Forum / Meine Familie

Bereut ihr es manchmal eine Familie gegründet zu haben

8. September um 17:56
In Antwort auf rainmaker34

Das ist schon heftig. Alle Achtung. Ich für meinen Teil war mir mit Kind nie sicher. Weswegen ich mich sehr spät entschieden habe. Zu liebe meiner Freundin. Der Gedanke ihr diesen Wunsch nie erfüllt zu haben und sie so unglücklich wäre, hätte ich mir nie verziehen und bevor ich es bereue sagte ich ja dazu. Heute ist er da und er ist schon manchmal stressig aber darauf kann und wusste ich mich ein zu stellen. Ich bin da wie eine Maschine. Dinge die gemacht werden müssen werden erledigt. Nicht falsch verstehen,hier geht's um Stress Bewältigung. Aber der kleine erweckte so Gefühle in mir das ich ihn nie mehr her geben will. Aber das sich die Beziehung so sehr ändert hat mir niemand gesagt und das lasste ich meiner Freundin an. Sie nimmt sich nicht Mal 5 min Zeit für uns aber andere. Sex gab es seit 14 Monaten nicht, nur geringere und das von mir aus gehend. Sorry aber ich kann das nicht verstehen. Und bevor jeder fragt...ja ich habe gefragt aber es endet nur im Streit.

Stimmt. Du bist ein arsch. Du hast keine Ahnung, wie es ist, dich den ganzen Tag um ein kind zu kümmern und jammerst rum, wie arm dran du bist. Wer müde ist, kann und will keinen Sex.

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9. September um 6:41
In Antwort auf whitecookie

Stimmt. Du bist ein arsch. Du hast keine Ahnung, wie es ist, dich den ganzen Tag um ein kind zu kümmern und jammerst rum, wie arm dran du bist. Wer müde ist, kann und will keinen Sex.

Geil. Die Aussage ist echt gut. Man braucht sich um die Beziehung nicht zu kümmern wenn man ein Kind hat. Auch keine 5 Minuten. Der Mann soll sich komplett zurück stellen aber herhalten wenn sie Mal Zeit hat. Wenn der Mann so denken würde wäre er ein arschl..h. Ohmann sowas ist echt der Hammer.

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9. September um 10:18
In Antwort auf whitecookie

Ähm, ich habe einen sehr stressigen Job mit viel Zeitdruck und Rumorganisieren, der durchaus mal 15-Stunden dauern kann. Da habe ich auch gedacht: Ach, ein Kind schaffst du da locker. Pustekuchen. Auch nach 15 Stunden Arbeit hat man Feierabend und kann in der Nacht schlafen. Mit Kind hat man NIE Feierabend und steht immer in Bereitschaft und Schlaf ist reine Glückssache. Das macht einen enormen Unterschied.

Ich hatte vor dem Kind auch gedacht, dass das Kind ja auch mal schläft und ich dann Pause und Zeit für mich habe usw. Und wie sah die Realität aus? Wenn (!) das Kind dann mal schlief, war ich so erschöpft, dass ich an Ort und Stelle mich hingelegt habe und versucht habe, ebenfalls zu schlafen. Nur war ich dann oft zu müde zum Schlafen (wusste vor dem Kind gar nicht, dass so was geht).

Deswegen schrieb ich ja, dass man das so pauschal nicht sagen kann!

Bei mir ist es nämlich total umgekehrt: Ich finde einen Job stressiger als Kind. Mag daran liegen, dass ich ein absolut pflegeleichtes Baby habe, welches von Beginn an 12 Stunden in der Nacht durchschläft, bis jetzt noch nie krank war, ich von seinen Schüben nichts mitbekomme, weil er stets ausgeglichen ist und auch tagsüber nur mal weint, wenn er Hunger hat. Ich weiß, totaler Luxus und so gehts bestimmt nur 5 Prozent der Mamis, aber so ist es halt BEI MIR und ich kann ja nur von MIR reden.

Hatte bereits hier im Thread schon geschrieben, dass ich vor Jahren mal ne berufliche Doppelbelastung hatte (mein eigentlicher 43-Stunden-Job plus zusätzlich noch von freitagabends bis sonntagsabends in der Gaststätte meines damals sehr kranken Stiefvaters ausgeholfen von Vorbereitung bis kellnern). Ich habe zu dem Zeitpunkt teilweise 70 Stunden in der Woche gearbeitet und gerne auch mal 24 Stunden und länger am Stück und ohne Schlaf. Ich war wirklich fast kurz vorm umkippen. DAS empfand ich als meine stressigste Zeit in meinem Leben. Mein jetziges Leben als Mutter hingegen empfinde ich trotz 20-Stunden-Job als nicht stressig.

