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Angst vor Hunden

23. August 2002 um 15:22

Hallo Ihr Lieben!

Brauche auch mal einen Rat von Euch, wir haben ein Riesen-Problem:
Meine Tochter ist 6 Jahre alt und hat seit ca. 5 Jahren PANISCHE Angst vor Hunden. Sie konnte grade laufen, als sie bei einem Waldspaziergang von einem Riesenköter verbellt wurde. Kennt ihr den Satz "Der tut nix, der will nur spielen!" ? Das nutzt einem kleinen Kind ja auch ´ne Menge, wenn so´n Kalb vor ihm steht und ein Höllenspektakel macht!!! Ich raste mittlerweile total aus, wenn ich das höre.
Naja, seitdem hat sie eine Heidenangst, wenn sie einen Hund sieht. Manchmal dachten wir schon, dass es besser wird, und dann - aus heiterem Himmel - bekommt sie wieder Panik. Es reicht, einen Hund nur zu SEHEN. Es ist schon zweimal vorgekommen, dass sie fast auf die Strasse gelaufen wäre in ihrer Angst. Hab sie grade noch einfangen können.
Ihre neue Freundin hat einen kleinen Hund, und ihr zuliebe wollte sich mein Flöhchen mit ihm arrangieren. Sie hat es schon einmal geschafft ihn zu streicheln (mit den Fingerspitzen )
Das war vor unserem Urlaub. Im Urlaub ging ### heiterem Himmel, ohne erkennbaren Anlass (!), wieder von vorne los.
Ich frage mich, wie das werden soll, wenn sie nun zur Schule kommt. Irgendwann sollte sie den Schulweg ja auch mal alleine gehen.
Hat einer von euch eine Idee, was wir tun könnten? Ich kann doch deswegen keinen eigenen Hund anschaffen.... Und jeden Tag bei den Bekannten auflaufen, damit sie sich an den Hund gewöhnt, sitzt zeitlich auch nicht drin. (Außerdem würden die sich auch bedanken, wenn wir da dauernd vor der Hütte stehen....)

Mach mir echt Sorgen.

Jaelle

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23. August 2002 um 21:37

Auch nicht mein Fall!
Hallo Jaelle!

Ich weiß ganz genau wie sich deine Tochter fühlt, denn ich selbst habe einen heiden Respekt vor Hunden.

Als ich gerade so laufen konnte (damals) wurde ich von einem Dackel angesprungen und vom Schlitten geworfen und seitdem sind Hunde nicht gerade meine Lieblingstiere. Das beste an der Geschichte ist, daß ich mich selbst gar nicht an diesen "Zwischenfall" erinnern kann. Es ist enfach da!?!

Auch ich habe pansische Anfälle gehabt und bin möglichst auf die andere Straßenseite gegangen, wenn mir ein Hund entgegen kam und das ist in der Stadt gar nicht einfach allen Hunden auf diesem Weg aus dem Weg zu gehen.

Ich würde dir raten dich mal mir dem Kinderarzt zu unterhalten, damit die arme Kinderseele wieder etwas mehr Ruhe findet. Deine Tochter muß ja Hunde nicht super toll finden und zum Knuddeln gern haben, aber vor allen Hunden davon zu laufen ist auch nicht die Lösung, da muß ich dir Recht geben.

Ich habe meine Angst ganz allmählich in den Griff bekommen. Ich versuchte einen weiten Bogen um den Hund zu laufen (ohne die Straßenseite zu wechseln). An der Hand oder auf dem Arm der Mutter/des Vaters ging das dann irgendwann.

Nun mit 35 Jahren bin ich immernoch sehr zurückhalten was Hunde betrifft. Meine Kinder (3 & 1 J.) dürfen keine Hunde anfassen, auch wenn wir noch so sehr die Bestätigung bekommen "aber mein Hund tut doch nichts". "Nein" - ist meine konsequente Antwort. Ich versuche immernoch um die Hunde einen weiten Bogen zu machen, außer es handelt sich um einen sehr (!) großen Hund, dann gehe ich rüber auf die andere Seite.
Wenn ich Bekannte habe die einen Hund haben, dann brauche ich sehr lange das Tier mal zu streicheln und wenn er dann vor Freude bei der Begrüßung an einem hochspringen will, bin ich weg! DAS ist nicht mein Ding!

