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Angst Nein zur Hochzeit zu sagen!

9. Mai 2017 um 10:12

Hi Leute, 

ich habe mal eine Frage und weiß gar nicht wie ich damit umgehen soll.
Meine Familie ist eher sehr schwierig, etwas kontrollierend und bevormundend, obwohl ich schon Erwachsen bin. Mir fällt es immer noch sehr schwer manchmal NEIN zu sagen, weil dann sehr viel mit emotionaler Erpressung, Kontrolle und Druck gearbeitet wird.
Meine Oma ist gestorben, sie war die einzige Herzliche in meiner Familie und ich bin noch in der Trauerzeit und Ende Juli ist die Trauerzeit vorbei und mein Cousin will dann heiraten und hat mir vorsorglich schon gesagt er will das ich zu seiner Hochzeit komme. Meine Familie wohnt allerdings 8 Stunden weit entfernt von mir. Leider ist mein Hund schwer krank und ich kann die nächste Zeit überhaupt nicht weg und muss absagen, andererseits habe ich ehrlich gesagt auch keine Lust dort hinzugehen, weil es immer sehr anstrengend ist, wenn der ganze Clan versammelt ist. 
Mein Onkel rief meine Mutter an und meinte unmissverständlich das wir umbedingt kommen MÜSSEN! Und da habe ich schon sehr allergisch auf das MÜSSEN reagiert.
Jetzt habe ich allerdings ein schlechtes Gewissen und merke wie wütend mein Cousin ist, als ich ihm geschrieben hatte, ich kann nicht kommen. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Es spricht sich herum und dann bekommt man nur noch Vorwürfe, Schuldzuweisungen und manches einfach indirekt. 
Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Früher wäre ich gesprungen und hätte mich bevormunden lassen. Heutzutage möchte ich nicht über mich bestimmen lassen. Da mein Onkel eine große Firma hat und sehr reich ist, ist er so der Boss der Familie, und alle gehorchen ihm, weil sie von ihm abhängig sind, und bei ihm arbeiten, ich bin selbständig und bin nicht abhängig von ihm, allerdings hat er mich auch öfters schon geholfen, weil er eben viel Geld hat. Daher kommen auch meine Schuldgefühle, möchte mir treu bleiben, aber so der Familiendruck ist nicht immer gut auszuhalten.
Wie kann ich damit umgehen? Ich glaube mein Cousin ist sehr enttäuscht. Aber ich kann eben nicht immer springen. Muss arbeiten, kriege keinen bezahlten Urlaub und grundsätzlich ist es nicht möglich, mein Hund ist 17 Jahre alt und er kann einfach nicht mehr reisen. Er würde die Reise nicht überstehen und in dem Zustand möchte ich ihn nicht in andere Hände geben, weil er einfach nichts bei sich behalten kann. 
Wie kann man damit gut umgehn. Liebe Grüße Silwi 

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9. Mai 2017 um 12:50

>Ähm, ja. Oma war wie eine Mutter zu mir? Wo ist das Problem? Trauerzeit ist immer da, wenn man einen Verlust erlitten hat. Empathielos? 
Nein, keine schwarze Kleidung, es ist eine innere Trauerzeit gemeint und da meine Familie katholisch ist, haben wir 1 Jahr Trauerzeit, meine wird mehrere Jahre sein, weil es für mich ein großer Verlust war, wenn man eine Mutter hatte, die nicht da war.
Kontakt zur Familie ist sehr unregelmäßig. Mit meiner Mutter habe ich Kontakt. Sonst bin ich eher die die Kontakt suchte, Feiertage usw. war sonst manchmal dort in der Urlaubszeit. 
Sie rufen nie an, wir waren es immer die angerufen haben. Also nicht so eine innere Bindung da. LG

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9. Mai 2017 um 12:51

Ich glaube meine Frage war hier sinnlos. Danke trotzdem!

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9. Mai 2017 um 12:53

Wäre nett, wenn jemand antworten würde, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat, etwas mehr geistiger Reife wäre wirklich hilfreich.  

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