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Bin ich Psycho oder muss mobbing wircklich geduldet werden

22. Oktober 2013 um 23:17

Ich versuchs kurz zu machen. Mein Mann ist vor kurzem gestorben. (gerade mal 4 Monate her) Ich und meine Kinder sind noch total traumatisiert. Mein kleiner Sohn (Bald 5) kann immer noch nicht richtig verstehen dass der Papa für immer weg ist. Wie denn auch, ich kann es selbst auch nicht.

Ich bin weg gezogen aus der alten Wohnung, weil ich es dort einfach nicht mehr ausgehalten habe und in die Nähe meiner Freundin. Sie hat auch einen kleinen Sohn, der genauso alt ist wie meiner. Ich dachte dann bin ich auch nicht alleine. Und spielen dann auch schön.

Nun wohnen wir schon seit einem Monat hier und jeder Kontakt mit Ihrem Sohn war bis jetzt immer mit Streit und Tranen verbunden, weil er so aggressiv ist und meinen Jungen so ärgert. War früher übrigens nicht so schlimm wie jetzt.

Das sah dann so aus, dass er jedes mal auf ihn los gegangen ist, ihn geschubst, bedroht oder ganz einfach ausgeschlossen hat. Mein armer Junge war jedes Mal so traurig, dass mir fast das Herz geblutet hat. Er kennt so etwas noch gar nicht. In der alten Kita hatte er viele Freunde und die waren dort auch alle sehr lieb.

Ich habe immer wieder versucht mit ihr darüber zu reden, dass es nicht in Ordnung ist und wenn Sie es nicht im Griff bekommt (Es ist mir übrigens egal wie) ich mir keinen weiteren Kontakt mehr wünsche. Habe sogar ausdrücklich verboten zu mir zu kommen.


Nach und nach (so nach zwei Wochen) habe ich echt die Geduld verloren und habe dann selbst Ihr Kind zurecht gewiesen. Das hat dann auch geklappt, aber nur so lange, wie ich in der Nähe war.


Und gestern war dann echt die Höhe. Ich hole mein Kind früher vom Kindergarten ab, weil ich mir dieses gestörte Kind nicht mehr antun will, und sie holt Ihr Kind auch früher ab und kommt mich dann besuchen. Da fängt er wieder mit dem Mobbing an. Nimmt dem das Spielzeug weg, schuppst, "du darfst nicht mitspielen" etc.


Da bin ich aber dann richtig sauer geworden und hab das auch lautstark geäußert. Da setzt die sich tatsächlich noch rotzfrech hin und fängt auch noch ne dumme Diskussion mit dem Kind an, ach bitte, das ist doch nicht richtig was du gemacht hast. Bitte entschuldige dich, das hast du doch bestimmt nicht mit Absicht gemacht,.... etc. Und er dann, nein ich entschuldige mich nicht... Ich meine muss ich mir das antun? Diese ewige Diskussion (übrigens in einem Tonfall als ob sie ihn loben würde) kann man ja wohl zuhause weiter führen oder?


Ich habe ganz klar gesagt, seine Entschuldigung interessiert mich nicht, denn das ist auch nicht ernst gemeint und da er das immer wieder macht, möchte ich bitte nun wirklich keinen Kontakt mehr.


Das hat sie akzeptiert und ist dann auch gegangen. Ich konnte aber die ganze Nacht nicht schlafen weil ich immer an die allermorgentliche Mobbingattake im Auto denken musste. Er hat meinen Sohn sogar einmal während der Autofahrt abgeschnallt.


Und da ist mir erst klar geworden, was wir uns alle damit antun. Mein Sohn leidet, ich leide wo wir schon auch so traumatisiert sind. Und warum? Wozu? Nur weil diese Göre frei erzogen werden möchte????? Ich kotz bald. Übrigens, würde mein Sohn, jemanden unabsichtlich weh tun, weint er mit und entschuldigt sich von alleine.


