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Aus "Dein" und "Mein" wird "Unser" - oder doch nicht?

7. November 2017 um 14:16

Mich würde mal interessieren wie ihr mit eurem Partner das Finanzielle geregelt habt.

Wir sind seit Sommer verheiratet und überlegen gerade ob wie unsere Konten zusammenlegen sollen oder uns zumindest ein Haushaltskonto anschaffen. Wir gehn beide Vollzeit arbeiten und derzeit erbringt er 60 % und ich 40 % unseres Einkommens. Kredite, KfZ, Versicherungen laufen auch noch getrennt- also jeder zahlt seins und die Miete zu gleichen Teilen.

Es kommt aber schon mal zu unangenehmen Situationen wegen dieser strikten Trennung. Zumindest empfinde ich das so. Z.B. hatte er jetzt eine größere Reparatur an seinem Auto zu zahlen und da ich (trotz Schuhsucht ) die Sparsamere von uns beiden bin habe ich ihm "ausgeholfen". Und kam mir dabei ziemlich blöde vor, von wegen kein "dein" und "mein" sondern alles "unser". Jetzt sagt er, er zahlt dann dafür meine neuen Winterreifen und gibt mir den Rest im Dezember zurück. Aber ich denke die ganze Zeit wir sollten das Geld nicht hin und her schieben... wir haben eine Gütergemeinschaft und könnten unser Einkommen (und meine Ersparnisse) einfach in einen großen Topf werfen. Andererseits ist es irgendwie schwierig sich von diesem "Dein" und "Mein" Denken zu lösen... Wir prüfen auch gerade welche Versicherungen wir zusammenlegen können, das würde dann ja auch über ein Konto laufen.

Würde mich freuen hier ein paar Meinungen dazu zu hören und vielleicht könnt ihr auch einfach mal erzählen wie das bei euch nach der Hochzeit gelaufen ist.

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