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Besuchsrecht = Besuchspflicht? Tochter von meinem Freund

17. Mai 2011 um 15:12

Hallo Ihr Lieben,

ich bin mal von einer ganz anderen Stellung - ich frage nämlich nicht als Mutter sondern als neue Lebensgefährtin von meinem Freund um Rat.

Hier die Vorgeschichte.

Mein Freund und ich leben seit Anfang des Jahres zusammen in unserer gemeinsamen Wohnung. Wir haben uns extra eine 5 Zi.-Whg. ausgesucht, damit wir die Tochter in regelmäßigen Abständen zu uns holen können. Die Tochter mit Noch-Ehefrau leben in einem anderen Bundesland ca. 150 km entfernt. Ich habe aus erster Ehe einen Sohn der bei uns lebt. Soweit alles ok. Wir haben die Tochter auch regelmäßig abgeholt. Ich muss dazu sagen - ich bin nicht der Trennungsgrund. Die beiden leben schon seit längerem getrennt allerdings hatte mein Lebensgefährte sein Leben irgendwann sehr auf seine Tochter fixiert. Egal wann die Noch-Frau angefragt hatte - er hat sich immer Zeit genommen. Alle 2 Wochen hat er sogar die Tochter in deren Wohnung besucht und dort auch auf der Couch geschlafen. Irgendwann kam ich eben ins Leben. Wie das so ist, ändert sich dann natürlich einiges. Was mein Lebensgefährte vorher hat schleifen lassen geht er jetzt natürlich an. Die Scheidung ist natürlich ins Auge gefasst und die ersten Anwaltstermine fanden auch schon statt. Die Noch-Frau schießt da allerdings etwas biestig. Eigentlich war ein freundliches, faires Auseinandergehen besprochen worden aber nachdem wir das erste Anwaltsschreiben im Haus hatten, wussten wir, dass das von Ihrer Seite nun nicht mehr so sein wird.
Der erste Gerichtstermin bzgl. des Unterhaltes und des Umgangsrechtes hat auch schon stattgefunden.
Was den Noch-Ehefrauen-Unterhalt betrifft ....dazu äußere ich mich nicht. Werde da relativ wütend. Beim Kindesunterhalt sage ich natürlich nichts. Wie gesagt - ich bin selbst Mutter.
Aber eigentlich geht es mir ja um etwas anderes.

Es wurde also an dem Gerichtstermin festgehalten, dass mein Lebensgefährte seine Tochter alle 2 Wochen von Fr-So holen muss und eben alle Ferien geteilt werden.
Im Grund habe ich nicht wirklich was dagegen. Wobei mir bei der 2-Wochen-Regelung schon etwas schlecht geworden ist. Wir müssen alle 2 Wochen 600 km hinter uns legen. Zu dem ist die berufliche Situation meines Lebensgefährten auch noch nicht so rosig weil er aus Liebe zu mir gezogen ist und sein momentaner Einsatz im Norden ist. Es ist also üblich, dass er fast täglich 4 - 8 Stunden nur allein im Auto sitzt. Er hat viele Auswärtstermine. Aber dadurch dass er eben freiwillig von seinem Einsatzgebiet weggezogen ist, muss er die meisten Fahrten privat bezahlen. Also man kann sich vorstellen, was wir monatlich an Spritkosten haben. Das hat aber das Gericht leider nicht interessiert.

Nun kommt erschwerend hinzu, dass die Tochter den totalen Terror macht wenn sie bei uns schläft. Sobald sie ins Bett muss weint sie, brüllt sie, tobt sie.
Wenn man das liest versteht man die Situation leider noch nicht und ich kann es auch so schwer erklären. Das Kind ist wirklich sehr sehr schwierig. Wenn ich meinen Lebensgefährten richtig verstanden habe, waren die wohl auch mal mit dem Kind vor einigen Jahren bei einem Psychologen. Das Kind schläft grundsätzlich nirgens , auch nicht bei Freundinnen, die sie auch kaum hat.

