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Bin ich normal oder übertreib ich

10. Mai 2012 um 11:47

Hi ihr Lieben
Ich bin Mutter von 3 Kindern, die ersten beiden sind von meinen Ex Mann und das letzte ist von meinen jetzigen Partner. Wir sind 7 jahre jetzt ein Paar. Aber ich weiss nicht ob das alles richtig ist. Ich fang mal an ok. Ich bin 32 jahre alt er ist 26 jahre meine Kinder sind 13 j, 11j, 4j jahre alt. Ich weiss nicht wo ich anfangen soll Mein Partner ist dazu noch spielsüchtig was er aber nicht einsieht.Ich gebe ihn auch kein geld mehr aber dann besorgt er sich was vom Chef einen vorschuss. Aber er bedenkt es einfach nicht das wir am ersten die Miete und Strom und und bezahlen müssen. Wenn ich ihn dann drauf anspreche lüggt er. Er sagt dann immer ich wär voll der geldgeier, das bin ich eigentlich nicht aber ich habe 3 kinder und die wollen oder brauchen auch mal irgendwas sei es für die schule oder so.Er sagt dazu die sollen auf ihre sachen aufpassen. Das ist nicht gerecht wenn er geld verspielen kann kann ich meinen kindern auch mal was geben.

Ich bin eigentlich immer zuhause dennoch spioniert er mir hinter her, ich habe überall meine passwörter gespeichert weil ich nix zu verbergen habe, er schaut in meine Handtasche in mein Handy und wenn ich kaugummis habe ist es ganz schlimm mit ihm er unter stellt mir sachen die echt gemein sind. Ich traue mich schon garnicht mehr wirklich raus es könnte was erzählt werden und dann gibs wieder ärger zuhause.

Er vergleicht sich mit meinen Kindern z.b wenn die nicht helfen helfe ich auch nicht. Er kümmert sich um nix wenn er Termine hat muss ich mich drum kümmern das er hin geht. Wenn er sich auszieht lässt er die kleidung einfach im flur liegen wenn ich dann was sage kommt nur ich zieh die sachen morgen wieder an. Aber er kann sie doch ins schlafzimmer tun. Das will er aber nicht hören.

Wenn ich abends arbeiten gehe muss er die kinder fertig machen besser gesagt die kleine muss er fertig machen damit sie um 19:30 im Bett ist. Er schafft es einfach nicht oder er will es einfach nicht, manchmal ist sie um 23 uhr immer noch wach. Aber es juckt ihn nicht. Weil er muss sie ja morgens nicht wecken und zum kiga bringen wenn sie rumzickt wegen zu wenig schlaf.
Ich oder eigentlich wir sind gerade am Wohnzimmer dabei es zu renovieren. Aber er rührt kein finger, jetzt bin ich gestern die leiter runter gestürzt ( aua ) und mach ebent 1 Tag pause da mein knie sehr geschwollen ist. Aber er macht nicht weiter, er sagt am wochenende vielleicht . Er sagt immer Du willst hier alles bestimmen. Das ist aber nicht so wenn ich nix hier sagen würde würde es hier drunter und drüber laufen und wir hätten kein geld mehr im mitte des Monats.
Bitte achtet nicht auf meine fehler ich bin nur gerade echt am ende und weiss einfach nicht weiter. Achso ich hatte schon oft mit ihm drüber gesprochen aber ändert tut sich nix.

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11. Mai 2012 um 10:34

Lass dich dringend beraten!
Geh zu einer Suchtberatungsstelle und lass Dich als Angehörige beraten.

Es ist der Vater Deines Kindes und nicht mehr nur Dein Freund und ihr lebt zusammen - So ist es ein Angehöriger für Dich.

In der Beratungsstelle kannst Du mehr Hilfe bekommen, als hier. Da kannst Du auch öfter hingehen und genauer beraten werden. Das kostet auch oft kein Geld.

Tu auch Deinen Kindern den Gefallen und lasse Dir von Leuten helfen, die wissen, was Du durchmachst. Eine Suchtberatungsstelle leitet Dich sicher an die richtige Person weiter.

Das hier ist keine kurze schlechte Phase. Lass Dich nicht einlullen von ihm!

Geh wohin zur Beratung und sags ihm zunächst nicht. Das muss er nicht wissen. Du darfst das, Du bist Mutter und kümmerst Dich um Deine Kinder und um Dich selbst. Dazu gehört eben auch mal sowas.

Du musst für Dich und Deine Kinder einstehen und lernen Grenzen zu ziehen und diese Grenzen durchzusetzen. Das ist schwer. Das kann man schlecht alleine lernen und üben. Auch dazu kannst Du bei einer Beratung Hilfe bekommen.

Ich weiss das, ich hab das selbst erlebt.

Noch was: Du kannst ihn nicht retten und auch nicht seine Krankheit lindern oder heilen. Das kann nur er selbst. So ist das leider wirklich.
Vielleicht muss er erstmal am Boden sein, um zu begreifen, was er zu tun hat.

Also auf gehts - Telefon ran und die Beratungsstelle angerufen....das ist leichter als Du glaubst.

