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Bin ratlos: Baby mit 9 Monaten will nur Milchflasche...

28. Oktober 2002 um 15:26

Hallo!
Ich bin am Ende mit meinen Ideen und Kräften: Meine Tochter will mit über 9 Monaten nach wie vor nur ihre Milchflasche trinken. Mit etwa 8 Monaten glaubte ich schon es geschafft zu haben: Sie aß bis auf zwei Mahlzeiten etwa 10 Tage lang alles vom Löffel, zwar keine riesigen Portionen, aber immerhin. Dann waren wir im Urlaub und sie wollte wieder nicht mit dem Löffel essen (bin aber noch hartnäckig geblieben) und nun ist sie seit etwa 10 Tagen krank mit Grippe, Mundsoor und Durchfall und bekommt wieder Ihre Fläschchen, weil sie bei jedem Löffel ein riesiges Theater gestartet hat.

Ich denke, ich habe wirklich schon alles ausprobiert, sei es "Füttertechniken" und "Eßatmosphäre", oder die verschiedensten Lebensmittel. Auch habe ich versucht, sie z.B. Obst, Brot etc. selbst essen zu lassen, was eine zeitlang ging, aber jetzt spielt sie nur noch mit der Nahrung. Früher und auch jetzt wieder habe ich irgendwie das Gefühl, dass sie gar nicht richtig versteht, dass Löffelessen etc. auch Nahrungsaufnahme ist.
Mit der Kinderärztin habe ich schon gesprochen. Sie sagte, meine Tochter muss unbedingt mit dem Löffel essen, um auch Gemüse, Fleisch etc. zu bekommen, ansonsten drohten Mangelerscheinungen. Ihr Tipp war: Aushungern, wenn sie genug Hunger hat, wird sie schon essen. Das habe ich etwa 3 Tage lang durchgehalten - und meine Tochter auch, die dann entsprechend schlecht gelaunt war, aber immer noch nicht aß (das war mit etwa 7,5 Monaten). Beim nächsten Arztbesuch kam nach einer kleinen Standpauke der gleiche Rat und dann klappte es ja auch o.g. 10 Tage lang. Ich habe bei dieser Ärztin immer das Gefühl, sie meint ich sei zu nachgiebig, was aber definitiv nicht so ist. Auch andere Personen haben versucht meine Tochter zu füttern, was ebenso schief ging. Die Kinderärztin meinte auch noch, dass es mit steigendem Alter auch immer schwieriger wird, die Kleine an den Löffel zu gewöhnen; noch schwieriger??? )

Zur Zeit ist es so, dass meine Tochter noch krank ist, es ihr aber schon besser geht und ich daher immer mal wieder versuche, ihr das eine oder andere zu geben. Nun kommt noch hinzu, dass sie es momentan sehr lustig findet, mir alles wieder entgegenzuprusten und zwar bei jedem Bissen. (Allerdings macht sie das eine oder andere Mal freiwillig den Mund auf.) Ich weiß überhaupt nicht mehr weiter...

Allerdings muss ich zur Info noch hinzufügen, dass meine Tochter sich ansonsten wirklich zeitgerecht und wunderbar entwickelt, eher etwas dünn ist (aber nicht zu doll) und recht quirlig. Nahrung - auch aus dem Fläschchen - stand schon immer bei ihr ganz hinten an - nachdem es doch so viele schöne Sachen zu entdecken gibt. Also das Eßproblem ist im Prinzip der einzige Wermutstropfen...

Also hier sind nun meine konkreten Anliegen:

1) Hatte jemand von Euch das gleiche Problem, also hat auch gar nichts geholfen?
2) Wie schaut es aus mit Mangelerscheinungen; ist die Gefahr wirklich gegeben, oder kann ich noch etwas warten?
3) An wen kann ich mich wenden? Gibt es eine Art Kreuzung aus Kinderarzt und "Eßtherapeut"?

Ich bedanke mich schon im Voraus für Eure Hilfe und sende Euch ganz liebe Grüße!!!!

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28. Oktober 2002 um 15:33

Naja, viel helfen...
kann man da nicht.

Unsere Tochter (13 Monate) trinkt auch heute noch ihre Milchflasche - zumindest morgens. Sie ißt zwar schon selbstständig, aber auf ihre Flasche will sie einfach nicht verzichten!

Lass Deinem Kind Zeit - irgendwann wird es einfach nicht mehr satt!

