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Bin total fertig-glaube meine Tochter hat Schlafstörung!

30. Juli 2013 um 12:12 Letzte Antwort: 18. August 2013 um 12:45

Hallo! Ich habe ein riesiges Problem. Ich glaube meine
Tochter 20 Monate hat eine Schlafstörung. Diese äußert sich folgendermaßen: Sie schläft abends nach einem Ritual ca. um 20 Uhr ein. Oftmals wird sie zwischen 0 und 2 Uhr nachts wach und dann beginnt der Sie redet,lacht, erzählt und schreit
ganz viel und lang. Ich muss dazu sagen sie weint nicht wirklich.Eher wirkt sie aufgedreht und irgendwie dessorintiert.
Es hört sich jetzt seltsam an, aber sie wirkt wie jemand der eine Aufputschdroge in sich hat. Ich weiß dann schon im Vorhinein, dass sie sich durch nichts beruhigen lässt.
Normalerweise lässt sie sich durch eine Flasche Tee
beruhigen oder wenn ich sie zu mir ins Bett hole. Hier schägt sie um sich , wenn man versucht sie durch Festhalten zu beruhigen. Man muss dazu sagen, sie bewegt sich in diesem Zustand wie verrückt und anfangs dachte ich es sei eine gute Idee, sie zu wiegen. Legt man sie einfach ins Bett,kommt sie gar nicht mehr zur Ruhe. Denn auch das habe ich schon versucht, da sie ja nicht wirklich schreit. Das Ganze geht etwa seit Josie ein Jahr alt wurde. Es ist allerdings so, dass sie durchaus Durchschlafen kann. Der Spuk geht bis zu fünf Nächten hintereinander und ist dann plötzlich überstanden. Um nach einpaar geruhsamen Nächten wieder von vorne zu beginnen.Mittlerweile bin ich schon ziemlich fertig, denn wir bauen um und Josie muss noch in unserem Schlafzimmer schlafen. Ich habe versucht mit meinem Kinderarzt zu reden.
Aber der meinte nur, das passiere schon mal, dass Kleinkinder schlecht schlafen. Ich allerdings habe drei Kinder und finde das Verhalten regelrecht gruselig.Es belastet auch obwohl ich eine geduldige Mutter bin meine Beziehung zu dem Kind, da Josie auch tagsüber ein starker Charakter und fordernd ist. Habt ihr Erfahrung mit diesem ungewöhnlichen Schlafverhalten und könnt mir Tipps geben.
Ich muss noch erwähnen die Kleine macht 1,5 h Mittagsschlaf,habe es aber schon versucht mit weniger kommt sie nicht aus.

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1. August 2013 um 18:32

Das macht mir Mut!
Ich bin froh, dass du das sagst, dann werde ich es lockerer
nehmen. Ich war besorgt , weil eine Freundin mir von dem sogenannten " Nachtschreck" erzählt hat und das soll
wohl nicht so ohne sein. Hatte das aber auch bis dato noch nie gehört. In den letzten beiden Nächten war es jedoch besser und ich warte jetzt mal ab.

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9. August 2013 um 2:19

Meine tochter
hat in dem alter noch ab und an eine flasche milch gekriegt, wenn sie nachts wach wurde. manchmal hat das aber nicht geholfen und sie war die halbe nacht hellwach. aber das war nicht jede nacht bzw nicht mehrere nächte hintereinander.
ich denke das sich das mit der zeit gibt. versuch es mal mit warmer milch, wenn sie wach wird. so mit 3 hat das bei meiner aufgehört und sie wird höchstens noch wach , wenn sie schlecht geträumt hat oder durst hat bzw auf toilette muss.
wenn es der nachtschreck wär , würde sich das anders äussern. in der regel weint das kind und lässt sich für einige minuten überhaupt nicht beruhigen und kriegt nichts um sich herum mit...wirkt auf die eltern sehr schlimm, weil man nichts machen kann... aber die kinder kriegen keinen schaden davon und wissen am nächsten tag nichts mehr davon. kann sein das es bei deiner tochter ne ausgeprägte form vom nachtschreck ist,aber wie gesagt , schlimm ist das nicht. mit dem alter gibt sich das normalerweise. meine tochter hatte solche schreianfälle nur 2-3 mal im kleinkindalter.
versuch es beim nächsten mal mit milch, vielleicht hat sie einfach nur hunger, ist in dem alter nicht ungewöhnlich.

