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Angst vor Kindesentzug

16. März 2009 um 0:21 Letzte Antwort: 16. März 2009 um 13:08

Hallo,

folgendes ist passiert:

Vor etwa einer Woche sagte mir meine Freundin das sie eine Beule bei unserem kleinen Schatz am Kopf entdeckt hätte die mir dann auch aufgefallen ist aber keiner von uns beiden kann sich erklären woher diese Beule kommt.
Daraufhin sind wir zum Krankenhaus und haben einen Chirurgen draufschauen lassen der dann meinte das da eine Flüssigkeit unter ist aber es nichts Schlimmes ist und wir es weiter beobachten sollen und der Kinderarzt draufsehen soll.
Ich muss dazu gleich sagen das der Kleine bei bester Gesundheit ist und ihm nichts fehlte (er ist vier Monate alt).
Dann zwei Tage später ab zum Kinderarzt zur Vorstellung...dieser Überwies uns zu einem Neuropädiater.
Neuropädiater stellte nach Röntgen fest das unser Süsser einen Schädelbruch hat und nahm den Kleinen sofort stationär auf zur Beobachtung (Verletzung mittlerweile 1 Woche alt und dem Kleinen gehts immernoch blendend).
So nun waren meine Freundin und ich völlig fertig nach dieser Diagnose und dann kam die Oberärztin zu uns und suchte das Gespräch mit uns und appellierte an unsere Ehrlichkeit und wollte wissen wie es zu dieser Verletzung kam.
Wie schon vorher gesagt kann sich keiner erklären wie es dazu kam...es wurde uns mit in die Wiege gelegt mit dem Kleinen immer behutsam umzugehen da er Anfangs viel Gespuckt hat und wir wollten das er die Nahrung drin behält.
Viele Verwante und auch Schwestern aus diesem Krankenhaus meinten zu uns das wir zu Vorsichtig mit ihm umgehen und das er deswegen auch sehr Schreckhaft sei.
Desweiteren sagten wir der Oberärztin auch das meine Freundin und ich auch als Krankenschwester und -pfleger arbeiten und wir wissen das eine korrekte Anamnese zur Behandlung und Heilung beitragen.
Es war ihr aber alles af deutsch gesagt scheissegal und sie sagte dann zu und das der Kleine auch blaue Flecken habe am Arm (wurde dem Kinderarzt schon vorgestellt da er es schon öfter hatte und dieser meinte das es normal sein kann da die Blutgefäße noch sehr klein und empfindlich sind) und am Hals (wir haben da keinen Fleck entdeckt).
Die Oberärztin verließ dann das Zimmer und sagte das der Kleine erstmal 1 Woche im Krankenhaus bleiben muss und sie auch das Amt informieren muss.
Wir werden jetzt auf Station behandelt wie der letzte Dreck und werden immer wieder vertröstet wenn wir fragen wann der Kleine entlassen wird, wir werden nicht mit einbezogen und sie machen Visite ohne uns.
Sie machen nicht was wir wollen und wie wir es gehandhabt haben mit dem Kleinen.
Wir haben riesen Angst um unseren Kleinen da wir nicht wissen was passieren wird und wir denken das sie unseren kleinen Süssen wegnehmen wollen.

Kann uns jemand helfen?

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16. März 2009 um 9:08

Oh übel
vielleicht selber ans amt wenden ihnen anbieten das sie zu euch nach hause kommen und euren alltag mit erleben damit sie sehen können das ihr eurem schatz nichts antut. wird er zwischendurch von jemand anderen betreut? oder sind schonmal kleinkinder in seiner nähe gewesen den was aus der hand gefallen direkt auf den kopf des kleinen?

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16. März 2009 um 13:08

Das ist eine heikle Situation
ich persönlich würde auch sofort selber zum JA gehen und mit denen das Gespräch suchen.
Das zeigt einfach, dass ihr ja nichts befürchtet, so empfinde ich das.
Das die im Krankenhaus so reagieren ist aber trotzdem ok, weil es eben leider viele misshandelte Kinder gibt.
Hier bei uns war unlängst ein #Fall, da kamen auch Eltern mit ihrem Säugling ins KH und dieser hatte alte schlecht verheilte Brüche und so, da wurde auch sofort das JA eingeschaltet, doch die Eltern beteuerten immer wider ihre Unschuld und die Ärzte glaubten den Eltern auch irgendwie, aber das JA wollte "Beweise".
NAch intensiven Untersuchungen, wurde festgestellt, dass dieses Baby so eine ARt Glasknochen hatte und die ELtern wirklich nichts für die Brüche konnten.
Also gebt nicht auf und macht die Ärztschaft mobil, doch festzustellen, was bei eurem Kind los ist.

Viel Kraft und Mut und alles Liebe
SAbine

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