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Arbeiten wenn Kind 1 Jahr ist???? Bitte antworten!!!

10. Juni 2008 um 12:43

Hallo,

die sache ist so ich bin 26 jahre will ab sept. meine lehre beginnen. meine kl. wird da 13. monate alt sein und zur tagesmutter müssen aber den ganzen tag (7 - 17 Uhr), mein mann ist dagegen er ist der meinung die kl. braucht die ersten 3 jahre die mama ich werde aber nicht jünger und das wäre die letzte chance das ich eine lehre machen könnte. ich bin hin und her gerissen da mir mein kind auch sehr wichtig ist. was würdet ihr an meiner stelle tun??

lg smily81

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10. Juni 2008 um 14:10

Hallo Smily,
in 2 Wochen wird meine Tochter auch ein Jahr alt und ich werde ab August wieder arbeiten gehen (allerdings nur 6,5 Stunden am Tag). Meine Kleine wird ab dann in den Kindergarten gehen und ich habe damit kein Problem. So schön, wie ich das gemeinsame Jahr empfunden habe, so freue ich mich auch wieder unter Leute zu kommen und arbeiten zu können. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass meiner Tochter der Umgang mit anderen Kindern gefallen wird. Wir gehen regelmäßig in eine Krabbelgruppe und nach 10 Minuten bin ich abgeschrieben, sie spielt soo gern mit anderen Kindern, dass ich kein Problem damit habe sie bald in den Kindergarten zu geben.

Klar braucht deine Kleine dich, aber nicht nur die ersten drei Jahre, sondern dein ganzes Leben lang. Letztendlich müsst ihr das entscheiden. Gibt es nicht die Möglichkeit, dass sie nach dem Mittag abgeholt wird? Vielleicht vom Papa oder der Oma?

Ich bin übrigens auch 26.

Liebe Grüße

Janine mit Antonia

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10. Juni 2008 um 14:27

Wie
du schon gesagt hats du wirst net jünger und in der heutigen Zeit in deinem Alter und nen Baby zu Hause musst du "froh sein" das du noch ne Ausbildungsstelle bekommen hast. Ich hab nach 8 Monaten wieder Vollzeit gearbeitet (auch meine Ausbildung gemacht) und es nie bereut. Meine Kleine war zwar in der Kindergrippe aber ich denke mal es wird net soo der große Unterschied sein. In vielen Dingen war Sie durch die Kindergrippe Ihrem Alter vorraus zb sauber werde, mit Besteck essen, mit anderen Kindern spielen etc. klar hat man auch Zeiten wo einem das schlechte Gewissen packt! aber wenn man mal ehrlich ist stiefelt man selbst als Hausfrau net 8 Std um das Kleine herum.
Wenn du und dein Mann euch trennen würdet hättest du nix in der Hand das währe mir persönlich zu unsicher.

LG

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10. Juni 2008 um 21:04

Hallo
ich bin aus dem Osten Deutschlands. Bei uns ist es gang und gäbe, die Kinder spätestens(!) mit einem Jahr zur Tagesmutter und in die Krippe abzugeben.
Wir sind hier die echte Ausnahme, weil wir uns Tochter tatsächlich 3 Jahre zuhause haben. Das ist auf der einen Seite schön, weil wir so wirklich viel Zeit für sie haben und jeden Schritt in der Entwicklung begleiten und miterleben (viele, die ihr Kind früh abgeben, jammern später, dass sie so wenig von ihrem Kind hatten).
Auf der anderen Seite ist die Betreuung des Kindes über 3 Jahre wirklich Schwerarbeit, insbesondere wenn sie mal ins erste Trotzalter kommen. Da wünscht man sich schon mal, das Kind einfach irgendwo abgeben zu können.
Ob es für das Kind besser oder schlechter ist, ist schwer zu sagen. Ich finde, dass unser permanent von uns betreutes Kind in der Entwicklung (motorisch wie sprachlich) weit über dem Durchschnitt liegt. Andererseits sind seine sozialen Kompetenzen eher unterentwickelt. Und es ist natürlich sehr auf uns fixiert.

Übrigens kann natürlich auch der Mann zuhause bleiben, warum immer nur die Frau? Soll doch Dein Mann einfach sich ums Kind kümmern, wenn er es für so wichtig hält.

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18. Juni 2008 um 20:07

Hallo
Ich bin auch noch in der Ausbildung, die ich für 1 Jahr unterbrochen habe, um mich um meinen Sohn zu kümmern. Als er 11 Monate war, bin ich wieder in meine Ausbildung eingestiegen (das war letzten November) und ich habe es bisher überhaupt nicht bereut.
Mein Kleiner geht seitdem in die Kinderkrippe und es klappt wirklich sehr gut. Er geht dort sehr gerne hin, weil er es eben auch gar nicht anders kennt. Die Zeit, die wir miteinander verbringen - wenn ich Ferien habe (ich bin Lehrerin) oder wenn ich ihn früher abhole und natürlich nach der Krippe und an den Wochenenden - wird intensiv genutzt und ich geniesse jede Minute mit ihm. Ich finde, ich habe seitdem eine viel intensivere Beziehung zu meinem Sohn, weil ich die Zeit mit ihm zu schätzen weiß und ganz anders nutze.
Ich liebe meinen Sohn über alles, aber mir war es auch wichtig, meine Ausbildung wieder aufzunehmen bzw. fertig zu machen. Es geht mir seitdem insgesamt besser als in der Zeit, als ich "nur" zuhause und Mutter war - ich bin ausgeglichener und zufriedener. Das ist aber eine reine Typsache - und das muss jeder für sich entscheiden.
Da wir allerdings noch mehr Kinder wollen und ich schon 30 bin, wollte ich meine Ausbildung vor dem zweiten Kind abschliessen. Man weiß nie, wie es kommt - finanziell, partnerschaftlich, arbeitsplatztechnisch...! Mir war und ist es wichtig, dass ich einen Beruf habe, in dem ich arbeiten kann und dazu brauche ich nun mal die Ausbildung.
Allerdings denke ich, dass das jede Mutter für sich entscheiden muss. Was uns sehr wichtig war: Eine geeignete Betreuung für unseren Sohn zu finden. Man muss der Einrichtung voll und ganz vertrauen können, sonst hätte ich keine Ruhe.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg, wie auch immer Du Dich entscheidest,

Gruß, Bela

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