Ich hoffe, es wird jetzt nicht von Müttern auf mich geschossen. Ich habe wie gesagt selbst ein Kind. Aber dieses Kind und die Mutter wirken wirklich bösartig auf unsere Beziehung ein.
Es ist jetzt wirklich nicht so, dass wir die Tochter loswerden wollen, aber wir haben zusammen beschlossen, dass wir das einfach nicht mehr aushalten. Wir würden für einige Zeit die Tochter lieber nur alle 2 Wochen Sa. abholen, den Tag mit ihr verbringen und Abends wieder hinbringen.
Die Mutter hat natürlich einen Anfall am Telefon bekommen. Und sie würde rechtliche Schritte einleiten. Er muss sie nehmen.

In dem Gerichtsurteil steht drin : Zum Wohle des Kindes.

Aber mal ganz ehrlich. Das Kind brüllt, weint wenn es bei uns schläft. Wir haben Sie an einem Morgen auch mal gefragt, was das soll. Sie hat Heimweh und will bei ihrer Mutter schlafen.
Warum müssen wir das Kind denn dann momentan zwingen bei uns zu schlafen?
Ich verstehe das nicht.
Das kann doch nicht zum Wohle des Kindes sein.
Wir gehen an der Situation als Paar fast kaputt.
Das Kind scheint unglücklich zu sein.
Die Mutter besteht aber darauf.
Ich habe eine Vermutung aber es ist ja immer sehr gewagt, Vermutungen zu äußern.
Genauso wie die Tochter wohl nicht akzeptieren kann, dass ich nun in das Leben von Ihrem VATER getrete bin und er nicht mehr nur noch ausschließlich für sie da ist, genauso wenig wird sie den neuen Freun der Mutter wollen. Der allerdings lebt nicht bei ihnen. Ich könnte mir vorstellen, dass die Mutter eben genau diese Wochenenden nutzt, um bei ihrem Freund sein zu können.
Bei einem 4-Augen-Gespräch mit der Tochter habe ich auch rausgehört, dass sie wohl den Freund auch nur halbherzig akzeptiert. Sie mag ihn wohl aber das war es dann auch schon. Sie duldet "keine anderen Götter" um sich. Angeblich will die Mutter umziehen. Auf die Frage von mir "ob der Freund der Mama denn auch dazuzieht" hat die Tochter gesagt "nein, das möchte ich nicht".
Also in der Erziehung ist da wirklich einiges schief gegangen. Die beiden haben Fehler gemacht. Das Kind tyrannisiert die beiden.

Meine eigentliche Frage war aber - ist Besuchsrecht wirklich Besuchspflicht???
Können wir von uns aus einfach "momentan" darauf bestehen, dass wir die Tochter nicht mehr zum Schlafen holen sondern alle 2 Wochen hinfahren und den Tag mit ihr schön verbringen?
Oder muss das wieder alles über Anwalt laufen und vor Gericht gebracht werden??

Ich bin selbst Mutter und mein Exmann und ich haben uns absolut gütlich getrennt. Ich wollte kein Geld von ihm und er konnte seinen Sohn jederzeit sehen (gut, wir haben auch in der Nähe gewohnt). Noch heute haben wir alle ein super Verhältnis und sitzen sogar manche Abende zusammen.
Mein Lebensgefährte sieht, wie schön harmonisch alles sein kann. Um so trauriger macht uns wirklich seine Situation.
Ich verstehe einfach die Kindsmutter nicht. Das alles ist doch nicht zum Wohle des Kindes. Ich behaupte ganz frech: Es ist zum Wohle der Mutter. Sie ist einfach mal froh, wenn die Tochter weg ist (und selbst das könnte ich noch nachvollziehen....ganz ehrlich....Eltern genießen doch auch mal die Zweisamkeit). Aber es kann nicht sein, dass ich mein Kind über Nacht weggebe obwohl ich weiss, dass es dort weint und traurig ist.
Mir tut die Tochter einfach nur leid.
Aber ich bin natürlich auch ein klein bisschen egoistisch.
Wir gehen mit dieser Regelung auch vor die Hunde. Schließlich müssen wir nach diesem Schreckenswochenende Montags alle wieder arbeiten und mein Sohn zur Schule. Nur kommen wir an den 2 Nächten nicht wirklich viel zum schlafen.