Und außerdem: Ein Kind will zwar 24/7 versorgt werden und man muss immer abrufbereit sein, ABER das ist doch in dem Sinne keine Arbeit, weil man sich doch aus LIEBE kümmert und nicht, weil man es MUSS! Ich verstehe nicht, warum das so viele Leute nicht differenzieren können.

Auf die Arbeit gehe ich, weil ich Geld verdienen MUSS, ein Kind versorge ich, weil ich es über alles auf der Welt liebe und es das wertvollste ist, was ich habe!

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9. September um 11:00
In Antwort auf nico86

Deswegen schrieb ich ja, dass man das so pauschal nicht sagen kann!

Bei mir ist es nämlich total umgekehrt: Ich finde einen Job stressiger als Kind. Mag daran liegen, dass ich ein absolut pflegeleichtes Baby habe, welches von Beginn an 12 Stunden in der Nacht durchschläft, bis jetzt noch nie krank war, ich von seinen Schüben nichts mitbekomme, weil er stets ausgeglichen ist und auch tagsüber nur mal weint, wenn er Hunger hat. Ich weiß, totaler Luxus und so gehts bestimmt nur 5 Prozent der Mamis, aber so ist es halt BEI MIR und ich kann ja nur von MIR reden.

Hatte bereits hier im Thread schon geschrieben, dass ich vor Jahren mal ne berufliche Doppelbelastung hatte (mein eigentlicher 43-Stunden-Job plus zusätzlich noch von freitagabends bis sonntagsabends in der Gaststätte meines damals sehr kranken Stiefvaters ausgeholfen von Vorbereitung bis kellnern). Ich habe zu dem Zeitpunkt teilweise 70 Stunden in der Woche gearbeitet und gerne auch mal 24 Stunden und länger am Stück und ohne Schlaf. Ich war wirklich fast kurz vorm umkippen. DAS empfand ich als meine stressigste Zeit in meinem Leben. Mein jetziges Leben als Mutter hingegen empfinde ich trotz 20-Stunden-Job als nicht stressig.

Und außerdem: Ein Kind will zwar 24/7 versorgt werden und man muss immer abrufbereit sein, ABER das ist doch in dem Sinne keine Arbeit, weil man sich doch aus LIEBE kümmert und nicht, weil man es MUSS! Ich verstehe nicht, warum das so viele Leute nicht differenzieren können.

Auf die Arbeit gehe ich, weil ich Geld verdienen MUSS, ein Kind versorge ich, weil ich es über alles auf der Welt liebe und es das wertvollste ist, was ich habe!

weil Dein Körper auch nicht differenziert, WARUM Du nicht schlafen kannst.
Die Folgen sind völlig gleich, egal, ob man zu schlecht / zu wenig schläft, weil man kleine Kinder hat oder einen Nachbarn mit Freude am Schlagzeugspiel um 3 Uhr nachts oder undankbare Arbeitszeiten oder ....

Um noch weiter zu gehen: es gibt keinen "positiven" und "negativen" Stress in der Medizin. Es gibt nur "Stress" samt seiner Auswirkungen - für die ist es egal, ob der Auslöser uns Spass macht oder nicht, die Auswirkungen sind gleich. Man gleicht es aus und hält Maß oder es hat psychischen und physische Konsequenzen. Im besten Falle führt man sich auf wie ein Idiot, im schlimmeren Falle kommt man irgendwann an den Punkt, wo unser Körper die Notbremse zieht. Auch bei ausschließlich "positivem" Stress.

Und natürlich MUSS man sich auch um ein Kind kümmern. Die Entscheidung für ein Kind bedeutet immer auch Pflichten und Verantwortung. Gut, wenn man IMMER auch will, aber ich bezweifle wirklich, dass die meisten da immer NUR Spaß und Freude haben.

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9. September um 11:04
In Antwort auf nico86

Deswegen schrieb ich ja, dass man das so pauschal nicht sagen kann!

Bei mir ist es nämlich total umgekehrt: Ich finde einen Job stressiger als Kind. Mag daran liegen, dass ich ein absolut pflegeleichtes Baby habe, welches von Beginn an 12 Stunden in der Nacht durchschläft, bis jetzt noch nie krank war, ich von seinen Schüben nichts mitbekomme, weil er stets ausgeglichen ist und auch tagsüber nur mal weint, wenn er Hunger hat. Ich weiß, totaler Luxus und so gehts bestimmt nur 5 Prozent der Mamis, aber so ist es halt BEI MIR und ich kann ja nur von MIR reden.

