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Aussenseiterin

2. September 2006 um 22:39

HalloIhr Alle!
Meine Tochter kommt in der letzten Zeit öfter weinend nachhause,weil keiner aus der Klasse mit Ihr spielen möchte.Sie ist 7 Jahre alt und geht in die 2.Klasse.Sie würde sich einsam fühlen.Beim aufzeigen nehmen die Jungs die Mädchen dran und umgekehrt.Sie würde nie drangenommen und würde spüren und fühlen,das die Anderen Sie extra ausschließen würden.Ich denke das wird Sie richtig fühlen.Was soll ich dann sagen?Ich weiß es nicht.Wie kann ich Ihr helfen?Sie tut mir sooooo Leid.Wenn das so weiter ght,wird Sie ja noch depressiv.Die ersten Anzeigen dafür sind schon da.
Ich freue mich über jede Antwort.
Lieben Gruß
Efeu 4

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3. September 2006 um 1:32

Kannst du
nicht ein paar Klassenkameradinnen zum Spiel nach hause einladen? Z.B ein Fest für deine Tochter schmeißen? Oder verstehst du dich mit einer Mutter, so daß ihr mal etwas zu viert machen könnt und dine Tochter eines der Kinder zur Freundin hat?
Lg

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3. September 2006 um 15:01

Hallo Efeu4!
Aus was für Verhältnissen kommen denn die Mitschüler Deiner Tochter?

Das Problem das Du hier schilderst,kenne ich.Ich dachte erst Du schreibst von meiner Tochter und darum stelle ich die Frage.
Wir wohnen z.B. in einer Wohnsiedlung,wo viele in Eigenheimen wohnen,d.h.: es wurde mindestens bei den Eltern aufgestockt.Wir selbser wohnen in einer Wohnung zur Miete und gehören - trotz 30 jähriger Wohnzeit - immer noch nicht zur Nachbarschaft.Genauso werden die Kinder hier erzogen,sogar indirekt mit dem Zusatz: wir Hauseigentümer sind wer,die Mieter sind asozial.Dabei sind die Häuser noch nicht mal abbezahlt,gehören also streng genommen den Banken.

Kurz: ich habe versucht mit einer tollen Party für meine Tochter ihre Einsamkeit und Ausgeschlossenheit aufzuheben,leider ohne Erfolg.Wenn Du in einer ähnlichen Nachbarschaft lebst und das "Glück" hast auch noch mit den Nachbarkindern Dein Kind zur Schule schicken zu müssen,dann gib Deinem Kind immer das Gefühl: Egal was kommt,eine Freundin hast Du immer nämlich Deine Mutter.

Seitdem ich meine Tochter in der Musikschule angemeldet habe,die in der Stadt ist,hat sie dort wenigstens Freunde mit denen sie sich regelmäßig austauscht und deren Eltern auch nicht diese wirklich asozialen Allyren haben.

Euch wünsche ich alles Liebe Christine1166

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3. September 2006 um 20:14

DAS schadet nicht weiter, sondern...
macht einem nur stark!!!
Das wird sich auch wieder legen! Wissen Sie, wenn man sich zu viele Gedanken macht, dann wird man nur noch selbst depressiv!!!
Sie ist noch ein kleines Kind und ich rate ihnen dringenst:
sagen sie ihr, dass alles normal abläuft und das immer wieder und dann läuft es auch normal ab!!!
Gedanken können Sie sich dann machen, wenn sie 12-18 Jahre alt wird!
Befolgen Sie meinen Tipp! Er wird helfen!!!

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4. September 2006 um 15:22
In Antwort auf iomhar_12062808

DAS schadet nicht weiter, sondern...
macht einem nur stark!!!
Das wird sich auch wieder legen! Wissen Sie, wenn man sich zu viele Gedanken macht, dann wird man nur noch selbst depressiv!!!
Sie ist noch ein kleines Kind und ich rate ihnen dringenst:
sagen sie ihr, dass alles normal abläuft und das immer wieder und dann läuft es auch normal ab!!!
Gedanken können Sie sich dann machen, wenn sie 12-18 Jahre alt wird!
Befolgen Sie meinen Tipp! Er wird helfen!!!

Wie bitte?!
Entschuldigung,aber das ist kein Tip,sondern das Dümmste was ich je gelesen habe.

Ein Kind wird mit 6 Jahren eingeschult,merkt sehr schnell dass es "nicht dazu gehört" und dann soll man als Mutter die Sache als "völlig normal" abtun?
Kinder sind nicht blöd,sie haben ein sehr feines Gespür und wenn sie sich alleingelassen fühlen,weil Mama ja doch immer sagt: "Das ist alles ganz normal und überhaupt so läuft es nun mal im Leben."
Wie bitteschön sollen sie dann lernen,dass die Menschen mehr miteinander reden und aufeinander zugehen müssen um sich besser zu verstehen? Gleichzeitig wird denen,die andere ausschließen suggeriert,dass das o.k. ist und dann gehört für die irgendwann mobbing zum guten Ton.

