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ARGE verlangt Jugendamt-Besuch wg. Unterhaltsvorschuss (Achtung lang)

10. März 2008 um 12:18

Hallo, ihr Lieben,
ich bräuchte mal euren Rat!
Vor ca. 3 Jahren habe ich mich von meinem Partner (wir waren nicht verheiratet)getrennt. Wir haben einen 10-jährigen Sohn, der hälftig bei mir und bei seinem Vater lebt. Wir haben auch beide gemeinsames Sorgerecht. Im Lebensmittelpunkt steht immer noch unser gemeinsamer Sohn. Damals haben wir beim Jugendamt eine Unterhaltsfestsetzung von 100 Euro für mich bzw. für unseren Sohn ausgemacht,welche der Vater auch regelmässig zahlt.Mehr will ich auch nicht, da ja auch der Vater hälftig an der Betreuung und Versorgung des Kindes beiträgt. Nun bin ich ALG II Empfängerin und die ARGE verlangt, dass ich beim Jugendamt einen Unterhaltsvorschuss beantrage, da unserem Sohn MEHR zustünde und dies von dritter Stelle zu leisten ist. Ein regelrechter Drohbrief kam ins Haus geflattert, Ultimatum bis 23.03. habe ich das erledigt zu haben ansonsten wird die Geldleisung eingestellt! Oh je, wo leben wir denn? Wir, also mein EX und ich haben ein recht gutes Zwischenmenschliches Verhältnis und somit stand nie zur Debatte, wer wie wo wann das Kind hat, sondern Sohni kann immer selbst entscheiden. Unser Kind ist kein Springball und versorgt wird er wie gesagt von beiden seiten zu gleichen Teilen. Hebt sich denn da eigentlich Unterhaltsleistungen gegenseitig auf? Diese Instanzen von JA und Gericht usw. kommen für uns nicht in Frage, da wir keine Streitigkeiten haben und uns das Wohl unseres Sohnes vorgeht und keine "Dollarzeichen" in den Augen! Unterhaltsvorschuss heisst doch, das der Kindesvater dann alles zurückzahlen müsste, oder? Er könnte auch jetzt schon mehr zahlen, da er einen guten Job hat, aber warum sollte er, wenn unser Sohn, wie gesagt, auch die Hälfte eines Monats auch bei ihm verbringt? Wer weiss Rat, wer kann helfen? Danke im Voraus! LG Ramanda76

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10. März 2008 um 21:23

Bin keine Abzockerin
Erstmal vielen Dank für Deinen Kommentar. Allerdings möchte ich ja nicht MEHR staatliche Unterstützung bekommen als nötig. Mir wärs auch lieber, gar nicht staatlich abhängig zu sein! Ich bin auch kein Schmarotzer, im Gegenteil: Ich bin einer der vielen ARBEITENDEN Menschen, bei denen der Lohn leider nicht ganz zum Existenzminimum ausreicht-so also LEIDER noch staatlich dazu unterstützt werden muss...
Meinem Sohn stehen lt. Tabelle 168 Euro Unterhalt zu, d.h. 100 EUR zahlt der Vater und 68 EUR wären da dann noch offen. Ist es dann nicht auch legitim, zu sagen, weder die 68 EUR vom JA noch von der ARGE, die sie ja bis jetzt auch nicht gezahlt haben!!! und aber auch nicht vom Vater, da dieser ja wirklich 50% an Betreuung, Verpflegung etc. teilhat...! ICH WILL WEDER STAAT NOCH DEN VATER ABZOCKEN!!! (Ja! Solche Mütter gibt es auch noch!)

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11. März 2008 um 7:46
In Antwort auf jemma_12696365

Bin keine Abzockerin
Erstmal vielen Dank für Deinen Kommentar. Allerdings möchte ich ja nicht MEHR staatliche Unterstützung bekommen als nötig. Mir wärs auch lieber, gar nicht staatlich abhängig zu sein! Ich bin auch kein Schmarotzer, im Gegenteil: Ich bin einer der vielen ARBEITENDEN Menschen, bei denen der Lohn leider nicht ganz zum Existenzminimum ausreicht-so also LEIDER noch staatlich dazu unterstützt werden muss...
Meinem Sohn stehen lt. Tabelle 168 Euro Unterhalt zu, d.h. 100 EUR zahlt der Vater und 68 EUR wären da dann noch offen. Ist es dann nicht auch legitim, zu sagen, weder die 68 EUR vom JA noch von der ARGE, die sie ja bis jetzt auch nicht gezahlt haben!!! und aber auch nicht vom Vater, da dieser ja wirklich 50% an Betreuung, Verpflegung etc. teilhat...! ICH WILL WEDER STAAT NOCH DEN VATER ABZOCKEN!!! (Ja! Solche Mütter gibt es auch noch!)