Die Tochter ist übrigens 9 Jahre.

Über eure Hilfe und Meinungen würde ich mich sehr freuen.

Labi2007

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18. Mai 2011 um 10:04

Und in den Ferien? Ist das auch keine Pflicht?
Danke für deine ausführliche Antwort.

Ehrlich gesagt, ist mir dadurch ein kleiner Stein vom Herzen gefallen. Durch diese ganzen bösen Anwaltschreiben Ihrerseits und Gerichtsterminen wird einem schon recht Angst gemacht und man läuft irgendwie nur noch mit Bauchweh durch die Gegend. Wir machen wirklich 3 Kreuze, wenn wenigstens die Scheidung der beiden durch ist.

Aber ich wollte dann doch nochmal etwas sagen (komisch...ich fühle mich bei dem Thema immer sofort schlecht und will mich rechtfertigen) , weil es sich bei dir so angehört hat, als ob wir die Tochter nicht nehmen wollen. Im Gegenteil. Vorrübergehend wollen wir einfach die Tochter nur Samstags abholen und den Tag mit ihr verbringen und sie nicht zum Schlafen holen. Weil es einfach nicht funktioniert und unser ganzes Leben wahnsinnig belastet wird. Und ausserdem tut es mir im Herzen weh, wenn das Kind ab Bettgehen weint, schreit, mit den Füssen im Bett trampelt und ich das Gefühl nicht loswerde, dass sie gar nicht auswärts schlafen will. Sie schläft ja nirgendwo, Auch nicht bei einer Freundin.

Mir war es einfach nur wichtig zu wissen, dass meinem Freund kein Strick daraus gedreht wird, wenn er seiner Noch-Frau mitteilt, dass wir die Tochter momentan nicht zum Schlafen holen weil wird das einfach absolut nicht "ZUM WOHLE DES KINDES" empfinden. Sie hat ihn nämlich am Telefon angeschrieen und gesagt, er MÜSSE die Tochter holen wie vor Gericht vereinbart wurde ansonsten leitet sie rechtliche Schritte ein. Wir sind zwar hart geblieben aber man hat natürlich trotzdem Angst. All die Erklärungen Ihr gegenüber, dass es dem Kind doch sichtlich schlecht geht, wenn es die Nächte auswärts schläft, haben Sie nicht interessiert. Sie behauptet, wir wollen sie einfach nur nicht. Und wir sollen uns gefälligst besser um sie kümmern. Ich verstehe diese Frau einfach nicht. Ich selbst bin ja auch geschieden. Bei uns ging allerdings alles sehr freundschaftlich auseinander. Aber wenn ich zu irgend einem Zeitpunkt das Gefühl gehabt hätte, dass es meinem Sohn schlecht geht oder er nur weint wenn er bei seinem Vater schläft, hätte ich da auf jeden Fall etwas unternommen.

Ich selbst bin ein Scheidungskind und meine Mutter meinte schon das selbe - man kann hier niemanden zwingen, sein Kind zu holen. Wobeio das immer so einen negativen Beigeschmack hat und - wie es eigentlich fast immer so ist - ein schlechtes Bild auf den Vater wirft. Aber das ist hier wirklich nicht der Fall. Er liebt seine Tochter, zahlt jeglichen Unterhalt und das hat er schon freiwillig vor dem Gerichtstermin gemacht. Hat regelmäßige Besuchstermine.
Wir haben ja nicht zum Spass extra eine größere Wohnung gesucht, wo wir der Tochter ein eigenes Kinderzimmer eingerichtet haben.