Deshalb, besprich dein Vorgehen mit dem Kinderarzt und wenn deine Tochter keine Hunde mag, dann geht davon die Welt auch nicht unter!

Ich wünsche dir noche ein schönes Wochenende!
Viele Grüße
Babytime

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23. August 2002 um 22:33

Könnte ein Problem werden
Hallo,

also, ich selbst bin eine echte Hundefreundin. Ich bin mit einem Hund aufgewachsen und kann sicher mit Hunden umgehen. Ich bin oft erstaunt, dass mich auch fremde Hunde sofort freundlich begrüßen. Schade, daß Dein Kind gleich so schlechte Erfahrungen mit einem Hund machen mußte. Wichtig ist, dass Du Deinem Kind bald den richtigen Umgang mit Hunden lernst. Es ist tatsächlich so, dass sogar "harmlose" Hunde, die das Kind eigentlich gar nicht beachten würden, den Angstschweiß der Kinder riechen und - ebenfalls ANGST vor diesem Kind bekommen und dann im Extremfall auch schnappen! Das habe ich leider schon oft beobachtet.Erkläre ihr, dass ihre Panik sogar der Auslöser für Aggressionen des Hundes sein kann! Wenn Du selbst auch Angst vor Hunden hast, lass Dir von Deinen Bekannten den richtigen, unbefangenen Umgang mit Hunden zeigen. Jeder Hundebesitzer ist bestrebt, daß sein Vierbeiner nicht in einen Zwischenfall verwickelt wird. Auch kleine Hunde sind oft sehr eigensinnig und misstrauisch gegenüber Kindern, mit denen sie schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. Versuche, Deinem Kind die Angst vor Hunden zu nehmen (Vorbildwirkung), damit sie langsam wieder vertrauen lernt. Es sind ganz einfache Dinge (nicht schreien oder die Arme hochreißen, die Hand abschnuppern lassen usw.), die für ein
gutes Auskommen miteinander (Kind/Hund) bereis ausreichen. Wichtig ist, wie Deine eigene Einstellung gegenüber den Vierbeinern ist, und wie Du selbst in Gegenwart eines Hundes reagierst. Vielleicht gibt es in Eurer Umgebung einen Hundeabrichteplatz oder Agility (Hundetraining), bei dem ihr zusehen könnt. Nur um ihr zu zeigen, dass das ganz liebe GEfährten der Menschen sind und nicht etwa unberechenbare Monster.
Aber sie wird auch älter und vernünftiger, eines Tages wird sich diese Angst vielleicht von selbst legen...

Alles Gute,
Memory

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24. August 2002 um 10:27

Hab ne Idee!!!
Hallo Jaelle,
meiner Nichte ging es jahrelang genauso und obwohl wir einen Hund hatten, konnte sie sich überhaupt nicht mit ihn anfreuden!
Unser Hund starb dann letztes Jahr an Alterschwäche und wir haben uns wieder einen Welpen geholt.
4 Wochen nach der Geburt durfen wir den Wurf das erste Mal anschauen. Ich habe sie natürlich mitgenommen. Sie hat gesehen, wie hilflos die Kleinen daliegen, an ihre Mutter gekuschelt und bei ihr trinken. Sie durfte dann einen Hund auf den Schoß nehmen (DIE machen in dem Alter wirklich nichts) und behutsam streicheln. Die Züchterin hat ihr dann alles genau erklärt, wie sich sich einem Hunde gegenüber verhalten soll und wie nicht. Wie Hunde leben und fühlen etc...

Das Ende vom Lied: Sie wollte nicht mehr mit nach Hause, sondern bei den Welpen bleiben. Den Hund konnten wir im Alter von 10 Wochen abholen und heute ist es ihr bester Freund!

Hör dich doch bei Euch mal um. Vielleicht findest
Du einen Züchter, der momentan Welpen hat. Ruf ihn an, erklär im alles und fahr vorbei.
Ein Versuch ist es wert!

Viele Grüße Angel

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24. August 2002 um 18:09
In Antwort auf babytime

Auch nicht mein Fall!
Hallo Jaelle!