Wo ist das Problem?
Laß den Unterhalt für Euch berechnen, dein Ex sagt ja und Amen zu allem (du natürlich auch) und was er dir im Endeffekt überweist (ob 100 oder auch nur 10) braucht doch niemanden zu interessieren. Wenn er gut verdient, muss doch kein Unterhaltsvorschuss geleistet werden.

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11. März 2008 um 11:07

Ich nicht...
sondern die ARGE hat mir einen Brief geschrieben und mich aufgefordert zum Jugendamt zu gehen.
Für mich ist es klar: 100 EUR zahlt der Vater Unterhalt, zudem ist er mindestens! 50 Prozent an der Versorgung, Betreuung, Verpflegung, Naturaliengeschenke (Käufe...etc) beteiligt. Unser Sohn lebt zwei Wochen im Monat bei ihm und zwei Wochen im Monat bei mir....somit gleicht sich das doch aus....normalerweise müsste er ja dann wohl auch anteilig Kindergeld von mir bekommen. Dieses behalte ich ja auch schon+eben die 100 Euro...Beim Jugendamt wurde mir damals gesagt: "Bei überwiegend gemeinsamer Betreuung ist kein Elternteil berechtigt, Unterhaltsansprüche des Kindes geltend zu machen, da der Lebensmittelpunkt des Kindes nicht feststellbar ist.".
Mein Problem ist nur, dass sich die ARGE damit nicht zufrieden gibt! Sie verlangt, dass ich irgendwoher von Dritten (Vater oder JA) den Unterhalt für meinen Sohn besorge! Ich stelle doch gar keine Ansprüche an die ARGE...sie rechnet doch die 100 Euro Unterhalt vom Vater als Einkommen an! Ich weiss nicht, was die von mir wollen! DAS IST DAS PROBLEM!

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11. März 2008 um 11:20
In Antwort auf flyingkat

Wo ist das Problem?
Laß den Unterhalt für Euch berechnen, dein Ex sagt ja und Amen zu allem (du natürlich auch) und was er dir im Endeffekt überweist (ob 100 oder auch nur 10) braucht doch niemanden zu interessieren. Wenn er gut verdient, muss doch kein Unterhaltsvorschuss geleistet werden.

Ja eben...
genau das meine ich ja....aber lies den Beitrag oben.....Die ARGE versteht da was nicht! Verstehen die Menschen nicht, dass sich zwei Elternteile auch aussergerichtlich über Erziehung und Verpflegung ihres Kindes einig sein können??? Der Vater ist ein supertoller Vater, ich kann mir für meinen Sohn keinen besseren vorstellen. Wenn es zwischen ihm und mir als Paar nicht mehr geklappt hat, heisst es doch nicht, dass wir nicht gemeinsam für unser Sohn trotzdem an einem Strang ziehen ohne Streit und Vorhaltungen, wer wie für das Kind aufkommt! Unserem Sohn geht es gut. Er hat kein Gefühl des Hin-und Hergerissen-Seins zwischen seinen Eltern, da wir eben beide weiterhin für ihm da sind-in jeglicher Hinsicht! Das sollte doch zählen...Doch da gibt es Instanzen, die alles nur Geldlich sehen....kein Wunder, dass sich so viele getrennte Muttis und Vatis streiten...die leittragenden sind ja wohl die Kinder! und ich meine auch, dass es der ARGE egal sein sollte, weil ich stelle doch keine Ansprüche....die Begebenheiten sind denen doch bekannt...und ich bekomme doch keine Sonderleistungen von denen!...Eigenartig alles!

