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Betreuung Kinder unter 3 Jahre

15. November 2009 um 12:41 Letzte Antwort: 27. November 2009 um 20:18

Hallo ihr Lieben,

ich möchte euch gerne nach eurer Meinung und vielleicht auch bereits gemachte Erfahrungen fragen.
Würdet ihr euer/eure Kind/Kinder bereits vor dem 3. Geburtstag in einer Kindertagesstätte oder sogar in einem Krippenplatz (bereits mit ein paar Monaten möglich) betreuen lassen?

Denkt ihr, das Kind hätte durch solch eine frühe Betreuung irgendwelche Vorteile oder doch eher Nachteile?

Ich denke, das ist ein sehr kontroverses Thema.

Ich bin sehr gespannt auf eure Meinungen und Ansichten.

Grüße
Janine

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15. November 2009 um 18:48

Eindeutig
Hallo Lorli,

darf ich fragen, warum du dich entschieden hast, dein Kind mit 2 Jahren für ein paar Stunden in einem Kiga betreuen zu lassen? Wolltest du wieder ins Berufsleben einsteigen oder hattest du andere Gründe dafür? Ich finde es sehr schön, dass es deinem Sohn viel Spaß im Kiga macht
Hättest du ihn auch bereits schon früher in einer Kindertageseinrichtung oder in einer Krippe betreuen lassen? Was spricht für dich dafür/dagegen für eine Betreuung vor dem 2. Geburtstag?

Ich persönlich finde es sehr schön, wenn man die Zeit mit dem Kind so lange wie möglich genießen kann, aber andererseits finde ich es auch wirklich toll, dass man durch den Besuch in einem Kiga/Kita, so wie es bei dir der Fall ist, dem Kind einfach eine

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15. November 2009 um 18:56


Hallo Mellimaus,

das klingt richtig schön!
Es freut mich, dass dein Kind sich so schnell in der Krippe einegelebt hat und sich dort wohl fühlt. Ich denke, dass ist überhaupt das Wichtigste für das Kind.
Dann hat dich die Krippe ja gut begleiten und unterstützen können bei der Erziehung. Ich denke, sowas erleichtert einen auch selbst, wenn man weiß, dass das Kind in guten Händen aufgehoben ist und man sich bei Fragen etc. an jemanden wenden kann, der auch das Kind kennt und bei seiner Entwicklung ein gutes Stück mitbegleitet.

Hoffe, ihr habt weiterhin so schöne Tage!

Gruß Janine

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17. November 2009 um 11:01

...ich weis nicht !
ich hatte meine eltern zur betreuung. ich musste ja wieder arbeiten gehen und geld verdienen. bei meinen eltern war meine letzte gut aufgehoben und ich war mittags auch wieder daheim gewesen. ich muss aber zugeben,man verpasst so einiges an der entwicklung der kinder,fortschritte. ich bin alleinerziehend, da musste ich mich leider so früh von den kids trennen und sie in obhut meiner eltern geben

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17. November 2009 um 14:40

Hätte ich gern
aber leider ist es (meist in den alten Bundesländern) nicht so flächendeckend mit Krippenplätzen.
So musste mein Mann volle 4 Jahre zu Hause bleiben und konnte auch erst wieder arbeiten gehen, als meine Mutter als Betreuung einsprang. Denn selbst der Kindergarten war nur von 8Uhr bis 12Uhr, da kann kein Mensch arbeiten in der zeit. Als reine Belustigung finde ich es allerdings schon recht teuer, 130Euro pro Kind. Wenn man dann nichtmal arbeiten kann.
Vorteile oder Nachteile - hm das kann man schwer sagen, da man das nicht miteinander vergleichen kann. Ich glaube nicht, dass man im Durchschnitt sagen kann: Kinderkrippe ist schlechter oder besser als zu HAuse betreuen. ich denke, dass muss man von seiner person, seinen Umständen abhängig machen. Wenn ich es nicht aushalte, mein Kind in eine Betreuung zu geben, dann muss ich es eben lassen - sollte aber anderen keinen Vorwurf machen, die es anders für sich entschieden haben. Ich würde auch keinen Wert auf die Meinung anderer legen, ich mache es so, wie ich es für richtig halte.