Also hab ich heute früh mit ihr telefoniert und ganz knall hart gesagt, das ich ab sofort so ein Verhalten nicht mehr dulde. Sollte Ihr Sohn meinem Sohn Nahe kommen dann bekommt er das mit mir zu Tun, und zwar dies mal ganz anders. Das ich auch gar kein Kontakt mit Ihr wünsche und dadurch ist dann auch Schluss mit carsharing. Soll sie nun zusehen, wie sie ohne Auto zurecht kommt.



Da fragte sie mich ganz entsetzt ob ich sie bedrohe und ob ich Ihren Sohn dann schlagen würde. Ich war so sauer, so wütend (Immerhin so langer Psychoterror) dass ich gesagt habe, nein, das was ich machen werde, ist viel schlimmer als schlagen. Ich meinte damit genau das was er selber macht. Und zwar Ausschließen und mobben.


Und da wurde sie dann patzig, ich soll mir mal wohl überlegen dass ich über einen 4 (übrigens fast 5) jährigen Kind reden würde. Das er es erst lernen müsste. Ich sagte darauf hin die sollen es wo anders üben und mein Kind spielt nie wieder mit Ihrem, auch nicht, wenn ihm die Flügel wachsen.


NUN, kann das natürlich auch sein, dass ich durch den Stress selber Psycho bin und nicht richtig reagiere, aber muss mein armer Sohn nach dem Tod des Vaters auch solche Mobbingattaken ertragen (das ging leider auch im Kindergarten ja weiter, weil ich ja nicht dabei war) Heute habe ich den Kindergarten gekündigt und behalte ihn erst mal Zuhause und dann kommt nur noch private Kita in Frage.


Bitte um ehrliche Meinungen. Bin ich Psycho?

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23. Oktober 2013 um 1:01

Ja
heftig , wie du reagiert hast. das hätte man sicher anders lösen können.

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23. Oktober 2013 um 10:06

Psycho ist vielleicht übertrieben
du bist halt von der Situation stark belastet und hast dich aus Sorge um deinen Sohn leider komplett falsch verhalten.

Wenn der Kontakt zu dem Jungen deinem Sohn nicht gut tut würde ich den Kontakt beenden. Davon abgesehen würde ich mich auf jeden Fall bei seiner Mutter entschuldigen. Man darf kein Kind bedrohen, mobben oder ausschließen. So macht man das Verhalten nur schlimmer, eine Lektion lernt ein Kind dadurch nicht. Vielleicht merkt der Junge ja durch den Kontaktabbruch dass er sich etwas sanfter hätte verhalten müssen um der Freund deines Sohnes sin zu können... Haben die beiden denn auch schöne Momente gehabt? Dass Kinder sich auch mal heftig streiten können ist nämlich auch normal. Was das Verhalten deiner Freundin angeht: Ja, vllt findet sie ihrem Kind gegenüber nicht die deutlichen Worte die nötig wären. Aber das ist IHRE Sache, du darfst sie nicht zurechtweisen. Dem Kind gegenüber darfst du ruhig klar sagen: "Hör zu, wenn du böse zu xy bist, musst du nach Hause gehn".

Wenn es nicht klappt, dann ist es eher so. Deine Einstellung und dein Verhalten sind zur Zeit aggressiv und destruktiv, das muss sich ändern! Klar, du trauerst, aber durch das was du tust isolierst du dich nur, was auf Dauer nicht glücklich macht. Und dein Sohn braucht auch Kontakte!

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23. Oktober 2013 um 18:01

Mir tut deine sitzation leid
Aber in unserem kIga haben sich viele Kinder so benommen.
Und ja, die Mutter hat es ihrem Kind erklärt.
Meiner Meinung nach erwartest du zuviel.

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23. Oktober 2013 um 18:03

Wie meinst du das mit
Egal wie?
Manche Kinder brauchen einfach etwas länger.
Egal wie bedeutet für mich, dass es dur auch nichts ausmacht, wenn sie ihr Kind schlägt.

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24. Oktober 2013 um 16:10

Ich habe mindestens 10 mal gesagt
Die soll ihr Kind nehmen und nach Hause gehen, wenn er handgreiflich wird. Mindestens genauso oft habe ich auch gesagt, ich möchte nicht dass die zu uns kommen.

