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Angriff in der Kita. Welche Konsequenzen für meinen Sohn?

10. März um 17:38 Letzte Antwort: 12. März um 14:47

Hallo! Ich bin total fertig und weiss gar nicht, wie ich am besten reagieren soll. 

Folgendes: Als ich vorhin meinen Sohn (6) aus der Kita abholen wollte, sprach mich in der Garderobe seine Erzieherin an. Sie erzählte, dass mein Sohn sich mit 3 weiteren Kindern um ein anderes Kind (3) gestellt hat und anfing es zu schubsen. Als der Kleine auf dem Boden lag, fingen die Kinder noch an auf ihn einzutreten. Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, war meiner wohl auch noch der Anstifter. 

Ich bin echt fassungslos und mir tut der Junge total leid. Ich kenne so ein Verhalten von meinem Sohn überhaupt nicht, seine Erzieherin war mindestens genauso schockiert wie ich, weil das für ihn absolut untypisch ist. Er ist weder aggressiv, noch ein Unruhestifter oder in sonstiger Form auffällig. Ich habe ihm auch schon mehrfach gesagt, dass man Schwächeren immer helfen muss, nicht ärgern darf und er sich immer vorstellen soll, wie es ihm selbst gehen würde, wenn man ihn ärgert. Er bekommt also definitiv andere Werte vermittelt und weiss was richtig und falsch ist. 

Ich habe jetzt bereits mehrmals mit ihm gesprochen, ihm gesagt wie sehr mich das enttäuscht, dass er da riesen Mist gebaut hat und ihm gesagt, dass er dem Jungen ein Bild malen, ein kleines Geschenk machen und sich morgen nochmal anständig entschuldigen soll. 
Dass damit keineswegs wieder alles gut ist, weiss er und weiss ich. Aber so gar nichts zu machen, wäre ja auch falsch. 

Nun überlege ich, welche Konsequenzen ich da noch ziehen sollte und könnte. Das eine ist natürlich die Entschädigung, aber ich möchte dass das auch wirklich bei meinem Sohn ankommt und er auch angemessen dafür "bestraft" (sorry, mir fiel kein besseres Wort ein) wird. Das ist in meinen Augen ja keine Kleinigkeit mehr und ich habe Angst, dass ich da irgendwas verpasst habe zu vermitteln oder zu sehen. 
Es gab wohl auch keinen Auslöser für diesen Vorfall und mein Sohn kann mir nicht beantworten, warum er das gemacht hat. 
Natürlich hat er auch von den anderen Kindern in der Gruppe deutlich zu spüren bekommen, dass er jetzt einen schlechten Stand da hat (haben nicht mehr mit ihm gespielt). Aber ob das Konsequenz genug ist, ich weiss es nicht. 

Ich bin gerade selber total fertig mit den Nerven und die letzten Tage waren schon sehr stressig für mich und dann das noch. Ich habe auch wahnsinnig Angst, dass das schon ein Anzeichen für eine spätere "Mobberkarriere" ist, wenn ihr versteht was ich meine. Ich kann es einfach nicht verstehen. 

Sorry für das wirre Geschreibsel. Ihr merkt selber wie nah mir das geht. 

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10. März um 18:06

Also war das der erste und einzige Vorfall ?

wichtig ist nur dass er verstanden hat dass es falsch war

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10. März um 18:09

Ganz schlimm. Finde ich gut, dass du so dagegen vorgehen möchtest. Du könntest als 'Strafe' sein Lieblingspielzeug entziehen für paar Tage oder seine Lieblingssendung. Irgendwas muss sein. Er muss das wirklich lernen. 

Kopf hoch 

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10. März um 18:13

Frag mal die Erzieherin danach, was sie Dir raten würde.

Ich wuerde es ehrlich gesagt dabei belassen, mit dem andere Kind und Deinem vielleicht noch ein Eisessen oder so, aber wenn das fuer ihn nicht typisch ist, der erste und einzige Vorfall war, auch nicht gleich mit der großen Keule lisziehen. Fehler machen und Must bauen gehoert unbedingt zum Leben. Zu viel Angst vor Fehlern verhindert das Lernen und Entdecken. Es sind vor allem auch Deine eigenen Aengste, die Dir gerade Probleme machen. 

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10. März um 18:22
In Antwort auf fresh.000

Ganz schlimm. Finde ich gut, dass du so dagegen vorgehen möchtest. Du könntest als 'Strafe' sein Lieblingspielzeug entziehen für paar Tage oder seine Lieblingssendung. Irgendwas muss sein. Er muss das wirklich lernen. 

Kopf hoch 

Fernsehverbot hat er bereits für zwei Wochen erhalten (wobei er eh wenig gucken darf). Ein Lieblingsspielzeug hat er nicht.  

Denke nur es müsste noch etwas sein, dass ihn so richtig den Bezug zur Tat herstellen lässt. Ich will auch dass er einsieht, dass das etwas ganz schlimmes war, was er getan hat und nicht nur, dass er sich seinetwegen ärgert, weil er nun Ärger bekommen hat.

Dass er sowas nicht nochmal macht, hoffe und denke ich erstmal nicht, aber wer weiss!? Ich hätte auch nie erwartet dass er sowas überhaupt mal tun würde. So kenne ich ihn gar nicht.
Das ist auch etwas, was mich so erschüttert. Sowas hätte ich ihm gar nicht zugetraut und ich würde mich schon als recht kritikfähig bezeichnen, was ihn betrifft. Also, wenn er Mist baut, dann ist das so und wird nicht wegdiskutiert ala "Mein Kind tut so etwas nicht!". 

Zumal er bald in die Schule kommt. Ich bin mir sicher dass er genau weiss, dass das nicht ok ist und dennoch hat er es getan. Und ich frage mich auch einfach warum. 

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10. März um 18:24
In Antwort auf katzengesang

Fernsehverbot hat er bereits für zwei Wochen erhalten (wobei er eh wenig gucken darf). Ein Lieblingsspielzeug hat er nicht.  

Denke nur es müsste noch etwas sein, dass ihn so richtig den Bezug zur Tat herstellen lässt. Ich will auch dass er einsieht, dass das etwas ganz schlimmes war, was er getan hat und nicht nur, dass er sich seinetwegen ärgert, weil er nun Ärger bekommen hat.

Dass er sowas nicht nochmal macht, hoffe und denke ich erstmal nicht, aber wer weiss!? Ich hätte auch nie erwartet dass er sowas überhaupt mal tun würde. So kenne ich ihn gar nicht.
Das ist auch etwas, was mich so erschüttert. Sowas hätte ich ihm gar nicht zugetraut und ich würde mich schon als recht kritikfähig bezeichnen, was ihn betrifft. Also, wenn er Mist baut, dann ist das so und wird nicht wegdiskutiert ala "Mein Kind tut so etwas nicht!". 

Zumal er bald in die Schule kommt. Ich bin mir sicher dass er genau weiss, dass das nicht ok ist und dennoch hat er es getan. Und ich frage mich auch einfach warum. 

Hast Du Deinen Sohn gefragt nach dem Warum?

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10. März um 18:30
In Antwort auf avarrassterne1

Frag mal die Erzieherin danach, was sie Dir raten würde.

Ich wuerde es ehrlich gesagt dabei belassen, mit dem andere Kind und Deinem vielleicht noch ein Eisessen oder so, aber wenn das fuer ihn nicht typisch ist, der erste und einzige Vorfall war, auch nicht gleich mit der großen Keule lisziehen. Fehler machen und Must bauen gehoert unbedingt zum Leben. Zu viel Angst vor Fehlern verhindert das Lernen und Entdecken. Es sind vor allem auch Deine eigenen Aengste, die Dir gerade Probleme machen. 

Mit Sicherheit, denn ich stelle auch gerade mich in Frage. Ich frage mich, ob ich ihm zu wenig Empathie vermittelt habe, ob ihm was fehlt, ob er Frust hat, ob ich was übersehen habe. Ich finde Mobbing ganz furchtbar und mir war immer wichtig, dass mein Sohn niemals das Leben eines anderen Kindes schwer machen wird. 

Dazu mach ich mir natürlich Gedanken, wie er jetzt dasteht. Er ist jetzt halt der Anstifter, der einen kleinen Jungen angegriffen und auf ihn eingetreten hat und es tut mir echt weh darüber nachzudenken. Wäre das mein Sohn, dem sowas passiert wäre, mir würde das Herz bluten. 

Ich weiss gerade selbst nicht was zu viel ist und was zu nicht. 

Seine Erzieherin sagte, dass es für ihn schon eine Strafe war einen riesen Anschiss vor der Gruppe kassiert zu haben und danach von den anderen abgelehnt worden zu sein. Das glaube ich auch, aber auch das wäre natürlich schlimm: Wenn er jetzt bis zum Ende seiner Kitazeit es sich mit der Gruppe verscherzt hat und mit dem Stempel da rausgeht. Zumal die anderen das sicher auch gleich ihren Eltern erzählen werden. 

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10. März um 18:32
In Antwort auf avarrassterne1

Hast Du Deinen Sohn gefragt nach dem Warum?

Ja, mehrmals. Aber weder mir noch seiner Erzieherin hat er eine Antwort gegeben. Das macht es natürlich fast noch schlimmer. Hätte er gesagt,der andere hat ihn geärgert, wäre es immer noch schlimm gewesen, aber dann hätte man es unter "Überreaktion" verbuchen können. So ist es für mich einfach nur Mobbing und das bewusste Unterdrücken kleinerer. 