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17. November 2009 um 20:06

Meine Meinung:
Hallo GuteFreundin,

vielen Dank für deine geschriebenen Erfahrungen.
Ich habe dieses Posting reingestellt, um darüber kontrovers zu diskutieren und sich über gewonnene EIndrücke und Erfahrungen auszutauschen. Es war nicht meine Absicht, auf eine einzige Meinung zu kommen.
Jedes Kind ist individuell, jede Erziehung anders. Ich denke, man kann nicht pauschal sagen: Ja es ist gut wenn... bzw. nein es ist schlecht wenn...
Ich finde es sehr interessant verschiedene Meinungen und Ansichten zu lesen, denn ich denke, es handelt sich um ein präsentes Thema.
Für mich als Erzieherin ist es auch sehr spannend zu sehen, ob generell bei den Eltern Bedarf an einem Betreuungsplatz für das Kind unter 3 Jahren vorhanden ist oder eben weniger.
Ich freue mich über jede Meinung!

Gruß Janine

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17. November 2009 um 20:11
In Antwort auf anjali_12048087

...ich weis nicht !
ich hatte meine eltern zur betreuung. ich musste ja wieder arbeiten gehen und geld verdienen. bei meinen eltern war meine letzte gut aufgehoben und ich war mittags auch wieder daheim gewesen. ich muss aber zugeben,man verpasst so einiges an der entwicklung der kinder,fortschritte. ich bin alleinerziehend, da musste ich mich leider so früh von den kids trennen und sie in obhut meiner eltern geben

...ich weis nicht !"
Hallo Crissi,

mich würde interessieren: Wenn du nicht hättest wieder arbeiten gehen müssen, hättest du dich dann erst später von deinen Kindern getrennt und sie in einem späteren Alter zur Betreuung (Kiga/Kita, Krippe, Eltern, Tagesmutti,...) gegeben?
Oder hättest du dein Kind z.B. an 2-3 Vormittagen (sogenannte

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17. November 2009 um 20:13
In Antwort auf may_12282906

...ich weis nicht !"
Hallo Crissi,

mich würde interessieren: Wenn du nicht hättest wieder arbeiten gehen müssen, hättest du dich dann erst später von deinen Kindern getrennt und sie in einem späteren Alter zur Betreuung (Kiga/Kita, Krippe, Eltern, Tagesmutti,...) gegeben?
Oder hättest du dein Kind z.B. an 2-3 Vormittagen (sogenannte

...ich weis nicht !
Hallo Crissi,

mich würde interessieren: Wenn du nicht hättest wieder arbeiten gehen müssen, hättest du dich dann erst später von deinen Kindern getrennt und sie in einem späteren Alter zur Betreuung (Kiga/Kita, Krippe, Eltern, Tagesmutti,...) gegeben?
Oder hättest du dein Kind z.B. an 2-3 Vormittagen (sogenannte "Sharing-Plätze": 2 Kinder teilen sich einen Kindergartenplatz) betreuen lassen, um die dadurch gewonnene Freizeit für dich, deinen Haushalt etc. zu nutzen?

Gruß Janine

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17. November 2009 um 23:08

Bin eher dagegen, manchmal gehts aber nicht anders.
Ich finde die Ersten 3 Jahre in der Erziehung des Kindes sind die Wichtigsten. Es ist wie das Fundament eines Hauses - ist es wackelig und brüchig wird auch das ganze Haus serhr unstabil.
Es ist die Zeit wo man einem Kind am einfachsten bestimmte Verhaltensweisen anerziehen kann oder auch abgewöhen kann. Wo man das Kind am besten Prägen kann. Soll ein Erzieher das Kind prägen, für den es irgendeins von vielen ist? (Oder noch schlimmer - Die Großeltern?) Oder wird es von mir geprägt, denn für mich ist es das einzige, liebste und wertvollste auf der Welt. Mir ist keine Zeit zu schade für...... Die Antwort ist Klar.
Danach ist Erziehung schwiriger. Mit deutlich mehr Aufwand/Zeit/Nerven verbunden.
Wie lange lässt sich ein Kind den erziehen? 8-9 Jahre? Danach kann man nur zugucken und hoffen, dass das vorher beigebrachte anfängt zu keimen. Und das Kind auf dieser Grundlage(Fundament) eigenständige Entscheidungen trifft die Hoffentlich in die richtige Richtung führen.
Hätt ich die Wahl würd ich meine Kinder auf jeden Fall die ersten 3 Jahre zuhause lassen. Da wir aber keinen Goldesel zu hause haben, muss ich meinen Jungsten mit 2 Jahren in den Kindergarten geben und arbeiten gehen.
Das Argument, dass die Kinder die früher in den Kindergarten gehen schimpfwörter mitbringen, find ich unlogisch. Das kriegen die 3-Jährigen auch ganz schnell hin.

