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Ändert sich die Unterhaltszahlungen bei neuem Kind

Letzte Nachricht: 9. April um 2:39
25.03.21 um 18:20

Hallo Leute, 
mein Partner und ich erwarten ein Kind. Nun liest man im Internet so viel Unterschiedliches, dass ich dachte, ich frage hier mal nach und vielleicht kann mir ja jemand eine Auskunft geben, der oder die schon einen gleichen oder ähnlichen Fall hatte.

Mein Partner hat ein Kind aus einer vorherigen Beziehung. Nun erwarten wir ein Kind, ändert sich dadurch der Unterhalt, den er an sein anderes Kind zahlen muss? 

Ich meine, er ist ja auch für unser gemeinsames Kind quasi unterhaltspflichtig, auch wenn wir zusammen leben. Vor allem bin ich ja dann erstmal raus und werde ein Jahr Elternzeit nehmen. 

Und sein Einkommen, dass er dann bekommen wird (aktuell schreibt er seine Masterarbeit an der Fachhochschule, hat aber schon eine Stellenzusage) ist nun nicht die Welt, also auch ohne den Betrag, der durch den Unterhalt für sein anderes Kind wegfällt, reicht es gearde mal, um die Miete der Wohnung zu bezahlen und ein bisschen für Lebensmittel etc bliebe übrig. Ich bekomme ja dann Elterngeld, aber das ist viel weniger als das, was ich jetzt verdiene. 

Kennt sich hier jemand damit aus? Ich meine, bei den vielen Patchwork Familien, muss das doch einer wissen. 
Vielen Dank schon mal 😊

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25.03.21 um 19:21
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Hallo Leute, 
mein Partner und ich erwarten ein Kind. Nun liest man im Internet so viel Unterschiedliches, dass ich dachte, ich frage hier mal nach und vielleicht kann mir ja jemand eine Auskunft geben, der oder die schon einen gleichen oder ähnlichen Fall hatte.

Mein Partner hat ein Kind aus einer vorherigen Beziehung. Nun erwarten wir ein Kind, ändert sich dadurch der Unterhalt, den er an sein anderes Kind zahlen muss? 

Ich meine, er ist ja auch für unser gemeinsames Kind quasi unterhaltspflichtig, auch wenn wir zusammen leben. Vor allem bin ich ja dann erstmal raus und werde ein Jahr Elternzeit nehmen. 

Und sein Einkommen, dass er dann bekommen wird (aktuell schreibt er seine Masterarbeit an der Fachhochschule, hat aber schon eine Stellenzusage) ist nun nicht die Welt, also auch ohne den Betrag, der durch den Unterhalt für sein anderes Kind wegfällt, reicht es gearde mal, um die Miete der Wohnung zu bezahlen und ein bisschen für Lebensmittel etc bliebe übrig. Ich bekomme ja dann Elterngeld, aber das ist viel weniger als das, was ich jetzt verdiene. 

Kennt sich hier jemand damit aus? Ich meine, bei den vielen Patchwork Familien, muss das doch einer wissen. 
Vielen Dank schon mal 😊

Und weswegen sollte er für das größere Kind weniger zahlen? Weil es dir besser passt? Das große Kind gat sich Rechte und Ansprüche. Wenn nan sich kein Kind leisten kann, sollte man verhüten oder einem zweitjob nachgehen  

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25.03.21 um 19:21
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Hallo Leute, 
mein Partner und ich erwarten ein Kind. Nun liest man im Internet so viel Unterschiedliches, dass ich dachte, ich frage hier mal nach und vielleicht kann mir ja jemand eine Auskunft geben, der oder die schon einen gleichen oder ähnlichen Fall hatte.

Mein Partner hat ein Kind aus einer vorherigen Beziehung. Nun erwarten wir ein Kind, ändert sich dadurch der Unterhalt, den er an sein anderes Kind zahlen muss? 