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10. März um 18:46
Beste Antwort
In Antwort auf katzengesang

Mit Sicherheit, denn ich stelle auch gerade mich in Frage. Ich frage mich, ob ich ihm zu wenig Empathie vermittelt habe, ob ihm was fehlt, ob er Frust hat, ob ich was übersehen habe. Ich finde Mobbing ganz furchtbar und mir war immer wichtig, dass mein Sohn niemals das Leben eines anderen Kindes schwer machen wird. 

Dazu mach ich mir natürlich Gedanken, wie er jetzt dasteht. Er ist jetzt halt der Anstifter, der einen kleinen Jungen angegriffen und auf ihn eingetreten hat und es tut mir echt weh darüber nachzudenken. Wäre das mein Sohn, dem sowas passiert wäre, mir würde das Herz bluten. 

Ich weiss gerade selbst nicht was zu viel ist und was zu nicht. 

Seine Erzieherin sagte, dass es für ihn schon eine Strafe war einen riesen Anschiss vor der Gruppe kassiert zu haben und danach von den anderen abgelehnt worden zu sein. Das glaube ich auch, aber auch das wäre natürlich schlimm: Wenn er jetzt bis zum Ende seiner Kitazeit es sich mit der Gruppe verscherzt hat und mit dem Stempel da rausgeht. Zumal die anderen das sicher auch gleich ihren Eltern erzählen werden. 

Eben und das ist schwer zu trennen, finde ich - aber enorm wichtig.

Ich denke: 
- er muss erfahren, dass das eine sehr miese Nummer war  ✔️
- das Konsequenzen seitens der Gruppe hat ✔️
- auch von anderen wichtifen, zentralen Menschen (sprich Dir) nicht durchgewunken wird ✔️
- man sich entschuldigen muß ✔️ und aich zumindest um Ausgleich bemuehen ✔️

Das Eis essen zielte auf Gemeinsamkeit staerken ab, ihn nach dem Warum? fragen (und als bald Schulkind nicht mit euner zu oberflächlichen Antwort davon kommen lassen! ) auf das Erlernen von Reflektion.
Aber es ist auch wichtig, dass Fehler möglichst keine Katastrophe sind. Ihm helfen, das auch der Gruppe gegenueber wieder zu kitten halte ich fuer sehr viel hilfreicher als noch mehr Aerger ueber ihn aus zuschuetten. "Ein Fehler und allesuat verloren" muendet nur in Rückzug ins Scheckenhaus. Wer nichts anfassr kann als einziger sicher sein, nichts kaputt zu machen. Und wenn schon, dann bloß nie zugeben!!!! 
Die eigen Fehler mit der Gruupe so gut es halt geht wieder gerade zu richten - das ist soziale Kompetenz. Der "geprügelte Hund" in der Ecke hingegen hat keine

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10. März um 18:52
In Antwort auf avarrassterne1

Eben und das ist schwer zu trennen, finde ich - aber enorm wichtig.

Ich denke: 
- er muss erfahren, dass das eine sehr miese Nummer war  ✔️
- das Konsequenzen seitens der Gruppe hat ✔️
- auch von anderen wichtifen, zentralen Menschen (sprich Dir) nicht durchgewunken wird ✔️
- man sich entschuldigen muß ✔️ und aich zumindest um Ausgleich bemuehen ✔️

Das Eis essen zielte auf Gemeinsamkeit staerken ab, ihn nach dem Warum? fragen (und als bald Schulkind nicht mit euner zu oberflächlichen Antwort davon kommen lassen! ) auf das Erlernen von Reflektion.
Aber es ist auch wichtig, dass Fehler möglichst keine Katastrophe sind. Ihm helfen, das auch der Gruppe gegenueber wieder zu kitten halte ich fuer sehr viel hilfreicher als noch mehr Aerger ueber ihn aus zuschuetten. "Ein Fehler und allesuat verloren" muendet nur in Rückzug ins Scheckenhaus. Wer nichts anfassr kann als einziger sicher sein, nichts kaputt zu machen. Und wenn schon, dann bloß nie zugeben!!!! 
Die eigen Fehler mit der Gruupe so gut es halt geht wieder gerade zu richten - das ist soziale Kompetenz. Der "geprügelte Hund" in der Ecke hingegen hat keine

Danke, das hilft mir schon sehr. Ich dachte daran, dass er von seinem Taschengeld morgen ein Blümchen kauft (wenn ich es vor der Arbeit  noch in die Kaufhalle schaffe) und ihn das das zusammen mit dem Bild und dem Auto schenken lasse. Dazu eine anständige Entschuldigung und auch vor allen anderen Kindern, damit er zum einen lernt, dass er für seine Fehler 100% gerade stehen muss und zumindest versuchen muss Entschädigung zu leisten. Zum Anderen sehen dann auch die anderen Kinder, dass er sich entschuldigt und bemüht hat. Ob das hilft, weiss ich nicht. 

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10. März um 19:21
In Antwort auf katzengesang

Danke, das hilft mir schon sehr. Ich dachte daran, dass er von seinem Taschengeld morgen ein Blümchen kauft (wenn ich es vor der Arbeit  noch in die Kaufhalle schaffe) und ihn das das zusammen mit dem Bild und dem Auto schenken lasse. Dazu eine anständige Entschuldigung und auch vor allen anderen Kindern, damit er zum einen lernt, dass er für seine Fehler 100% gerade stehen muss und zumindest versuchen muss Entschädigung zu leisten. Zum Anderen sehen dann auch die anderen Kinder, dass er sich entschuldigt und bemüht hat. Ob das hilft, weiss ich nicht. 

wenn es nicht hilft - was würdest Du an seiner Stelle tun? Auf die einzelnen Personen zu gehen. Klar stellen, dass Du weißt, dass Du ziemlichen Mist gebaut hast, aber den Mist bestimmt nicht wiederholen möchtest. Vielleicht noch fragen, was Du tun kannst, damit sie Dich wieder mitspielen lassen. Oder? Kannst Du Deinem Sohn auch so raten.

Die Erzieherin immer mit einbeziehen, im Unterschied zu uns Mamis hat sie
- mehr Distanz (die Sache mit den eigenen Ängsten... )
- Ausbildung
- mehr Erfahrung
- mehr Durchblick, was die anderen Kinder der Gruppe und die Gruppendynamik in dieser Gruppe angeht

=> macht sie nicht zum personifizierten Stein der Weisen, aber zu jemandem, dessen Meinung Gewicht hat.

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10. März um 19:24
In Antwort auf katzengesang

Ja, mehrmals. Aber weder mir noch seiner Erzieherin hat er eine Antwort gegeben. Das macht es natürlich fast noch schlimmer. Hätte er gesagt,der andere hat ihn geärgert, wäre es immer noch schlimm gewesen, aber dann hätte man es unter "Überreaktion" verbuchen können. So ist es für mich einfach nur Mobbing und das bewusste Unterdrücken kleinerer. 

an dieser Stelle wäre ich konsequenter. Da bohre ich so lange, bis ich eine verwertbare Antwort habe. Bin mir noch nicht mal sicher ob bei "der hat mich geärgert" Schluß gewesen wäre - Alter und Enwticklungstand hoffentlich sinnvoll mit einbezogen hätte das zur Frage geführt - ja und warum so?

Aber das ist vielleicht an der Stelle der Esel, den ich persönlich kämme... Wir haben alle so ein Viech herum stehen, fürchte ich...

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10. März um 19:30

Ich habe jetzt hauptsächlich über dich und deinen Sohn gelesen. Was ist mit dem Jungen? Wirst du seine Eltern kontaktieren?

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10. März um 19:51
In Antwort auf user74306

Ich habe jetzt hauptsächlich über dich und deinen Sohn gelesen. Was ist mit dem Jungen? Wirst du seine Eltern kontaktieren?

Ich kenne weder ihn, noch die Eltern. Hab auch gar kein Bild vor Augen.
Ich werde mal morgen die Erzieherin fragen, wie es dem Jungen geht (hab ich heute in der Aufregung total vergessen) und sie fragen, was sie davon hält. Vielleicht lege ich den Eltern morgen nochmal einen Brief ins Fach. 

@avarrassterne

Leider ist nnichts aus ihm rauszukriegen und glaube mir, ich bin eigentlich eine Meisterin in Ausquetschen, aber er starrt mich nur mit großen Augen an und schweigt. Da ist kein Rankommen, auch mit Druck machen. Wenn ich Glück habe kommt da ein Schulterzucken.  Er verfällt dann quasi in einer Art "Schockstarre", wenn man sich da besser was drunter vorstellen kann. Auch seine Erzieherin hat nichts aus ihm rausbekommen. Demzufolge gehe ich klar von niederen Beweggründen aus. Vielleicht sogar einfach nur aus Spaß, was für mich echt hart ist. 

Mal sehen wie es morgen aussieht. Werde dann nochmal nach der Kita das Gespräch suchen mit der Erzieherin und fragen, wie der Tag nun ablief in der Gruppe nach dem Vorfall. 

Habe meinem Sohn nun nochmal geraten dem Jungen anzubieten, dass er ihn von nun an beschützt und ihn quasi als Paten sehen kann. 

Annehmen muss der Kleine ja weder dieses Angebot, noch die Entschuldigung. 