Muss noch dazu sagen, vor meiner Terrasse ist ein Spielplatz für die Anwohner angelegt und mein Kind spielt oft dort. Das ist praktisch, denn ich kann von der Terasse aus auf ihn aufpassen und nebenbei arbeiten. Deswegen zahle ich auch sehr viel Miete.

Es gibt aber auch andere Spielplätze in der Nähe und auch einen grossen Park, wo die mit Ihrem Kind hingehen kann. Aber sie meinte, sie kann ja hingehen wohin sie will. Ergo, jeden Tag vor meiner Terasse und mein Kind mobben.

Deswegen habe ich dann gesagt, dass ich unfreundlich werde. Ist das normal dass man solche Mobbingattaken ertragen muss?

Sie will ja auch nicht dass Ihr Kind mit den Nachbarskindern spielt, weil die laut Ihrer Aussage nach "Nur Scheisse machen". (sind Sozialwohnungen) Aber deswegen muss sie doch nicht immer zu mir kommen und mein Kind stressen?

Übrigens haben mich zwei gemeinsame Freundinnen heute angerufen und gesagt, die hätten genauso reagiert.

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25. Oktober 2013 um 9:51

Gesunder Mittelweg
ich verstehe beide Ansätze, das "die Kinder machen lassen" und das "den Sohn schützen".

1. Ja, es ist wichtig besonders auf ein trauerndes Kind einzugehen. Die andere Mutter um Verständnis und Abstand zu bitten, dem eigenen Kind klar machen: "Wenn du nicht mit ihm spielen willst musst du das nicht und ich lad ihn dann auch nicht ein. Er hat kein Recht dich dauernd zu ärgern." Geh auf seine Bedürfnisse und Gefühle ein.

2. Es ist aber auch wirklich wichtig, wie bella171901 meint, sein Kind nicht in die Opferrolle zu drängen. Das signalisiert ihm, dass es nicht SELBER was ändern kann, und dass es auf seine benachteiligte Stellung festgeegt ist. Dein Sohn muss beSTÄRKT werden. Nicht betüddelt im Sinne von: "Mein armer kleiner Schatz, was macht der bloß mit dir, ich beschütze dich." Sondern stattdessen (in optimistischen, nicht zu sorgevollen Ton): "Mensch der Junge ist echt nervig, oder? So findet er sicher nicht so leicht Freunde. Du musst dir das nicht gefallen lassen, du hast Freunde verdient die sich etwas netter verhalten." So in der Art.

Rüber kommen muss: Der andere Junge hat das eigentliche Problem. Die Trennung erfolgt weil DER zu grob ist. NICHT weil dein Junge so verletzlich oder schwach ist.
Solche Zuschreibungen durch die Eltern können ein Kind niämlich stark prägen, sodass sie sich irgendwann selbst nur als Opfer sehen.

Ich sage nicht dass du es tust! Ich wollts nur zu bedenken geben.

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27. Oktober 2013 um 6:48
In Antwort auf ziv_12646594

Ich habe mindestens 10 mal gesagt
Die soll ihr Kind nehmen und nach Hause gehen, wenn er handgreiflich wird. Mindestens genauso oft habe ich auch gesagt, ich möchte nicht dass die zu uns kommen.

Muss noch dazu sagen, vor meiner Terrasse ist ein Spielplatz für die Anwohner angelegt und mein Kind spielt oft dort. Das ist praktisch, denn ich kann von der Terasse aus auf ihn aufpassen und nebenbei arbeiten. Deswegen zahle ich auch sehr viel Miete.

Es gibt aber auch andere Spielplätze in der Nähe und auch einen grossen Park, wo die mit Ihrem Kind hingehen kann. Aber sie meinte, sie kann ja hingehen wohin sie will. Ergo, jeden Tag vor meiner Terasse und mein Kind mobben.

Deswegen habe ich dann gesagt, dass ich unfreundlich werde. Ist das normal dass man solche Mobbingattaken ertragen muss?