Hatte bereits hier im Thread schon geschrieben, dass ich vor Jahren mal ne berufliche Doppelbelastung hatte (mein eigentlicher 43-Stunden-Job plus zusätzlich noch von freitagabends bis sonntagsabends in der Gaststätte meines damals sehr kranken Stiefvaters ausgeholfen von Vorbereitung bis kellnern). Ich habe zu dem Zeitpunkt teilweise 70 Stunden in der Woche gearbeitet und gerne auch mal 24 Stunden und länger am Stück und ohne Schlaf. Ich war wirklich fast kurz vorm umkippen. DAS empfand ich als meine stressigste Zeit in meinem Leben. Mein jetziges Leben als Mutter hingegen empfinde ich trotz 20-Stunden-Job als nicht stressig.

Und außerdem: Ein Kind will zwar 24/7 versorgt werden und man muss immer abrufbereit sein, ABER das ist doch in dem Sinne keine Arbeit, weil man sich doch aus LIEBE kümmert und nicht, weil man es MUSS! Ich verstehe nicht, warum das so viele Leute nicht differenzieren können.

Auf die Arbeit gehe ich, weil ich Geld verdienen MUSS, ein Kind versorge ich, weil ich es über alles auf der Welt liebe und es das wertvollste ist, was ich habe!

P.S. Unterbrechung des Nachtschlafes über mehrere Tage hinweg zählt offiziell zu den (effektiven... ! ) Foltermethoden. Kein Witz. Macht das gleiche nicht ein Baby, sondern der Gefängnisaufseher im Knast, verstößt er gegen Menschenrechte. Nur mal so zum Nachdenken.

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9. September um 11:46
In Antwort auf avarrassterne3

weil Dein Körper auch nicht differenziert, WARUM Du nicht schlafen kannst.
Die Folgen sind völlig gleich, egal, ob man zu schlecht / zu wenig schläft, weil man kleine Kinder hat oder einen Nachbarn mit Freude am Schlagzeugspiel um 3 Uhr nachts oder undankbare Arbeitszeiten oder ....

Um noch weiter zu gehen: es gibt keinen "positiven" und "negativen" Stress in der Medizin. Es gibt nur "Stress" samt seiner Auswirkungen - für die ist es egal, ob der Auslöser uns Spass macht oder nicht, die Auswirkungen sind gleich. Man gleicht es aus und hält Maß oder es hat psychischen und physische Konsequenzen. Im besten Falle führt man sich auf wie ein Idiot, im schlimmeren Falle kommt man irgendwann an den Punkt, wo unser Körper die Notbremse zieht. Auch bei ausschließlich "positivem" Stress.

Und natürlich MUSS man sich auch um ein Kind kümmern. Die Entscheidung für ein Kind bedeutet immer auch Pflichten und Verantwortung. Gut, wenn man IMMER auch will, aber ich bezweifle wirklich, dass die meisten da immer NUR Spaß und Freude haben.

Das habe ich ja auch so nicht gemeint.

Es geht mir nur auf die Nerven, wenn es immer mal wieder Mütter gibt, die meinen der Welt sagen zu müssen, dass Muttersein die absolut stressigste und heftigste Arbeit/Aufgabe überhaupt und mit nichts vergleichbar sei. Das erlebe ich sowohl viral als auch im echten Leben immer wieder. Ich mag dieses pauschalisieren nicht. Für den einen ist es das sicherlich, für den anderen halt wiederum nicht. Das kommt doch auch immer aufs Kind an und eben auch auf die Person, wie gut sie mit Stress (egal ob positiven oder negativen) umgehen kann.

Niemand kann doch so pauschal sagen, ob nun eine Arbeit (Beruf) oder eben ein Kind stressiger ist. Das empfindet doch jeder individuell anders. Und das sage ich als jemand, dem das Muttersein (also die Mutterrolle an sich) eigentlich so überhaupt nicht gefällt/wenig Spaß macht. Trotzdem sehe ich das nicht als stressiger an als die Zeit in meinem Leben, wo ich zwei Jobs gleichzeitig hatte...

Und zu dem Punkt mit dem Schlafentzug und der Foltermethode: Es muss ein absoluter Horror sein, Elternteil eines Schreibabies zu sein. Ich will mir gar nicht ausmalen, was Eltern solcher Kinder in den ersten Monaten durchmachen müssen und mir tun solche Eltern unendlich leid! ABER: Es ist einfach ein himmelweiter Unterschied, ob mich jemand körperlich quälen will, weil er mir schaden möchte oder weil dieser Schlafentzug entsteht, weil ich mich um die Liebe meines Lebens (mein Kind) kümmere. Zudem gibt es bei zweiterem Auswege: Mutter und Vater wechseln sich in Nachtschichten ab, Verwandte geben Abhilfe, Schreiambulanzen etc. pp. und letztendlich auch irgendwann einmal das Ende dieser schwierigen Schreiphase...