Ich weiß ganz genau wie sich deine Tochter fühlt, denn ich selbst habe einen heiden Respekt vor Hunden.

Als ich gerade so laufen konnte (damals) wurde ich von einem Dackel angesprungen und vom Schlitten geworfen und seitdem sind Hunde nicht gerade meine Lieblingstiere. Das beste an der Geschichte ist, daß ich mich selbst gar nicht an diesen "Zwischenfall" erinnern kann. Es ist enfach da!?!

Auch ich habe pansische Anfälle gehabt und bin möglichst auf die andere Straßenseite gegangen, wenn mir ein Hund entgegen kam und das ist in der Stadt gar nicht einfach allen Hunden auf diesem Weg aus dem Weg zu gehen.

Ich würde dir raten dich mal mir dem Kinderarzt zu unterhalten, damit die arme Kinderseele wieder etwas mehr Ruhe findet. Deine Tochter muß ja Hunde nicht super toll finden und zum Knuddeln gern haben, aber vor allen Hunden davon zu laufen ist auch nicht die Lösung, da muß ich dir Recht geben.

Ich habe meine Angst ganz allmählich in den Griff bekommen. Ich versuchte einen weiten Bogen um den Hund zu laufen (ohne die Straßenseite zu wechseln). An der Hand oder auf dem Arm der Mutter/des Vaters ging das dann irgendwann.

Nun mit 35 Jahren bin ich immernoch sehr zurückhalten was Hunde betrifft. Meine Kinder (3 & 1 J.) dürfen keine Hunde anfassen, auch wenn wir noch so sehr die Bestätigung bekommen "aber mein Hund tut doch nichts". "Nein" - ist meine konsequente Antwort. Ich versuche immernoch um die Hunde einen weiten Bogen zu machen, außer es handelt sich um einen sehr (!) großen Hund, dann gehe ich rüber auf die andere Seite.
Wenn ich Bekannte habe die einen Hund haben, dann brauche ich sehr lange das Tier mal zu streicheln und wenn er dann vor Freude bei der Begrüßung an einem hochspringen will, bin ich weg! DAS ist nicht mein Ding!

Deshalb, besprich dein Vorgehen mit dem Kinderarzt und wenn deine Tochter keine Hunde mag, dann geht davon die Welt auch nicht unter!

Ich wünsche dir noche ein schönes Wochenende!
Viele Grüße
Babytime

Eine Frage @ babytime
Hallo du!

Ich wollte mal fragen, ob du deinen Kindern grundsätzlich verbietest Hunde zu streicheln oder einfach nur fremde Hunde zu streicheln?
Bitte versteh mich nicht falsch, aber wenn du es ihnen grundsätzlich verbietest, werden deine Kinder Hunde automatisch mit etwas Schlechtem verbinden und auch Angst vor ihnen haben/bekommen.
Ich habe selbst einen Hund und habe es schon oft erlebt, dass Eltern ihren Kindern sofort gesagt haben "Du darfst den Hund nicht streicheln, der ist böse!" Ich will niemandem einen Vorwurf machen, aber das ist ein grobes Vorurteil, dass so immer weiter gegeben wird. Von meiner Seite als Hundebesitzerin kann ich aber (jedenfalls von mir) behaupten, dass ich meinen Hund immer beifuß gehen lassen, wenn mir andere Fußgänger begegnen (denn ehrlich gesagt finde ich es auch nicht so toll, wenn Fremde an meinem hund rumfummeln...). Das sollten übrigens meiner Meinung nach alle Hundebesitzer tun, dann hätten viele sicher auch nicht so eine schlechte Meinung von Hunden oder eben auch weniger Angst!
Grundsätzlich können aber beide Seiten etwas tun: Nicht-Hundebesitzer müssten ja nicht so oft mit alten Vorurteilen ankommen (egal ob aus Angst oder eben Naivität!), und Hundebesitzer sollten ihre Hunde nicht einfach auf andere Passanten losrasen lassen. Damit wäre doch allen geholfen

Nichts für ungut...