Erst Gedanken machen wenn das Kind 12-18 Jahre alt ist,ist unverantwortlich!
Grundschulkinder sind noch nicht dazu in der Lage Probleme für sich so zu verarbeiten,dass sie keinen psychischen Schaden davon tragen.Diese Kinder brauchen eine Stütze an die sie sich anlehnen können und da sind wir Eltern gefragt.

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4. September 2006 um 21:09

Hallo gelini 78
Danke für Deine lieben Worte.Ich habe nächste Woche einen Termin bei der Lehrerin gemacht.Mal schaun was Sie dazu sagtIch hoffe Dein Daumen drücken hilft.Danke!
Gruß Efeu

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4. September 2006 um 21:16
In Antwort auf epona_12323348

Wie bitte?!
Entschuldigung,aber das ist kein Tip,sondern das Dümmste was ich je gelesen habe.

Ein Kind wird mit 6 Jahren eingeschult,merkt sehr schnell dass es "nicht dazu gehört" und dann soll man als Mutter die Sache als "völlig normal" abtun?
Kinder sind nicht blöd,sie haben ein sehr feines Gespür und wenn sie sich alleingelassen fühlen,weil Mama ja doch immer sagt: "Das ist alles ganz normal und überhaupt so läuft es nun mal im Leben."
Wie bitteschön sollen sie dann lernen,dass die Menschen mehr miteinander reden und aufeinander zugehen müssen um sich besser zu verstehen? Gleichzeitig wird denen,die andere ausschließen suggeriert,dass das o.k. ist und dann gehört für die irgendwann mobbing zum guten Ton.

Erst Gedanken machen wenn das Kind 12-18 Jahre alt ist,ist unverantwortlich!
Grundschulkinder sind noch nicht dazu in der Lage Probleme für sich so zu verarbeiten,dass sie keinen psychischen Schaden davon tragen.Diese Kinder brauchen eine Stütze an die sie sich anlehnen können und da sind wir Eltern gefragt.

Hallo Christine 1166
Auch Dir danke ich für Deinen Kommentar.
Ich bin absolut Deiner Meinung.Wenn ich jetzt nichts mache,dann ist es vielleicht in ein paar Jahren zu spät.Im moment ist da eventuell noch was zu machen.Meine Tochter geht auch schon seid längerem zur Kindertherapeutin,wozu man aber noch nicht viel sagen kann.Bei psychischen Angelegenheiten braucht man ja bekanntlich viel Geduld.Das größte Problem,das ich mit der Situation habe,ist das ich nie weiß was ich Ihr sagen soll.Man möchte ja nichts falsches sagen,da bin ich lieber still.
Lieben Gruß
Efeu

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4. September 2006 um 21:26
In Antwort auf epona_12323348

Hallo Efeu4!
Aus was für Verhältnissen kommen denn die Mitschüler Deiner Tochter?

Das Problem das Du hier schilderst,kenne ich.Ich dachte erst Du schreibst von meiner Tochter und darum stelle ich die Frage.
Wir wohnen z.B. in einer Wohnsiedlung,wo viele in Eigenheimen wohnen,d.h.: es wurde mindestens bei den Eltern aufgestockt.Wir selbser wohnen in einer Wohnung zur Miete und gehören - trotz 30 jähriger Wohnzeit - immer noch nicht zur Nachbarschaft.Genauso werden die Kinder hier erzogen,sogar indirekt mit dem Zusatz: wir Hauseigentümer sind wer,die Mieter sind asozial.Dabei sind die Häuser noch nicht mal abbezahlt,gehören also streng genommen den Banken.

Kurz: ich habe versucht mit einer tollen Party für meine Tochter ihre Einsamkeit und Ausgeschlossenheit aufzuheben,leider ohne Erfolg.Wenn Du in einer ähnlichen Nachbarschaft lebst und das "Glück" hast auch noch mit den Nachbarkindern Dein Kind zur Schule schicken zu müssen,dann gib Deinem Kind immer das Gefühl: Egal was kommt,eine Freundin hast Du immer nämlich Deine Mutter.

Seitdem ich meine Tochter in der Musikschule angemeldet habe,die in der Stadt ist,hat sie dort wenigstens Freunde mit denen sie sich regelmäßig austauscht und deren Eltern auch nicht diese wirklich asozialen Allyren haben.