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9. September um 13:08
In Antwort auf nico86

Das habe ich ja auch so nicht gemeint.

Es geht mir nur auf die Nerven, wenn es immer mal wieder Mütter gibt, die meinen der Welt sagen zu müssen, dass Muttersein die absolut stressigste und heftigste Arbeit/Aufgabe überhaupt und mit nichts vergleichbar sei. Das erlebe ich sowohl viral als auch im echten Leben immer wieder. Ich mag dieses pauschalisieren nicht. Für den einen ist es das sicherlich, für den anderen halt wiederum nicht. Das kommt doch auch immer aufs Kind an und eben auch auf die Person, wie gut sie mit Stress (egal ob positiven oder negativen) umgehen kann.

Niemand kann doch so pauschal sagen, ob nun eine Arbeit (Beruf) oder eben ein Kind stressiger ist. Das empfindet doch jeder individuell anders. Und das sage ich als jemand, dem das Muttersein (also die Mutterrolle an sich) eigentlich so überhaupt nicht gefällt/wenig Spaß macht. Trotzdem sehe ich das nicht als stressiger an als die Zeit in meinem Leben, wo ich zwei Jobs gleichzeitig hatte...

Und zu dem Punkt mit dem Schlafentzug und der Foltermethode: Es muss ein absoluter Horror sein, Elternteil eines Schreibabies zu sein. Ich will mir gar nicht ausmalen, was Eltern solcher Kinder in den ersten Monaten durchmachen müssen und mir tun solche Eltern unendlich leid! ABER: Es ist einfach ein himmelweiter Unterschied, ob mich jemand körperlich quälen will, weil er mir schaden möchte oder weil dieser Schlafentzug entsteht, weil ich mich um die Liebe meines Lebens (mein Kind) kümmere. Zudem gibt es bei zweiterem Auswege: Mutter und Vater wechseln sich in Nachtschichten ab, Verwandte geben Abhilfe, Schreiambulanzen etc. pp. und letztendlich auch irgendwann einmal das Ende dieser schwierigen Schreiphase...

ja, es ist ein himmelweiter Unterschied. Weil wir Menschen dazu neigen, positiven Stress nicht wahr zu nehmen.
Auch weil es das bei der Folter in gewisser Weise einfacher macht. Es gibt jemanden, der macht etwas falsch, trägt Schuld und Veranwtortung, da kann man mit dem Finger drauf zeigen, der war's, fertig.

Kann man das nicht, weil ein Baby natürlich weder schuld noch verantwortlich ist, wird dadurch mal gar nichts einfacher.
Man hat die gleichen Probleme: Müdigkeit, Kraftlosigkeit, eingeschränktes Denk- und Konenztrationsvermögen, Kopfschmerzen, Reizbarkeit (braucht man in der Situation so dringend, wie die Pest! ), ... bis hin zu Orientierungslosigkeit, Blackouts, Sekundenschlaf an den unpassendsten Stellen, Psychosen,... das alles ist völlig gleich, weil die Ursache dafür an dieser Stelle absolut egal ist. Aber niemand ist "schuld". Ändert nicht das Problem, erschwert aber den Umgang damit.

Und sorry, aber: wenn ein Kind nachts schreit, dann sind BEIDE Eltern wach. Wie jetzt "abwechseln"?!?
Selbst 2 Zimmer weiter konnte ich da nie gegen meine Instinkte an, es hat mich geweckt. Jedes Mal. Meinen Mann auch.
Das ist nicht mal unbedingt eine Frage der Lautstärke, mir ist auch schon paar mal früh die Tür böse zugeknallt, weil es gezogen hat und ich noch im Halbschlaf - das (u.a.m. ) weckt meinen Mann nicht (mich auch nicht), obwohl es deutlich lauter ist.
Also bei dem "Abwechseln" müsste ein Elternteil bzw. das Kind dann in einer anderen Wohnung schlafen! Was auf jeden Fall in der Stillzeit für die Mutter bedingt möglich ist und auch so nicht mal eben easy umzusetzen.

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9. September um 13:13
In Antwort auf nico86

Das habe ich ja auch so nicht gemeint.

