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Ärger in der Grundschule

16. Juli 2013 um 11:22

Unser Sohn, 8Jahre, hat seit beginn der Schule so seine Probleme mit der Klassenlehrerin. Da wir ein sehr schüchternes Kind haben, braucht er halt für alles etwas länger, z.Bsp. um Kontakte zu anderen zu knüpfen. Oder das er nicht großartig mit anderen Kindern redet. Für die Lehrerin war er aber sofort ein Kind unter anderem mit Kontaktproblemen. Unser Sohn wurde von Anfang an von ihr gemieden, seis das sie ihn beim Aufzeigen grundsätzlich ignoriert, oder ständig andere Kinder bevorzugt usw. Wenn wir sie direkt darauf angesprochen haben bekamen wir immer die gleiche Antwort, denn sie versuche ihn nur zu schonen.
Ein anderer Vorfall war das wir einen Anruf bekamen indem sie mir mitteilte ich solle schnell zur Schule kommen da mein Sohn einen kleinen Unfall hatte. Als ich dann völlig fertig an der Schule ankam, erfuhr ich dann das es sich um einen Pipiunfall gahandelt hat, denn sie hat ihn nicht zur Toilette gehen lassen da während einer Orchestervorführung in der Aula gerade die National-Hymne gespielt wurde. Außerdem konnte sie ja nun nicht ahnen das es schon so dringend war.
Aber das derzeitige Problem ist mit nicht zu toppen. Vor einigen Jahren hatten wir ganz massive Probleme mit unseren Vermietern. Kurzfassung: Ganz kranke Leute, unser Kind wurde von denen bespuckt, unser Auto wurde mit Harz verziert, Mikrofone waren in unserer Wohnung versteckt.... und und und.
Durch diese Zeit hat unser Sohn starke Ängste gegen diese Personen nebst Kind entwickelt; verständlicher Weise.
Selbst Jahre später wenn man diese Leute zufällig gesehen hat kam sofort die Bemerkung: Da sind die bösen Leute.
Tja was soll ich sagen, das Kind dieser Leute ist jetzt seit einer Woche in der Klasse unseres Sohnes, da er mal wieder von einer anderen Schule geflogen ist. Wir dachten dann, da man ja immer so sagt Kinder vergessen schnell, wir warten erst einmal ab. Doch unser Sohn hat nichts vergessen und teilte mir auch sofort mit das er das Kind kennt. Und das es das Kind ist was ihm mal so weh getan hat. Bei den Bundesjugendspielen waren dann auch diese total bescheuerten Eltern da. Irgendwann kam mein Sohn zu mir und meinte das er alle Weitsprünge nicht geschafft hat da dieser Mann ihn immer so böse angesehen hat.
Wir haben uns darauf hin entschieden das Gespräch mit der Klassenleherin zu suchen. Diese hat die Thematik direkt der Rektorin vorgelegt und es wurde ein Gesprächstermin vereinbart und was da geschehen ist kann ich kaum fassen.
In dem Gespräch wurde uns vorgeworfen das wir aufhören sollten unser Kind aufzuhetzen. Weiter wurde uns mitgeteilt das unser Sohn dann nach zwei Jahren die Klasse wechseln muss, da man ja dem anderen Kind einen erneuten Wechsel nicht zumuten kann. Und für ihren Sohn mit diesen Kontaktschwierigkeiten wäre das ja gar nicht gut. Außerdem nach so vielen Jahren sollten wir mit gutem Beispiel voran gehen und endlich mal verzeihen.
Dies allein war schon alles schlimm genug, doch nun kommt noch hinzu das diese Lehrerin; welche im allgemeinen gerne alles auch an andere Eltern weiterquatscht, anderen Eltern am Elternstammtisch brütend warm hiervon erzählt hat. Außerdem dreht sie mir nun seit diesem Gespräch sofort den Rücken zu wenn sie micht sieht.
Ich finde dieses Verhalten zum Kotzen, aber ich bin schon groß und kann damit leben, irgendwie. Aber was ist mit unserem Sohn.
Kennt sich hier vielleicht jemand aus, welche Schritte man noch gehen kann. Wir haben schon darüber nachgedacht das Schulamt einzuschalten, doch würde dies denn was bringen?
Sorry das der Text so lang geworden ist, doch die Liste ist unendlich.