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18. November 2009 um 0:55
In Antwort auf may_12282906


Hallo Mellimaus,

das klingt richtig schön!
Es freut mich, dass dein Kind sich so schnell in der Krippe einegelebt hat und sich dort wohl fühlt. Ich denke, dass ist überhaupt das Wichtigste für das Kind.
Dann hat dich die Krippe ja gut begleiten und unterstützen können bei der Erziehung. Ich denke, sowas erleichtert einen auch selbst, wenn man weiß, dass das Kind in guten Händen aufgehoben ist und man sich bei Fragen etc. an jemanden wenden kann, der auch das Kind kennt und bei seiner Entwicklung ein gutes Stück mitbegleitet.

Hoffe, ihr habt weiterhin so schöne Tage!

Gruß Janine

Meine Erfahrung zeigt mir, das es drauf an kommt wie man es regelt
Hallo zusammen, erstmal vorneweg, möchte ich sagen, das ich dieses Thema von beiden Seiten beurteilen kann, da ich einerseits Mutter einer 2 jährigen Maus bin, die an Anfang Dezember in den Kidneragrten geht (vormittags für ca 3 Std) und andererseits als Tagesmutter arbeite und somit auch den Betreuerpart kenne.
Warum ich meien Tochter mit 2 in den Kindergarten gebe??? ganz eifnach, sie ist das 2. Kind, ziemlich pfiffig, sehr schnell dabei und sie hat mehr vorteile davon, im Kindergarten von udn mit anderen zu lernen, als sich ausschließlich mit mir zu beschäftigen. Da meien Tageskinder auch erst nachmittags kommen, ist morgends niemand zum spielen da. ich bin und bleibe die Haupterzeihungsperson, die ihr prägend zur Seite steht.

Als Tagesmutter kann ich sagen, das bisher kein Kind bei einer Humanen Eingewöhnungsphase Schaden genommen hat, wichtig dabei ist es nur, das man jemand hat, der in Erziehungsfragen auf der selben Ebene steht und die selben Zeile verfolgt. Außerdem ist das verhältniss zwischen Betreuer und Eltern überaus wichtig für das Kind.

Ob man das Kind lieber in eine Kita steckt oder zu einer Tagesmutter bleibt jedem selbst überlassen, da spielen wohl ziemlich viele Aspekte eine Rolle, ich würde beides in Erwägung ziehen, wenn ich extern arbeiten würde

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22. November 2009 um 1:55
In Antwort auf may_12282906

...ich weis nicht !
Hallo Crissi,

mich würde interessieren: Wenn du nicht hättest wieder arbeiten gehen müssen, hättest du dich dann erst später von deinen Kindern getrennt und sie in einem späteren Alter zur Betreuung (Kiga/Kita, Krippe, Eltern, Tagesmutti,...) gegeben?
Oder hättest du dein Kind z.B. an 2-3 Vormittagen (sogenannte "Sharing-Plätze": 2 Kinder teilen sich einen Kindergartenplatz) betreuen lassen, um die dadurch gewonnene Freizeit für dich, deinen Haushalt etc. zu nutzen?

Gruß Janine

Ja das hätte ich müssen!
Hallo Janine,

hier bei uns in Hamburg gibt es nicht so viele Kindergarten oder Krabbelplätze! Ich mußte den Lebensunterhalt für mich und meine Kinder verdienen,da blieb mir nichts anderes übrig.Ich war meinen Eltern Dankbar.Hätte ich die Wahl gehabt dann hätte ich lieber mit meinen süßen die Zeit verbracht! Eine Tagesmutter hatte ich abgelehnt, eine Freundin hatte mir auch ihre Hilfe zugesagt und ab und zu war es auch soweit ok,sie hat selbst Kinder und kann gut mit ihnen umgehen.

lg.
Crissi

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24. November 2009 um 13:41

Da ja meine Meinung gefragt ist
sage ich ich bin dagegen. Ein Kind sollte die erste Zeit bei der Mutter bleiben. Die Beziehung kann in den 3 Jahren so intensiv werden wie auf keinen Fall in einem Jahr. Erstmal wenn ein Kind auf die Welt kommt muss es wissen wer die mutter ist und sich auch an sie und Ihr Leben Ihr verhalten Ihre einstellungen Ihre zärtlichkeiten gewöhnen und viel Zeit mit Ihr verbringen damit die Bindung aufgebaut wird. Ich kann mir nicht vorstellen das andere Leute meiner Tochter beibringen wie sie sich die Zähne putzen soll oder wie man auf klo geht oder wie man mit Messer und Gabel isst. Das sind sachen die schweißen Mutter und Kind zusammen und die Zeit braucht man einfach.