Wie sieht es denn mit den Ferien aus?
Ehrlich gesagt, war die eine Osterwoche wirklich Horror.
Nachbarn haben schon geklingelt was bei uns los wäre, weil jede Nacht die Tochter so gebrüllt hat. Wir können von Glück sagen, dass niemand die Polizei gerufen hat.
Wenn wir an die Sommerferien denken, wird es uns beiden schon ganz schlecht. Ich kann doch nicht 3 Wochen Urlaub nehmen und komme völligst kaputt und mit dunklen Augenringen nach 3 Wochen wieder auf die Arbeit. Und mein Freund ebenso. Das machen wir ein paarmal mit und dann kippen wir um. Das hält ja niemand durch. Wir brauchen beide auch mal ein wenig Erholung.
Aber wenn wir der Noch-Frau unterbreiten, dass wir sie gerne 2, 3 mal abholen in den Ferien und was Schönes mit ihr unternehmen aber das mit dem Schlafen nicht machen werden, wird sie am Telefon einen Anfall bekommen. Können wir da souverän bleiben oder kann uns da etwas gerichtlich drohen? Oder verhält es sich hier ebenso - man kann niemanden zwingen?

Wir sind am überlegen, ob es in dieser verhärteten Situation Sinn macht, mit unserem Anwalt darüber zu reden und dies schriftlich festhalten sollten und der Gegenseite zukommen lassen. Oder ist das nicht von Nöten?

Weiss da einer Bescheid?

Liebe Grüße

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18. Mai 2011 um 11:09

Danke!
Ich muss jetzt echt einfach mal Danke sagen. Für die Worte. Besonders am Schluss.
Ich hatte echt Angst, dass ich hier beschossen werde bzw. mir hier vorgeworfen wird, ich als "neue" will nur das Kind loswerden. Aber das ist wirklich blödsinn. Uns tut die Tochter einfach nur leid.
Und warum wir Angst haben? Ich weiss nicht wie ich es erklären soll. Aber so mit Anwälten, Gerichtsterminen - das ist schon ein komisches Gefühl. Wie gesagt, meine Scheidung war absolut freundschaftlich. Wir haben glaub ich 10 min. im Gerichtssaal gesessen. Aber hier ist alles nur mit Magenweh. Alles wird uns negativ ausgelegt, Diese ganzen bösen Anwaltsschreiben. Dann dieser unschöne Gerichtstermin, wo die Mutter sogar die Tochter mit vor Gericht gezerrt hat (mit 9) damit die auch eine Aussage macht. Und dann immer wieder die Worte "zum Wohle des Kindes". Allein bei dieser Handlung habe ich die Hände vor den Kopf zusammengeschlagen und habe mich gefragt, wie man so etwas als Mutter machen kann. Warum muss man ein 9jähriges Kind vor Gericht zerren um auszusagen??? Ich als Mutter kann das nicht nachvollziehen. Niemals hätte ich das meinem Sohn angetan.

Aber wir werden dem Tipp folgen und einen Termin bei unserem Anwalt machen, um die neue Regelung schriftlich der Gegenseite mitzuteilen und auch zu begründen.

Jetzt mal abgesehen von der seelischen, psychischen Belastung, belastet uns aber auch der Faktor Geld. Alle 2 Wochen 600 km runterschruppen ist kein Pappenstiel.
Aber das hat das Gericht ja absolut nicht interessiert. Ihr kann man es nicht zumuten weil sie ja ausser dem Unterhalt kein Einkommen hat (sie lernt gerade für ihre Doktorarbeit und sieht sich nicht im Stande halbtags arbeiten zu gehen ). Aber mein Freund, der Ehefrauen und Kindesunterhalt bezahlt und zur Zeit extreme Unkosten an Sprit hat durch die momentan unschöne Arbeitssituation und auch Miete und Lebenshaltungskosten hat - dem wird alles zugemutet. Ich finde das manchmal so wahnsinnig ungerecht. Es gibt bestimmt viele Schweine bei Männern wenns um Unterhalt geht. Aber ganz viele sind nach so einer Scheidung oder auch kurz davor einfach nur "arme Schweine".
Aber das ist ein Thema für sich.

Danke nochmal!