KleineMorgaine

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24. August 2002 um 18:21

Soooo
Hi

Also ich habe selbst einen Hund (kleines Dackelchen ) und ich nehme auf meinen Gassi-Ausflügen auch immer noch 2 andere Hunde mit, die recht groß sind. So habe ich es schon oft erlebt, dass Kinder Angst vor Hunden haben, ebenso wie Erwachsene. Aus Rücksicht darauf pfeiffe ich meine Hunde immer zurück, wenn mir andere Spaziergänger begegnen.

Zu deinem Problem: Also die Idee, zu einem Züchter zu gehen und sich dort mal mit den Hunden auseinander zu setzen finde ich prima. Aber ihr könntet auch versuchen, eure Tochter mit deren Freundin und dem Hund mal zusammen spazieren gehen zu lassen. Natürlich nur, wenn auch die Eltern dabei sind. Vielleicht sieht eure Tochter ja dann, dass so ein Hund ein prima Spielgefährte sein kann.
Oder ihr geht mal auf einen Hundeplatz (aber vorher erkundigen, und den Leuten euer Problem erklären!) oder einfach auch mal im Wald spazieren. Wenn ihr als die Eltern ruhig auf einen Hund zugeht und ihn streichelt, fasst sie evtl. auch bald Vertrauen. Man kann es ja so einrichten, dass der Papa zu dem Hund geht und die Mama solange mit dem Töchterchen wartet und mal zuschaut. Wer weiß, vielleicht wird sie ja neugierig, und will dann doch mal zum Papa und dem Hund

Viele Grüße

KleineMorgaine

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25. August 2002 um 2:04

Hundebabys ansehen....!!!
Hallo Jaelle,
ich hatte auch eine Familie zu Besuch die sich
meine Hundewelpen ansehen wollten. Die zwei Kinder
waren erst sehr eigenartig und sahen erst die
Welpen sehr ernst und sogar etwas feindlich an.
Es dauerte sehr lange, ehe ich es geschafft hatte,
das sie die Welpen streichelten und zum Schluß
lagen sie samt den Eltern zusammen mit mir auf dem Boden ,umringt von den Welpen und den Elterntieren.
Sie entschieden sich für ein schwarzes Mädchen und wollten dann garnicht wieder weg!!!
Die Familie, samt Kinder, sind sehr glücklich mit
ihren neuen "Familienmitglied".

Man kann es kaum glauben, daß der Junge sich vorher hinter seiner Mutter versteckte und ich
so nach und nach sein Händchen vorholte, damit er
dochmal prüft, ob das Haar des Welpen hart oder weich ist (also ausgetrickst und Erfolg gehabt)

Vielleicht findest Du eine geduldige Züchterin
oder Bekannte, die einen ganz kleinen Hund haben.
Da Deine Tochter erst 6 Jahre ist, kann sich noch viel ändern. Ich wünsche es Dir und Deiner Tochter
sehr.
Mit vielen Grüßen Tiesi

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26. August 2002 um 9:49

Danke euch allen....
Vielen Dank für eure Antworten.

Nur, das meiste davon haben wir schon probiert. Mein Mann hat Hunde gern, mein Verhältnis dazu ist reichlich neutral (bin eher den Katzentyp )
Also streicheln, schnuppern lassen, etc. - haben wir alles schon wieder und wieder durch. Und immer wenn ich denke, SO, nu ist der Knoten geplatzt - Pustekuchen.

Okay, wir geben nicht auf. Sie braucht Hunde ja nicht innig zu lieben, verlangt ja keiner, aber eben diese Panik - auch vor dem kleinsten Pinscher - ist schlimm.

Trotzdem hab ich mich sehr über eure Antworten gefreut.

Gruß

Jaelle

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26. August 2002 um 21:08
In Antwort auf KleineMorgaine

Eine Frage @ babytime
Hallo du!