Es geht mir nur auf die Nerven, wenn es immer mal wieder Mütter gibt, die meinen der Welt sagen zu müssen, dass Muttersein die absolut stressigste und heftigste Arbeit/Aufgabe überhaupt und mit nichts vergleichbar sei. Das erlebe ich sowohl viral als auch im echten Leben immer wieder. Ich mag dieses pauschalisieren nicht. Für den einen ist es das sicherlich, für den anderen halt wiederum nicht. Das kommt doch auch immer aufs Kind an und eben auch auf die Person, wie gut sie mit Stress (egal ob positiven oder negativen) umgehen kann.

Niemand kann doch so pauschal sagen, ob nun eine Arbeit (Beruf) oder eben ein Kind stressiger ist. Das empfindet doch jeder individuell anders. Und das sage ich als jemand, dem das Muttersein (also die Mutterrolle an sich) eigentlich so überhaupt nicht gefällt/wenig Spaß macht. Trotzdem sehe ich das nicht als stressiger an als die Zeit in meinem Leben, wo ich zwei Jobs gleichzeitig hatte...

Und zu dem Punkt mit dem Schlafentzug und der Foltermethode: Es muss ein absoluter Horror sein, Elternteil eines Schreibabies zu sein. Ich will mir gar nicht ausmalen, was Eltern solcher Kinder in den ersten Monaten durchmachen müssen und mir tun solche Eltern unendlich leid! ABER: Es ist einfach ein himmelweiter Unterschied, ob mich jemand körperlich quälen will, weil er mir schaden möchte oder weil dieser Schlafentzug entsteht, weil ich mich um die Liebe meines Lebens (mein Kind) kümmere. Zudem gibt es bei zweiterem Auswege: Mutter und Vater wechseln sich in Nachtschichten ab, Verwandte geben Abhilfe, Schreiambulanzen etc. pp. und letztendlich auch irgendwann einmal das Ende dieser schwierigen Schreiphase...

"Es geht mir nur auf die Nerven, wenn es immer mal wieder Mütter gibt, die meinen der Welt sagen zu müssen, dass Muttersein die absolut stressigste und heftigste Arbeit/Aufgabe überhaupt und mit nichts vergleichbar sei. Das erlebe ich sowohl viral als auch im echten Leben immer wieder. Ich mag dieses pauschalisieren nicht. Für den einen ist es das sicherlich, für den anderen halt wiederum nicht. Das kommt doch auch immer aufs Kind an und eben auch auf die Person, wie gut sie mit Stress (egal ob positiven oder negativen) umgehen kann."

Richtig. Dann solltest Du das doch aber auch problemlos akzeptieren können, dass es fpr DIESE Mütter die stressigste und heftigste Aufgabe ist, auch wenn es für Dich anders ist?
Ich denke auch nicht, dass man das pauschalisieren kann, es gibt viele, die das gar nicht als Belastung empfinden und eben auch viele, für die es eine große BElastung ist. Beide Seiten haben ihr Recht, dieser Meinung zu sein.

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9. September um 13:17
In Antwort auf avarrassterne3

ja, es ist ein himmelweiter Unterschied. Weil wir Menschen dazu neigen, positiven Stress nicht wahr zu nehmen.
Auch weil es das bei der Folter in gewisser Weise einfacher macht. Es gibt jemanden, der macht etwas falsch, trägt Schuld und Veranwtortung, da kann man mit dem Finger drauf zeigen, der war's, fertig.

Kann man das nicht, weil ein Baby natürlich weder schuld noch verantwortlich ist, wird dadurch mal gar nichts einfacher.
Man hat die gleichen Probleme: Müdigkeit, Kraftlosigkeit, eingeschränktes Denk- und Konenztrationsvermögen, Kopfschmerzen, Reizbarkeit (braucht man in der Situation so dringend, wie die Pest! ), ... bis hin zu Orientierungslosigkeit, Blackouts, Sekundenschlaf an den unpassendsten Stellen, Psychosen,... das alles ist völlig gleich, weil die Ursache dafür an dieser Stelle absolut egal ist. Aber niemand ist "schuld". Ändert nicht das Problem, erschwert aber den Umgang damit.

Und sorry, aber: wenn ein Kind nachts schreit, dann sind BEIDE Eltern wach. Wie jetzt "abwechseln"?!?
Selbst 2 Zimmer weiter konnte ich da nie gegen meine Instinkte an, es hat mich geweckt. Jedes Mal. Meinen Mann auch.
Das ist nicht mal unbedingt eine Frage der Lautstärke, mir ist auch schon paar mal früh die Tür böse zugeknallt, weil es gezogen hat und ich noch im Halbschlaf - das (u.a.m. ) weckt meinen Mann nicht (mich auch nicht), obwohl es deutlich lauter ist.
Also bei dem "Abwechseln" müsste ein Elternteil bzw. das Kind dann in einer anderen Wohnung schlafen! Was auf jeden Fall in der Stillzeit für die Mutter bedingt möglich ist und auch so nicht mal eben easy umzusetzen.

