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Bin ich zu ungeduldig?

30. Oktober 2014 um 6:57

Hallo
ich denke seit langem nur öber eine Sache nach und komme irgendwie nicht mehr weiter. Ich kann öber diese Sachen nicht mit meiner Familie oder mit meinen Freunden bereden, weil ich mich för diese Gedanken echt schäme und ich bin eigentlich davon öberzeugt, dass ich viel zu ungeduldig bin. Deswegen habe ich beschlossen Meinungen von Leuten zu holen, die mich nicht kennen und ich sie auch nicht kenne.Die Leute um mich wörden ja sowieso all die Schuld nur mir geben. Aber ich sehe das nicht unbedingt zu 100% ein...Ich hoffe, ihr künnt mir ein Paar gute Ratschläge geben.

Ich bin jetzt 23 Jahre alt und habe eine 1 1/2 Jahre alter Sohn.Eigentlich komme ich aus der Mongolei habe aber 14 Jahre lang in Deutschland gelebt. Seit 3 Jahren bin ich wieder hier in der Mongolei, weil meine Mutter krank geworden ist.

Hier habe ich meinen Freund/ Mann kennengelernt und mein Sohn kam auch nicht lange später auf die Welt. Meine Schwiegereltern sind gute Menschen. Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit der Kultur und so aber bin jetzt recht gut eingelebt.
Meine Schwiegereltern und mein Mann sind selbstständig und mein Mann studiert auch nebenbei. Ich mache hier sowas wie Freiwilliges Projekt mit. Bekomme auch etwas Geld, was aber sehr wenig ist.
Am Anfang lief das Geschäft gut und wir künnten uns recht viel leisten. Meine Schwiegereltern haben uns eine kleine EInzimmerwohnung am Stadtrand gekauft. Damals kostete sie ca. 20.000 Euro.
Das Projekt, in dem ich teilzeitweise teilnehme, wird im nächsten Mai zu Ende gehen, deswegen verkürzen sie auch unser Gehalt. Jetzt bekomm ich nur 100 euro pro Monat.
Das Geschäft meines Mannes läuft auch nicht mehr gut. Er bringt unregelmäßig Geld nach Hause, wenn dann auch sehr wenig.
Ich bitte meinen Mann damit aufzuhören und sich nach etwas neues umzusehen, weil das langsam echt keinen Sinn mehr hat. Er geht 6 Tage fröhs zur Uni, danach trifft er sich mit Kunden und das zieht sich so bis in die Nacht. So geht es schon fast ein halbes Jahr. Hinzukommt, dass ich diesen ganzen Sommer mit Touristen durch die Mongolei unterwegs war um mir nebenbei was zu verdienen. Das Geld war gut aber in der Mongolei wird alles sehr teuer. 60-70 prozent unser Gelds geht allein förs Lebensmittel und för Benzin. Und der Rest ist irgendwie auch weg...
Wir planen unsere Zukuft in Deutschland. Meiner Mutter geht es langsam auch besser und die Ärzte sagen, dass sie bald wieder wir fröher werden kann. Wenn es dann soweit ist, gehe ich nach Deutschland zuröck. Obwohl er das auch weiß, bemöht er sich nicht deutsch zu lernen. Und das macht mich auch sehr, sehr wötend und ich verzweifele daran, ob er mir nachkommen wird oder nicht.

Und weil er auch 6 Tage der Woche nicht zu Hause ist und am Sonntag den ganzen Tag ausschläft, leidet unsere Beziehung darunter sehr. Ich musste mir nie groß öber Klamotten und Essen sorgen machen. Ich musste nie groß öber meine Zuüunft so verzweifeln.
Ich versuche immer und immer wieder ihn zu motivieren, damit er endlich aufwacht und die Realität sieht. Aber dann sagt er meistens, ich bin so arm wie ich bin. Ich gebe Tag för Tag mein Bestes, mehr kann ich nicht machen. Ich liebe dich sehr, aber ich will dich nicht weiterhin so quällen mössen. Also wenn du unglöcklich mit mir bist, sollst du gehen und an dich denken.

An manchen Tagen müchte ich wirklich gehen und nur an mich denken. Aber das ist nicht so einfach, weil da ein Kind im Spiel ist.

Andersrum hab ich es satt ständig öber die normalsten Sachen mir Sorgen zu machen und stöndig zu hoffen, dass er sein jetztiges Geschäft doch aufgibt und was anders macht.

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