Magelerscheinungen kann ich mir nicht vorstellen, weil Kinder sich das holen, was sie brauchen!
(Siehe Zeitschrift Eltern - aktuell)

Sprech trotzdem mal mit dem Kinder- oder Hausarzt!

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28. Oktober 2002 um 21:52

Hi abbuja,
ich kenne das Problem. Auch meine Kleine wollte nicht so, wie ich das gerne gehabt hätte. Ich habe vieles ausprobiert. Alles hat immer für ein paar Löffelchen gereicht, aber nicht mehr. Irgendwann bin ich dann auf den Trichter gekommen. Sie wollte selber essen, mir ihrem eigenen Löffel, seither klappts prima. Sie bekommt ihren Löffel und ich habe einen und so wechseln wir uns ab. Erst kommt einer von mir und dann darf sie selbst. Natürlich gibts ein bisschen ne Schmiererei drumherum, aber das macht nichts. Fingerfood ist zwischenzeitlich der totale Renner (Pfannkuchen, gegartes Gemüse, wie Karotten, Nudeln ohne Soße etc.)
Ich gehe davon aus, dass sie die Flasche selbst hält und das gefällt ihr sicher besser, als gefüttert zu werden. Probiers mal aus, vielleicht funktioniert es ja auch bei Deiner Kleinen.
Desweitern kannst Du das Essen ein bisschen tunen, indem Du Butter und Sahne verwendest. Da bekommst Du noch ein paar zusätzliche Kalorien auf den Löffel. Den Tip hat mir eine Freundin gegeben, die mit ihrer Kleinen ein ähnliches Problem hatte und auch deswegen zum Arzt ging.
Ich denke Kinder wollen "Essen" erfahren und begreifen, erleben was man alles mit dem Essen anstellen kann und solange sich dies im Rahmen hält, sollte man sie auch gewähren lassen.
Zwinge sie nicht zum Essen, damit errreichst Du das Gegenteil und die Essensaufnahme wird zum täglichen Kampf und Kraftakt für beide.

Vielleicht solltest Du Dich nach einer anderen Kinderärtzin umschauen, denn die, die Du beschreibst, ist scheinbar nicht sehr einfühlsam und gut aufgehoben kommst Du Dir ja auch nicht vor. Ich persönlich finde die Methode des "Aushungerlassens" für ziemlich besch*****.
Du quälst Dich und Deine Kleine damit und beide leiden.
Höre auf Dein Gefühl Mütter haben meistens den richtigen Instinkt dafür, was richtig und was falsch ist und fahren besser damit, sich nichts aufzuzwingen.
Was das "Entgegenprusten" betrifft, mach am besten null Aufsehen darum, je coller Du bleibst, desto uninteressanter wirds für sie mit der Zeit.

Diese Phase geht vorüber!
Das denke ich mir immer, wenn bei uns gerade wieder ne stressige Zeit angebrochen ist und
ich nicht mehr weiter weiß.

Das wird schon, mach Dir mal nicht soviel Gedanken. Solange sie wenigstens die Flasche nimmt, kriegt sie ja was in den Bauch. Hier kannst Du übrigens auch Karottensaft, Orangensaft, Beeren, Bananen und anderes Obst oder Obstmus aus dem Gläschen bei mixen (Breisauger). Das schmeckt gut und Du musst Dir nicht den Kopf wegen einer eventuellen Mangelernährung zerbrechen.

Gruss Lele

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28. Oktober 2002 um 22:09

Überlisten ?
Hallo,

meine Kleine hat zwar das mit-dem-Löffel-essen sehr gut angenommen und kann nun schon fast alleine essen - abgesehen von den Schweinereien, die sie mitunter trotzdem beim Essen anstellt (ändert sich das jemals ?). Auf ihr Einschlaf-Fläschchen besteht sie immer noch hartnäckig. (mit 21 Mon.) Doch das macht mir nicht viel aus, weil sie damit wirklich problemlos einschläft.
Vielleicht klappt es, wenn Du sie ein bisschen überlistest: Hast Du es schon mal mit Honig probiert? Tauche die Löffelspitze in Honig (oder etwas anderes süßes) und lass sie davon kosten.
Wenn es ihr schmeckt, wird sie den Löffel mit "angenehmen Geschmack" in Verbindung bringen und nach einer Weile auch andere Breie annehmen. Ich habe meiner Tochter den Löffel anfangs auch nicht ganz voll gehäuft vor die Nase gehalten, sondern immer nur ganz wenig. Wie ein Spiel. (Löffel nur ablecken lassen) Allmählich habe ich dann die Dosis erhöht und es hat geklappt. Aber meine Tochter hat immer schon gern gegessen, da war das keine große Angelegenheit. Ich glaube auch nicht, dass sie so schnell gleich Mangelerscheinungen bekommt. In den Fertig-Milchnahrungen sind sicher auf ihr Alter abgestimmte Nahrungszusätze drin. In einigen Monaten, wenn sie schon sicher auf zwei Beinen marschiert und die Welt ohne fremde Hilfe erforscht, wird sich dieses Problem sicher irgendwann lösen (Neugier, mit den Eltern mitessen wollen, von Mamas Suppe kosten usw.)
Aber zwingen ist sicher nicht gut, weil damit wird das Essen für das Baby eine Qual und das sollte es ja wirklich nicht sein...