...oder halt abwechseln und zusätzlicher Hörschutz für denjenigen, der "Pause" hat, was weiß ich...
Aber es lässt sich in der Situation ja nun leider auch nicht ändern. Mir ist bewusst, dass das nicht das Problem des Schlafmangels löst.
Aber was wäre die Alternative? Kind zur Adoption freigeben, in die Babyklappe werfen, mit dem Kissen ersticken? Sorry, ich hoffe, du versteht, dass ich das nicht ernst sondern überspitzt meine.
So schlimm sich die Floskel anhören mag: Aber da müssen dann wohl oder übel betroffene Eltern durch, oder?

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9. September um 13:24
In Antwort auf avarrassterne3

"Es geht mir nur auf die Nerven, wenn es immer mal wieder Mütter gibt, die meinen der Welt sagen zu müssen, dass Muttersein die absolut stressigste und heftigste Arbeit/Aufgabe überhaupt und mit nichts vergleichbar sei. Das erlebe ich sowohl viral als auch im echten Leben immer wieder. Ich mag dieses pauschalisieren nicht. Für den einen ist es das sicherlich, für den anderen halt wiederum nicht. Das kommt doch auch immer aufs Kind an und eben auch auf die Person, wie gut sie mit Stress (egal ob positiven oder negativen) umgehen kann."

Richtig. Dann solltest Du das doch aber auch problemlos akzeptieren können, dass es fpr DIESE Mütter die stressigste und heftigste Aufgabe ist, auch wenn es für Dich anders ist?
Ich denke auch nicht, dass man das pauschalisieren kann, es gibt viele, die das gar nicht als Belastung empfinden und eben auch viele, für die es eine große BElastung ist. Beide Seiten haben ihr Recht, dieser Meinung zu sein.

Genau so sehe ich das auch. Aber dann fände ich es auch schön -und nur darauf will ich hinaus- wenn betroffene Mütter es auch nicht ständig pauschalisieren würden! Wie oft musste ich mir schon anhören, als mein Kind noch im Bauch war: "Die Babyzeit wird stressig. Punkt. Du wirst in der ersten Zeit kaum schlafen. Punkt. Du wirst die ersten Wochen und Monate auf den Zahnfleisch gehen. Punkt."
Mir wurde immer suggeriert, es wird so kommen, das ist IMMER so, es gibt niemals eine Ausnahme, genau SO wird es kommen. Punkt. Das hat mich damals schon so genervt, weil ich mir dachte, dass es doch bei jedem individuell verschieden ist.
Dann war mein Kleiner da und die ersten Wochen mega lieb.
Daraufhin musste ich mir wieder dieselben befehlstonmäßigen Floskeln anhören und -lesen, dass es dann halt mit 8 Wochen, 12 Wochen, 16 Wochen etc. pp. so kommen wird. Punkt.
Nun ist er fast 5 Monate alt und dreimal darfst du raten, was aktuell befehlstonmäßig der Standardspruch (egal ob in meinem echten Umfeld oder im Internet ist). Richtig. Bald kommen die Zähne, dann wird es aber... Punkt...

Es nervt!
Jeder kann seine Erfahrung kundtun, aber dann sollen die Leute doch bitte nicht immer pauschalisieren. Nur weil es bei einem so ist, muss es doch nicht bei allen so sein.

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9. September um 13:40
In Antwort auf nico86

...oder halt abwechseln und zusätzlicher Hörschutz für denjenigen, der "Pause" hat, was weiß ich...
Aber es lässt sich in der Situation ja nun leider auch nicht ändern. Mir ist bewusst, dass das nicht das Problem des Schlafmangels löst.
Aber was wäre die Alternative? Kind zur Adoption freigeben, in die Babyklappe werfen, mit dem Kissen ersticken? Sorry, ich hoffe, du versteht, dass ich das nicht ernst sondern überspitzt meine.
So schlimm sich die Floskel anhören mag: Aber da müssen dann wohl oder übel betroffene Eltern durch, oder?

genau das ist das Problem.

Man muß durch, niemand anderes hat Schuld und die überspitzten "Lösungen" stehen nun einmal beim Gefängniswärter zumindest in der Phantasie zur Verfügung, beim Baby nicht. Dennoch ist man - mit allen Konsequenzen - einer Folter ausgesetzt.

