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Ausgezogen - meine Eltern kommen damit nicht klar!

27. Mai 2011 um 11:18

Hallo ihr Lieben,

ich bin ca Mitte März 2001 ausgezogen.
Freunde und Arbeitskollegen sind stolz auf mich, dass ich den Schritt Auszug gewagt habe.
Meine Mutter bzw. meine Eltern/Familie können sich damit allerdings nicht so wirklich anfreunden und sie haben mich seit dem erst 1 mal besucht (da kamen dann allerdings Kommentare wie na das Bad ist aber klein! oder die Wände sind ja hoch und sogar na mal gucken wie du das schaffen willst) und ignorieren mich eher sogar noch oder rufen an und sind dann total ansprüchlich mit Aussagen wie mal gucken wann du mal wieder zeit für uns hast.
Das belastet mich ganz schön! Ich hätte sooo gern, dass sie mal stolz auf mich sind und sich dafür interessieren wie ich das alles allein geschafft hab mit Wohnung aussuchen, umziehen, einrichten, usw. oder auch dafür, wie ich so klar komme. Ich könnte sogar und noch viel eher damit umgehen wenn sie mir sagen würden also dass du ausgezogen bist macht uns schon echt traurig und wir vermissen dich als dieses Ignorieren und Forderungen stellen. I
ch denke Sie verbinden den Auszug auch mt meinem Freund den ich seit Januar 2011 habe.
Klar, der hat mich unterstützt, mir geholfen, steht zu mir und ich bin froh, dass ich Ihn habe. ABER ich habe mir ALLEINE die Wohnung gesucht, wohne allein!!!
und selbst wenn: wäre das nicht meine Entscheidung? mein leben??? ich bin 21!!!
Meine Mutter und ich waren mal wie beste Freundinnen, bis ich angefangen habe, meinen eigenen Weg gehen zu wollen mit Freunden, festem freund usw. und ich denke da versteht sie gerade diesen schritt jetzt falsch.
Natürlich geht diese Belastung auch nicht einfach so an mir vorbei: Ich bekam Herpes, zum ersten mal überhaupt und dann gleich doppelt an Zahnfleisch und im Intimbereich.
Jetzt ist das so ca. 1 Wochen alles richtig abgeheilt, da merke ich heut wieder ein Jucken und Kratzen im Intimbereich, gehe zum Arzt und tatsächlich, schon wieder: ein Pilz.
Ich habe jetzt schon in einem Therapiezentrum angerufen und da für mich einen Termin gemacht (leider erst im Juli) um einfach mal mit jemandem drittes darüber sprechen zu können, der das ganze objektiv sieht und mich durch diese Zeit jetzt begleitet und mit mir diese Situation(en) nochmal reflektiert.
Eine Freundin hat mir schon den Rat gegeben, den Kontakt erstmal abzubrechen, das ganze ruhen zu lassen. Zur Zeit mache ich das jetzt auch. Seit 2 Wochen habe keinen Kontakt. Heute Morgen stand meine Mutter dann aber total unerwartet bei mit im Büro und will mir anscheinend nur restliche Post mitgeben! ..ich weiß immer gar nicht wie ich mich verhalten soll... das wühlt wieder alles auf!!!
Ich würde MICH so gern mal mitteilen und sagen warum ich den Schritt gemacht hab, nicht etwa weil ich sie nicht mehr lieb hab, ganz im Gegenteil. Ich möchte einfach selbstständig sein und hab das Gefühl, dass uns ALLEN der Abstand besser tun würde.
Ich hab das Gefühl das will niemand hören. Nein, sie geben mir ganz klar das Gefühl, dass sie das nicht hören wollen! Ich bin jetzt die Böse, die das getan hat und hab damit wie ein kleines Kind gegen eine Regel verstoßen und werde mit Ignoranz und Missachtung, von Mama und Papa und sogar der Schwester, gestraft.

Könnt Ihr mir da irgendwie helfen, was empfehlen,?
Ich freue mich wirklich über jeden Tipp, jede Hilfe, jedes neue Denken!

Danke!

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27. Mai 2011 um 11:20

UUuups
...PS ausgezogen bin ich seit mitte März 2011!!!

schuldigung!!!

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27. Mai 2011 um 14:57

Hey...
Du hast das richtige getan. Glaube mir, es ist besser erst mal auf Distanz zu gehen. Du musst selber noch "wachsen", reifen und musst Deine eigenen Ehrfahrungen sammeln. Mit der Zeit wird sich auch Deine Mutter daran gewöhnt haben und ihr werdet euch wieder näher kommen. Jetzt bist Du erst mal dran. Tue was Du für richtig hälst, aber immer mit Bedacht! LG

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30. Mai 2011 um 22:00

Schreib doch deinen Eltern einen Brief,
aber bitte ohne Vorwürfe-. Schreib ihnen , wie du dich fühlst, was ihr Verhalten mit dir macht, wie du dich dabei fühlst. Was die anderen sagen und was du daraus machst sind zudem auch zweierlei. Bitte darum, dir offen zu sagen, was los ist , dass aber du keine verpackten , versteckten Vorwürfe möchtest.
Vielleicht könnt ihr in einiger Zeit mit Abstand nochmal darüber reden. Was immer sehr gute Anlaufstellen sind. Diakonie oder Caritas haben sehr gute Berater. Und da kannst du bestimmt bald einen Termin bekommen. Oder du wendest dich an einen Mediatior, wenn du denkst , dass du jemand brauchst, der das Gespräch zwischen euch lenkt., auch eine sehr gute Möglichkeit.
Lieben Gruß
Melike

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