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11. März 2008 um 11:33
In Antwort auf jemma_12696365

Ja eben...
genau das meine ich ja....aber lies den Beitrag oben.....Die ARGE versteht da was nicht! Verstehen die Menschen nicht, dass sich zwei Elternteile auch aussergerichtlich über Erziehung und Verpflegung ihres Kindes einig sein können??? Der Vater ist ein supertoller Vater, ich kann mir für meinen Sohn keinen besseren vorstellen. Wenn es zwischen ihm und mir als Paar nicht mehr geklappt hat, heisst es doch nicht, dass wir nicht gemeinsam für unser Sohn trotzdem an einem Strang ziehen ohne Streit und Vorhaltungen, wer wie für das Kind aufkommt! Unserem Sohn geht es gut. Er hat kein Gefühl des Hin-und Hergerissen-Seins zwischen seinen Eltern, da wir eben beide weiterhin für ihm da sind-in jeglicher Hinsicht! Das sollte doch zählen...Doch da gibt es Instanzen, die alles nur Geldlich sehen....kein Wunder, dass sich so viele getrennte Muttis und Vatis streiten...die leittragenden sind ja wohl die Kinder! und ich meine auch, dass es der ARGE egal sein sollte, weil ich stelle doch keine Ansprüche....die Begebenheiten sind denen doch bekannt...und ich bekomme doch keine Sonderleistungen von denen!...Eigenartig alles!

Also wie ich es verstehe....
du bist ALG2-Empfängerin und hast dich demzufolge auf dem Amt gemeldet und einen Antrag ausgefüllt. Dort hast du vermutlich angegeben (ich kenne die ANträge nicht, vermute aber mal was die wissen wollen), dass du für dich und deinen Sohn ALG2 haben möchtest. Demzufolge möchte nun die ARGE herausfinden was für Einkünfte du hast. Da du ja angegeben hast, dass du einen Sohn hast, hast du auch Anspruch auf Unterhalt. Wenn der Kindsvater diesem nicht in vollem Umfang nachkommen kann, müsste das Jugendamt dies übernehmen. Der Anspruch eures ALG2-Geldes berechnet sich ja nach Dir + Kind , nicht nach dir + halbes Kind
Demzufolge wollen die eben, dass du angibst, du bekommst den vollen betrag vom Vater, aber in wirklichkeit bekommst du eben nicht alles vom Vater weil er ja den Sohn zu Teilen mit betreut.
Ich findes es aber nichtsdestotrotz toll, wie ihr beide das regelt.

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11. März 2008 um 11:56
In Antwort auf flyingkat

Also wie ich es verstehe....
du bist ALG2-Empfängerin und hast dich demzufolge auf dem Amt gemeldet und einen Antrag ausgefüllt. Dort hast du vermutlich angegeben (ich kenne die ANträge nicht, vermute aber mal was die wissen wollen), dass du für dich und deinen Sohn ALG2 haben möchtest. Demzufolge möchte nun die ARGE herausfinden was für Einkünfte du hast. Da du ja angegeben hast, dass du einen Sohn hast, hast du auch Anspruch auf Unterhalt. Wenn der Kindsvater diesem nicht in vollem Umfang nachkommen kann, müsste das Jugendamt dies übernehmen. Der Anspruch eures ALG2-Geldes berechnet sich ja nach Dir + Kind , nicht nach dir + halbes Kind
Demzufolge wollen die eben, dass du angibst, du bekommst den vollen betrag vom Vater, aber in wirklichkeit bekommst du eben nicht alles vom Vater weil er ja den Sohn zu Teilen mit betreut.
Ich findes es aber nichtsdestotrotz toll, wie ihr beide das regelt.

Nee, is bissl anders ...
also, ich beziehe seit 5 Monaten ALG2, alles korrekt berechnet...Unterhalt lt. Urkunde liegt vor, wurde in der Leistungsberechnung auch mit eingebracht. In der Urkunde ist auch versehen, dass wir gemeinsames Sorgerecht haben und der Sohn von uns beiden zu gleichen Teilen betreut wird...daherher auch einvernehmlich und notariell beglaubigt vom JA: 100 Euro Unterhalt!
DAS LIEGT DER ARGE VOR!!! Nun, nach 5 Monate kommt eben dieser Brief von der ARGE: "Bitte beantragen Sie für Ihr Kind ergänzend zum Unterhalt UNTERHALTSVORSCHUSS!!! Aus oben genannten Gründen kann ich dies aber nicht nachvollziehen! *Haarerauf*

Ja, das höre ich immer wieder, dass es toll ist wie wir das regeln...traurig nur, dass sowenige Menschen so denken, und so kommt es, dass, was eigentlich niveauvoller,zwischenmenschlicher Kontakt gelobt wird...dabei sollte es doch selbstverständlich sein! Kinder brauchen Mutter und Vater...und nicht nur Mutter-und Vater zahlt! ABER siehst ja - der Staat tut ja sein übriges dazu!
LG