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11. März um 8:30
In Antwort auf avarrassterne1

Eben und das ist schwer zu trennen, finde ich - aber enorm wichtig.

Ich denke: 
- er muss erfahren, dass das eine sehr miese Nummer war  ✔️
- das Konsequenzen seitens der Gruppe hat ✔️
- auch von anderen wichtifen, zentralen Menschen (sprich Dir) nicht durchgewunken wird ✔️
- man sich entschuldigen muß ✔️ und aich zumindest um Ausgleich bemuehen ✔️

Das Eis essen zielte auf Gemeinsamkeit staerken ab, ihn nach dem Warum? fragen (und als bald Schulkind nicht mit euner zu oberflächlichen Antwort davon kommen lassen! ) auf das Erlernen von Reflektion.
Aber es ist auch wichtig, dass Fehler möglichst keine Katastrophe sind. Ihm helfen, das auch der Gruppe gegenueber wieder zu kitten halte ich fuer sehr viel hilfreicher als noch mehr Aerger ueber ihn aus zuschuetten. "Ein Fehler und allesuat verloren" muendet nur in Rückzug ins Scheckenhaus. Wer nichts anfassr kann als einziger sicher sein, nichts kaputt zu machen. Und wenn schon, dann bloß nie zugeben!!!! 
Die eigen Fehler mit der Gruupe so gut es halt geht wieder gerade zu richten - das ist soziale Kompetenz. Der "geprügelte Hund" in der Ecke hingegen hat keine

omfg, sorry für die Milliarden Tippfehler, ich bin eindeutig der Typ für eine richtige Tastatur und nicht fürs Schreiben am Handy

Kopf hoch, so wie Du Dich zusammen mit Deinem Junior und der Erzieherin kümmerst, wird das schon werden - und vor allem einmalig bleiben!

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11. März um 10:07
In Antwort auf katzengesang

Fernsehverbot hat er bereits für zwei Wochen erhalten (wobei er eh wenig gucken darf). Ein Lieblingsspielzeug hat er nicht.  

Denke nur es müsste noch etwas sein, dass ihn so richtig den Bezug zur Tat herstellen lässt. Ich will auch dass er einsieht, dass das etwas ganz schlimmes war, was er getan hat und nicht nur, dass er sich seinetwegen ärgert, weil er nun Ärger bekommen hat.

Dass er sowas nicht nochmal macht, hoffe und denke ich erstmal nicht, aber wer weiss!? Ich hätte auch nie erwartet dass er sowas überhaupt mal tun würde. So kenne ich ihn gar nicht.
Das ist auch etwas, was mich so erschüttert. Sowas hätte ich ihm gar nicht zugetraut und ich würde mich schon als recht kritikfähig bezeichnen, was ihn betrifft. Also, wenn er Mist baut, dann ist das so und wird nicht wegdiskutiert ala "Mein Kind tut so etwas nicht!". 

Zumal er bald in die Schule kommt. Ich bin mir sicher dass er genau weiss, dass das nicht ok ist und dennoch hat er es getan. Und ich frage mich auch einfach warum. 

Ja hat er eingesehen dass es falsch war?

hat er gesagt dass er sowas nicht mehr machen wird?

was ist überhaupt mit dem anderen Jungen?

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11. März um 14:31

Es bringt nun nichts immer wieder zu versuchen herauszufinden warum er das gemacht hat. Weiß er selber vielleicht gar nicht warum er das gemacht hat bzw entstand die Situation und er hat in dem Augenblick nicht nachgedacht, sich von der Gruppe treiben lassen,wollte der coole sein etc.
Ein Geschenk finde ich seltsam. Mir wäre viel wichtiger er entschuldigt sich ehrlich und in Ruhe. Nicht vor der ganzen Gruppe!! Der andere Junge ist erst drei! Sondern in einer geschützten Situation, am Besten die Erzieherin dabei.
Auch mit einer Blume kann ein Kind noch nichts anfangen. Denen ist wichtig, dass das Kind sich mit anschauen und Hand geben entschuldigt und verspricht, dass es sowas nicht wieder macht.
Und dass er vor der ganzen Gruppe zur Rechenschaft gezogen wurde, ist heilsam! Den Kindern ist sowas in der Regel unangenehm. Alle gucken, alle bekommen mit wie es Ärger gibt.
Wenn er sonst nicht so ist, dann mach Dir nicht so einen Kopf.
Ich weiß man denkt als Mutter,dass nun alle über einen reden, aber oft haben die Mütter Mitgefühl und denken eher: puh Gott sei Dank nicht meiner.
Ich glaube nicht,dass sie denken, dass dein Kind aggressiv ist,wenn er sonst sowas nie macht!!

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11. März um 14:47
In Antwort auf pustew

Es bringt nun nichts immer wieder zu versuchen herauszufinden warum er das gemacht hat. Weiß er selber vielleicht gar nicht warum er das gemacht hat bzw entstand die Situation und er hat in dem Augenblick nicht nachgedacht, sich von der Gruppe treiben lassen,wollte der coole sein etc.
Ein Geschenk finde ich seltsam. Mir wäre viel wichtiger er entschuldigt sich ehrlich und in Ruhe. Nicht vor der ganzen Gruppe!! Der andere Junge ist erst drei! Sondern in einer geschützten Situation, am Besten die Erzieherin dabei.
Auch mit einer Blume kann ein Kind noch nichts anfangen. Denen ist wichtig, dass das Kind sich mit anschauen und Hand geben entschuldigt und verspricht, dass es sowas nicht wieder macht.
Und dass er vor der ganzen Gruppe zur Rechenschaft gezogen wurde, ist heilsam! Den Kindern ist sowas in der Regel unangenehm. Alle gucken, alle bekommen mit wie es Ärger gibt.
Wenn er sonst nicht so ist, dann mach Dir nicht so einen Kopf.
Ich weiß man denkt als Mutter,dass nun alle über einen reden, aber oft haben die Mütter Mitgefühl und denken eher: puh Gott sei Dank nicht meiner.
Ich glaube nicht,dass sie denken, dass dein Kind aggressiv ist,wenn er sonst sowas nie macht!!

Ich weiss auch nicht ob es was bringt, dass er ihm nun was kleines schenkt oder nicht. Ich dachte aber die Geste kann nicht schaden. Entschuldigen muss er sich definitiv und da habe ich auch nochmal die Erzieherin angesprochen, dass sie darauf achtet dass es auch eine ordentliche Entschuldigung ist und nicht nur so schnell "Tschuldigung!" und weg ist er. 

Mir ist halt auch wichtig, dass er merkt dass das in der Gruppe nicht anerkannt ist, wenn man Schwächere unterdrückt und er dafür gerade zu stehen hat. Dadurch fand ich es auch gut, dass er das vor der Gruppe macht damit auch die Kinder sehen, dass er sich bemüht den Vorfall irgendwie wieder gut zu machen. 

Ob das alles wirklich den gewünschten Effekt hat und so Sinn macht, weiss ich nicht. Ich hoffe es einfach und habe es ihm so jetzt mitgeteilt. 

Außerdem sollte er dem Jungen versprechen, dass er sowas nie wieder macht und für die letzten Monate in der Kita als eine Art Pate fungieren. Also, ein bisschen auf den Jungen aufpassen uns so.

Keine Ahnung ob das zu viel ist oder so passt, aber bei sowas wollte ich ihn nicht so einfach davon kommen lassen. 

Die Erzieherin fand die Idee gut und sagte dass der Kleine Gott sei dank nicht verletzt wurde. 

Mein Sohn sagte heute, dass ein anderer die Idee hatte, was mir aber total egal ist. Er hat mitgemacht und das obwohl er weiss, dass es falsch war. Auch das ist ein Lernprozess (wenn es denn so wäre).

Danke erstmal für eure Beiträge. Ich werde sicher noch mal das Gespräch mit ihm suchen, denn auch mein Vertrauen in ihn ist etwas angeknackst, da ich bis gestern meine Hand dafür ins Feuer gelegt hätte, dass er sowas niemals tut. 

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11. März um 17:10
In Antwort auf katzengesang

Hallo! Ich bin total fertig und weiss gar nicht, wie ich am besten reagieren soll. 

Folgendes: Als ich vorhin meinen Sohn (6) aus der Kita abholen wollte, sprach mich in der Garderobe seine Erzieherin an. Sie erzählte, dass mein Sohn sich mit 3 weiteren Kindern um ein anderes Kind (3) gestellt hat und anfing es zu schubsen. Als der Kleine auf dem Boden lag, fingen die Kinder noch an auf ihn einzutreten. Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, war meiner wohl auch noch der Anstifter. 

Ich bin echt fassungslos und mir tut der Junge total leid. Ich kenne so ein Verhalten von meinem Sohn überhaupt nicht, seine Erzieherin war mindestens genauso schockiert wie ich, weil das für ihn absolut untypisch ist. Er ist weder aggressiv, noch ein Unruhestifter oder in sonstiger Form auffällig. Ich habe ihm auch schon mehrfach gesagt, dass man Schwächeren immer helfen muss, nicht ärgern darf und er sich immer vorstellen soll, wie es ihm selbst gehen würde, wenn man ihn ärgert. Er bekommt also definitiv andere Werte vermittelt und weiss was richtig und falsch ist. 

