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Bin am verzweifeln mit meinen beiden kindern

21. Februar 2010 um 19:50

hallo leute,
ich habe 2 töchter, die große 4 1/2 und die kleine 3. das 2. kind kam ungeplant. habe direkt nach dem studium die erste bekommen, war für mich super stressig, weil ich im leben nie zeit hatte zum durchatmen. immer so viel zu tun mit schule uni etc. naja uni grad beendet, wurde sie geboren. irgendwie kam ich damals mit der situation gar nicht zurecht, kaum geschlafen, mein mann stress mit uni, irgendwie ist mir alles über den kopf gewachsen. dann war sie 9 monate alt, der schock fürs leben, ich war wieder schwanger. die ganze schwangerschaft lang habe ich mich gequält, angst vor der geburt, schlaflose nächte, stress... naja wie ich schon vermutet hatte, wurde aus unserm leben ein komplettes durcheinander. die große war so eifersüchtig, dass sie die kleine bei jeder gelegenheit geschlagen hat. sie hat mir das leben zur hölle gemacht, ich kanns euch gar nicht beschreiben. nur noch rumgeheule, in die hose nässen, draussen hat sie sich immer auf den boden gelegt, sich ausgezogen und gebrüllt. jeder sagte mir, sei geduldig, wenn die kleine ersteinmal 3 wird, hast dus geschafft. die werden die dicksten freunde, und du wirst kein stress mehr habenl. also heute habe ich, wie jeden tag eigentlich auch, gemerkt, das stimmt nicht. wir waren bei meiner mama. auf dem heimweg ist meine kleine eingeschlafen. ich habe meiner großen versprochen, weil sie krank ist und morgen nicht in die kita geht, dass wir 2 morgen sehr schön zeit miteinander verbringen werden. naja zu hause angekommen, habe ich gesagt, die kleine muss ich jetzt aufn arm nehmen weil sie schläft. dann ist die große ausgetickt. habe als geredet, komm sie schläft, nicht das sie aufwacht. wir können dann zu haus noch allein ein spiel spielen. aber ich konnte sie nicht überzeugen. ich hätte sie draußen schlecht allein lassen können, wohnen auf der hauptstrasse und bei der dunkelheit. irgendwann hats mir gereicht. schlafendes kind, 17 kg aufn arm, dann macht die große noch stress. hab ich mir gedacht was ist das für ein leben. keiner respektiert dich. war voll am durchdrehen. hab die grosse an der jacke gezogen, ist sie mir weggerannt. ich hinterher, immernoch mit 17 kg aufm arm. es hat mir so was von gereicht, die kleine wurde dazu noch wach. habe sie ins treppenhaus gesetzt, dann zur großen. hab ihr echt ein arschtritt gegeben, sie am arm geniffen, geht ein passant vorbei, sagt schäm dich doch, warum machst du kind wenn du damit nicht klarkommst. ich bin echt am verzweifeln. wenn dies selten passieren würde ist mir das recht. aber jeden tag stress, immer und immer das selbe mit den beiden. ich bins mir echt leid. komme mit der situation einfach nicht klar. ich glaube, irgendwann bald kommt der tag, wo ich die dann auch noch schlage. bin total überfordert. kann mir jemand rat geben. bitte bitte...

gruss elanaz

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22. Februar 2010 um 21:46

Oojee
ich kann gut nachvollziehen wie du dich fühlst auch wenn ich warscheinlich noch nie so lange in so einer stresssituation war.
Du bist grade mit dem stress mit der uni fertig und dann kommt der nächste stress..
Das größte Problem wird warscheinlich sein, das deine kids den stress den du fühlst mitkriegen, denn wie du sicher weißt sind kinder total feinfühlig.
treten und kneifen geht natürlich auch absolut nicht, aber ich kann dich irgenwo verstehen, warscheinlich wusstest du dir in der situation echt nicht mehr anders zu helfen.
Das sollte jedoch nciht zu gewohnheit werden
Aber das ist mit sicherheit auch nicht deine absicht.
Bist du allein erziehend??
Hast du zZ auch noch einen Job?
Ich würde mir hilfe vom Jugendamt holen , die können dir Familienhelfer zur verfügung stellen, die dir helfen, so das du dich auch mal entspannen kannst und deine Kinder ein bisschen mehr in der Spur laufen, auch wenn sie noch so jung sind.
Ein Kindermädchen wäre auch eine alternative, vieleicht nicht für immer aber erstmal vorüber gehend das du soweit dein leben wieder regeln kannst und dich dann mehr auf deine Kinder konzentrieren kannst.
Deine große ist bestimmt im Kindergarten?
Eine Kita wäre auch eine möglichkeit, dann hast du zeit bis um 17 uhr bis deine kids wieder aus der kita kommen,
Das sind vielleicht alles sachen die du bestimmt schon gehört hast, ich hoffe es hat dir trotzdem etwas geholfen, kannst mir ja zurückschreiben.
Liebe Grüße

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23. Februar 2010 um 19:17
In Antwort auf dunya_12895167

