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Ausziehen mit 16.. Möglich?

5. Oktober 2011 um 1:43

Hallo.. Also ich bin 16 und habe dieses Jahr mit meiner Ausbildung angefangen....Soo jetzt aber zu meinem Problem, ich habe langsam das Gefühl das meine Mutter mir mein letztes bisschen Privatsphäre nimmt..... Wenn ich auf der Arbeit bin durchsucht sie meine schränke, meine Schubladen einfach alles.... ja selbst nachts wenn ich schlafe kommt sie mir nichts dir nichts in mein zimmer und durchsucht meine Tasche. Und es kommt noch besser... ich verdiene im monat um die 457 davon darf ich 100 behalten den Rest muss ich ihr abgeben... und nein hierbei handelt es sich nicht um Kostgeld nein... alleine letzten Monat hat sie sich davon für 60 nen dämlichen Stein auf den Zahn kleben lassen und sich für 200 noch was ne neue Brille gekauft..... Also diese Frau macht mich ganz einfach Krank.... und deswegen meine Frage ist es möglich mit 16 auszuziehen ? Wenn ich noch 3 oder 4 Monate länger mit dieser Frau zusammen leben muss dreh ich ernsthaft durch..... ich fühle mich zu hause einfach nur noch unwohl und als kleine Geldquelle.....

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8. Oktober 2011 um 10:40

Geh mal zu einer Beratungsstelle
von Diakonie oder Caritas. Evtl kannst du in eine Wohngruppe oder in Betreutes Wohnen bis du volljährig ist. Dass du Kostgeld abgeben mußt, wenn deine Mutter alleinerziehend ist, das ist klar, aber dass du ihre Extrawünsche finanzierst , das geht nicht und dass sie nachts in dein Zimmer kommt, das ist übergriffig und darf nicht sein. Wenn sie Ängste hat oder einen Verdacht, dass du Drogen konsumierst, dann sollte sie mit dir reden. Eine gute Anlaufstelle ist auch der Kinderschutzbund. Und es gibt die Nummer gegen Kummer.
Beende diesen Zustand so schnell du kannst....
Lieben Gruß
Melike

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26. Oktober 2011 um 10:31

Such dir Hilfe
Deine Mutter darf sich nicht einfach bei dir bedienen, Kostgeld, ist nicht außergewöhnlich, zu Hause Kostgeld abzugeben, aber dieses sollte dann für solche Dinge wie Wassergeld, Strom und Lebenshaltungskosten verwendet werden, denn für solche Dinge ist es gedacht. Für den Eigenbedarf oder Extras (Schmuck u.a.) ist es nicht gedacht.
Das Jugendamt kann dir einen Erziehungsbeistand stellen. Der kann in so einem Fall helfen. Im Notfall kann auch das Vormundschaftsgericht über den Aufenthalt eines Minderjährigen entscheiden. Es gibt auch sowas wie Amtsvormundschaft. Aber jeder solcher Schritte sollte genau durchdacht und vorbereitet sein, denn die Mitarbeiter von diesen Einrichtungen werden nur aktiv, wenn man es glaubhaft und Sichfest darlegen kann, am besten mit Tagebuchaufzeichnungen im Kalender, wann was passiert ist. das hat bestand vor Gericht, wenn es von nöten ist.
Sei dir darüber im KLaren, das du dich dann gegen deine Mutter wendest. Mütter sind immer davon überzeugt alles richtig zu machen. Was für Väter natürlich auch zutreffen kann.
LG die SoziLange

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7. November 2011 um 0:07

Ich bin mit 15 von zu Hause ausgezogen
Hallo Schokoholic2,

ja, es gibt eine Möglichkeit von zu Hause auszuziehen bevor man 18 ist. Da es bei Dir einen nachvollziehbaren Grund gibt und Du ganz offensichtlich unter der momentanen Situation leidest kannst Du zum Jugendamt gehen und Dein Problem bzw. Wunsch darlegen. Bei lief das so dass das Amt mehrere Gespräche geführt hat mit meinen Eltern und ich für die Zeit in eine Mädchenwohngruppe der Caritas gezogen bin. Stellt man sich schrecklich vor, war aber eine sehr schöne Zeit in meinem Leben, die ich nicht missen möchte! Da Du schon 16 bist und eine Ausbildung hast gibt es sicherlich auch die Variante eigene Wohnung mit Betreuung eines Pädagogen der Dir bei alltäglichen "Schwierigkeiten" hilft und beratend zur Seite steht. Ich bin damals mit 17 von der WG in meine eigene Wohnung gezogen (war auch in der Ausbildung) und hatte 3 mal die Woche meine Betreuerin da. Finanziert wird das Ganze zum einen durch Deine Ausbildungsvergütung, eventuelles Schülerbafög/Wohngeld/Elternunterhalt und das Jugendamt. Geh einfach mal zu einem Beratungsgespräch aufs Amt. Ist zwar kein schöner Weg, aber eine Möglichkeit.

Liebe Grüße und alles Gute

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