Ich habe jetzt bereits mehrmals mit ihm gesprochen, ihm gesagt wie sehr mich das enttäuscht, dass er da riesen Mist gebaut hat und ihm gesagt, dass er dem Jungen ein Bild malen, ein kleines Geschenk machen und sich morgen nochmal anständig entschuldigen soll. 
Dass damit keineswegs wieder alles gut ist, weiss er und weiss ich. Aber so gar nichts zu machen, wäre ja auch falsch. 

Nun überlege ich, welche Konsequenzen ich da noch ziehen sollte und könnte. Das eine ist natürlich die Entschädigung, aber ich möchte dass das auch wirklich bei meinem Sohn ankommt und er auch angemessen dafür "bestraft" (sorry, mir fiel kein besseres Wort ein) wird. Das ist in meinen Augen ja keine Kleinigkeit mehr und ich habe Angst, dass ich da irgendwas verpasst habe zu vermitteln oder zu sehen. 
Es gab wohl auch keinen Auslöser für diesen Vorfall und mein Sohn kann mir nicht beantworten, warum er das gemacht hat. 
Natürlich hat er auch von den anderen Kindern in der Gruppe deutlich zu spüren bekommen, dass er jetzt einen schlechten Stand da hat (haben nicht mehr mit ihm gespielt). Aber ob das Konsequenz genug ist, ich weiss es nicht. 

Ich bin gerade selber total fertig mit den Nerven und die letzten Tage waren schon sehr stressig für mich und dann das noch. Ich habe auch wahnsinnig Angst, dass das schon ein Anzeichen für eine spätere "Mobberkarriere" ist, wenn ihr versteht was ich meine. Ich kann es einfach nicht verstehen. 

Sorry für das wirre Geschreibsel. Ihr merkt selber wie nah mir das geht. 

Ich denke , Du hast es schon richtig gemacht ...mit dem Entschuldigen und ev. ein kleines Geschenk oder auch Eisessen ...
Das Thema ist aber ein Wichtiges , und ich würde ...wenn sich Alle einmal beruhigt haben , nochmals mit dem kleinen Kerl sprechen , und ihm verklickern , dass er damit viel Schlimmes anrichten kann ...
die Erzieherin kann Dir und Deinem Sohn sicher weiterhelfen , vielleicht das direkt im Kindergarten dieses Thema angesprochen wird ...
alles Liebe 

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11. März um 17:24

Leider hat mein Sohn sich nicht entschuldigt. Eben lag das Geschenk in seinem Fach (als ich ihn heute in die Kita gebracht habe, hat er es mit hinein genommen in die Gruppe). 

Ich habe ihn dann gefragt, warum es da liegt. Er sagte, er habe vergessen es ihm zu geben. Als ich ihn fragte, ob er sich denn wenigstens entschuldigt hat, sagte er er hätte das auch vergessen. 

Jetzt bin ich echt sauer. Die ganze Sache ist schon schlimm genug und ich bin momentan eh schon mit den Nerven am Ende. Aber dass er mich dann noch so eiskalt anlügt und es echt fertig bringt, sich nachdem ich ihm mehrmals deutlich gemacht habe, was ich von ihm erwarte, so feige aus der Sache rauszuwinden, macht mich echt nur noch fassungslos.... ich bin so enttäuscht, ich bin so dermaßen enttäuscht und wütend auf ihn. Ich mag mich gerade gar nicht mit ihm unterhalten, weil es mich so enttäuscht wie er sich verhält. 

Habe ihm jetzt gesagt dass er es gleich morgen nochmal versuchen darf und habe ihm seinen CD-Player weggenommen, damit er merkt dass es mir ernst ist. Aber Einsehen und Reue scheint bei ihm fehl am Platz. 

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11. März um 22:46
In Antwort auf katzengesang

Leider hat mein Sohn sich nicht entschuldigt. Eben lag das Geschenk in seinem Fach (als ich ihn heute in die Kita gebracht habe, hat er es mit hinein genommen in die Gruppe). 

Ich habe ihn dann gefragt, warum es da liegt. Er sagte, er habe vergessen es ihm zu geben. Als ich ihn fragte, ob er sich denn wenigstens entschuldigt hat, sagte er er hätte das auch vergessen. 

Jetzt bin ich echt sauer. Die ganze Sache ist schon schlimm genug und ich bin momentan eh schon mit den Nerven am Ende. Aber dass er mich dann noch so eiskalt anlügt und es echt fertig bringt, sich nachdem ich ihm mehrmals deutlich gemacht habe, was ich von ihm erwarte, so feige aus der Sache rauszuwinden, macht mich echt nur noch fassungslos.... ich bin so enttäuscht, ich bin so dermaßen enttäuscht und wütend auf ihn. Ich mag mich gerade gar nicht mit ihm unterhalten, weil es mich so enttäuscht wie er sich verhält. 

Habe ihm jetzt gesagt dass er es gleich morgen nochmal versuchen darf und habe ihm seinen CD-Player weggenommen, damit er merkt dass es mir ernst ist. Aber Einsehen und Reue scheint bei ihm fehl am Platz. 

Vielleicht schämt er sich einfach ....er ist 6 Jahre, da darfst Du ihn auch gerne bei  der Entschuldigung begleiten ....so nach dem Motto: Egal was passiert, Mama ist da ....aber da musst Du jetzt durch ....ich bleib aber in Deiner Nähe

Alles liebe 
 

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12. März um 1:55
In Antwort auf katzengesang

Hallo! Ich bin total fertig und weiss gar nicht, wie ich am besten reagieren soll. 

Folgendes: Als ich vorhin meinen Sohn (6) aus der Kita abholen wollte, sprach mich in der Garderobe seine Erzieherin an. Sie erzählte, dass mein Sohn sich mit 3 weiteren Kindern um ein anderes Kind (3) gestellt hat und anfing es zu schubsen. Als der Kleine auf dem Boden lag, fingen die Kinder noch an auf ihn einzutreten. Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, war meiner wohl auch noch der Anstifter. 

Ich bin echt fassungslos und mir tut der Junge total leid. Ich kenne so ein Verhalten von meinem Sohn überhaupt nicht, seine Erzieherin war mindestens genauso schockiert wie ich, weil das für ihn absolut untypisch ist. Er ist weder aggressiv, noch ein Unruhestifter oder in sonstiger Form auffällig. Ich habe ihm auch schon mehrfach gesagt, dass man Schwächeren immer helfen muss, nicht ärgern darf und er sich immer vorstellen soll, wie es ihm selbst gehen würde, wenn man ihn ärgert. Er bekommt also definitiv andere Werte vermittelt und weiss was richtig und falsch ist. 

Ich habe jetzt bereits mehrmals mit ihm gesprochen, ihm gesagt wie sehr mich das enttäuscht, dass er da riesen Mist gebaut hat und ihm gesagt, dass er dem Jungen ein Bild malen, ein kleines Geschenk machen und sich morgen nochmal anständig entschuldigen soll. 
Dass damit keineswegs wieder alles gut ist, weiss er und weiss ich. Aber so gar nichts zu machen, wäre ja auch falsch. 

Nun überlege ich, welche Konsequenzen ich da noch ziehen sollte und könnte. Das eine ist natürlich die Entschädigung, aber ich möchte dass das auch wirklich bei meinem Sohn ankommt und er auch angemessen dafür "bestraft" (sorry, mir fiel kein besseres Wort ein) wird. Das ist in meinen Augen ja keine Kleinigkeit mehr und ich habe Angst, dass ich da irgendwas verpasst habe zu vermitteln oder zu sehen. 
Es gab wohl auch keinen Auslöser für diesen Vorfall und mein Sohn kann mir nicht beantworten, warum er das gemacht hat. 
Natürlich hat er auch von den anderen Kindern in der Gruppe deutlich zu spüren bekommen, dass er jetzt einen schlechten Stand da hat (haben nicht mehr mit ihm gespielt). Aber ob das Konsequenz genug ist, ich weiss es nicht. 

Ich bin gerade selber total fertig mit den Nerven und die letzten Tage waren schon sehr stressig für mich und dann das noch. Ich habe auch wahnsinnig Angst, dass das schon ein Anzeichen für eine spätere "Mobberkarriere" ist, wenn ihr versteht was ich meine. Ich kann es einfach nicht verstehen. 

Sorry für das wirre Geschreibsel. Ihr merkt selber wie nah mir das geht. 

Hast Du ihn vor auch 'mal gefragt, wie das alles entstanden ist, ob es ist "Gründe" dafür gab, was die anderen veranlaßt hat, mitzumachen?
ist ja nicht unbedingt immer so, daß sowas nur passiert, weil einer einem anderen "einfach so" wehtun, ihn verletzen will.

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12. März um 6:20
In Antwort auf katzengesang

Leider hat mein Sohn sich nicht entschuldigt. Eben lag das Geschenk in seinem Fach (als ich ihn heute in die Kita gebracht habe, hat er es mit hinein genommen in die Gruppe). 

Ich habe ihn dann gefragt, warum es da liegt. Er sagte, er habe vergessen es ihm zu geben. Als ich ihn fragte, ob er sich denn wenigstens entschuldigt hat, sagte er er hätte das auch vergessen. 

Jetzt bin ich echt sauer. Die ganze Sache ist schon schlimm genug und ich bin momentan eh schon mit den Nerven am Ende. Aber dass er mich dann noch so eiskalt anlügt und es echt fertig bringt, sich nachdem ich ihm mehrmals deutlich gemacht habe, was ich von ihm erwarte, so feige aus der Sache rauszuwinden, macht mich echt nur noch fassungslos.... ich bin so enttäuscht, ich bin so dermaßen enttäuscht und wütend auf ihn. Ich mag mich gerade gar nicht mit ihm unterhalten, weil es mich so enttäuscht wie er sich verhält. 

