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Beziehung von Mutter zu Großmutter, bitte um Hilfe

25. Juli 2010 um 20:43 Letzte Antwort: 30. Juli 2010 um 16:13

Hallo,

die Beziehung von meiner Mutter zu meiner Großmutter macht mich sehr traurig. Meine Mutter und mein Vater leben seit kurzem getrennt, sprich meine Mutter ist allein. Mein Großvater mütterlicherseits ist vor 1 1/2 Jahren gestorben, meine Oma ist also auch allein. Weitere Geschwister meiner Mutter gibt es nicht - sprich, für meine Oma ist meine Mutter die einzige Verwandte in der Nähe (ich wohne weiter weg).
Jetzt ist es aber so, dass meine Mutter sich quasi "selbst verwirklichen" will nach der Trennung und dabei auch keine Rücksicht mehr groß nehmen möchte. Sie hat keine Lust, jeden Tag oder auch nur mehrmals in der Woche nach meiner Großmutter zu sehen, sie anzurufen etc. - es läuft also so, dass meine Oma sich dann meldet, meine Mutter nervt das dann eher, wenn sie wieder was machen soll.
Weil meine Mutter aber die einzige ist, die meine Oma noch (in der Nähe) hat, wird das zum Problem: Meine Großmutter ist oft verzweifelt, total aufgelöst, weil meine Mutter sich oft nicht freiwillig meldet. Sie meint, ihr fehlt einfach ein bisschen Liebe, was ich auch gut nachvollziehen kann. Mit meiner Mutter ist da aber auch nicht zu reden, auch nicht vollkommen im Guten. Ich verstehe nicht, dass es für sie so schwer wiegt, dass sie einfach nicht mehr WILL, wenn meine Oma doch damit glücklicher sein könnte. Natürlich muss meine Mutter auch selbst wissen, was sie macht, aber es macht mich einfach traurig, weil meine Oma sich dadurch so wahnsinnig einsam und ungeliebt fühlt.

Es wäre schön, wenn jemand einen Rat zu der Situation hätte. Auf Nachfrage fängt meine Mutter in der Regel an zu weinen - beide sehen oft nur das negative im anderen. So von wegen, die (Großmutter) will ihr ein schlechtes Gewissen machen. Dann bricht meine Mutter auch das Gespräch mit mir ab, wenn ich sie darauf anspreche.

Danke für eure Hilfe!

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27. Juli 2010 um 8:19

Na ich weiss ja nicht
warum kümmerst du dich nicht um deine Oma?? Vielleicht mag sie ja zu dir ziehen, dann ist sie nicht mehr so allein??

deine Mutter hat jetzt ein Recht auf ihr eigenes Leben, ihr Wünsche, Träume zu leben.

was hat sie den bisher gehabt?

Höre auf deine Mutter so unter Druck zu setzen und werde selber aktiv.

Saraa

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28. Juli 2010 um 14:22
In Antwort auf naomh_12744558

Na ich weiss ja nicht
warum kümmerst du dich nicht um deine Oma?? Vielleicht mag sie ja zu dir ziehen, dann ist sie nicht mehr so allein??

deine Mutter hat jetzt ein Recht auf ihr eigenes Leben, ihr Wünsche, Träume zu leben.

was hat sie den bisher gehabt?

Höre auf deine Mutter so unter Druck zu setzen und werde selber aktiv.

Saraa

Naja
Dass meine Oma zu mir zieht, ist ausgeschlossen. Erstens studiere ich noch, bin unter Umständen in einem Jahr schon ganz woanders, und zweitens wohnt sie ca. 300km weit weg - dort ist sie verwurzelt, hat ihr ganzes Leben dort gelebt, hat ihre Freunde & Nachbarn und so weiter. Ich kümmere mich doch um sie und telefoniere oft mit ihr.
Ich setze auch meine Mutter nicht unter Druck, sondern versuche nur, dass es meiner Oma besser geht.

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28. Juli 2010 um 19:59
In Antwort auf ima_11853741

Naja
Dass meine Oma zu mir zieht, ist ausgeschlossen. Erstens studiere ich noch, bin unter Umständen in einem Jahr schon ganz woanders, und zweitens wohnt sie ca. 300km weit weg - dort ist sie verwurzelt, hat ihr ganzes Leben dort gelebt, hat ihre Freunde & Nachbarn und so weiter. Ich kümmere mich doch um sie und telefoniere oft mit ihr.
Ich setze auch meine Mutter nicht unter Druck, sondern versuche nur, dass es meiner Oma besser geht.

Das heisst also
du lebst dein Leben.

Du könntest vielleicht in ihrer Nähe studieren. Und dein "unter Umständen in einem Jahr woanders" einfach Knicken und für deine Oma da sein.

Willst du das?? Oder willst du dein Leben leben??

Und genau das will endlich deine Mutter auch. Ihr Leben leben, ohne das du den Moralapostel spielst.

Niemand hindert dich daran dein Leben aufzugeben, zugunsten deiner Oma...niemand.

Denk darüber nach, vielleicht geht es ja dann deiner Oma besser.

Deine Mutter hat bisher genug getan. Zig Jahr mehr als du. Jetzt könntest du mal dran sein.

Saraa

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30. Juli 2010 um 16:13
In Antwort auf naomh_12744558

Das heisst also
du lebst dein Leben.

Du könntest vielleicht in ihrer Nähe studieren. Und dein "unter Umständen in einem Jahr woanders" einfach Knicken und für deine Oma da sein.

Willst du das?? Oder willst du dein Leben leben??

Und genau das will endlich deine Mutter auch. Ihr Leben leben, ohne das du den Moralapostel spielst.

Niemand hindert dich daran dein Leben aufzugeben, zugunsten deiner Oma...niemand.

Denk darüber nach, vielleicht geht es ja dann deiner Oma besser.

Deine Mutter hat bisher genug getan. Zig Jahr mehr als du. Jetzt könntest du mal dran sein.

Saraa

Ist ja in Ordnung
... wenn ihr der Meinung seid, meine Mutter ist vollkommen im Recht, aber was soll das, jetzt mir die Schuld in die Schuhe zu schieben? Würde meine Mutter woanders wohnen, würde ich nicht auf die Idee kommen, zu sagen, sie soll umziehen. Sie wohnt aber nun mal im selben Ort, ich nicht.
Ihr habt wirklich eine einseitige Sichtweise. Ich spiele auch nicht den Moralapostel, ich bin nur einfach auch hilflos, wenn meine Oma mich anruft und voll am Ende ist. Natürlich verlange ich nicht von meiner Mutter, ständig um meine Oma rum zu sein. Es tut mir nur eben auch leid, dass das Verhältnis zwischen den beiden nicht besser ist, bzw meine Mutter (wenn auch ungewollt) abblockt.
Aber was versuche ich mich noch zu rechtfertigen, für euch bin ich ja hier die Böse.

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