Alles Gute für Dich und Deine Kinder,
Emmi

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21. Mai 2012 um 20:26

Bei aller Liebe...
aber hast du nen Partner oder ein 4. Kind?!? Mal von der Spielsucht abgesehen... Was sollen denn die Sprüche alá "Wenn die nix tun, dann tu ich auch nix"?? Den Tipp mit der Suchtberatung für Angehörige finde ich gut, aber tu dir bitte selbst den Gefallen, gehe in dich und überlege, ob du diese Beziehung wirklich führen willst, bzw. ob dir das gut tut. Allein vom Lesen deines Posts, wäre ich schon vom Gegenteil überzeugt... Er unterstützt dich nicht, du sollst alles hinter ihm her räumen, kümmert sich nicht mit um die Kinder, du musst dafür sorgen, dass er seine eigenen Termine wahrnimmt, er spioniert dir hinterher, setzt dich unter Druck, kontrolliert dich und zu guter Letzt verspielt er in einem Ausmaß Geld, die dich an eine Sucht denken lässt... Von den, meistens mit einer Spielsucht einhergehenden finanziellen Schwierigkeiten, mal abgesehen, die ja noch mutmaßlich erschwerend hinzukommen... Oo Da solltest du dir wirklich mehr Wert sein... Und die Kinder erst Recht...

lg

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25. Mai 2012 um 16:44
In Antwort auf wencke_12669673

Lass dich dringend beraten!
Geh zu einer Suchtberatungsstelle und lass Dich als Angehörige beraten.

Es ist der Vater Deines Kindes und nicht mehr nur Dein Freund und ihr lebt zusammen - So ist es ein Angehöriger für Dich.

In der Beratungsstelle kannst Du mehr Hilfe bekommen, als hier. Da kannst Du auch öfter hingehen und genauer beraten werden. Das kostet auch oft kein Geld.

Tu auch Deinen Kindern den Gefallen und lasse Dir von Leuten helfen, die wissen, was Du durchmachst. Eine Suchtberatungsstelle leitet Dich sicher an die richtige Person weiter.

Das hier ist keine kurze schlechte Phase. Lass Dich nicht einlullen von ihm!

Geh wohin zur Beratung und sags ihm zunächst nicht. Das muss er nicht wissen. Du darfst das, Du bist Mutter und kümmerst Dich um Deine Kinder und um Dich selbst. Dazu gehört eben auch mal sowas.

Du musst für Dich und Deine Kinder einstehen und lernen Grenzen zu ziehen und diese Grenzen durchzusetzen. Das ist schwer. Das kann man schlecht alleine lernen und üben. Auch dazu kannst Du bei einer Beratung Hilfe bekommen.

Ich weiss das, ich hab das selbst erlebt.

Noch was: Du kannst ihn nicht retten und auch nicht seine Krankheit lindern oder heilen. Das kann nur er selbst. So ist das leider wirklich.
Vielleicht muss er erstmal am Boden sein, um zu begreifen, was er zu tun hat.

Also auf gehts - Telefon ran und die Beratungsstelle angerufen....das ist leichter als Du glaubst.

Alles Gute für Dich und Deine Kinder,
Emmi

Dein Wert?
Ich habe mich irgenwann dabei ertappt, daß ich mir immer wieder solche ähnlichen Typen wie Deinen in mein Leben geholt habe. Nach einem besonders harten Fall (Alkoholiker, Spieler,ständig Linkereien, Eifersüchteleien, Fremdgehereien, Lügen...) habe ich nach der Trennung mir und meiner Kinder zuliebe eine ganze Weile alleine gelebt und auf einmal gemerkt, wie LEICHT und KLAR mein Leben auf einmal war. Herrlich! Heute bin ich dieser Flitzpiepe von einem Kerl fast dankbar, daß er so offensichtlich scheiße war. Das hat mir die Augen, und die Tür zu einem wunderschönen Leben geöffnet. Erstmalhabe ich meinen inneren Reichtum entdecken dürfen! Mir hat tatsächlich NICHTS gefehlt ohne Mann. Ich habe gemerkt, daß ich nicht nur die Hälfte von etwas bin, sondern ganz und komplett. Auch ohne "Partner".Ich bin nicht mehr als "Bedürftige" durchs Leben gegangen. Auch den Kindern ging es viel besser in dieser Zeit. Darüber hätte ich beinahe den Mann übersehen, mit dem ich jetzt zusammen bin. Ihm ging es genauso: er war jahrelang " Single aus Notwehr". Wir leben nun seit 4 Jahren glücklich mit unseren jeweiligen Kindern zusammen, und ich glaube, das klappt so prima, weil jeder für sich den Anspruch hat ,seine Unzulänglichkeiten mit sich selbst abzumachen, anstatt sie den Anderen ausbaden zu lassen. Wir stehen beide fest auf unseren eigenen Beinen und können uns als gleichberechtigte Partner ehren, lieben und gemeinsam den Alltag stemmen. Für mich war es ein langer, schmerzhafter Weg bis hierher.
Alles Gute, vertrau auf Deine Kraft !
Dezibella

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