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18. Mai 2011 um 14:52

Jawoll...und wir gehen für ihre Freizeitgestaltung arbeiten
Du sagst es. Aber ich darf mich hier ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Sonst heisst es gleich wieder, ich wäre eh nur eifersüchtig und wolle den Störenfried Noch-Frau und Kind nur loswerden.
Aber das ist wie schon gesagt, nicht der Fall.
Die beiden waren ja schon vor mir getrennt.
Mein Freund wie auch seine Eltern haben mir gesagt, dass die Ehe nur wegen der Schwangerschaft zustande kam. Sie haben eigentlich eh nie in richtiger Harmonie gelebt. Aber wie das so bei Männern ist....da ist oft Faulheit, Trägheit dabei wegen einer Trennung. Und sie hat die Zeit genutzt, Ihr Studium zu machen. Und jetzt eben Ihren Doktor. Unser Anwalt hat ja auch im Gerichtstermin gefordert, dass Sie doch bitte arbeiten gehen soll. Mit ihren Qualifikationen könne sie sogar mehr wie mein Freund verdienen. Aber der Richter hat ihr jetzt erstmal bis Januar 2012 die Zeit gegeben, nichts zu machen . Danach wird es neue Verhandlungen geben so wie ich das schon sehe. Und ich hoffe, dass die beiden schnellstens geschieden werden. Das Trennungsjahr ist im Oktober diesen Jahres zu Ende. Das war ja auch der Hammer. Die beiden sind ja schon längere Zeit getrennt. Aber das Problem war, dass mein Freund - bevor er mich kennengelernt hat - alle 2 Wochen zu seiner Tochter in die Wohnung der Noch-Frau gekommen ist und dort von Fr - So geschlafen hat (ich finde dass zwar völligst abnormal - aber gut - das war vor meiner Zeit).

Ich könnte platzen, wenn ich darüber nachdenke, dass sie sich zuhause auf ihren Lorbeeren ausruht. Und dafür auch noch Geld bekommt. Unsereins geht arbeiten und muss jetzt Einschränkungen machen, damit die gnädige Frau zuhause bleiben darf. Ich finde das unglaublich.
Ich verstehe da die Gesetze nicht. Es wurde in den letzten Jahren immer wieder gesagt, dass hinsichtlich der Lage der Väter in diesen Situationen sich einiges gebessert hat und die Frau doch auch arbeiten gehen muss sobald das Kind in die Schule kommt. Teilzeit zumindest.
Aber in der Praxis wird das einfach nicht umgesetzt. Und da sind wir ja kein Einzelfall. Ich habe das schon so oft gehört.
Ich bin ja wie gesagt auch geschieden und ich bin mein Leben lang arbeiten gegangen. Ich wollte von meinem Exmann niemals Unterhalt (ich hätte auch etwas bekommen, wenn ich es durchgeboxt hätte, so mein damaliger Anwalt). Aber ich wollte das gar nicht. Ich würde mich schämen. Mein Sohn ging doch zur Schule und da kann ich doch wohl Teilzeit arbeiten. Ich finde es immer so schrecklich, wenn die Frauen sich dann zuhause ausruhen und den Mann "bluten" lassen wollen. Man trennt sich und jeder sollte dann seinen Weg gehen. Ok....es gibt bestimmt noch andere Beispiele, wo natürlich Exehegattenunterhalt berechtigt ist. Aber in Einzelfällen eben nicht - und da verstehe ich einfach die Richter nicht.

Ach...und um dich auf dem Laufenen zu halten. Eben hat mir mein Freund gemailt, dass unser Anwalt einen Brief von der Gegenseite bekommen hat. Ich werde heute Abend erfahren was drin steht. Wahrscheinlich die ersten Drohungen, weil wir unser Besuchsrecht das letzte Wochenende nicht wahrgenommen haben (wir haben es aber eine Woche vorher angkündigt) weil mein Sohn Konfirmation hatte. Und da wir alles selbst bei der Feier organisiert haben, hätten wir die Zeit nicht für die Tochter gefunden. Und wir haben ihr ja am Telefon versucht zu erklären, dass wir nicht wollen, dass das Kind so leidet und sie deswegen die nächste Zeit erst mal nur Samstags holen. Das wird die Anwältin bestimmt auch da reingeschrieben haben. Ich bin mal gespannt. Aber mein Freund hat am Telefon einen Termin bei unserem Anwalt gemacht. Um das jetzt endlich mal zu klären.

Wenn ich das alles so lese....man, man, man. Anwalt, Gericht....Besuchsrecht, pflicht. Es kann einem schlecht werden. Warum nur sind manche Frauen (aber auch Männer) so.