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16. Juli 2013 um 14:58

Lerne, Deine und ihre Kräfte zu lenken!
Das Leben kennt Dich in und auswendig. Nun rate mal, warum es Dir ausrechnet diese anspruchsvolle Lernaufgabe beschert!
Warum willst Du denn nicht verzeihen lernen?
Wer Verzeihen versteht, hat die Macht.
Ich tue das als Ich-kann-Schule.-Lehrer oft und gern, ja, ich bitte sogar oft Kinder um Verzeihung für meine Kollegen.
Dann haben wir eine gemeinsame Basis dafür, zu untersuchen,. was Menschen treibt, so zu sein wie sie sind.
Dann erkennen wir, dass manche mit ihren besten Kräften oft gar nicht umgehen können, z.B. weil weil ihnen das als Kind blockiert wurde.
Dann wird es für uns besonders interessant. Der Ich-kann-Schule-Satz 2008 sagt, warum: "Wenn ich mit deinen Kräften BESSER umgehe als du, mögen sie mich und folgen mir lieber als dir."
Wenn es meine Kollegin mit mir verkehrt gemacht hat, würde ich mich brennend für die Talente interessieren, mit denen sie es künftig für mich richtig machen wird.
Dir ist es doch auch lieber, wenn ich Dir nicht Deine Fehler unter die Nase reibe sondern mich für die genialen Talente interessiere, mit denen Du sie lösen wirst.
Möchtest Du Dich selbst und Dein Kind ein ganzes Leben lang abhängig halten von Fehlern, die Leute vor Jahren mit Euch gemacht haben?
Das kann doch bei Deinen guten Begabungen nicht Dein Ernst sein!
Also wäre es doch überfällig, Deine Talente zu entfalten und mit der Lösung zu beginnen, aufdass Dein Einfluss wachse.
Guten Erfolg"!
Franz Josef Neffe

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11. August 2013 um 12:24
In Antwort auf jed_12046580

Lerne, Deine und ihre Kräfte zu lenken!
Das Leben kennt Dich in und auswendig. Nun rate mal, warum es Dir ausrechnet diese anspruchsvolle Lernaufgabe beschert!
Warum willst Du denn nicht verzeihen lernen?
Wer Verzeihen versteht, hat die Macht.
Ich tue das als Ich-kann-Schule.-Lehrer oft und gern, ja, ich bitte sogar oft Kinder um Verzeihung für meine Kollegen.
Dann haben wir eine gemeinsame Basis dafür, zu untersuchen,. was Menschen treibt, so zu sein wie sie sind.
Dann erkennen wir, dass manche mit ihren besten Kräften oft gar nicht umgehen können, z.B. weil weil ihnen das als Kind blockiert wurde.
Dann wird es für uns besonders interessant. Der Ich-kann-Schule-Satz 2008 sagt, warum: "Wenn ich mit deinen Kräften BESSER umgehe als du, mögen sie mich und folgen mir lieber als dir."
Wenn es meine Kollegin mit mir verkehrt gemacht hat, würde ich mich brennend für die Talente interessieren, mit denen sie es künftig für mich richtig machen wird.
Dir ist es doch auch lieber, wenn ich Dir nicht Deine Fehler unter die Nase reibe sondern mich für die genialen Talente interessiere, mit denen Du sie lösen wirst.
Möchtest Du Dich selbst und Dein Kind ein ganzes Leben lang abhängig halten von Fehlern, die Leute vor Jahren mit Euch gemacht haben?
Das kann doch bei Deinen guten Begabungen nicht Dein Ernst sein!
Also wäre es doch überfällig, Deine Talente zu entfalten und mit der Lösung zu beginnen, aufdass Dein Einfluss wachse.
Guten Erfolg"!
Franz Josef Neffe

