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Beziehung zu meiner Mutter

19. November 2018 um 15:35

Hallo,
ich weis gar nicht wo ich anfangen soll...

Ich (20) hatte eigentlich bisher immer ein richtig gutes freundschaftliches Verhältnis zu meiner Mutter (52).
Ich weis nicht genau wieso das Blatt sich gewendet hat, aber es find vor ca 2-3 Jahren an.

Zu dem Zeitpunkt bin ich in ein Loch gefallen, habe Freunde und Partner verloren und war seelisch am Boden. Es kommt mir fast vor als würde meine Mutter es ausnutzen das sie zur Zeit die einzige in meinem Leben ist. Ich wohne übrigens noch zuhause.

Sie hat sich immer mehr von mir distanziert als sie merkte wie schlecht es mir geht. Hat sich indirekt über mich lustig gemacht und bemitleidet.

Zu ihrer Person: Sie ist seit 10 Jahren geschieden, hat sehr viel schlechtes in ihrem Leben erfahren dürfen (Brustkrebs, Vater hat sie betrogen und verlassen, keine einfache Kindheit..) das einzige was sie macht ist extrem viel arbeiten. Keine Beziehungen oder Männer seit 10 Jahren. Eine Freundin die sie auch nur schlecht redet. Keine Hobbys/Interessen & finanzielle Probleme.

Als ich 18 war fing sie an mir vorzuschreiben was ich anziehen soll, bis heute noch. Sie redet alles schlecht was ich mache und versucht mich so klein wie möglich zu halten. Auf der anderen Seite will sie dann unbedingt mit mir in den Urlaub und sagt ich sei die wichtigste Person in ihrem Leben.. aber macht dann auch nur ungerne was mit mir und behandelt mich im nächsten Moment wie Luft.

Ich bekomme nie zu hören das sie stolz auf mich sei. Wenn ich sage das ich sie lieb habe, kommt entweder nichts oder ein belächelndes "ich mich auch". Ihr fällt es sehr schwer Nähe oder liebe zu zeigen und macht sehr gerne mein Selbstbewusstsein kaputt statt es aufzubauen. Meist mit indirekten manipulativen Äußerungen.

Sie ist sehr verbittert, lästert 24/7 nur über andere (Familie, ihre Freundin, bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen) und belagert mich mit der ganzen negativität. Nennt andere ohne Rücksicht hässlich oder verteilt abwertende blicke auf Frauen (insbesondere jüngere) die gut aussehen oder sich etwas freier kleiden.

Wenn es mir mal schlecht geht, oder ich was sagen will wird nicht zu gehört oder nicht ernst genommen. Sozusagen bin ich ihr seelischer Mülleimer und wenn sie mich damit belagert will sie einfach nur jemanden wo sie alles rauslassen kann.

Vor ein paar Monaten sagte ich ihr etwas was ich seit meiner Kindheit mit mir rumschleppe. Ich brauchte Stunden um ihr mein Herz auszuschütten weil es eine extreme Belastung für mich war und ich nur geweint habe.

Mein Bruder hatte mich in unserer Kindheit mehrfach über Jahre sexuell belästigt und missbraucht. Ich habe es verdrängt.. bis er mich vor ein paar Monaten darauf angesprochen hatte ob ich mich noch daran erinnern kann und es sich so anhörte als würde er wieder damit anfangen wollen. Als sei es das normalste der Welt ohne auch nur ein bisschen Scham oder Reue zu zeigen. Ich hatte und habe bis heuer Todesangst vor ihm. Er ist 22 und wohnt auch noch hier zuhause. Ich bin sehr oft alleine mit ihm und kann ohne abgeschlossene Zimmertür nicht leben. In meinen Augen ist er psychisch sehr krank und zeigt eine Menge Anzeichen die auch für andere gefährlich sein könnten. Sie interessiert sich dafür recht wenig denn es ist ja "ihr kleiner Sohn und der würde nie jemanden weh tun". Ihre Reaktion darauf war sehr gelangweilt und hat geschehe gemacht wie "uhh er will mit dir zusammen einen Film in deinem Bett angucken? Süüß" Ich war entsetzt und angeekelt zugleich. Ich sagte auch ich möchte mich in Therapie begeben, bekam aber seit dem Tage keine Unterstützung oder Nachfrage wie es mir geht. Stattdessen soll ich mich mit diesem Menschen zum Essen an einen Tisch setzen damit alles schön und sorgenfrei ist.