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11. März 2008 um 12:09

ALG2...
deshalb, liebe Mona, weil ich mit meinem EX (wir waren aber nicht verheiratet)nicht mehr zusammen lebe. Ich bin seit 3 Jahren von ihm getrennt. Wir haben jedoch noch guten freundschaftlichen Kontakt. ALG2 bekomme ich ergänzend zu meinem zu geringen Lohn, hoffentlich vorübergehend, ich bin selbstständig, aber momentan läufts nicht so gut!...Wenn ich doch aber jetzt vom Vater mir mehr Geld geben lasse, rechnet die ARGE mir das als Einkommen an...ich gebe dem Vater GERECHTERWEISE das Geld zurück, dann fehlt mir doch aber das Geld, weil es doch von der Leistung abgezogen wird! Verstehst du? Wäre doch alles HUMBUK...*augenroll*

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11. März 2008 um 12:54
In Antwort auf jemma_12696365

Nee, is bissl anders ...
also, ich beziehe seit 5 Monaten ALG2, alles korrekt berechnet...Unterhalt lt. Urkunde liegt vor, wurde in der Leistungsberechnung auch mit eingebracht. In der Urkunde ist auch versehen, dass wir gemeinsames Sorgerecht haben und der Sohn von uns beiden zu gleichen Teilen betreut wird...daherher auch einvernehmlich und notariell beglaubigt vom JA: 100 Euro Unterhalt!
DAS LIEGT DER ARGE VOR!!! Nun, nach 5 Monate kommt eben dieser Brief von der ARGE: "Bitte beantragen Sie für Ihr Kind ergänzend zum Unterhalt UNTERHALTSVORSCHUSS!!! Aus oben genannten Gründen kann ich dies aber nicht nachvollziehen! *Haarerauf*

Ja, das höre ich immer wieder, dass es toll ist wie wir das regeln...traurig nur, dass sowenige Menschen so denken, und so kommt es, dass, was eigentlich niveauvoller,zwischenmenschlicher Kontakt gelobt wird...dabei sollte es doch selbstverständlich sein! Kinder brauchen Mutter und Vater...und nicht nur Mutter-und Vater zahlt! ABER siehst ja - der Staat tut ja sein übriges dazu!
LG

Aber....
ich kann das schon nachvollziehen, ich weiss nur grad nicht wie ich es richtig ausdrücken kann.
also ein Kind hat einen gewissen Bedarf an Geldleistungen, die in erster Linie die Eltern und in zweiter Linie der Staat aufbringen müssen. Wärest du allein und hättest kein eigenes einkommen, dann würde die volle stütze vom staat übernommen werden. nun hat aber dein Ex ein einkommen und muss seinen teil davon abtreten an deinen Sohn. eben diese 168? (ich habs mir nicht gemerkt) Euro.
er gibt dir 100uro und leistet auch noch einen eigenen Part von mind. 68 Euro.
Täte er dies nicht, sondern würde er dir die vollen 168Euro geben, müsstest du ja quasi noch mehr ausgeben (nämlich den vom Vater übernommenen Part) und du hättest quasi noch weniger zum leben, weil sich ja dein Grundbedarf nicht verändert.... Warum soll nun also die ARge die 68Euro dir geben? Die bezahlt ja dein EX?

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11. März 2008 um 13:35

So würde es LOGISCH sein...
und ist auch so, die ARGE zieht anteilig vom Mehrbedarf für meinen Sohn Geld ab. Zusatzlich wird der Unterhalt sowie das Kindergeld als Einkommen angerechnet. Soweit so gut...alles korrekt! Nur das Verlangen, ich solle vom Jugendamt mir Unterhaltsvorschuss geben lassen, will in meinen Kopf nicht rein. Wortlaut der ARGE: "Bitte beantragen Sie für Ihr Kind...ergänzend zum Unterhalt Unterhaltsvorschuss. UVS ist eine vorrangige Leistung. Ihr Sohn hätte einen Unterhaltsvorschuss-Anspruch in Höhe von 168 EUR, so dass unter Berücksichtigung des zur Zeit gezahlten Unterhaltes noch eine ergänzende Unterhaltsvorschusszahlung bis zum 12. Lebensjahr möglich ist. Reichen Sie umgehed den Unterhaltsvorschussbescheid ein." -
Meiner Meinung nach wird UVS gezalt, wenn der Vater zu wenig zahlt. Macht er doch aber in dem Sinne nicht-und dies ist auch festgehalten beim JA und in der Urkunde. Eben diese Gleichrangigkeit. Das liegt der ARGE alles vor!
JA-Mitarbeiter hatte damals auch gesagt: "Bei überwiegend gemeinsamer Betreuung ist kein Elternteil berechtigt, Unterhaltsansprüche des Kindes geltend zu machen, da der Lebensmittelpunkt des Kindes nicht feststellbar ist.". Mir würde zu Unrecht Geldleistung vom Staat, also Jugendamt-UVS gezahlt werden. Dem Vater zu unrecht angerechnet werden, oder zurückverlangt, weil er kommt doch mehr als genug auf und dann würde von meiner Leistung zum Lebensunterhalt bei der ARGE auch noch dieses gegengerechnet werden! Das kann doch nicht rechtens sein! Ist echt schwierig, hier dies verständlich zu machen, was ich selber nicht verstehe! Da ist nix logisches dran! *augenroll*
LG an alle

