, dass ich meinen Sohn auch nicht aus den Händen gebe, aber halt auch nicht meiner Familie. Sie dürfen ihn gern auf den Arm nehmen, wenn er das möchte aber allein weggehen mit ihm nicht. Er ist knapp 6 Monate alt.
Ich finde es auch anstrengend, wenn mein Schwiegervater da ist (Schwiegermutter ist tot), nicht, weil ich ihn nicht mag, sondern weil ich mich dann immer in der Pflicht fühle, alles perfekt aufgeräumt zu haben und am besten noch nen Kuchen gebacken zu haben.
Es ist halt was anderes als die eigene Familie da darf auch gern mal was rumliegen
Insgesamt versuch ich aber, dass es fair ist und er seinen Enkel auch sieht. Er macht auch oft Geldgeschenke und mir ist das unangenehm. Frag sie mal, ob sie das nicht so mag. Das muss gar nicht böse gemeint sein.

Lg

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3. Oktober 2014 um 14:52
In Antwort auf vera_12569117

Hm
Hast du ihr das mal so gesagt?
Wie alt ist das Enkelkind denn?
Bei mir ist es so, dass ich meinen Sohn auch nicht aus den Händen gebe, aber halt auch nicht meiner Familie. Sie dürfen ihn gern auf den Arm nehmen, wenn er das möchte aber allein weggehen mit ihm nicht. Er ist knapp 6 Monate alt.
Ich finde es auch anstrengend, wenn mein Schwiegervater da ist (Schwiegermutter ist tot), nicht, weil ich ihn nicht mag, sondern weil ich mich dann immer in der Pflicht fühle, alles perfekt aufgeräumt zu haben und am besten noch nen Kuchen gebacken zu haben.
Es ist halt was anderes als die eigene Familie da darf auch gern mal was rumliegen
Insgesamt versuch ich aber, dass es fair ist und er seinen Enkel auch sieht. Er macht auch oft Geldgeschenke und mir ist das unangenehm. Frag sie mal, ob sie das nicht so mag. Das muss gar nicht böse gemeint sein.

Lg

Danke für die nette Antwort!!
Hallo,

vielen Dank für Deine Antwort.

So richtig komme ich nicht zum Zuge, mit ihr zu reden. Ich spüre ihre Ablehnung. Mein Sohn redet noch mit mir, aber auch nur in der Form, dass er mein Verständnis einfordert. Aber ich nerve nicht, ich rufe nicht dauernd an, ich mache keine Vorschriften.

Sie hat keine Verpflichtungen, wenn ich komme. es ist normal auch für mich, wenn ich Kuchen oder überhaupt essen mitbringe, wenn sie es so möchten. Aber dann nach dem essen sofort gehen zu müssen oder sich Vorwürfe anhören müssen, nein, es waren Beleidigungen...

Mein Enkelsohn ist erst zwei einhalb Monate alt, gut das ist noch klein und ich würde ihn auch gar nicht alleine behalten wollen oder versorgen wollen, weil ich viel zu viel Angst hätte, etwas falsch zu machen. Aber ich hätte gern sagen wir mal so, so wie ihre Eltern irgendwie dazu gehört im weiteren Sinne, teilhaben können an seinen Entwicklungsfortschritten.

Ich weiß es auch nicht, ob es normal ist, dass man mit einem Baby drei Monate lang nicht das Haus verlässt (außer wenn man zum Arzt muss). Ich mische mich nicht ein, sage dazu nichts, weil es ihr Leben ist. Aber es wundert mich.

Ich bin übrigens keine alte Oma, stehe voll im Leben, bin voll berufstätig und kriege auch sonst so Einiges auf die Reihe. Ich schwärme auch nicht "von der guten alten Zeit", denn ich freue mich, dass es dem Kleinen wirkich an nichts fehlt.

Kann mir jemand aus der Sichet einr jungen Mami einen Rat geben?

Liebe Grüße

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11. Oktober 2014 um 4:38

Hey
Ich bin eine junge mami und ich hatte ganz extreme probleme damit nach der geburt wenn jemand meine tochter halten wollte also auch noch wochen danach auch wenn mein freund sie auf denn arm genommen hat. Das mit dem nicht rausgehen klingt für mich schon fast bisschen nach babyblues vieleicht hat sie ja bisschen zu viele hormone und ist deshalb abweisend und wütend. Hattet ihr denn vor dem baby ein gutes verhältniss? Wenn ja würde ich sie mal direkt drauf ansprechen vielleicht mal auf eine liebe mütterliche art das du ihr sagst wie toll sie das mit dem kleinen macht und kannst sie ja auch fragen wie es bei ihr ist ob sich die hormone schon wieder bisschen normaliesiert haben würde da auch bisschen flunkern und sagen das du nach der geburt unter denn ganzen hormonen gelitten hast. Vielleicht nimmt ihr das auch die angst perfekt sein zu müssen. Ich weiss noch als meine schwiegermutter zum ersten mal kam nach der geburt sie hat mir meine kleine aus dem arm gerissen und gesagt ich soll mich hinsetzten sie kümmert sich jetzt um das kind. Meine tochter ist 11/2 jahre und sie war nur 1 mal für 2 stunden bei einer freundin weil es nicht anders ging ansonsten war sie noch nie mit jemand anderem unterwegs (mit ihrem papi schon) aber es war immer jemand von uns dabei. Wünsche dir auf jeden fall viel glück und berichte doch ob sich was gebessert hat

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2. November 2014 um 18:14

Klärendes Gespräch
Ich würde es nochmal über die kommunikative Ebene versuchen. Auch ich habe mich etwas überrollt gefühlt, als meine Schwiegereltern am Tag nach der Entlassung aus dem Krankenhaus mit neugeborenem Baby gleich als Übernachtungsgäste für mehrere Tage zu Besuch kamen - gut sie haben in einer Pension übernachtet - in unsere kleinen Wohnung wäre damals gar kein Platz gewesen. Aber mir war das alles zu viel. Kaffee kochen und Baby und dann nebenan im Badezimmer meinen Dammriss mit Wannenbädern pflegen. Das ist alles unkomplizierter mit der eigenen Mama. Da kann man einfach den Pulli hochschieben und stillen. Trotzdem sollte es fair bleiben. Für mich hört sich das Verhalten deiner Schwiegertochter unbegründet und etwas unfair an. Bitte nicht mit Vorwürfen in ein Gespräch einsteigen, sondern einfach die eigenen Wünschen in ich-Botschaften vermitteln. Nicht zu viel auf einmal fordern. Viel Glück für das Gespräch!

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