Es gibt Grenzen
Vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt. Das hier hat nichts mehr mit Schwächen anderer zu tun sondern, wie der Richter bereits sagte, "Sie sind einfach nur krank und brauchen dringend Hilfe".
Blöde Kinderstreiche wie es so schön heißt werden mit Strafe geahndet, doch ein Fehlverhalten bei Erwachsenen soll mit dem "Die Armen Kranken Leute" hingenommen werden. Ich glaube das geht weit über das Vernunftmaß hinaus.
Es ist nach wie vor unsere Pflicht als Eltern unser Kind zu schützen und wie ich bereits in meinem Text zuvor benannt hatte haben andere Erwachsene unserem Kind Schaden zu gefügt, und zwar erheblichen. Der Arzt unseres Kindes sprach von seelischem Mißbrauch. Und ich glaube nicht das irgendwo auf der Welt jemand einem Kinderschänder verzeihen kann oder. Ob Körperliche oder geistige Gewalt spielt hier überhaupt keine Rolle.
Ich finde es erschreckend wie lapidar die Lehrer nebst Rektoren heutzutage mit Konflikten umgehen, das erleben wir jeden Tag. An unserer Schule gilt das Motto "Friedlich, freundlich, fair". Dieser Satz ist ein Hohn.
Wir als Eltern sind nur froh das es beim Schulamt noch Erwachsene gibt die ihre Aufgabe in Bezug auf den Schutz von Kindern noch ernst nehmen.
"Wem sie was verzeihen bleibt immer noch ihre Angelegenheit und es ist mehr wie anmaßend so etwas zu sagen, aber einem geschädigten Kind noch weiteren Schaden zuzufügen, ist unverantwortlich. Es wäre ja hier der Fall das ihr Kind noch einmal bestraft wird für etwas was es gar nicht getan hat, das geht gar nicht"
So die Antwort vom Schulamt.

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11. August 2013 um 18:59

Seelische Misshandlungen sind Miss-Handlungen
Die seelischen Misshandlungen werden tatsächlich viel zu sehr verdrängt und übergangen.
Deshalb wissen wir auch viel zu wenig, was die Misshandler treibt. Wenn wir aber diese "Treibkräfte" nicht verstehen, erreichen wir ohne wieteres durch verkehrten Umgang mit diesen Kräften eine Verschärfung statt einer Lösung der Probleme.
Einen Misshandler zu misshandeln, mag zwar wie ein Ausgleich aussehen, wir wissen aber aus dem alttestamentlichen "Auge um Auge, Zahn um Zahn" schon lange, dass diese Art "Ausgleich kein Ende findet und keine Lösung ist.
In den Ich-kann-Geschichten für Erwachsene ab 9 nund Kinder bis 90 Jahre kannst Du die Geschichte der 7jöhrigen Sabrina nachlesen, die täglich von ihrer Lehrerin vor der Klasse blamkert wurde. Sie wollte schon nicht mehr leben.
Sabrina erkannte aber, dass ihre Lehrerin mit ihren eigenen guten Kräften schlecht umgehen musste, um sie zu quälen. Mussten wir der Frau diesen Fehler nachmachen?
Sabrina verstand sofort, dass die guten Kräft ihrer Lehrerin am Vergungern waren und dass sie diese auf ihre Seite brachte, wenn sie ihnen half. Also schickte das Mädchen seiner Lehrerin im Geiste alles, was ihr zum GUTsein fehlte. Die Lehrerin änderte sich binnen Tagen um 180 Grad. Ich habe dieses Ich-kann-Schule-Experiment immer wieder mit Kindern in Nöten wiederholt - stets mit gutem Ergebnis.
Es genügt nicht, über das Böse entrüstet zu sein und einen Mächtigeren zum Zurückquälen zu suchen. Wir brauchen eine echte Lösung. eine echte Änderung der Verhältnisse und nicht - wie so häufig inszeniert - ein Zurückstau der Schädigungsenergie, die sich dann an anderen Stellen wieder entlädt.
Die 7jährige Sabrina ist ein gutes, konkretes Beispiel dafür, dass schwere Probleme leicht lösbar sind - nicht durch Kraftanstrengung und Gewalt sondern durch einen sensiblen, intelligenten Umgang mit den entscheidenden Lebenskräften in uns und anderen.
Den haben wir alle durch Pädagogik verkehrt gelernt. Den sollten wir alle reflektieren und prüfen und ggf. ändern.
Guten Erfolg!
Franz Josef Neffe

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