Weisst du, ich habe manchmal nur Angst, dass unsere Beziehung an all dem kaputt geht. Aber dann sage ich mir wieder - niemals lassen wir das zu uns wegen dieser Frau unsere Liebe kaputt machen zu lassen.

Ich weiss....mal wieder alles am Thema vorbei. Aber es tut gut, sich mal "auszukotzen"....einfach mal alles runterzuschreiben.

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19. Mai 2011 um 8:51

Ja, es ist unglaublich...
...wie schamlos manche Frauen sind. Sie sind - und das muss ich immer wieder feststellen - einfach die cleverere Spezies Mensch. Und die Männer fallen immer und immer wieder darauf rein.

Wie du schon sagst, in der heutigen Zeit MUSS NIEMAND ungewollt schwanger werden. Aber ganz ehrlich - ich finde auch, dass man in der heutigen Zeit nicht mehr wegen einem Kind heiraten muss. Verantwortungsbewusstsein der Männer hin und her. Ich finde es nur richtig, wenn man dann zu der Frau bzw. dem Kind steht - aber heiraten.....heiraten muss man doch deswegen nicht mehr. Wegen einem Kind. Das kann ja nur in die Hose gehen. Aber gut. Es ist passiert und es bringt ja in meinem Fall nichts mehr, sich darüber aufzuregen. Er hat sie geheiratet und war so blöd, sie jahrelang zu finanzieren. Die lebten ja wie gesagt schon ein paar Jahre nebeneinander her und er hat immer alles gezahlt. Auch nachdem das Wort Trennung gefallen war, hat er ihr immer alles bezahlt. Miete, alle laufenden Kosten wie Telefon, Strom, Fernseh, pi pa po. Einkäufe. Wenn er alle 2 Wochen dort bei seiner Tochter war, hat er immer komplett die Einkäufe noch extra übernommen. Wie blöd kann man sein......ich bekomm das nicht in meinen Schädel rein. Er hat gesagt, er hat das alles für seine Tochter getan. Das es ihr immer gut geht.
Aber sie hat ihn doch wirklich nur als zahlendes Objekt gesehen um sich ihre Karriere aufzubauen.
Und da ist es wieder - mein Unverständnis den Gerichten gegenüber. Warum halten die IMMER zur Frau bei einer Trennung. Wie gesagt - es gibt auch genug Schweine unter Männern. Keine Frage. Fremdgehen. Oder sich vor Kindesunterhalt drücken. Aber ich habe in meinem Leben ehrlich gesagt mehr von den anderen Geschichten gehört. Das Frauen ihre Männer abzocken.

Ach, in dem Schreiben dass unser Anwalt bekommen hat von der Gegenseite, stand übrigens nur, dass mein Freund angeblich kein Unterhalt gezahlt habe. Frechheit. Er hat sofort die Überweisung rausgesucht und sie unserem Anwalt mittgeteilt. Der schreibt jetzt wieder zurück, was das soll.....die Zahlung wurde am 29.04. überwiesen.

Hat diese Frau denn nichts mehr anderes zu tun, als zu Ihrer Anwältin zu rennen und Gift zu spritzen??? Ich finde das unglaublich.

Wahrscheinlich muss mein Freund jede Anwaltsrechnung bezahlen, die sie verursacht? Da sie ja NOCH verheiratet sind und sie ja keine Einkünfte hat (ausser die Unterhaltszahlung).

Mein Freund hat jetzt auch einen Termin bei unserem Anwalt gemacht......(boah...ich kann das Wort Anwalt echt nicht mehr hören oder lesen...mir wirds echt schlecht)...er hat die Sachlage mit der Tochter geschildert. Der Anwalt hat sofort gesagt, so kann das ja auch nicht sein. Das wäre ja wohl nicht zum Wohle des Kindes.

Ach mensch.....warum muss das alles so böse sein.....warum sind manche Frauen einfach nur so schrecklich biestig. Das Leben könnte so viel einfacher und schöner sein.....