Ich fühle mich wertlos, hilflos und weis nicht was ich tun soll. Sie raubt mir jede Form von Glück, ist aber auf der anderen Seite meine Mutter die mich behandelt wie ein Püppchen was sie mal braucht und dann wieder wegschmeißt wenn sie genug davon hat.

Am liebsten würde ich sofort ausziehe, ist mir aber finanziell momentan leider nicht möglich. Ich denke seit kurzem sogar ungewollt über Suizid nach, was ich so überhaupt nicht vo mir kenne.

Es sind noch andere Dinge vorgefallen die ich allerdings hier nicht alle aufschreiben kann.

Ich brauche wirklich dringend einen Rat, danke im Voraus

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19. November 2018 um 20:12

Ich würde dir ganz dringend raten, von Zuhause auszuziehen. Eigentlich müsstest du da selber darauf kommen, schon alleine wegen deinem Bruder.

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20. November 2018 um 7:12
In Antwort auf mslori

Hallo,
ich weis gar nicht wo ich anfangen soll...

Ich (20) hatte eigentlich bisher immer ein richtig gutes freundschaftliches Verhältnis zu meiner Mutter (52).
Ich weis nicht genau wieso das Blatt sich gewendet hat, aber es find vor ca 2-3 Jahren an.

Zu dem Zeitpunkt bin ich in ein Loch gefallen, habe Freunde und Partner verloren und war seelisch am Boden. Es kommt mir fast vor als würde meine Mutter es ausnutzen das sie zur Zeit die einzige in meinem Leben ist. Ich wohne übrigens noch zuhause.

Sie hat sich immer mehr von mir distanziert als sie merkte wie schlecht es mir geht. Hat sich indirekt über mich lustig gemacht und bemitleidet. 

Zu ihrer Person: Sie ist seit 10 Jahren geschieden, hat sehr viel schlechtes in ihrem Leben erfahren dürfen (Brustkrebs, Vater hat sie betrogen und verlassen, keine einfache Kindheit..) das einzige was sie macht ist extrem viel arbeiten. Keine Beziehungen oder Männer seit 10 Jahren. Eine Freundin die sie auch nur schlecht redet. Keine Hobbys/Interessen & finanzielle Probleme.

Als ich 18 war fing sie an mir vorzuschreiben was ich anziehen soll, bis heute noch. Sie redet alles schlecht was ich mache und versucht mich so klein wie möglich zu halten. Auf der anderen Seite will sie dann unbedingt mit mir in den Urlaub und sagt ich sei die wichtigste Person in ihrem Leben.. aber macht dann auch nur ungerne was mit mir und behandelt mich im nächsten Moment wie Luft.

Ich bekomme nie zu hören das sie stolz auf mich sei. Wenn ich sage das ich sie lieb habe, kommt entweder nichts oder ein belächelndes "ich mich auch". Ihr fällt es sehr schwer Nähe oder liebe zu zeigen und macht sehr gerne mein Selbstbewusstsein kaputt statt es aufzubauen. Meist mit indirekten manipulativen Äußerungen.

Sie ist sehr verbittert, lästert 24/7 nur über andere (Familie, ihre Freundin, bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen) und belagert mich mit der ganzen negativität. Nennt andere ohne Rücksicht hässlich oder verteilt abwertende blicke auf Frauen (insbesondere jüngere) die gut aussehen oder sich etwas freier kleiden. 

Wenn es mir mal schlecht geht, oder ich was sagen will wird nicht zu gehört oder nicht ernst genommen. Sozusagen bin ich ihr seelischer Mülleimer und wenn sie mich damit  belagert will sie einfach nur jemanden wo sie alles rauslassen kann.