ABER wenn es natürlich nicht anders geht, aus welchen Gründen auch immer, dann muss es sein und schaden tut es dem Kind nur auf einer weise- die Bindung zur Mutter wird niemals so groß sein denn die ersten erlebnisse waren dann nicht gemeinsam

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26. November 2009 um 11:38

Das stimmt
manche Kinder gehen ganz anders damit um. Ein Paar Stunden tut wirklich gut, aber ich dachte ja wenn man arbeiten geht dauert es meist mind. 8 Stunden und das finde ich in dem alter (egal wie weit ein Kind ist) einfach zu viel weil die Mutti/Kindbeziehung auf der strecke bleibt.
Nachmittags für paar stunden ist es bestimmt eine aufregende lehrnreiche abwechslung.

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27. November 2009 um 7:20

Mir auch...
warum soll es schlecht sein, wenn die Kinder Papa-Kinder (??) werden? Ist es nicht genauso, als wenn Sie Mama-Kinder würden? Verstehe ich nicht - statt die Leute froh sind, wenn auch die Väter mal Erziehungsarbeit übernehmen, nein, da wird noch auf eigenständige Mamis geschimpft - ist ja wie im Mittelalter. Ich frage mich, wie man mit solchen Weltanschauungen heute noch existieren kann.

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27. November 2009 um 8:15

Woher
weisst du das, dass es bei Deiner Freundin so ist? Ich denke, der Lebenspartner ist sowieso arbeitslos, da kann sIe arbeiten und er bleibt zu Hause. Egal ob 0. 1. 2. LJ
Ich finde es traurig und höchst inakzeptabel, dass Leute, die einen anderen Weg einschlagen als die Mehrheit, als etwas schlechtes abgestempelt werden.
Nach Deiner Theorie müsste man sich die Frage stellen, warum die Männer überhaupt Kinder wollen, wenn Sie sich nicht drum kümern wollen. Oder sind das alles Männder, die die Frauen an sich binden und abhängig machen wollen?

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27. November 2009 um 20:17
In Antwort auf bryony_12677442

Das stimmt
manche Kinder gehen ganz anders damit um. Ein Paar Stunden tut wirklich gut, aber ich dachte ja wenn man arbeiten geht dauert es meist mind. 8 Stunden und das finde ich in dem alter (egal wie weit ein Kind ist) einfach zu viel weil die Mutti/Kindbeziehung auf der strecke bleibt.
Nachmittags für paar stunden ist es bestimmt eine aufregende lehrnreiche abwechslung.

Schlechte MutterKind Beziehung???
Nein, ich kann dazu nur sagen,dass ich aufgrund dessen,dass ich noch mein Abitur machen musste ,meine Tochter bereits mit 7 Stunden täglich,und ich kann absolut nicht behaupten,dass unsere bindung auch nur annähernd geschwächt ist. Jedesmal wenn ich sie abhole(momentan ist sie von acht bis drei uhr dort,weil ich eine ausbildung mache) freut sie sich riesig und weiß,dass jetzt mama zeit ist. Dann spielen wir,schauen ein buch an, kochen und schmusen. Sie ist nun 13 monate alt und die krippe tut ihr richtig gut. Sie läuft schon seit sie 11 monate alt ist,isst breits alleine mit dem löffel und kann sich sehr gut alleine beschäftigen. Ich bin froh,dass ich mich für die Ausbildung entschieden habe,denn arbeiten macht mir spaß.Und das spürt meine tochter,und das tut auch ihr gut. 3 Jahre hausmutter sein,wäre sie reinste hölle für mich.
Liebe grüße an alle.

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27. November 2009 um 20:18
In Antwort auf enya_12286771

Schlechte MutterKind Beziehung???
Nein, ich kann dazu nur sagen,dass ich aufgrund dessen,dass ich noch mein Abitur machen musste ,meine Tochter bereits mit 7 Stunden täglich,und ich kann absolut nicht behaupten,dass unsere bindung auch nur annähernd geschwächt ist. Jedesmal wenn ich sie abhole(momentan ist sie von acht bis drei uhr dort,weil ich eine ausbildung mache) freut sie sich riesig und weiß,dass jetzt mama zeit ist. Dann spielen wir,schauen ein buch an, kochen und schmusen. Sie ist nun 13 monate alt und die krippe tut ihr richtig gut. Sie läuft schon seit sie 11 monate alt ist,isst breits alleine mit dem löffel und kann sich sehr gut alleine beschäftigen. Ich bin froh,dass ich mich für die Ausbildung entschieden habe,denn arbeiten macht mir spaß.Und das spürt meine tochter,und das tut auch ihr gut. 3 Jahre hausmutter sein,wäre sie reinste hölle für mich.
Liebe grüße an alle.

Hoppla
hoppla.bin über meinen satz gestolpert.. meine tochter ist breits mit 6 monaten 7 stunden in die krippe gegangen..
so jetzt stimmts.

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