Habe ihm jetzt gesagt dass er es gleich morgen nochmal versuchen darf und habe ihm seinen CD-Player weggenommen, damit er merkt dass es mir ernst ist. Aber Einsehen und Reue scheint bei ihm fehl am Platz. 

Ich glaube du hast da einfach zuviel von ihm erwartet. Er ist 6 Jahre alt. Er hat sich wahrscheinlich geschämt und wollte das nicht vor versammelter Mannschaft machen...sich entschuldigen, Geschenk übergeben. 

In dem Alter muss man sowas begleiten. 

Dann wusste er nicht wie er es erklären soll, dass er es nicht gemacht hat und hat gelogen und gesagt er hat es vergessen. 

Begleite dieses entschuldigen oder frage die Erzieherin ob sie das machen kann. Wenn ihr ihn damit allein lasst verdammt ihr ihn sozusagen zum scheitern. 

Ein konfrontiertatives Gespräch wird wahrscheinlich auch nichts dabei helfen herauszufinden warum er es gemacht hat. Du siehst ja....da blockt er dann nur, hat wahrscheinlich auch keine Antwort. 

Ich habe immer viele solche Dinge erzählt bekommen, während ich mit einem Kind eine Tätigkeit ausgeführt habe....malen, basteln, spazierengehen, ist. und dabei reden. 

Dabei nicht direkt nachbohren oder nachfragen...sondern das Gespräch laufen lassen. 

Ich würde evtl. von mir selbst erzählen und eine Situation schildern in der ich sehr wütend war, vielleicht beschreiben wie meine Wut aussieht....wie ein schwarzes Monster mit Zähnen o.ä.

Dann ihn fragen wie seine Wut aussieht....ob es diese Wut war die dazu geführt hat, dass er zugeschlagen hat....oder evtl. Traurigkeit. 

Wenn das Gespräch läuft kann man auch fragen wie sich angefühlt hat bevor es zur Gewalt gekommen ist...hat sein Kopf sich heiß angefühlt, haben die Hände gekribbelt usw. usf. 

Kinder können solche Dinge oft erstaunlich gut beschreiben. Wenn man sie aber direkt fragt warum sie etwas getan haben kommt ganz oft....weiß sich nicht. 

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12. März um 8:08
In Antwort auf katzengesang

Leider hat mein Sohn sich nicht entschuldigt. Eben lag das Geschenk in seinem Fach (als ich ihn heute in die Kita gebracht habe, hat er es mit hinein genommen in die Gruppe). 

Ich habe ihn dann gefragt, warum es da liegt. Er sagte, er habe vergessen es ihm zu geben. Als ich ihn fragte, ob er sich denn wenigstens entschuldigt hat, sagte er er hätte das auch vergessen. 

Jetzt bin ich echt sauer. Die ganze Sache ist schon schlimm genug und ich bin momentan eh schon mit den Nerven am Ende. Aber dass er mich dann noch so eiskalt anlügt und es echt fertig bringt, sich nachdem ich ihm mehrmals deutlich gemacht habe, was ich von ihm erwarte, so feige aus der Sache rauszuwinden, macht mich echt nur noch fassungslos.... ich bin so enttäuscht, ich bin so dermaßen enttäuscht und wütend auf ihn. Ich mag mich gerade gar nicht mit ihm unterhalten, weil es mich so enttäuscht wie er sich verhält. 

Habe ihm jetzt gesagt dass er es gleich morgen nochmal versuchen darf und habe ihm seinen CD-Player weggenommen, damit er merkt dass es mir ernst ist. Aber Einsehen und Reue scheint bei ihm fehl am Platz. 

sachte, sachte!

Lügen sind ein wichtiger Selbstschutzmechanismus. Je mehr Druck, desto mehr Lügen, desto mehr Versuche, einfach abzublocken, wovon man sich überfordert fühlt.
Er ist 6, nicht 26! Zumindest von hier aus (ja, ich bin zu weit weg, um es wirklich beurteilen zu können) habe ich gerade enorm den Eindruck, Du baust das, was Du eigentlich vermeiden willst, gerade selbst mit auf!

In dem Alter sollte man sowas unterstützen, nicht mit Druck verlangen.
Jetzt mal ganz doof gesagt - was soll er lernen? Soziale Kompetenz. Zu Fehlern zu stehen, versuchen, die zu verbessern, wenn sie geschehen sind (und da wir Menschen sind und keine Götter, werden wir IMMER Fehler machen, ein sionnvoller Umgang mit den eigenen Fehlern ist damit für jeden Menschen immer IMMENS wichtig! ).
Und was lernt er gerade? Dass er vor einem Problem steht, was gefühlt viiiiieeeeel größer ist als der kleine Kerl selbst und mit jedem Moment dicker und schwerer wird. Was ist die natürlichste aller Reaktionen? KOPF IN DEN SAND.

Deine eigenen Ängste und Befürchtungen hin oder her, aber Du kannst nicht erwarten, dass er mit 6 Jahren solche Situationen ohne Unterstützung mal eben meistert.
Er schämt sich, er hat Angst, er hat das Gefühl, da nicht durch zu kommen - was glaubst Du, erreicht da schön viel Druck, der über ihm ausgekippt wird?
Und was erreicht das langfristig?

Begleite ihn oder bitte die Erzieherin das zu tun. LASS IHN NICHT ALLEIN DAMIT.

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12. März um 8:19

um es noch mal ganz deutlich zu sagen:

Es gibt jede Menge Erwachsene, die das, was Du gerade von einem 6jährigen Kind erwartest, nicht hinbekommen. Mach nicht Deinen Sohn zu einem von ihnen, unterstütze ihn.

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12. März um 11:15
In Antwort auf katzengesang

Hallo! Ich bin total fertig und weiss gar nicht, wie ich am besten reagieren soll. 

Folgendes: Als ich vorhin meinen Sohn (6) aus der Kita abholen wollte, sprach mich in der Garderobe seine Erzieherin an. Sie erzählte, dass mein Sohn sich mit 3 weiteren Kindern um ein anderes Kind (3) gestellt hat und anfing es zu schubsen. Als der Kleine auf dem Boden lag, fingen die Kinder noch an auf ihn einzutreten. Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, war meiner wohl auch noch der Anstifter. 

Ich bin echt fassungslos und mir tut der Junge total leid. Ich kenne so ein Verhalten von meinem Sohn überhaupt nicht, seine Erzieherin war mindestens genauso schockiert wie ich, weil das für ihn absolut untypisch ist. Er ist weder aggressiv, noch ein Unruhestifter oder in sonstiger Form auffällig. Ich habe ihm auch schon mehrfach gesagt, dass man Schwächeren immer helfen muss, nicht ärgern darf und er sich immer vorstellen soll, wie es ihm selbst gehen würde, wenn man ihn ärgert. Er bekommt also definitiv andere Werte vermittelt und weiss was richtig und falsch ist. 

Ich habe jetzt bereits mehrmals mit ihm gesprochen, ihm gesagt wie sehr mich das enttäuscht, dass er da riesen Mist gebaut hat und ihm gesagt, dass er dem Jungen ein Bild malen, ein kleines Geschenk machen und sich morgen nochmal anständig entschuldigen soll. 
Dass damit keineswegs wieder alles gut ist, weiss er und weiss ich. Aber so gar nichts zu machen, wäre ja auch falsch. 

Nun überlege ich, welche Konsequenzen ich da noch ziehen sollte und könnte. Das eine ist natürlich die Entschädigung, aber ich möchte dass das auch wirklich bei meinem Sohn ankommt und er auch angemessen dafür "bestraft" (sorry, mir fiel kein besseres Wort ein) wird. Das ist in meinen Augen ja keine Kleinigkeit mehr und ich habe Angst, dass ich da irgendwas verpasst habe zu vermitteln oder zu sehen. 
Es gab wohl auch keinen Auslöser für diesen Vorfall und mein Sohn kann mir nicht beantworten, warum er das gemacht hat. 
Natürlich hat er auch von den anderen Kindern in der Gruppe deutlich zu spüren bekommen, dass er jetzt einen schlechten Stand da hat (haben nicht mehr mit ihm gespielt). Aber ob das Konsequenz genug ist, ich weiss es nicht. 

Ich bin gerade selber total fertig mit den Nerven und die letzten Tage waren schon sehr stressig für mich und dann das noch. Ich habe auch wahnsinnig Angst, dass das schon ein Anzeichen für eine spätere "Mobberkarriere" ist, wenn ihr versteht was ich meine. Ich kann es einfach nicht verstehen. 

Sorry für das wirre Geschreibsel. Ihr merkt selber wie nah mir das geht. 

Hast Du Deinen Sohn gefragt, warum er es getan hat?

Der eine Junge mag vielleicht erst drei Jahre alt sein, aber wer sagt denn, dass der deshalb keine Schlange ist?

Vielleicht hat der Dreijährige ja vorher andere Kinder drangsaliert, zB indem er sie bei der Kindergärtnerin angeschwärzt und über sie gelogen hat?
Oder er hat nicht aufgehört, die größeren zu nerven. Denkbar ist vieles.

Fakt ist: Auch kleine Kinder können widerliche manipulative Stinkstiefel sein, die es hervorragend verstehen, im Umgang mit stärkeren Kindern Erwachsene für sich die Drecksarbeit machen zu lassen.