Vor ein paar Monaten sagte ich ihr etwas was ich seit meiner Kindheit mit mir rumschleppe. Ich brauchte Stunden um ihr mein Herz auszuschütten weil es eine extreme Belastung für mich war und ich nur geweint habe. 

Mein Bruder hatte mich in unserer Kindheit mehrfach über Jahre sexuell belästigt und missbraucht. Ich habe es verdrängt.. bis er mich vor ein paar Monaten darauf angesprochen hatte ob ich mich noch daran erinnern kann  und es sich so anhörte als würde er wieder damit anfangen wollen. Als sei es das normalste der Welt ohne auch nur ein bisschen Scham oder Reue zu zeigen. Ich hatte und habe bis heuer Todesangst vor ihm. Er ist 22 und wohnt auch noch hier zuhause. Ich bin sehr oft alleine mit ihm und kann ohne abgeschlossene Zimmertür nicht leben. In meinen Augen ist er psychisch sehr krank und zeigt eine Menge Anzeichen die auch für andere gefährlich sein könnten. Sie interessiert sich dafür recht wenig denn es ist ja "ihr kleiner Sohn und der würde nie jemanden weh tun". Ihre Reaktion darauf war sehr gelangweilt und hat geschehe gemacht wie "uhh er will mit dir zusammen einen Film in deinem Bett angucken? Süüß" Ich war entsetzt und angeekelt zugleich. Ich sagte auch ich möchte mich in Therapie begeben, bekam aber seit dem Tage keine Unterstützung oder Nachfrage wie es mir geht. Stattdessen soll ich mich mit diesem Menschen zum Essen an einen Tisch setzen damit alles schön und sorgenfrei ist.

Ich fühle mich wertlos, hilflos und weis nicht was ich tun soll. Sie raubt mir jede Form von Glück, ist aber auf der anderen Seite meine Mutter die mich behandelt wie ein Püppchen was sie mal braucht und dann wieder wegschmeißt wenn sie genug davon hat.

Am liebsten würde ich sofort ausziehe, ist mir aber finanziell momentan leider nicht möglich. Ich denke seit kurzem sogar ungewollt über Suizid nach, was ich so überhaupt nicht vo mir kenne.

Es sind noch andere Dinge vorgefallen die ich allerdings hier nicht alle aufschreiben kann.

Ich brauche wirklich dringend einen Rat, danke im Voraus

 

Gehst du zur Schule? Ausbildung? Arbeit? 

Hast du eine Freundin oder Verwandte mit denen du reden kannst oder evtl. eine Weile wohnen kannst bis du eine andere Loesung findest? 

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28. November 2018 um 12:42
In Antwort auf mslori

Hallo,
ich weis gar nicht wo ich anfangen soll...

Ich (20) hatte eigentlich bisher immer ein richtig gutes freundschaftliches Verhältnis zu meiner Mutter (52).
Ich weis nicht genau wieso das Blatt sich gewendet hat, aber es find vor ca 2-3 Jahren an.

Zu dem Zeitpunkt bin ich in ein Loch gefallen, habe Freunde und Partner verloren und war seelisch am Boden. Es kommt mir fast vor als würde meine Mutter es ausnutzen das sie zur Zeit die einzige in meinem Leben ist. Ich wohne übrigens noch zuhause.

Sie hat sich immer mehr von mir distanziert als sie merkte wie schlecht es mir geht. Hat sich indirekt über mich lustig gemacht und bemitleidet. 

Zu ihrer Person: Sie ist seit 10 Jahren geschieden, hat sehr viel schlechtes in ihrem Leben erfahren dürfen (Brustkrebs, Vater hat sie betrogen und verlassen, keine einfache Kindheit..) das einzige was sie macht ist extrem viel arbeiten. Keine Beziehungen oder Männer seit 10 Jahren. Eine Freundin die sie auch nur schlecht redet. Keine Hobbys/Interessen & finanzielle Probleme.

Als ich 18 war fing sie an mir vorzuschreiben was ich anziehen soll, bis heute noch. Sie redet alles schlecht was ich mache und versucht mich so klein wie möglich zu halten. Auf der anderen Seite will sie dann unbedingt mit mir in den Urlaub und sagt ich sei die wichtigste Person in ihrem Leben.. aber macht dann auch nur ungerne was mit mir und behandelt mich im nächsten Moment wie Luft.