Ich wollte mal fragen, ob du deinen Kindern grundsätzlich verbietest Hunde zu streicheln oder einfach nur fremde Hunde zu streicheln?
Bitte versteh mich nicht falsch, aber wenn du es ihnen grundsätzlich verbietest, werden deine Kinder Hunde automatisch mit etwas Schlechtem verbinden und auch Angst vor ihnen haben/bekommen.
Ich habe selbst einen Hund und habe es schon oft erlebt, dass Eltern ihren Kindern sofort gesagt haben "Du darfst den Hund nicht streicheln, der ist böse!" Ich will niemandem einen Vorwurf machen, aber das ist ein grobes Vorurteil, dass so immer weiter gegeben wird. Von meiner Seite als Hundebesitzerin kann ich aber (jedenfalls von mir) behaupten, dass ich meinen Hund immer beifuß gehen lassen, wenn mir andere Fußgänger begegnen (denn ehrlich gesagt finde ich es auch nicht so toll, wenn Fremde an meinem hund rumfummeln...). Das sollten übrigens meiner Meinung nach alle Hundebesitzer tun, dann hätten viele sicher auch nicht so eine schlechte Meinung von Hunden oder eben auch weniger Angst!
Grundsätzlich können aber beide Seiten etwas tun: Nicht-Hundebesitzer müssten ja nicht so oft mit alten Vorurteilen ankommen (egal ob aus Angst oder eben Naivität!), und Hundebesitzer sollten ihre Hunde nicht einfach auf andere Passanten losrasen lassen. Damit wäre doch allen geholfen

Nichts für ungut...

KleineMorgaine

Hallo Morgaine
Hallo!

Grundsätzlich lasse ich meine Kinder KEINEN Hund einfach anfassen!
Wenn es sich um ein Tier aus unserem Bekanntenkreis handelt, gilt erst einmal muß gefragt werden, mich, meinen Mann UND den Halter des Tieres, ob gestreichelt werden darf!

Ich haben meinen Kindern NIE gesagt, daß ein Hund böse wäre!

Nur so wie du es nicht möchtest das alle deinen Hund anfassen, so möchte ich nicht, daß meine Kinder überall anpacken wo es ihnen gefällt.

Und mal ganz ehrlich, es gibt ja nun einmal genügend schlechte Presse über Hunde und deren Halter.
Sicher darf man von diesen (hoffentlichen)Ausnahmen nicht auf alle schließen, aber ich bin verantwortlich für meine Kinder und dafür was sie anstellen und was ihnen passiert!

Im übrigen kann ich dich beruhigen, meine Kinder haben keine Angst vor Hunden, aber eine Portion Respekt und die kann ihnen nicht schaden.

Auch versuche ich meinen Kinder beizubringen an Hunden nicht vorbei zu rennen, vor allem nicht, wenn sie nicht angeleint sind.

Vielleicht mag es für dich übervorsichtig klingen, aber mir ist die Gesundheit meiner Kinder sehr wichtig, sie ist das wichtigste überhaupt. Und wenn sie dafür einen Bogen um Hunde machen, weil ich es (aus Angst) tue, dann kann ich damit leben und meine Kinder (denke) ich auch.

Das ist meine Meinung und die muß nicht jeder mit mir teilen!

Schönen Abend noch
Babytime

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26. August 2002 um 21:18
In Antwort auf Jaelle

Danke euch allen....
Vielen Dank für eure Antworten.

Nur, das meiste davon haben wir schon probiert. Mein Mann hat Hunde gern, mein Verhältnis dazu ist reichlich neutral (bin eher den Katzentyp )
Also streicheln, schnuppern lassen, etc. - haben wir alles schon wieder und wieder durch. Und immer wenn ich denke, SO, nu ist der Knoten geplatzt - Pustekuchen.

Okay, wir geben nicht auf. Sie braucht Hunde ja nicht innig zu lieben, verlangt ja keiner, aber eben diese Panik - auch vor dem kleinsten Pinscher - ist schlimm.

Trotzdem hab ich mich sehr über eure Antworten gefreut.

Gruß

Jaelle

Zeit
N´abend Jaelle!

Ich hatte dir ja schon gestern geantwortet, laß deiner Tochter Zeit!
Ich glaube das ist das Wichtigste.
Sie muß erst lernen wieder Vertrauen in sich und auch in Hunde zu finden und das geht nicht von heute auf morgen.
Ich denke doch, sie spielt trotz des kleinen Hundes ihrer Freundin gerne mit ihr, dann wird sie auch mit dem Hündchen konfrontiert, was nicht unbedingt negativ sein muß.

Laß sie nur machen, es wird schon wieder (und wenn auch nur halbwegs) werden.

Viele Grüße
Babytime

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27. August 2002 um 21:35
In Antwort auf babytime

Zeit
N´abend Jaelle!