Zum Thema "dem anderen Jungen ein Bild malen, ihn entschädigen":

Wäre ich das Opfer eines ungerechtfertigten Angriffes, würde ich es so sehen:

Ich würde meine Selbstachtung nicht hinterher durch ein Bildchen oder dergleichen kaufen lassen.

Ich hätte mich als Kind eher totschlagen lassen (tatsächlich wurde ich, bis ich sechs war, viermal ins Krankenhaus geprügelt) als zuzugestehen, dass solche Erwachsene das Recht haben, zu entscheiden, wie ich die Sache sehe, und was zu geschehen hat, damit ich den Tätern vergebe, die nicht in der Lage sind, die Lage zu erfassen und zu erkennen, wie man Angelegenheiten in Anstand regelt.

Die Idee, den Tätern zu suggerieren, dass es ausreiche, sich die Selbstachtung des Opfers durch nachträgliches Überreichen eines dämlichen Bildchens zu kaufen, wobei das Geschenk, wenn es auf Druck der bescheuerten Mutter gegegeben wird,  ja ganz bestimmt von Herzen kommt, finde ich absurd.

Einer Mutter, die ihrem Bully-Sohn solche Vorstellungen davon vermittelt, wie man Angelegenheiten mit Anstand regelt, würde ich nicht zutrauen, wirklich in der Lage zu sein, Angelegenheiten in Anstand zu regeln, und daher würde ich nicht viel auf ihr Geschwätz geben.


Zur Entwicklung von Kindern/Menschen:

Alle Menschen, auch kleine Kinder, durchleben wieder und wieder Phasen, in denen sie sich mit dem Umgang mit Bosheit auseinandersetzen. Zum Beispiel, wenn sie durch Erwachsene, die ihnen erklären, dass man nicht Böse sein darf, darauf gestossen werden, dass es Bosheit gibt. Zum Beispiel, wenn sie mit Aggression konfrontiert und selbst angegriffen werden. In vielen dieser Phasen ist das reflektierte Denken noch nicht ausgereift, und die Leute probieren vieles aus. Auch verbotetes. Auch Dinge, über die man ihnen vorgeschwätzt hat, dass sie böse sind. Auch der Umgang mit Machtfragen und den Geboten derjenigen, die Autorität haben (wenn Du einem Kind erklärst, was es im Umgang mit anderen tun darf und was nicht, nimmst Du in den Augen des Kindes eine Macht ausübende, die Handlungsmöglichkeiten einschränkende Rolle ein) und das Austesten, wie die Erwachsenen/Mächtigen ihre Gebote durchsetzen, und wie ihre Macht unterlaufen werden kann, gehört dazu.

Wenn Du von einem Fünfjährigen in einer solchen, im Entwicklungsprozess ganz normalen Phase schockiert bist, deutet das für mich darauf hin, dass Du nicht darauf vorbereitet warst/bist, dass Kinder solche Phasen durchleben.

Das wiederum deutet darauf hin, dass Du insofern auf das Muttersein schlecht vorbereitet bist, als Du Dich nicht hinreichend darüber informiert hast, wie die seelischen/moralischen Entwicklungsprozesse bei Menschen verlaufen, und wie Menschen in welchem Alter worauf reagieren.

Ändere das. Anderenfalls wünsche ich Deinem Sohn und Dir viel Spaß wenn er die Pubertät durchlebt, jemanden braucht, bei dem er sich auf Durchblick und die Fähigkeit, mit den Dingen richtig umzugehen, verlassen kann, Du körperlich vielleicht nicht mehr mit ihm fertig wirst, und er mit ethischen Dilemmata und Zwiespälten konfrontiert ist, mit denen er alleine gedanklich noch nicht fertig wird
 

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12. März um 11:17
In Antwort auf katzengesang

Ja, mehrmals. Aber weder mir noch seiner Erzieherin hat er eine Antwort gegeben. Das macht es natürlich fast noch schlimmer. Hätte er gesagt,der andere hat ihn geärgert, wäre es immer noch schlimm gewesen, aber dann hätte man es unter "Überreaktion" verbuchen können. So ist es für mich einfach nur Mobbing und das bewusste Unterdrücken kleinerer. 

Dass er es nicht sagen will, könnte auch darauf hindeuten, dass er bereits gelernt hat, dass man nicht petzt.

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12. März um 11:24
In Antwort auf katzengesang

Mit Sicherheit, denn ich stelle auch gerade mich in Frage. Ich frage mich, ob ich ihm zu wenig Empathie vermittelt habe, ob ihm was fehlt, ob er Frust hat, ob ich was übersehen habe. Ich finde Mobbing ganz furchtbar und mir war immer wichtig, dass mein Sohn niemals das Leben eines anderen Kindes schwer machen wird. 

Dazu mach ich mir natürlich Gedanken, wie er jetzt dasteht. Er ist jetzt halt der Anstifter, der einen kleinen Jungen angegriffen und auf ihn eingetreten hat und es tut mir echt weh darüber nachzudenken. Wäre das mein Sohn, dem sowas passiert wäre, mir würde das Herz bluten. 

Ich weiss gerade selbst nicht was zu viel ist und was zu nicht. 

Seine Erzieherin sagte, dass es für ihn schon eine Strafe war einen riesen Anschiss vor der Gruppe kassiert zu haben und danach von den anderen abgelehnt worden zu sein. Das glaube ich auch, aber auch das wäre natürlich schlimm: Wenn er jetzt bis zum Ende seiner Kitazeit es sich mit der Gruppe verscherzt hat und mit dem Stempel da rausgeht. Zumal die anderen das sicher auch gleich ihren Eltern erzählen werden. 

> und mir war immer wichtig, dass mein Sohn niemals
> das Leben eines anderen Kindes schwer machen wird. 

Für den Fall, dass er mal Vorgesetzter wird und das Verhalten
anderer kontrollieren können muss, zB um diese anderen
bei der Räson und das Boot, in dem alle sitzen, auf Kurs zu
halten, bringe ihm lieber bei, auf welche Weisen und aus
welchen Gründen man anderen das Leben schwermachen
darf und auf welche/aus welchen nicht.

"Das Leben schwermachen" ist nämlich ein subjektiver
Begriff, und wenn Dein Sohn darauf verfällt, sich von jeder und
jedem verarschen zu lassen, die/der auf die Idee kommt, zu
jammern, er würde ihr/ihm grade das Leben schwermachen,
wird er sich nicht durchsetzen können.

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12. März um 11:31
In Antwort auf katzengesang

Danke, das hilft mir schon sehr. Ich dachte daran, dass er von seinem Taschengeld morgen ein Blümchen kauft (wenn ich es vor der Arbeit  noch in die Kaufhalle schaffe) und ihn das das zusammen mit dem Bild und dem Auto schenken lasse. Dazu eine anständige Entschuldigung und auch vor allen anderen Kindern, damit er zum einen lernt, dass er für seine Fehler 100% gerade stehen muss und zumindest versuchen muss Entschädigung zu leisten. Zum Anderen sehen dann auch die anderen Kinder, dass er sich entschuldigt und bemüht hat. Ob das hilft, weiss ich nicht. 

Er wird dabei lernen, dass Entschuldigungen nicht von Herzen kommen,
sondern auf Druck der Großen und Mächtigen zustandekommen.

Er wird dabei lernen, dass man seine Angelegenheiten so regeln muss,
dass keine Stärkeren/Mächtigen/Erwachsenen es mitkriegen,und dass
es ein Fehler ist, es nicht so zu machen.

Die anderen Kinder werden auch durchschauen, dass er grade
Spielball eines von den Erwachsenen erzwungenen Moralin-Spielchens
ist. Kinder sind nämlich nicht dumm und duchschauen vieles, auch wenn
ihnen mitunter das Vokabular fürs In-Worte-Fassen fehlt.
Sonst würden sie in einer von stärkeren Erwachsenen regierten Welt
keine Woche überleben.

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12. März um 11:32
In Antwort auf katzengesang

Ich kenne weder ihn, noch die Eltern. Hab auch gar kein Bild vor Augen.
Ich werde mal morgen die Erzieherin fragen, wie es dem Jungen geht (hab ich heute in der Aufregung total vergessen) und sie fragen, was sie davon hält. Vielleicht lege ich den Eltern morgen nochmal einen Brief ins Fach. 

@avarrassterne

Leider ist nnichts aus ihm rauszukriegen und glaube mir, ich bin eigentlich eine Meisterin in Ausquetschen, aber er starrt mich nur mit großen Augen an und schweigt. Da ist kein Rankommen, auch mit Druck machen. Wenn ich Glück habe kommt da ein Schulterzucken.  Er verfällt dann quasi in einer Art "Schockstarre", wenn man sich da besser was drunter vorstellen kann. Auch seine Erzieherin hat nichts aus ihm rausbekommen. Demzufolge gehe ich klar von niederen Beweggründen aus. Vielleicht sogar einfach nur aus Spaß, was für mich echt hart ist. 

Mal sehen wie es morgen aussieht. Werde dann nochmal nach der Kita das Gespräch suchen mit der Erzieherin und fragen, wie der Tag nun ablief in der Gruppe nach dem Vorfall. 

Habe meinem Sohn nun nochmal geraten dem Jungen anzubieten, dass er ihn von nun an beschützt und ihn quasi als Paten sehen kann. 