Ich bekomme nie zu hören das sie stolz auf mich sei. Wenn ich sage das ich sie lieb habe, kommt entweder nichts oder ein belächelndes "ich mich auch". Ihr fällt es sehr schwer Nähe oder liebe zu zeigen und macht sehr gerne mein Selbstbewusstsein kaputt statt es aufzubauen. Meist mit indirekten manipulativen Äußerungen.

Sie ist sehr verbittert, lästert 24/7 nur über andere (Familie, ihre Freundin, bekannte, Nachbarn, Arbeitskollegen) und belagert mich mit der ganzen negativität. Nennt andere ohne Rücksicht hässlich oder verteilt abwertende blicke auf Frauen (insbesondere jüngere) die gut aussehen oder sich etwas freier kleiden. 

Wenn es mir mal schlecht geht, oder ich was sagen will wird nicht zu gehört oder nicht ernst genommen. Sozusagen bin ich ihr seelischer Mülleimer und wenn sie mich damit  belagert will sie einfach nur jemanden wo sie alles rauslassen kann.

Vor ein paar Monaten sagte ich ihr etwas was ich seit meiner Kindheit mit mir rumschleppe. Ich brauchte Stunden um ihr mein Herz auszuschütten weil es eine extreme Belastung für mich war und ich nur geweint habe. 

Mein Bruder hatte mich in unserer Kindheit mehrfach über Jahre sexuell belästigt und missbraucht. Ich habe es verdrängt.. bis er mich vor ein paar Monaten darauf angesprochen hatte ob ich mich noch daran erinnern kann  und es sich so anhörte als würde er wieder damit anfangen wollen. Als sei es das normalste der Welt ohne auch nur ein bisschen Scham oder Reue zu zeigen. Ich hatte und habe bis heuer Todesangst vor ihm. Er ist 22 und wohnt auch noch hier zuhause. Ich bin sehr oft alleine mit ihm und kann ohne abgeschlossene Zimmertür nicht leben. In meinen Augen ist er psychisch sehr krank und zeigt eine Menge Anzeichen die auch für andere gefährlich sein könnten. Sie interessiert sich dafür recht wenig denn es ist ja "ihr kleiner Sohn und der würde nie jemanden weh tun". Ihre Reaktion darauf war sehr gelangweilt und hat geschehe gemacht wie "uhh er will mit dir zusammen einen Film in deinem Bett angucken? Süüß" Ich war entsetzt und angeekelt zugleich. Ich sagte auch ich möchte mich in Therapie begeben, bekam aber seit dem Tage keine Unterstützung oder Nachfrage wie es mir geht. Stattdessen soll ich mich mit diesem Menschen zum Essen an einen Tisch setzen damit alles schön und sorgenfrei ist.

Ich fühle mich wertlos, hilflos und weis nicht was ich tun soll. Sie raubt mir jede Form von Glück, ist aber auf der anderen Seite meine Mutter die mich behandelt wie ein Püppchen was sie mal braucht und dann wieder wegschmeißt wenn sie genug davon hat.

Am liebsten würde ich sofort ausziehe, ist mir aber finanziell momentan leider nicht möglich. Ich denke seit kurzem sogar ungewollt über Suizid nach, was ich so überhaupt nicht vo mir kenne.

Es sind noch andere Dinge vorgefallen die ich allerdings hier nicht alle aufschreiben kann.

Ich brauche wirklich dringend einen Rat, danke im Voraus

 

Ich denke mal , dass deine Probleme zu groß sind um in einem Forum besprochen zu werden ....
Das Wichtigste ist, dass du Zuhause ausziehst
Es gibt Wohngruppen  udgl...
Also melde Dich am Jugendamt ...oder Frauennotruf ...oä
Diese Menschen , in solchen Einrichtungen , werden dir weiterhelfen ,
auf mit einer Therapie
Du musst dich an Fachleute wenden , die Dir dezitiert helfen ..
.NUR reden ist zuwenig

Alles Gute
 

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