Sie will ja auch nicht dass Ihr Kind mit den Nachbarskindern spielt, weil die laut Ihrer Aussage nach "Nur Scheisse machen". (sind Sozialwohnungen) Aber deswegen muss sie doch nicht immer zu mir kommen und mein Kind stressen?

Übrigens haben mich zwei gemeinsame Freundinnen heute angerufen und gesagt, die hätten genauso reagiert.

Das ist kein mobbing
Das gibt es unter kIndern fast überall.
Deine freundin hat auch das rEcht, sich auf jedem Spielplatz aufzuhalten.
Suche dir bitte Hilfe, aber ganz dringend.
Du tust deinem Kind keinen gefallen, wenn du es in Watte packst, zeig ihm, wie er sich selbst helfen kann.
LG

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27. Oktober 2013 um 8:15
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Das ist kein mobbing
Das gibt es unter kIndern fast überall.
Deine freundin hat auch das rEcht, sich auf jedem Spielplatz aufzuhalten.
Suche dir bitte Hilfe, aber ganz dringend.
Du tust deinem Kind keinen gefallen, wenn du es in Watte packst, zeig ihm, wie er sich selbst helfen kann.
LG

Na Erdbeerfeld
Bist du vielleicht die Mutter des fiesen Kindes das du so reagierst? Die TS hat Angst um ihr Kind, welches von einem kleinen Monster gemobbt wird. Hier braucht nicht die TS Hilfe, sondern diese stupide Mutter mit ihrem aggressiven Kind.

@TS: geh den beiden bestmöglich aus dem Weg und achte gut auf deinen Jungen, sowas muss nämlich kein Kind ertragen müssen[um ein dickes Fell zu bekommen ]

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27. Oktober 2013 um 10:35


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27. Oktober 2013 um 10:37

Ich frag mich
Hat dein kInd noch nie einen einzigen fehler gemacht?
Kindern begegnet man nicht sofort agressiv, man erklärt es ihnen normal, das das weh tut, und gut ist.
Ich verstehe, dass du in einer schwierigen sItuation bist, abermanche Kinder brauchen auch einfach zeit, um sich aneinander zu gewöhnen.
LG

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27. Oktober 2013 um 12:45

Ich
finde du hast absolut richtig gehandelt, ich würde mein Kind auch nicht von so einem Rotzlöffel terroriesieren lassen.

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27. Oktober 2013 um 13:15

Ich finde
Du hast zwar sehr überzogen reagiert aber im Grunde hast du die mehrmals auf das Verhalten ihres Sohnes hingewiesen und sie hat ihn nicht zurecht gewiesen! Ja, Kinder müssen auch lernen, in Konflikten klar zu kommen, aber auch solches Verhalten muss gelenkt und gelernt werden! Das ist ja nun immerhin der Unterschied zwischen Mensch und Tier...
Du hättest ihr freundlich sagen können, dass die Beziehung zwischen den Jungs nicht funktioniert, weil ihr kleiner zu dominant und aggressiv sei und dass du auch keinen Kontakt mehr möchtest, weil die anscheinend an seinem Verhalten ihren großen Anteil hat!


Mein tiefstes Beileid und sucht euch Hilfe bei der trauerbewaltigung... Du und deine Kinder! Damit ihr Unterstützung bekommt in dieser unglaublich traurigen Situation

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27. Oktober 2013 um 13:34


Ich würde mit einer freundin darüber sprechen wenn die kinder nicht dabei sind das sie konsequenter sein muss damit sich sein verhalten bessert...

Wenn das nicht fruchtet dann wie du selbst gesagt hast selber eingreifen und dein kind schützen. Allerdings OHNE agressiv zu werden - ihr gegenüber solch eine drihung auszusprechn ist auch wirklich sehr überzogen gewesen

Und du kannst du dich doch nicht darüber aufregen das sie den gleichen spielplatz nutzt wie du! Der ist doch für alle da. Würdest du so auch mit elterb sprechen die nicht mit dir befreundet sind bzw. Waren?

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