Euch wünsche ich alles Liebe Christine1166

Liebe Christine 1166
Wir wohnen auch zur Miete und gehören auch nicht zu den besser verdienenden.Das spielt bei uns aber nicht unedingt eine Rolle,weil wir teilweise auch sozial Schwache in der Klasse haben.Es ist ganz klar das Verhalten meiner Tochter anderen gegenüber.Sie kann alles,weiß alles besser,läßt sich nichts sagen und hört auch nicht unbedingt zu,wenn man mit Ihr spricht.Sie hatte die Probleme schon im Kindergarten.Nun spitzt sich die Lage aber zu.Da ich nach der Entbindung ganz schlimme Depressionen bekommen habe und Sie nicht annehmen konnte,hat Sie sich materiell als Ausgleich befriedigt.Das steht fest.Wenn man keine Liebe bekommt,kann man auch keine geben.Dadurch hat natürlich Ihr Sozialverhalten darunter gelitten.Sie war immer die Prinzessin und alle anderen Nichts.Ob man das wieder ausbügeln kann,ist die Frage.Was meinst Du?Hast Du Erfahrung?
Gruß Efeu

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4. September 2006 um 21:33
In Antwort auf vivien_11915847

Kannst du
nicht ein paar Klassenkameradinnen zum Spiel nach hause einladen? Z.B ein Fest für deine Tochter schmeißen? Oder verstehst du dich mit einer Mutter, so daß ihr mal etwas zu viert machen könnt und dine Tochter eines der Kinder zur Freundin hat?
Lg

Hallo dynasbaby!
Wenn ich die Kinder zu mir nachhause einlade,ist das in der Regl kein Problem.Sie versteht sich dann gut mit Ihnen.Sobald aber eine Gemeinschaft entsteht,sprich Klasse,wird Sie nicht akzeptiert.Sie läuft allen hinterher und die beachten Sie dann nicht mehr.Furchtbar mit anzusehen.Außerhalb der Klasse,also privat klappt das in der Regel schon mit einem Kind.Sobald es mehrere sind,ist alles wieder vorbei,weil noch dazu kommt,das Sie sehr eifersüchtig ist und Kinder gegeneinander ausspielt.Wie Du siehst ist das alles garnicht so einfach.Ich hätte nur gerne gewußt,wie ich mich verhalten soll,wenn Sie so traurig ist.Sie läßt mich ja dann auch nicht an sich ran.
Lieben Gruß Efeu

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5. September 2006 um 15:27
In Antwort auf lotta_11934594

Liebe Christine 1166
Wir wohnen auch zur Miete und gehören auch nicht zu den besser verdienenden.Das spielt bei uns aber nicht unedingt eine Rolle,weil wir teilweise auch sozial Schwache in der Klasse haben.Es ist ganz klar das Verhalten meiner Tochter anderen gegenüber.Sie kann alles,weiß alles besser,läßt sich nichts sagen und hört auch nicht unbedingt zu,wenn man mit Ihr spricht.Sie hatte die Probleme schon im Kindergarten.Nun spitzt sich die Lage aber zu.Da ich nach der Entbindung ganz schlimme Depressionen bekommen habe und Sie nicht annehmen konnte,hat Sie sich materiell als Ausgleich befriedigt.Das steht fest.Wenn man keine Liebe bekommt,kann man auch keine geben.Dadurch hat natürlich Ihr Sozialverhalten darunter gelitten.Sie war immer die Prinzessin und alle anderen Nichts.Ob man das wieder ausbügeln kann,ist die Frage.Was meinst Du?Hast Du Erfahrung?
Gruß Efeu

Ich denke,
das läßt sich bestimmt wieder ausbügeln.Sie ist ja jetzt schon 7 Jahre und sie wird auch schon in den vergangenen Jahren gemerkt haben,dass Du Dir nicht nur Sorgen um sie machst,sondern sie auch richtig liebst.

Mit meiner Tochter hatte ich ein ähnliches Problem: sie konnte sich schlichtweg sehr schlecht anpassen,mußte immer ihren Willen durchsetzen.
Als dann der Tag kam,wo ein Kind mit ihr spielen wollte,hab ich mitgespielt.Wir spielten Gesellschaftsspiele und jeder durfte ein Spiel vorschlagen.Natürlich sind wir mit dem Wunschspiel des Gastes angefangen und dann kam das Wunschspiel von mir dran.Das hab ich ganz bewußt so gehalten,weil ich wollte,dass mein Töchterchen auch mal nachgibt.Am nächsten Tag kam das gleiche Kind noch mal zu Besuch und ich ließ die beiden allein spielen.
Natürlich kam es zum Streit,den ich dann schlichten mußte.Daraufhin haben wir eine schriftliche Abmachung getroffen : wenn Gäste da sind,dann wird zuerst das gespielt was die sich wünschen.Hält sie sich nicht an diese Regel,fällt der Nachtisch beim Mittagessen aus.
So habe ich ihr Gastfreundschaft erklärt.
Mittlerweile schenkt sie schon ihrem Besuch - wenn sie denn mal welchen hat - sogar als erstes das Glas mit Saft ein,was sie früher auch nie tat.
Es ist schon ein ganzes Stück Arbeit und das größte Problem bei uns sind immer noch die bornierten Eltern,die anscheinend nichts besseres zu tun haben als Freundschaften am Hab und Gut zu messen und das auch ihren Kindern so zu vermitteln.

Da bei Euch das Problem aber so nicht ist,denke ich,dass sich diese Selbstbehauptungstaktik Deiner Tochter durch ähnliche "Übungen" abstellen läßt.

LG Christine1166

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