Wünsche Dir trotzdem viel Geduld!

Memory

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29. Oktober 2002 um 21:19
In Antwort auf saki_12498173

Überlisten ?
Hallo,

meine Kleine hat zwar das mit-dem-Löffel-essen sehr gut angenommen und kann nun schon fast alleine essen - abgesehen von den Schweinereien, die sie mitunter trotzdem beim Essen anstellt (ändert sich das jemals ?). Auf ihr Einschlaf-Fläschchen besteht sie immer noch hartnäckig. (mit 21 Mon.) Doch das macht mir nicht viel aus, weil sie damit wirklich problemlos einschläft.
Vielleicht klappt es, wenn Du sie ein bisschen überlistest: Hast Du es schon mal mit Honig probiert? Tauche die Löffelspitze in Honig (oder etwas anderes süßes) und lass sie davon kosten.
Wenn es ihr schmeckt, wird sie den Löffel mit "angenehmen Geschmack" in Verbindung bringen und nach einer Weile auch andere Breie annehmen. Ich habe meiner Tochter den Löffel anfangs auch nicht ganz voll gehäuft vor die Nase gehalten, sondern immer nur ganz wenig. Wie ein Spiel. (Löffel nur ablecken lassen) Allmählich habe ich dann die Dosis erhöht und es hat geklappt. Aber meine Tochter hat immer schon gern gegessen, da war das keine große Angelegenheit. Ich glaube auch nicht, dass sie so schnell gleich Mangelerscheinungen bekommt. In den Fertig-Milchnahrungen sind sicher auf ihr Alter abgestimmte Nahrungszusätze drin. In einigen Monaten, wenn sie schon sicher auf zwei Beinen marschiert und die Welt ohne fremde Hilfe erforscht, wird sich dieses Problem sicher irgendwann lösen (Neugier, mit den Eltern mitessen wollen, von Mamas Suppe kosten usw.)
Aber zwingen ist sicher nicht gut, weil damit wird das Essen für das Baby eine Qual und das sollte es ja wirklich nicht sein...

Wünsche Dir trotzdem viel Geduld!

Memory

So sehe ich das eigentlich auch ....
..., dass Zwang nicht der richtige Weg ist; mein "Mutterinstinkt" (oder wie man das auch immer nennen will) sagt mir, dass sie es von alleine wollen muss und ich will auch nicht, dass essen eine Qual ist für sie. Mich verunsichert nur die Ärztin mit ihrer Schwarzmalerei. Außerdem kann ich das Verhalten meiner Tochter (erst nicht essen wollen, dann geht es 10 Tage lang, und dann wieder nicht) irgendwie nicht verstehen.

Aber ich habe gute Nachrichten:

Nachdem es ihr wieder besser geht gesundheitlich, habe ich gestern abend wieder mit dem Löffelessen angefangen und es geht!!! Gestern abend etwas Milchbrei, heute Mittag Spinat und Kartoffeln und Nachmittags einen Fruchtzwerg, abends die volle Portion Milchbrei!!! Ihre Weigerung in letzter Zeit scheint doch etwas mit der Krankheit zutun gehabt zu haben.

Bin total erleichtert!!!