Annehmen muss der Kleine ja weder dieses Angebot, noch die Entschuldigung. 

Wenn der Kleine bei seinen Eltern nicht gepetzt hat, könntest Du mit einem Brief schlafende Hunde wecken.

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12. März um 11:38
In Antwort auf katzengesang

Ich weiss auch nicht ob es was bringt, dass er ihm nun was kleines schenkt oder nicht. Ich dachte aber die Geste kann nicht schaden. Entschuldigen muss er sich definitiv und da habe ich auch nochmal die Erzieherin angesprochen, dass sie darauf achtet dass es auch eine ordentliche Entschuldigung ist und nicht nur so schnell "Tschuldigung!" und weg ist er. 

Mir ist halt auch wichtig, dass er merkt dass das in der Gruppe nicht anerkannt ist, wenn man Schwächere unterdrückt und er dafür gerade zu stehen hat. Dadurch fand ich es auch gut, dass er das vor der Gruppe macht damit auch die Kinder sehen, dass er sich bemüht den Vorfall irgendwie wieder gut zu machen. 

Ob das alles wirklich den gewünschten Effekt hat und so Sinn macht, weiss ich nicht. Ich hoffe es einfach und habe es ihm so jetzt mitgeteilt. 

Außerdem sollte er dem Jungen versprechen, dass er sowas nie wieder macht und für die letzten Monate in der Kita als eine Art Pate fungieren. Also, ein bisschen auf den Jungen aufpassen uns so.

Keine Ahnung ob das zu viel ist oder so passt, aber bei sowas wollte ich ihn nicht so einfach davon kommen lassen. 

Die Erzieherin fand die Idee gut und sagte dass der Kleine Gott sei dank nicht verletzt wurde. 

Mein Sohn sagte heute, dass ein anderer die Idee hatte, was mir aber total egal ist. Er hat mitgemacht und das obwohl er weiss, dass es falsch war. Auch das ist ein Lernprozess (wenn es denn so wäre).

Danke erstmal für eure Beiträge. Ich werde sicher noch mal das Gespräch mit ihm suchen, denn auch mein Vertrauen in ihn ist etwas angeknackst, da ich bis gestern meine Hand dafür ins Feuer gelegt hätte, dass er sowas niemals tut. 

> Mir ist halt auch wichtig, dass er merkt dass das in der Gruppe nicht
> anerkannt ist, wenn man Schwächere unterdrückt und er dafür gerade
> zu stehen hat. 

Mir wurde ein Leben lang beigebracht, dass Schwäche nicht
anerkennenswert ist, unter anderem, weil eine Gruppe nur so
stark ist wie der schwächste Mann, und dass es deshalb dringend
geboten ist, darauf zu achten, dass die Leute der eigenen Gruppe
sich nicht auf ihren Schwächen ausruhen.

Vielleicht hatte Dein Junge beim Stiefeln des Dreijährigen ja einen
in diese Richtung gehenden erzieherischen Impetus.

Falls ja, dann solte man ihm beibringen, einen solchen Impetus
in sozialverträglichen Bahnen auszuleben.

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12. März um 11:47
In Antwort auf katzengesang

Leider hat mein Sohn sich nicht entschuldigt. Eben lag das Geschenk in seinem Fach (als ich ihn heute in die Kita gebracht habe, hat er es mit hinein genommen in die Gruppe). 

Ich habe ihn dann gefragt, warum es da liegt. Er sagte, er habe vergessen es ihm zu geben. Als ich ihn fragte, ob er sich denn wenigstens entschuldigt hat, sagte er er hätte das auch vergessen. 

Jetzt bin ich echt sauer. Die ganze Sache ist schon schlimm genug und ich bin momentan eh schon mit den Nerven am Ende. Aber dass er mich dann noch so eiskalt anlügt und es echt fertig bringt, sich nachdem ich ihm mehrmals deutlich gemacht habe, was ich von ihm erwarte, so feige aus der Sache rauszuwinden, macht mich echt nur noch fassungslos.... ich bin so enttäuscht, ich bin so dermaßen enttäuscht und wütend auf ihn. Ich mag mich gerade gar nicht mit ihm unterhalten, weil es mich so enttäuscht wie er sich verhält. 

Habe ihm jetzt gesagt dass er es gleich morgen nochmal versuchen darf und habe ihm seinen CD-Player weggenommen, damit er merkt dass es mir ernst ist. Aber Einsehen und Reue scheint bei ihm fehl am Platz. 

> Ich habe ihn dann gefragt, warum es da liegt. Er sagte, er habe vergessen es
>  ihm zu geben. Als ich ihn fragte, ob er sich denn wenigstens entschuldigt hat,
> sagte er er hätte das auch vergessen. 

Dein Sohn ist eben clever und hat auf seinem Reflexionsniveau durchschaut,
dass er jetzt zum Spielball eines Moralin-Spielchens gemacht werden soll.

Da er von den anderen Gruppenmitgliedern nicht als jemand gesehen werden
möchte, der für Spielchen anderer benutzt werden kann, spielt er mit Dir eben
jetzt seine eigenen Spielchen und versucht, sich so durchzuschlängeln, dass
er einerseits mit den erzieherischen Mächten keinen Ärger bekommt,
andererseits aber auch nicht das erleidet, was er als einen Gesichts- und
Machtverlust in den Augen der andern Kinder empfindet.

Wenn Du weitermachst, kann es dazu führen, dass es für den Kleinen, bei dem
er sich entschuldigen soll, sehr hinterfotzig und bösartig ausgeht. ZB indem er
sich erst entschuldigt, und  den Kleinen hinterher, wenn es die Erwachsenen
nicht mitkriegen, weiterquält, nur um zu zeigen, dass er den Großen, die
Nettigkeit fordern, nicht wirklich nachgibt.

Da könnte dann der Dreijährige zum Spielball/Opfer eines Machtspiels werden,
welches Dein Sohn und die ihn erziehenden Mächte miteinander veranstalten.

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12. März um 11:51
In Antwort auf 10diva

Vielleicht schämt er sich einfach ....er ist 6 Jahre, da darfst Du ihn auch gerne bei  der Entschuldigung begleiten ....so nach dem Motto: Egal was passiert, Mama ist da ....aber da musst Du jetzt durch ....ich bleib aber in Deiner Nähe

Alles liebe 
 

Vielleicht hat er mit seinen sechs Jahren auch einfach nur auf einer kindlichen Ebene längst begriffen, dass es im Wechselspiel mit Gruppen, auch wenn man Mist gebaut hat, letztenendes nicht um Eia-Popeia-Getüddel geht, sondern schlicht und einfach um Machtfragen und den Status innerhalb der Gruppe.

Und auch, dass Erzieherinnen gerne das Eia-Popeia-Getüddel als Macht- und
Demütigungs-Instrument nutzen.

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12. März um 13:23
In Antwort auf katzengesang

Hallo! Ich bin total fertig und weiss gar nicht, wie ich am besten reagieren soll. 

Folgendes: Als ich vorhin meinen Sohn (6) aus der Kita abholen wollte, sprach mich in der Garderobe seine Erzieherin an. Sie erzählte, dass mein Sohn sich mit 3 weiteren Kindern um ein anderes Kind (3) gestellt hat und anfing es zu schubsen. Als der Kleine auf dem Boden lag, fingen die Kinder noch an auf ihn einzutreten. Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, war meiner wohl auch noch der Anstifter. 

Ich bin echt fassungslos und mir tut der Junge total leid. Ich kenne so ein Verhalten von meinem Sohn überhaupt nicht, seine Erzieherin war mindestens genauso schockiert wie ich, weil das für ihn absolut untypisch ist. Er ist weder aggressiv, noch ein Unruhestifter oder in sonstiger Form auffällig. Ich habe ihm auch schon mehrfach gesagt, dass man Schwächeren immer helfen muss, nicht ärgern darf und er sich immer vorstellen soll, wie es ihm selbst gehen würde, wenn man ihn ärgert. Er bekommt also definitiv andere Werte vermittelt und weiss was richtig und falsch ist. 

Ich habe jetzt bereits mehrmals mit ihm gesprochen, ihm gesagt wie sehr mich das enttäuscht, dass er da riesen Mist gebaut hat und ihm gesagt, dass er dem Jungen ein Bild malen, ein kleines Geschenk machen und sich morgen nochmal anständig entschuldigen soll. 
Dass damit keineswegs wieder alles gut ist, weiss er und weiss ich. Aber so gar nichts zu machen, wäre ja auch falsch. 

Nun überlege ich, welche Konsequenzen ich da noch ziehen sollte und könnte. Das eine ist natürlich die Entschädigung, aber ich möchte dass das auch wirklich bei meinem Sohn ankommt und er auch angemessen dafür "bestraft" (sorry, mir fiel kein besseres Wort ein) wird. Das ist in meinen Augen ja keine Kleinigkeit mehr und ich habe Angst, dass ich da irgendwas verpasst habe zu vermitteln oder zu sehen. 
Es gab wohl auch keinen Auslöser für diesen Vorfall und mein Sohn kann mir nicht beantworten, warum er das gemacht hat. 
Natürlich hat er auch von den anderen Kindern in der Gruppe deutlich zu spüren bekommen, dass er jetzt einen schlechten Stand da hat (haben nicht mehr mit ihm gespielt). Aber ob das Konsequenz genug ist, ich weiss es nicht. 