Bei mir ging es "nur" ein paar Wochen, nach der ersten Woche habe ich mir nicht mehr getraut, Auto zu fahren (war auch besser so), hätte ich zu der Zeit gearbeitet, hätte ich Urlaub nehmen müssen, der mit "Erholung" nichts zu tun hat oder mich krank schreiben lassen müssen - bin bis zu den Blackouts gekommen. Wenig lustig. Gar nicht schön. Und was konnte ich machen? Nichts. Ertragen halt.

Ja, ist ja sooooooooooo schön alles und das macht man ja sooooooo gern vor lauter LIEBE, die das alles wett macht. Nein, macht sie nicht. Auch wenn man nicht mal darüber nachdenken kann und will - oder gerade dann - das Kind wegzugeben und die Entscheidung für ein Kind halt wieder zu "canceln" (auch überspitzt) kommt es ganz faktisch zu Belastungen, die überhaupt nicht ohne sind und durch die man dann eben "durch muss", ganz ohne die tollen rosa-Watte-Wölkchen, die das in der Theorie vorher noch hatte. Und das ist nur ein Beispiel, ich kann noch seitenweise andere schreiben.

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9. September um 13:43
In Antwort auf nico86

Genau so sehe ich das auch. Aber dann fände ich es auch schön -und nur darauf will ich hinaus- wenn betroffene Mütter es auch nicht ständig pauschalisieren würden! Wie oft musste ich mir schon anhören, als mein Kind noch im Bauch war: "Die Babyzeit wird stressig. Punkt. Du wirst in der ersten Zeit kaum schlafen. Punkt. Du wirst die ersten Wochen und Monate auf den Zahnfleisch gehen. Punkt."
Mir wurde immer suggeriert, es wird so kommen, das ist IMMER so, es gibt niemals eine Ausnahme, genau SO wird es kommen. Punkt. Das hat mich damals schon so genervt, weil ich mir dachte, dass es doch bei jedem individuell verschieden ist.
Dann war mein Kleiner da und die ersten Wochen mega lieb.
Daraufhin musste ich mir wieder dieselben befehlstonmäßigen Floskeln anhören und -lesen, dass es dann halt mit 8 Wochen, 12 Wochen, 16 Wochen etc. pp. so kommen wird. Punkt.
Nun ist er fast 5 Monate alt und dreimal darfst du raten, was aktuell befehlstonmäßig der Standardspruch (egal ob in meinem echten Umfeld oder im Internet ist). Richtig. Bald kommen die Zähne, dann wird es aber... Punkt...

Es nervt!
Jeder kann seine Erfahrung kundtun, aber dann sollen die Leute doch bitte nicht immer pauschalisieren. Nur weil es bei einem so ist, muss es doch nicht bei allen so sein.

ich glaube, das ist eine Frage der Wahrnehmung.

Ich habe eher den Eindruck, es wird einem immer suggeriert, dass das alles gaaaaaaaaaaaaanz toll ist, denn es kann ja schließlich keine "Probleme" und keine "Belastung" geben, weil man das Kind doch iebt (klar, wenn man noch annähernd alle Nadeln an der Tanne hat, kann man gar nicht anders als das Kind zu lieben). Und ob es das kann!

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9. September um 13:47
In Antwort auf avarrassterne3

genau das ist das Problem.

Man muß durch, niemand anderes hat Schuld und die überspitzten "Lösungen" stehen nun einmal beim Gefängniswärter zumindest in der Phantasie zur Verfügung, beim Baby nicht. Dennoch ist man - mit allen Konsequenzen - einer Folter ausgesetzt.

Bei mir ging es "nur" ein paar Wochen, nach der ersten Woche habe ich mir nicht mehr getraut, Auto zu fahren (war auch besser so), hätte ich zu der Zeit gearbeitet, hätte ich Urlaub nehmen müssen, der mit "Erholung" nichts zu tun hat oder mich krank schreiben lassen müssen - bin bis zu den Blackouts gekommen. Wenig lustig. Gar nicht schön. Und was konnte ich machen? Nichts. Ertragen halt.

Ja, ist ja sooooooooooo schön alles und das macht man ja sooooooo gern vor lauter LIEBE, die das alles wett macht. Nein, macht sie nicht. Auch wenn man nicht mal darüber nachdenken kann und will - oder gerade dann - das Kind wegzugeben und die Entscheidung für ein Kind halt wieder zu "canceln" (auch überspitzt) kommt es ganz faktisch zu Belastungen, die überhaupt nicht ohne sind und durch die man dann eben "durch muss", ganz ohne die tollen rosa-Watte-Wölkchen, die das in der Theorie vorher noch hatte. Und das ist nur ein Beispiel, ich kann noch seitenweise andere schreiben.