Vielen Dank für Deinen lieben Beitrag und viele Grüße,

Abbuja

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29. Oktober 2002 um 21:30
In Antwort auf gull_12658826

Hi abbuja,
ich kenne das Problem. Auch meine Kleine wollte nicht so, wie ich das gerne gehabt hätte. Ich habe vieles ausprobiert. Alles hat immer für ein paar Löffelchen gereicht, aber nicht mehr. Irgendwann bin ich dann auf den Trichter gekommen. Sie wollte selber essen, mir ihrem eigenen Löffel, seither klappts prima. Sie bekommt ihren Löffel und ich habe einen und so wechseln wir uns ab. Erst kommt einer von mir und dann darf sie selbst. Natürlich gibts ein bisschen ne Schmiererei drumherum, aber das macht nichts. Fingerfood ist zwischenzeitlich der totale Renner (Pfannkuchen, gegartes Gemüse, wie Karotten, Nudeln ohne Soße etc.)
Ich gehe davon aus, dass sie die Flasche selbst hält und das gefällt ihr sicher besser, als gefüttert zu werden. Probiers mal aus, vielleicht funktioniert es ja auch bei Deiner Kleinen.
Desweitern kannst Du das Essen ein bisschen tunen, indem Du Butter und Sahne verwendest. Da bekommst Du noch ein paar zusätzliche Kalorien auf den Löffel. Den Tip hat mir eine Freundin gegeben, die mit ihrer Kleinen ein ähnliches Problem hatte und auch deswegen zum Arzt ging.
Ich denke Kinder wollen "Essen" erfahren und begreifen, erleben was man alles mit dem Essen anstellen kann und solange sich dies im Rahmen hält, sollte man sie auch gewähren lassen.
Zwinge sie nicht zum Essen, damit errreichst Du das Gegenteil und die Essensaufnahme wird zum täglichen Kampf und Kraftakt für beide.

Vielleicht solltest Du Dich nach einer anderen Kinderärtzin umschauen, denn die, die Du beschreibst, ist scheinbar nicht sehr einfühlsam und gut aufgehoben kommst Du Dir ja auch nicht vor. Ich persönlich finde die Methode des "Aushungerlassens" für ziemlich besch*****.
Du quälst Dich und Deine Kleine damit und beide leiden.
Höre auf Dein Gefühl Mütter haben meistens den richtigen Instinkt dafür, was richtig und was falsch ist und fahren besser damit, sich nichts aufzuzwingen.
Was das "Entgegenprusten" betrifft, mach am besten null Aufsehen darum, je coller Du bleibst, desto uninteressanter wirds für sie mit der Zeit.

Diese Phase geht vorüber!
Das denke ich mir immer, wenn bei uns gerade wieder ne stressige Zeit angebrochen ist und
ich nicht mehr weiter weiß.

Das wird schon, mach Dir mal nicht soviel Gedanken. Solange sie wenigstens die Flasche nimmt, kriegt sie ja was in den Bauch. Hier kannst Du übrigens auch Karottensaft, Orangensaft, Beeren, Bananen und anderes Obst oder Obstmus aus dem Gläschen bei mixen (Breisauger). Das schmeckt gut und Du musst Dir nicht den Kopf wegen einer eventuellen Mangelernährung zerbrechen.

Gruss Lele

Das Ignorieren des Prustens ....
... ist eine prima Idee. Habe ich heute gleich gemacht und Annika hat nur einmal geprustet und danach fein gegessen. Ich habe heute auch festgestellt, dass sie immer dann prustet, wenn sie nicht mit etwas Eßbarem rechnet, also z.B. große Stücke oder ein ganz neuer Geschmack kommt.

Die Idee mit dem Breisauger hatte ich auch, aber mein Töchterchen wollte höchstens Milchbrei mit einem klitzekleinen bisschen Banane akzeptieren.

Fingerfood finde ich auch prima und praktiziere ich ausgiebig mit Annika (dementsprechend schaut sie und ihre Umgebung auch immer aus...). Allerdings habe ich das Gefühl, sie sieht das nur als Spiel und steckt sich einen Keks, ein Stück Obst oder so genauso in den Mund, wie z.B. eine Rassel.

Mit meiner Kinderärztin bin ich auch nicht so 100-prozentig zufrieden. Allerdings habe ich erst vor etwa 6 Wochen zu ihr gewechselt, weil der vorherige Kinderarzt noch schlimmer war - der hat nämlich noch nicht mal zugehört und die U-Untersuchungen waren innerhalb von 5 Minuten erledigt - das war mir auch zu wenig. Also, ich warte nochmal ab....

Vielen Dank für Deinen Beitrag und beste Grüße,

Abbuja

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29. Oktober 2002 um 21:37

Seit gestern ...
... geht es wieder viel besser!!! Annika isst wieder, also hatte Ihre Weigerung vielleicht doch mit den "Reiseunruhen" und der Krankheit zu tun. Bin total erleichtert!!!

