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Begleiteter Umgang

30. November 2007 um 9:35 Letzte Antwort: 1. Dezember 2007 um 18:48

Ich brauche ganz, ganz dringend Eure Hilfe. Ich hatte gestern einen Gerichtstermin hinsichtlich Umgangsrecht meiner Kinder zu ihrem Vater. Der Vater hatte während unserer Beziehung Ausraster: von Kinder durchschütteln und einschließen und vermöbeln. Der Richter hat jetzt gesagt, er muß eine Therapie machen und diese auch nachweislich beginnen. Ist diese Therapie begonnen soll betreuter Umgang anfangen. Der betreute Umgang soll begleitet werden vom Verein "Väteraufbruch für Kinder". Kennt Ihr diesen Verein? Haltet Ihr diesen für seriös oder setzt dieser sich rein für die Väter ein und ist somit nicht unpateiisch? Ich hoffe mir kann irgendeiner weiterhelfen. Vielleicht hat jemand einen begleitenden Umgang schon mitgemacht und kann mir sagen wie das organisiert wurde. Habt vielen Dank und Liebe Grüße

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1. Dezember 2007 um 8:22

Kenn ich nicht..
...aber wenn der Richter es befuerwortet,
dann wird es schon o.k. sein.
Hoffentlich ist da jemand, der dem Vater auch helfen kann, besser mit den Kids umzugehen.
Aber ist ja schon heftig, durchschuetteln, einschliessen und vermoebeln.
Sind die kids auch in Therapie?

Alles wird gut!
Nicht in Panik geraten!!!
Charly

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1. Dezember 2007 um 18:48
In Antwort auf charly777

Kenn ich nicht..
...aber wenn der Richter es befuerwortet,
dann wird es schon o.k. sein.
Hoffentlich ist da jemand, der dem Vater auch helfen kann, besser mit den Kids umzugehen.
Aber ist ja schon heftig, durchschuetteln, einschliessen und vermoebeln.
Sind die kids auch in Therapie?

Alles wird gut!
Nicht in Panik geraten!!!
Charly

Hoffentlich
Ich habe mich bereits um Therapieplätze für meine Kinder bemüht. Es sind immer lange Wartezeiten. Im Dezember habe ich das erste Gespräch bei eine Kinderpsychologin und ich hoffe sie kann meinen Kindern helfen.

Der große war im Kindergarten stark auffällig und hatte Schreiattacken nachts und der kleinere 4,5 Jahre war tags wie nachts nie trocken zu kriegen. Seit der Umgang ausgesetzt war, hatte ich das Gefühl, dass es mit den Beiden aufwärts ging.

Die Kinder lehnen jeglichen Kontakt zu ihrem Vater ab. Deshalb wird es um so schlimmer, sie mit ihrem Vater wieder zu konfrontieren. Und ich denke auch, dass die Kinder dann wieder in ihre alten Verhaltensmußter zurückfallen, daher finde ich es super wichtig, dass sie psychologisch betreut werden. Und sollte die Psychologin feststellen, dass das alles für die Kinder zum Schaden ist, hat man auch wenigsten einen Attest in der Hand.

Über den Väteraufbruch habe ich mich ein wenig im Internet schlau gemacht. Dort geht es nur ums Durchboxen von Vaterrechten und daher mache ich mir schon meine Gedanken, ob das Kindeswohl nicht eher hinten an steht. Über das Jugendamt habe ich jetzt erfahren, dass es auch den Kinderschutzbund gibt und mich bereits mit denen in Verbindung gesetzt. Diesen geht es vorrangig um das Wohl des Kindes. Und das Ganze wird psychologisch betreut. Daher ziehe ich die Variante natürlich vor. Ich bin mir unsicher, ob man dem Richter auch diesen Vorschlag unterbreiten kann. Oder ob es dann heißt, muß die Mutter immer gegen an und alles besser wissen.

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