Ich hatte dir ja schon gestern geantwortet, laß deiner Tochter Zeit!
Ich glaube das ist das Wichtigste.
Sie muß erst lernen wieder Vertrauen in sich und auch in Hunde zu finden und das geht nicht von heute auf morgen.
Ich denke doch, sie spielt trotz des kleinen Hundes ihrer Freundin gerne mit ihr, dann wird sie auch mit dem Hündchen konfrontiert, was nicht unbedingt negativ sein muß.

Laß sie nur machen, es wird schon wieder (und wenn auch nur halbwegs) werden.

Viele Grüße
Babytime

Ok
... tut gut, dein Zuspruch

Wir werden also genauso weitermachen wie bisher...
Ist aber manchmal ganz schön schwer die nötige Geduld aufzubringen. Heute hat sie sich z.B. unter Tränen geweigert aus dem Auto zu steigen, weil 50 (!) Meter weiter ein Hund an der Leine zu sehen war. Da möchte ich manchmal......
Tu ich aber nicht.

Ich sehe ja, wieviel Stress das für sie ist und möchte ihr doch so gern helfen. Wenn´s denn auch nur halbwegs besser wird irgendwann, bin ich schon froh....
Ich könnte diesem dämlichen Hundebesitzer von damals noch heute ins Gesicht springen.....

Gruß

Jaelle

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15. August 2011 um 16:06

Kenne ich
hi ich kenne das ich wurde mit 1nem und mit 2 jahren vom hund ins gesicht gebissen seit den hatte ich immer angst auch nur in die nähe eines hundes zu kommen. ich hab sobald ich einen hund gesehen habe laut geschriehen und die straßenseite gewechselt egal ob ein auto kam oder nicht. meine mutter wusste das es so nicht weiter gehen konnte und ging mit mir verhaltensregeln durch was darf ich bei einem hund machen, was nicht. dann ging sie mit mir in den park und versuchte mich an hunde zu gewöhnen. ich hatte trotdem immernoch oft angst aber langsam habe ich mich dran gewöhnt. noch heute habe ich etwas angst vor hunden und halte gerne abstand. auch bei familien hunden. ich denke, das es sich bei ihrer tochter um einen leichten schock handelt und das sie irgendwie merken muss das nicht alle hunde so sind. bei mir hats geholfen zumindestens habe ich keine angst vor kleinen hunden mehr.

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19. August 2011 um 21:41

Besser Angst als zu viel Vertrauen
Meine Tochter wurde mit 1 Jahr von einem Hund angefallen und ins Gesicht gebissen, seit dem at sie ne riesen Narbe im Gesicht. Sie nähert sich keinem Hund mehr und das ist auch gut so.
Wenn ich diesen Satz von jemanden höre, raste ich aus!!!!!
Es ist besser das sie Angst hat, glaub mir so etwas willst du nicht mit erleben . Ich möchte sie gar nicht an Hunde gewöhnen!! Da kannst du aufpassen wie du willst das kann trotzdem passieren. Und es war kein fremder Hund sondern der HUnd meiner Eltern als sie diese besucht hat.

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5. November 2011 um 21:28

7 Tipps, die vielleicht helfen
Also, irgentwann wird sie ja auch älter. es währe die beste methode::
1. anderen schulweg
2. lansgsam an die hunde gewöhnen
3. mit ihr zusammen zur freundin gehen, & den hund streicheln & ihr zeigen, daas er nichts schlimmes macht.
4. nicht zu oft sagen, "der hund ist doch ganz brav" bald hat sie keine angst mehr, sondern ZU VIEL vertrauen & dann passiert doch etwas.
5. die erste zeit mit ihr zusammen laufen & zeigen, das der hund nichts tut.
6. (zu5)... sollte es nichts bringen, mit den besitzern des hundes reden, & sie bitten, den hund weit zurück zuhalten.
7. ruhe bewaren. denn: kinder merken es, wenn ihre eltern angst haben, also....
--------> Sollte es nichts bringen, einfach jemandem aufsuchen, den ihre tochter voll & ganz vertraut & wirklich ALLES erzählt.
hoffe, konnte etwas helfen..
viel glück noch
lg, smeetymaus

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