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9. August 2013 um 9:34

Schwierig zu sagen!
Also, es ist für mich sehr schwierig auszumachen, woran das Problem wirklich liegt. Ich kenne weder den Nachtschreck,
noch Schlafwandeln wirklich.
Ich versuche das Problem auch von der anderen Seite zu sehen. Es kann auch ein Erziehungsproblem sein, denn Josie will nachts ganz offensichtlich Beschäftigung. Es nutzt dabei auch nichts, wenn ich sie ins eigene Bett hole und kuschele, um sie zu beruhigen. Das akseptiert sie nur ganz schlecht und stößt mich und meinen Mann sogar weg. Ich denke sie will aufstehen und spielen. Man muss dazu sagen, dass meine Tochter einen für dieses Alter sehr ausgeprägten Willen hat und auch tagsüber extrem "trotzt". Manchmal habe ich das Gefühl, sie will auch nachts wissen, wie weit sie gehen kann.
Aber man muss sagen, sie geht echt sehr weit. So dass ich oft in letzter Zeit das Gefühl habe , dass sie tagsüber müder ist als sonst. Diese nächtlichen Attacken sind mit dem tagsüber trotzen schlimmer geworden. Da ich nun in meinem Bekanntenkreis oft gehört habe,man soll das Sprechen und
Spielen ignorieren. Ich das aber beim besten Willen nicht kann, weil ich durch einen Umbau bedingt noch im selben Zimmer wie Josie schlafe, gebe ich ihr meistens etwas zu trinken und gucke auch sonst das alles klar ist und wenn sie sich hiernach nicht beruhigt,wandere ich zu meiner größeren Tochter ins Zimmer und schlafe dort weiter. Ist ein bißchen eine komische Maßnahme,aber aus seltsamen Gründen ist Josie dann meistens ruhig. Mein Mann bleibt bei Ihr. Doch der verschläft den Spuk oft.
Ich denke nur, das ist natürlich keine Dauerlösung. Aber es entlastet mich,denn ich fühle mich regelrecht tyrannisiert und so bin ich ausgeruht und kann mich tagsüber gut um sie kümmern.

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9. August 2013 um 12:10
In Antwort auf kaptainmorgana

Schwierig zu sagen!
Also, es ist für mich sehr schwierig auszumachen, woran das Problem wirklich liegt. Ich kenne weder den Nachtschreck,
noch Schlafwandeln wirklich.
Ich versuche das Problem auch von der anderen Seite zu sehen. Es kann auch ein Erziehungsproblem sein, denn Josie will nachts ganz offensichtlich Beschäftigung. Es nutzt dabei auch nichts, wenn ich sie ins eigene Bett hole und kuschele, um sie zu beruhigen. Das akseptiert sie nur ganz schlecht und stößt mich und meinen Mann sogar weg. Ich denke sie will aufstehen und spielen. Man muss dazu sagen, dass meine Tochter einen für dieses Alter sehr ausgeprägten Willen hat und auch tagsüber extrem "trotzt". Manchmal habe ich das Gefühl, sie will auch nachts wissen, wie weit sie gehen kann.
Aber man muss sagen, sie geht echt sehr weit. So dass ich oft in letzter Zeit das Gefühl habe , dass sie tagsüber müder ist als sonst. Diese nächtlichen Attacken sind mit dem tagsüber trotzen schlimmer geworden. Da ich nun in meinem Bekanntenkreis oft gehört habe,man soll das Sprechen und
Spielen ignorieren. Ich das aber beim besten Willen nicht kann, weil ich durch einen Umbau bedingt noch im selben Zimmer wie Josie schlafe, gebe ich ihr meistens etwas zu trinken und gucke auch sonst das alles klar ist und wenn sie sich hiernach nicht beruhigt,wandere ich zu meiner größeren Tochter ins Zimmer und schlafe dort weiter. Ist ein bißchen eine komische Maßnahme,aber aus seltsamen Gründen ist Josie dann meistens ruhig. Mein Mann bleibt bei Ihr. Doch der verschläft den Spuk oft.
Ich denke nur, das ist natürlich keine Dauerlösung. Aber es entlastet mich,denn ich fühle mich regelrecht tyrannisiert und so bin ich ausgeruht und kann mich tagsüber gut um sie kümmern.

Versuch es doch
erst mal mit ner flasche milch nachts.

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16. August 2013 um 22:00

Klingt
für mich nach Nachtschreck.
Da kann man nicht viel dran machen aber es verwächst sich.

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18. August 2013 um 12:45
In Antwort auf ano100

Versuch es doch
erst mal mit ner flasche milch nachts.

Gut zu wissen!
Das mit der Milch versuche ich immer. Wohlgemerkt warme Milch mit Honig,weil Josie Flaschenmilch nicht trinkt . Das wirkt leider eher selten. So jedes dritte Mal.
Ich nehme Josie zu mir und versuche sie bei mir schlafen zu
lassen oder wiege sie ein bißchen. Wie gesagt manchmel bringt es was , aber meistens
Wie gesagt,oft wandere ich aus und da Josie nur redet und nicht weint,halte ich das auch für gut, denn das Problem
wird scheinbar durch meine Anwesenheit verstärkt.
Außerdem bin ich mit etwas Schlaf tagsüber entspannt und das halte ich auch für meine anderen Kids für wichtig .
Allerdings habe ich die nächste Woche eine Vorsorge untersuchung und da will ich dem Arzt noch einmal sagen,
dass Josies Schlafverhalten zumindest ungewöhnlich ist.
Wenn er dann immer noch so desinteressiert reagiert,hole ich eine zweite Meinung ein.
Aber gut zu wissen, dass der Nachtschreck sich auswächst,
hoffen wir schnell.

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