Als meine Ärztin mir das "Aushungern" nahelegte, dachte ich mir auch, dass es funktionieren kann, sonst hätte ich es nicht versucht. Aber bei Annika ging es irgendwie nicht und länger als 3 Tage konnte ich es nicht aushalten. Jetzt habe ich mir vorgenommen, das Thema nicht mehr zu dramatisieren und sie nur solange zu füttern, wie sie freiwillig mitmacht. Sie wird immer nach einer Weile ungeduldig und hat keine Lust mehr - dann zwinge ich sie auch nicht weiterzuessen. Und ich versuche, es nicht mehr als "Niederlage" zu sehen, wenn ich doch mal ein Milchfläschchen zwischendurch gebe, vielleicht braucht sie das dann einfach...

Liebe Grüße und alles Gute auch für Deinen Sohn,

Abbuja

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29. Oktober 2002 um 21:40
In Antwort auf ferret02

Naja, viel helfen...
kann man da nicht.

Unsere Tochter (13 Monate) trinkt auch heute noch ihre Milchflasche - zumindest morgens. Sie ißt zwar schon selbstständig, aber auf ihre Flasche will sie einfach nicht verzichten!

Lass Deinem Kind Zeit - irgendwann wird es einfach nicht mehr satt!

Magelerscheinungen kann ich mir nicht vorstellen, weil Kinder sich das holen, was sie brauchen!
(Siehe Zeitschrift Eltern - aktuell)

Sprech trotzdem mal mit dem Kinder- oder Hausarzt!

Ich denke auch...
..., dass das Milchfläschchen o.k. ist, es beruhigt die kleinen ja auch irgendwie, wenn die ganze Welt rundherum schon so aufregend ist. Nur ausschließlich Milchflaschen möchte ich halt nicht so gerne geben.

Habe mir jetzt auch vorgenommen, mich in Geduld zu üben und die Mahlzeiten nicht mehr "eskalieren" zu lassen - wenn sie nicht mehr will, muss sie auch nicht mehr.

Seit gestern abend geht es ja auch schon viel besser!!!

Liebe Grüße,

Abbuja

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30. Oktober 2002 um 13:43

Hallo abbuja
Also erst ein mal finde ich die Reaktion deiner Kinderärztin absolud schwachsinnig.
Man sollte ein Kind nicht zwingen und schon gar nicht mit dem Essen.Unter zwang wird es doch eher schlechter als besser.Und bedenke deine Tochter ist noch klein.Einer zwei drei Jährigen kannst du erklären warum essen so wichtig ist aber eine von 9 Monaten.Wahrscheinlich ist es der andere Geschmank der Nahrung den deine Tochter nicht mag.Tuh ihr doch in der Milchflasche löffelweise jede Woche etwas mehr Gläschenkost mit bei.Mal Obst mal Möhren und so weiter.Die Nahrung immer mehr die Milch immer weniger.So gewöhnt sie sich schon mal an den Geschmack.Einen Fruchtzwerg mit Milch verdünnt in die Flasche geht auch.Und Kinder lehrnen aus Nachamung .Wenn du Mittag ißt .Stell deiner Tochter auch einen Teller hin mit Löffelchen.Las sie alleine essen.Auch wenn es am Anfang einige Matscherreien gibt.Und wenn sie Durst hat dann würde ich ihr einen Becher oder eine Schnabeltasse geben.Damit sie auch dabei von der Flasche entwöhnt wird.Aber immer wieder versuchen sie mit dem Löffel zu füttern aber ohne Zwang .Wenn sie beim zweiten, dritten Versuch schon nicht mag würde ich aufhören und es einen anderen Tag nochmal versuchen.
Gruss Mamelick

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31. Oktober 2002 um 9:54
In Antwort auf jasmin_12079308

Hallo abbuja
Also erst ein mal finde ich die Reaktion deiner Kinderärztin absolud schwachsinnig.
Man sollte ein Kind nicht zwingen und schon gar nicht mit dem Essen.Unter zwang wird es doch eher schlechter als besser.Und bedenke deine Tochter ist noch klein.Einer zwei drei Jährigen kannst du erklären warum essen so wichtig ist aber eine von 9 Monaten.Wahrscheinlich ist es der andere Geschmank der Nahrung den deine Tochter nicht mag.Tuh ihr doch in der Milchflasche löffelweise jede Woche etwas mehr Gläschenkost mit bei.Mal Obst mal Möhren und so weiter.Die Nahrung immer mehr die Milch immer weniger.So gewöhnt sie sich schon mal an den Geschmack.Einen Fruchtzwerg mit Milch verdünnt in die Flasche geht auch.Und Kinder lehrnen aus Nachamung .Wenn du Mittag ißt .Stell deiner Tochter auch einen Teller hin mit Löffelchen.Las sie alleine essen.Auch wenn es am Anfang einige Matscherreien gibt.Und wenn sie Durst hat dann würde ich ihr einen Becher oder eine Schnabeltasse geben.Damit sie auch dabei von der Flasche entwöhnt wird.Aber immer wieder versuchen sie mit dem Löffel zu füttern aber ohne Zwang .Wenn sie beim zweiten, dritten Versuch schon nicht mag würde ich aufhören und es einen anderen Tag nochmal versuchen.
Gruss Mamelick