Oojee
ich kann gut nachvollziehen wie du dich fühlst auch wenn ich warscheinlich noch nie so lange in so einer stresssituation war.
Du bist grade mit dem stress mit der uni fertig und dann kommt der nächste stress..
Das größte Problem wird warscheinlich sein, das deine kids den stress den du fühlst mitkriegen, denn wie du sicher weißt sind kinder total feinfühlig.
treten und kneifen geht natürlich auch absolut nicht, aber ich kann dich irgenwo verstehen, warscheinlich wusstest du dir in der situation echt nicht mehr anders zu helfen.
Das sollte jedoch nciht zu gewohnheit werden
Aber das ist mit sicherheit auch nicht deine absicht.
Bist du allein erziehend??
Hast du zZ auch noch einen Job?
Ich würde mir hilfe vom Jugendamt holen , die können dir Familienhelfer zur verfügung stellen, die dir helfen, so das du dich auch mal entspannen kannst und deine Kinder ein bisschen mehr in der Spur laufen, auch wenn sie noch so jung sind.
Ein Kindermädchen wäre auch eine alternative, vieleicht nicht für immer aber erstmal vorüber gehend das du soweit dein leben wieder regeln kannst und dich dann mehr auf deine Kinder konzentrieren kannst.
Deine große ist bestimmt im Kindergarten?
Eine Kita wäre auch eine möglichkeit, dann hast du zeit bis um 17 uhr bis deine kids wieder aus der kita kommen,
Das sind vielleicht alles sachen die du bestimmt schon gehört hast, ich hoffe es hat dir trotzdem etwas geholfen, kannst mir ja zurückschreiben.
Liebe Grüße

Hallo,
ich bin nicht alleinerziehend, aber kann man sagen. mein mann ist immer in der uni, ich muss ihm auch ab und zu helfen, obwohl mir mein stress reicht. die große ist im kindergarten. die kleine geht jetzt auch in die krippe, weil sie kein kitaplatz bekommen hat. aber die zeit ist trotzdem immer so knapp. ich muss die um 2 abholen, schaffe dann grad putzen kochen bügeln etc.
ja wie du sagtest, ich muss mir unbedingt hilfe holen, schließlich will ich nicht, dass das zum dauerzustand wird. das mit dem kneifen habe ich so im nachhinein erst wahrgenommen, ich war ja in dem moment außer mich vor zorn.

ich danke dir vielmals für deine antwort. es ist auch schön zu wissen, dass mich jemand versteht.

vielen dank
gruss elanaz

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24. Februar 2010 um 12:02

Nummer gegen Kummer
Hallo Elanaz,

deine Geschichte kommt mir sehr bekannt vor - zwischen meinem jüngeren Bruder und mir gab's damals auch immer Streit um die Zeit und Liebe meiner (unserer) Mutter. Mein Vater war ganztägig berufstätig, konnte also kaum eingreifen. Wir haben uns im Vorschulalter bis auf's Blut gestritten!
Meine Mutter war damals auch mit uns überfordert, wie wir heute wissen, was dazu geführt hat, dass wir um ihre Liebe und Aufmerksamkeit konkurrieren mussten.

Eins habe ich noch nicht verstanden: warum musstest du die Kleine auf den Arm nehmen, weil sie schläft? Kann sie nicht alleine schlafen, so dass du Zeit für die Große hast?

Du brauchst externe Unterstützung, das kann entweder das Jugendamt sein, oder eine soziale/kirchliche Einrichtung.
Kompetente Ansprechpartner findest du auch beim Elterntelefon der Nummer gegen Kummer: 0800 1110 550
http://www.nummergegenkummer.de/
Dort gibt es auch regionale Beratungsstellen, zu denen du Kontakt aufnehmen kannst.

Alles Gute!
Familienvater Egal88


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2. März 2010 um 10:24

"bin am verzweifeln..."
Hallo, elanaz,
worüber verzweifelst Du wirklich ??
Doch nicht an Deinen beiden süssen kleinen Mädchen!
Denke bitte, bitte daran, dass die beiden noch so klein sind, dass Du von Ihnen kein Verständnis erwarten kannst. Sie können auch nichts dafür, dass sie auf der Welt sind.
Mach Dir das immer wieder klar!
Du bist die Große, Du bist die Chefin, Du sagst, wo es lang geht !
Ohne Diskussionen, das können Kinder nicht nachvollziehen.
Allerdings ist es leicht, seinen eigenen Frust bei den (eigenen) Kindern abzulassen, weil diese die schwächeren sind - das ist leider überall so im Leben.
Überlege also, wo das tatsächliche Problem sein könnte:
wolltet Ihr eine Familie?
unterstützen Dein Mann / Deine Familie Dich ?
habt Ihr finanzielle Probleme?
lebt Ihr in der

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27. März 2010 um 14:48
In Antwort auf silvia_11913226

Hallo,
ich bin nicht alleinerziehend, aber kann man sagen. mein mann ist immer in der uni, ich muss ihm auch ab und zu helfen, obwohl mir mein stress reicht. die große ist im kindergarten. die kleine geht jetzt auch in die krippe, weil sie kein kitaplatz bekommen hat. aber die zeit ist trotzdem immer so knapp. ich muss die um 2 abholen, schaffe dann grad putzen kochen bügeln etc.
ja wie du sagtest, ich muss mir unbedingt hilfe holen, schließlich will ich nicht, dass das zum dauerzustand wird. das mit dem kneifen habe ich so im nachhinein erst wahrgenommen, ich war ja in dem moment außer mich vor zorn.

ich danke dir vielmals für deine antwort. es ist auch schön zu wissen, dass mich jemand versteht.

vielen dank
gruss elanaz

Ganz viel kraft,
das wünsche ich dir. manchmal komme ich auch an meine grenzen und was mir dann hilft,ist ein spruch,den ich mir an meine kühlschranktür geklebt habe. mama,liebe mich,wenn ich es am wenigsten verdiene,denn dann brauche ich es am meisten.(ohne witz,den hole ich mir ganz oft ins gedächnis,wenn es grad nicht gut läuft) ganz liebe grüsse und alles gute für euch

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