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12. März 2008 um 10:24
In Antwort auf jemma_12696365

So würde es LOGISCH sein...
und ist auch so, die ARGE zieht anteilig vom Mehrbedarf für meinen Sohn Geld ab. Zusatzlich wird der Unterhalt sowie das Kindergeld als Einkommen angerechnet. Soweit so gut...alles korrekt! Nur das Verlangen, ich solle vom Jugendamt mir Unterhaltsvorschuss geben lassen, will in meinen Kopf nicht rein. Wortlaut der ARGE: "Bitte beantragen Sie für Ihr Kind...ergänzend zum Unterhalt Unterhaltsvorschuss. UVS ist eine vorrangige Leistung. Ihr Sohn hätte einen Unterhaltsvorschuss-Anspruch in Höhe von 168 EUR, so dass unter Berücksichtigung des zur Zeit gezahlten Unterhaltes noch eine ergänzende Unterhaltsvorschusszahlung bis zum 12. Lebensjahr möglich ist. Reichen Sie umgehed den Unterhaltsvorschussbescheid ein." -
Meiner Meinung nach wird UVS gezalt, wenn der Vater zu wenig zahlt. Macht er doch aber in dem Sinne nicht-und dies ist auch festgehalten beim JA und in der Urkunde. Eben diese Gleichrangigkeit. Das liegt der ARGE alles vor!
JA-Mitarbeiter hatte damals auch gesagt: "Bei überwiegend gemeinsamer Betreuung ist kein Elternteil berechtigt, Unterhaltsansprüche des Kindes geltend zu machen, da der Lebensmittelpunkt des Kindes nicht feststellbar ist.". Mir würde zu Unrecht Geldleistung vom Staat, also Jugendamt-UVS gezahlt werden. Dem Vater zu unrecht angerechnet werden, oder zurückverlangt, weil er kommt doch mehr als genug auf und dann würde von meiner Leistung zum Lebensunterhalt bei der ARGE auch noch dieses gegengerechnet werden! Das kann doch nicht rechtens sein! Ist echt schwierig, hier dies verständlich zu machen, was ich selber nicht verstehe! Da ist nix logisches dran! *augenroll*
LG an alle

Geh mal lieber....
zur Arge. da haben die sicher einen denkfehler, wenn dein Sohn schon nicht als "ganzes Kind" berechnet wurde. Evtl. klärt sich alles bei einem Gespräch. Die Beurkundungen hast du ja und damit würde ich hintappen.

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15. März 2008 um 19:46

Jugendamt...
das die arge sich wünscht, dass irgendwer anders als sie für möglichst viel deines unterhaltes aufkommen soll ist ja verständlich. denen ist das vollkommengleich wielang dein sohn wo ist, solange er bei dir gemeldet ist und somit teil deiner bedarfsgemeinschaft müssen sie die den regelsatz für ein kind zahlen. davon abgezogen wird dann eben das kindergeld sowie etwaige unterhaltszahlungen des vater.
wenn der vater den unterhalt nun aber in "naturalien" zahlt heißt das aber nun, dass du ja auch weniger bedarf an geld für deinen sohn hast.
ich würde zum JA gehen und den unterhaltsvorschuss beantragen. so wie es bei euch beiden aussieht mit geteiltem sorgerecht + geteiltem wohnsitz wird dir das jugendamt den vermutlich eh nicht bewilligen. mit der ablehnung kannst du dann zur ARGE pilgern und hoffen, dass diese dann weiterhin den restbetrag an unterhalt übernimmt der dir dann bis zum regelsatzt für ein kind noch fehlt. kann aber eben auch sein, dass sie dir das mit der bereits genannten begründung ablehnen: du musst eben nicht für ein "ganzes" Kind sorgen. vermutlich gehst du also am ende trotzdem mit weniger geld nach hause....
viel erfolg!

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