Hallo Mamelick!!!
Vielen Dank für Deine Tipps. Ja, ich sehe das im Prinzip auch so, dass man die Kinder nicht zum Essen zwingen soll. Aber es ist leider so, dass ich echt schon total am Ende meiner Ideen war und da kam dann die Ärztin mit Ihrem Ratschlag. Naja, und wenn man gar keine Ahnung mehr hat, dann versucht man eben alles....

Jetzt bin ich soweit, dass ich sie gar nicht mehr zwinge und gestern hat sie wieder super gegessen. Ich bin total happy!!!

Den "Trick" mit der Flasche und Zugabe von bestimmten anderen Nahrungsmitteln hatte ich auch schon versucht, aber auch das wollte Annika nicht. Allerdings habe ich versucht, ihr den Möhrenbrei und so pur in der Flasche zu geben, weil ich immer davon ausgegangen bin, dass sie ein Problem mit dem Löffel hat und nicht so sehr mit dem Geschmack. Naja, ich hoffe, dass es jetzt auch so geht, im Moment ist alles ganz prima.

Also, vielen Dank nochmal für Deinen Beitrag und liebe Grüße,

Abbuja

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2. November 2002 um 11:04

Erfolgserlebnis...
Hallo Abbuja!
Scheinbar geht es deiner Tochter schon besser !
Also das Erste dass ich zu deinem Beitrag schreiben möchte ist: geh zu einer anderen Kinderärztin! Es scheint ihr nicht klar zu sein, was man einem Baby antut, wenn man es zwingt mit dem Löffel zu essen!
Ich denke, dass du bis jetzt alles richtig gemacht. Deine Kleine soll verstehen, dass essen wichtig ist. Wenn sie dir zeigt, dass sie nicht mehr essen will, versuche ihr noch ein paar Löffel zu geben, nicht sofort aufgeben. Aber wenn der Zwang zu gross wird, lass es.
Du sagst selber, dass sie fit ist, und dass sie sich gut entwickelt. Hast du ihr Gewicht mit der Kurve im Untersuchungsheft verglichen? Liegt sicher in der Norm, oder?!
Mach einfach so weiter. Lass deine Tochter das Essen entdecken (trotz Sauerei!), lass sie mit dir am Tisch sitzten, wenn du isst. Irgenwann wird sie soweit sein, und wird durch dein Verständis und deine Geduld Freude am Essen haben.
Ich wünsche euch weiterhin viel Glück.
LG
Tootsie

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4. November 2002 um 21:02

Halli-hallo!
Dein Beitrag hat mich ja total ermutigt! Mittlerweile geht es mit dem Füttern zwar schon besser, aber für den Fall, dass es wieder einen "Rückfall" gibt, z.B. bei Krankheit oder so, werde ich auch einfach alles mögliche in die Flasche packen.
Zur Zeit schaffe ich es auch, das Ganze etwas lockerer zu sehen: Heute abend hat meine Maus aus irgendeinem Grund ihren Brei nicht löffeln wollen, also habe ich einfach in die Flasche umgefüllt und sie war happy. Hoffentlich sehe ich es weiter so cool...

Also, vielen Dank für Deine Ideen und vor allem auch für die Bestätigung, dass es Kinder gibt, die nicht so mit dem Löffel wollen, wie die Lehrbücher es uns predigen, und trotzdem gesund und munter aufwachsen,

liebe Grüße,

Abbuja

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24. November 2002 um 4:08

Locker bleiben, es passiert schon nix
Hallo Abbuja,

ich kann mich dem Artikel von temptress nur anschließen. War schön zu lesen und sehr wohltuend. Es gibt halt doch noch normale Menschen auf der Welt. Kleine Kinder wissen oft sehr genau, was sie brauchen.
Die Ärztin würde ich wirklich wechseln. Wie kann man Kindern nur so etwas antun.

Also locker bleiben

LG Vo.Mi

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