Ich bin gerade selber total fertig mit den Nerven und die letzten Tage waren schon sehr stressig für mich und dann das noch. Ich habe auch wahnsinnig Angst, dass das schon ein Anzeichen für eine spätere "Mobberkarriere" ist, wenn ihr versteht was ich meine. Ich kann es einfach nicht verstehen. 

Sorry für das wirre Geschreibsel. Ihr merkt selber wie nah mir das geht. 

Mal eine Frage am Rande:

Als die Bullies den Kleinen schubsten, warum warteten die
Kindergärtnerinnen dann noch, bis auch getreten wurde?

War denen das Spiel noch nicht bösartig genug?

Noch nicht genug Vorlage für die Moralin-Tour?

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12. März um 13:30
In Antwort auf arden_19684092

Mal eine Frage am Rande:

Als die Bullies den Kleinen schubsten, warum warteten die
Kindergärtnerinnen dann noch, bis auch getreten wurde?

War denen das Spiel noch nicht bösartig genug?

Noch nicht genug Vorlage für die Moralin-Tour?

Dein solides Feindbild in allen Ehren, aber auch ein Erzieher in der Kita bekommt nicht sofort alles mit - und ist auch nicht in Sekundenbruchteilen vor Ort.

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12. März um 13:48
In Antwort auf femkom

Hast Du ihn vor auch 'mal gefragt, wie das alles entstanden ist, ob es ist "Gründe" dafür gab, was die anderen veranlaßt hat, mitzumachen?
ist ja nicht unbedingt immer so, daß sowas nur passiert, weil einer einem anderen "einfach so" wehtun, ihn verletzen will.

wie liest man nicht zuerst?

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12. März um 13:51
In Antwort auf arden_19684092

> Ich habe ihn dann gefragt, warum es da liegt. Er sagte, er habe vergessen es
>  ihm zu geben. Als ich ihn fragte, ob er sich denn wenigstens entschuldigt hat,
> sagte er er hätte das auch vergessen. 

Dein Sohn ist eben clever und hat auf seinem Reflexionsniveau durchschaut,
dass er jetzt zum Spielball eines Moralin-Spielchens gemacht werden soll.

Da er von den anderen Gruppenmitgliedern nicht als jemand gesehen werden
möchte, der für Spielchen anderer benutzt werden kann, spielt er mit Dir eben
jetzt seine eigenen Spielchen und versucht, sich so durchzuschlängeln, dass
er einerseits mit den erzieherischen Mächten keinen Ärger bekommt,
andererseits aber auch nicht das erleidet, was er als einen Gesichts- und
Machtverlust in den Augen der andern Kinder empfindet.

Wenn Du weitermachst, kann es dazu führen, dass es für den Kleinen, bei dem
er sich entschuldigen soll, sehr hinterfotzig und bösartig ausgeht. ZB indem er
sich erst entschuldigt, und  den Kleinen hinterher, wenn es die Erwachsenen
nicht mitkriegen, weiterquält, nur um zu zeigen, dass er den Großen, die
Nettigkeit fordern, nicht wirklich nachgibt.

Da könnte dann der Dreijährige zum Spielball/Opfer eines Machtspiels werden,
welches Dein Sohn und die ihn erziehenden Mächte miteinander veranstalten.

ach und deswegen sollte man vom kind nicht verlangen dass es sich entschudigt?

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12. März um 13:52
In Antwort auf katzengesang

Leider hat mein Sohn sich nicht entschuldigt. Eben lag das Geschenk in seinem Fach (als ich ihn heute in die Kita gebracht habe, hat er es mit hinein genommen in die Gruppe). 

Ich habe ihn dann gefragt, warum es da liegt. Er sagte, er habe vergessen es ihm zu geben. Als ich ihn fragte, ob er sich denn wenigstens entschuldigt hat, sagte er er hätte das auch vergessen. 

Jetzt bin ich echt sauer. Die ganze Sache ist schon schlimm genug und ich bin momentan eh schon mit den Nerven am Ende. Aber dass er mich dann noch so eiskalt anlügt und es echt fertig bringt, sich nachdem ich ihm mehrmals deutlich gemacht habe, was ich von ihm erwarte, so feige aus der Sache rauszuwinden, macht mich echt nur noch fassungslos.... ich bin so enttäuscht, ich bin so dermaßen enttäuscht und wütend auf ihn. Ich mag mich gerade gar nicht mit ihm unterhalten, weil es mich so enttäuscht wie er sich verhält. 

Habe ihm jetzt gesagt dass er es gleich morgen nochmal versuchen darf und habe ihm seinen CD-Player weggenommen, damit er merkt dass es mir ernst ist. Aber Einsehen und Reue scheint bei ihm fehl am Platz. 

du solltest mit ihm mitgehen wenn er sich entschuldigt!
alleine ist er damit wohl überfordert in dem alter

aber was gar nicht geht ist, dass er dich deswegen anlügt

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12. März um 14:33
In Antwort auf arden_19684092

Mal eine Frage am Rande:

Als die Bullies den Kleinen schubsten, warum warteten die
Kindergärtnerinnen dann noch, bis auch getreten wurde?

War denen das Spiel noch nicht bösartig genug?

Noch nicht genug Vorlage für die Moralin-Tour?

Tut mir leid ich habe jetzt deine 6 oder 7 Antworten nicht durchgelesen, weil mir das ehrlich gesagt schon in der ersten Antwort ein bisschen zu viel ist. Zu viele ungerechtfertigte Vorwürfe, zu viel Pauschalisieren, die Argumente zu weit hergeholt und alles im Allen zu wenig greifbar für mich gepaart mit zu wenig Bauchgefühl und zu viel Meinung und Lehrbuch.  

Damit kann ich tatsächlich nichts anfangen. 
 

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12. März um 14:41
In Antwort auf avarrassterne1

sachte, sachte!

Lügen sind ein wichtiger Selbstschutzmechanismus. Je mehr Druck, desto mehr Lügen, desto mehr Versuche, einfach abzublocken, wovon man sich überfordert fühlt.
Er ist 6, nicht 26! Zumindest von hier aus (ja, ich bin zu weit weg, um es wirklich beurteilen zu können) habe ich gerade enorm den Eindruck, Du baust das, was Du eigentlich vermeiden willst, gerade selbst mit auf!

In dem Alter sollte man sowas unterstützen, nicht mit Druck verlangen.
Jetzt mal ganz doof gesagt - was soll er lernen? Soziale Kompetenz. Zu Fehlern zu stehen, versuchen, die zu verbessern, wenn sie geschehen sind (und da wir Menschen sind und keine Götter, werden wir IMMER Fehler machen, ein sionnvoller Umgang mit den eigenen Fehlern ist damit für jeden Menschen immer IMMENS wichtig! ).
Und was lernt er gerade? Dass er vor einem Problem steht, was gefühlt viiiiieeeeel größer ist als der kleine Kerl selbst und mit jedem Moment dicker und schwerer wird. Was ist die natürlichste aller Reaktionen? KOPF IN DEN SAND.

Deine eigenen Ängste und Befürchtungen hin oder her, aber Du kannst nicht erwarten, dass er mit 6 Jahren solche Situationen ohne Unterstützung mal eben meistert.
Er schämt sich, er hat Angst, er hat das Gefühl, da nicht durch zu kommen - was glaubst Du, erreicht da schön viel Druck, der über ihm ausgekippt wird?
Und was erreicht das langfristig?

Begleite ihn oder bitte die Erzieherin das zu tun. LASS IHN NICHT ALLEIN DAMIT.

Ja, da hast du wohl recht. Wahrscheinlich ist das wirklich alles gerade zu viel für ihn und mit Druck kommt man da nicht weiter. Ich hole ihn gleich ab und schau mal wie die Sache ausschaut. 

Ich dachte dass es ihn vielleicht leichter fällt sich über ein Bild zu entschuldigen und dass er sich ruhig auch mal ein bisschen Mühe geben darf. 

Ich denke allerdings auch dass er lernen muss, dass manche Dinge einfach keine Kleinigkeiten mehr sind und man eben in den sauren Apfel beißen und dafür gerade stehen muss, wenn man Mist baut. Die anderen Kinder haben sich ja auch entschuldigt und er macht es dadurch von Tag zu Tag schlimmer bzw schwerer. 

Seine Erzieherin hat es schon versucht und wenn ich ihn bringe, ist der Junge noch nicht da. Ich werde sehen, was gleich ist. 

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12. März um 14:46
In Antwort auf avarrassterne1

Dein solides Feindbild in allen Ehren, aber auch ein Erzieher in der Kita bekommt nicht sofort alles mit - und ist auch nicht in Sekundenbruchteilen vor Ort.

So, wie ich es kenne, dauert die Phase des Herumschubsens, bevor auf den Boden geworfen und getreten wird, nicht nur Sekundenbruchteile.

Die Dinge eskalieren wenn Kinder nach einer Weile übermütig werden, weil niemand einschreitet.

Eine KiTa-Aufsichtsperson muss nicht alles mitkriegen, aber es mitzukriegen, wenn Kinder sich in die Haare kriegen, bevor einer am Boden liegt und zusammengetreten wird, sollte eigentlich schon irgendwie zum Job gehören.

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12. März um 14:47
In Antwort auf carina2019

ach und deswegen sollte man vom kind nicht verlangen dass es sich entschudigt?

Doch, aber es kommt drauf an, wie man es verlangt, und welcher Zirkus darum herum veranstaltet wird.

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