Also warst du leider auch eine betroffene Schreikindmutter. Das tut mir wirklich leid. Wie gesagt, ich kann da (bisher) nicht mitreden. Aber da ich mich mit der Umstellung zur Mutter auch mit pflegeleichtem Baby schwer gemacht habe, will ich mir gar nicht ausmalen, wie ich mich mit einem permanent schreienden Baby gefühlt hätte. Das muss verdammt schwer sein und ja, so hart das klingt, es gibt einfach keine Lösung für das Problem. Es ist Folter, die man so lange ertragen muss, bis sie irgendwann vorübergeht.

Sicherlich kann ich den Frust betoffener Mütter absolut nachvollziehen, trotzdem darf man das nicht pauschalisieren. Es gibt Schreikinder -ja! Es gibt Kinder, die den Eltern den letzten Nerv rauben -ja! Aber es gibt sie nunmal nicht ausschließlich. Und nicht jede Situation mit Kind ist pauschal dieselbe. Nur darauf wollte ich hinaus, dass nicht grundsätzlich immer alles pauschalisiert wird, nur weil ein einzelner es so erlebt hat.

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9. September um 14:44
In Antwort auf nico86

Also warst du leider auch eine betroffene Schreikindmutter. Das tut mir wirklich leid. Wie gesagt, ich kann da (bisher) nicht mitreden. Aber da ich mich mit der Umstellung zur Mutter auch mit pflegeleichtem Baby schwer gemacht habe, will ich mir gar nicht ausmalen, wie ich mich mit einem permanent schreienden Baby gefühlt hätte. Das muss verdammt schwer sein und ja, so hart das klingt, es gibt einfach keine Lösung für das Problem. Es ist Folter, die man so lange ertragen muss, bis sie irgendwann vorübergeht.

Sicherlich kann ich den Frust betoffener Mütter absolut nachvollziehen, trotzdem darf man das nicht pauschalisieren. Es gibt Schreikinder -ja! Es gibt Kinder, die den Eltern den letzten Nerv rauben -ja! Aber es gibt sie nunmal nicht ausschließlich. Und nicht jede Situation mit Kind ist pauschal dieselbe. Nur darauf wollte ich hinaus, dass nicht grundsätzlich immer alles pauschalisiert wird, nur weil ein einzelner es so erlebt hat.

immer noch glaube ich, dass das eine Frage der Wahrnehmung ist.

Bei mir sind das Sätze wie der von Dir
"ABER das ist doch in dem Sinne keine Arbeit, weil man sich doch aus LIEBE kümmert und nicht, weil man es MUSS! "
die mich durch die Decke gehen lassen. War vielleicht von Dir auch nicht pauschalisierend gemeint, aber ich empfinde das eben (teilweise) überhaupt nicht so.
Klar MUSSTE ich u.a. durch diese Nächte durch. Ich MUSSTE und sonst gar nichts. Liebe oder nicht. Im Gegenteil, ohne diese "Liebe" hätte es gar kein Problem gegeben, dann ist die Option "zur Adoption frei geben" nämlich sofort verfügbar und das Problem nicht mehr existient.

Also ja, solche "das ist doch kein MUSS, wenn ..." lassen mich mit den Zähnen knirschen und ich empfinde das kein bißchen weniger pauschal.

Mag sein, dass es für Dich keine Arbeit und kein Muss ist. Gilt auch nicht für alle, ob es so gemeint war - keine Ahnung. Aber der Satz steht da.
Genauso reagierst Du auf ähnliche Sätze in anderen Beiträgen.

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9. September um 16:11

Mit einem 5 Monate altem, pflegeleichtem Baby, versteh ich durchaus, dass man das als viel weniger stressig empfinden kann. 

Mein zweites Kind war auch so. Das war mega easy. Auch mit größerem Kind zusätzlich noch.

Ich mache jetzt auch mal Zukunftsprognosen... es wird ja noch anders. Die Aufgaben mit pflegeleichtem Baby sind übersichtlich. Wickeln, Füttern, streicheln, spazieren gehen. Und wenn es dann auch noch gut schläft, hat man sogar Zeit für sich, das Haus oder oder oder.

Mit zunehmendem Alter steigen auch die Aufgaben. Das muss man trotzdem nicht als stressig empfinden. Aber es kommt noch so viel mehr hinzu. Und wenn man dann vielleicht auch noch ein zweites oder drittes Kind dazu bekommt, ist es natürlich auch nochmal anders.
NATÜRLICH entscheidet man sich dazu bewusst. Trotzdem kann es einen unweigerlich an und auch oft über Grenzen führen.

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