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23. Mai 2011 um 9:02

Och man.....
...der Termin beim Anwalt ist leider nicht ganz so gewesen, wie ich es mir erhofft habe.
Er hat doch schon sehr Partei für das Kind genommen.
Was ja auch vollkommen in Ordnung ist. Wir haben ihm halt die ganze Situation nochmals erzählt. Wie das Übernachten mit der Tochter ist, dass Sie eigentlich beim Einschlafen nur weint, schreit und tobt. Und gesagt hat, sie möchte bei Ihrer Mutter schlafen. Und das wir der Meinung sind, dass wir sie in der nächsten Zeit deshalb einfach nur an den Samstagen abholen und den Tag mit ihr verbringen. Und dass dieser 2-Wochen-Rhythmus einfach nicht lebbar ist. Schließlich verfahren wir jedesmal 600 km. Das wir einen 4-Wochen-Rhythmus wollen.
Das mit dem Schlafen fand er allerdings nicht richtig und hat gesagt, dass sich der Vater - also mein Freund - eben zu ihr ins Bett legen soll. Da bin ich natürlich fast geplatzt. Habe dann zu ihm gesagt, dass wir das aber nicht wollen. Das genau dass ja ist, was die Tochter will. Diese Wutattacken im Bett haben eindeutig gezeigt, dass sie ihren willen möchte-schließlich hat Papa ja sonst auch alles gemacht bevor ich in ihr Leben getreten bin. Naja...wir haben ihm dann noch so einiges erklärt über die Erziehung des Kindes. Letztendlich meinte der Anwalt trotzdem, es ginge ausschließlich nur um das Kind. Da habe ich natürlich dagegen gehalten und gesagt, ich verstehe jetzt zwar was er meint, ich aber das alles ein wenig anders sehe. Schließlich haben wir auch ein Recht auf ein bisschen glücklichsein und wir müssen alle mit dieser Situation einigermaßen zufrieden sein. Es kann nicht sein, dass sich alles nur um das Kind dreht. Mein Freund und ich leben zusammen und mein Sohn ist da auch noch. Und wir wollen ja nicht das Kind wegschieben sondern lediglich das Übernachten momentan nicht. Ach...ist schwierig, hier über das Forum zu erklären. Da spielen sooo viele Faktoren noch eine Rolle. Naja.....der Brief von unserem Anwalt mit den Änderungen geht jetzt raus. Mal gespannt, welche Reaktion kommt. Die Tochter rief gestern wieder an und man hat gemerkt, das sie instrumentalisert war von ihrer Mutter. Oder das die hinten dran stand. Sie hat ganz komisch geredet und so herumgetruckst. Wie das dann jetzt nächste Woche wäre. Beim letzten Mal hat sie ja gesagt, dass im Gerichtsurteil aber stehen würde, dass wir sie 3 Tage nehmen müssen (hammer, oder? und das von einem 9jährigen Kind...da sieht man mal, dass die Mutter das Kind manipuliert....).

So.....dann wünsche ich eine schöne Woche.

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15. Juni 2011 um 11:26

Hallo
ich bin selbst geschieden worden und neu verheiratet. auch nicht friede freude eierkuchen.

kenne das so etwas. bei uns war es so das meine tochter damals gerade 5 jahre alt nicht zu ihrem vater wollte, getobt und geschrien hat sie will nicht , da habe ich gesag als mutter dann bleib zuhause. der vater ist daraufhin zum jugendamt gegangen und hatten termin(mein letzter mit denen red ich nie wieder)aber im endeffekt hieß es nur ,es geht ums kind, es braucht einen vater, ja aber wenn sie gerade eine phase hat wo sie nicht will?. das jugendamt meinte nur mit 5 hat sie das nciht selber zu entscheiden was gut für sie ist, was ich nciht so empfinde......

wenn es bei euch heißt zum wohle des kindes, geh zum anwalt argumentiere was eben passiert wenn das kind bei euch ist , und das nciht zum wohle des kindes ist,denn es ist traurig unglücklich und will das so garnicht. mann muß was sowas angeht immer kämpfen egal auf welcher seite man steht.

besuchsrecht=besuchspflicht,ja eigentlich schon.
aber eben eigentlich! Ihr habt ja genug argumente die ihr vortragen könnt.

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