Ich meine, er ist ja auch für unser gemeinsames Kind quasi unterhaltspflichtig, auch wenn wir zusammen leben. Vor allem bin ich ja dann erstmal raus und werde ein Jahr Elternzeit nehmen. 

Und sein Einkommen, dass er dann bekommen wird (aktuell schreibt er seine Masterarbeit an der Fachhochschule, hat aber schon eine Stellenzusage) ist nun nicht die Welt, also auch ohne den Betrag, der durch den Unterhalt für sein anderes Kind wegfällt, reicht es gearde mal, um die Miete der Wohnung zu bezahlen und ein bisschen für Lebensmittel etc bliebe übrig. Ich bekomme ja dann Elterngeld, aber das ist viel weniger als das, was ich jetzt verdiene. 

Kennt sich hier jemand damit aus? Ich meine, bei den vielen Patchwork Familien, muss das doch einer wissen. 
Vielen Dank schon mal 😊

Und weswegen sollte er für das größere Kind weniger zahlen? Weil es dir besser passt? Das große Kind gat sich Rechte und Ansprüche. Wenn nan sich kein Kind leisten kann, sollte man verhüten oder einem zweitjob nachgehen  

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25.03.21 um 19:41
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Hallo Leute, 
mein Partner und ich erwarten ein Kind. Nun liest man im Internet so viel Unterschiedliches, dass ich dachte, ich frage hier mal nach und vielleicht kann mir ja jemand eine Auskunft geben, der oder die schon einen gleichen oder ähnlichen Fall hatte.

Mein Partner hat ein Kind aus einer vorherigen Beziehung. Nun erwarten wir ein Kind, ändert sich dadurch der Unterhalt, den er an sein anderes Kind zahlen muss? 

Ich meine, er ist ja auch für unser gemeinsames Kind quasi unterhaltspflichtig, auch wenn wir zusammen leben. Vor allem bin ich ja dann erstmal raus und werde ein Jahr Elternzeit nehmen. 

Und sein Einkommen, dass er dann bekommen wird (aktuell schreibt er seine Masterarbeit an der Fachhochschule, hat aber schon eine Stellenzusage) ist nun nicht die Welt, also auch ohne den Betrag, der durch den Unterhalt für sein anderes Kind wegfällt, reicht es gearde mal, um die Miete der Wohnung zu bezahlen und ein bisschen für Lebensmittel etc bliebe übrig. Ich bekomme ja dann Elterngeld, aber das ist viel weniger als das, was ich jetzt verdiene. 

Kennt sich hier jemand damit aus? Ich meine, bei den vielen Patchwork Familien, muss das doch einer wissen. 
Vielen Dank schon mal 😊

Ich hoffe jawohl nicht, dass er für SEIN älteres Kind dadurch weniger zahlen muss! Das wäre nämlich enorm unfair und ungerecht dem Kind gegenüber, dem dieses Geld zusteht.

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25.03.21 um 19:51
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Hallo Leute, 
mein Partner und ich erwarten ein Kind. Nun liest man im Internet so viel Unterschiedliches, dass ich dachte, ich frage hier mal nach und vielleicht kann mir ja jemand eine Auskunft geben, der oder die schon einen gleichen oder ähnlichen Fall hatte.

Mein Partner hat ein Kind aus einer vorherigen Beziehung. Nun erwarten wir ein Kind, ändert sich dadurch der Unterhalt, den er an sein anderes Kind zahlen muss? 

Ich meine, er ist ja auch für unser gemeinsames Kind quasi unterhaltspflichtig, auch wenn wir zusammen leben. Vor allem bin ich ja dann erstmal raus und werde ein Jahr Elternzeit nehmen. 

Und sein Einkommen, dass er dann bekommen wird (aktuell schreibt er seine Masterarbeit an der Fachhochschule, hat aber schon eine Stellenzusage) ist nun nicht die Welt, also auch ohne den Betrag, der durch den Unterhalt für sein anderes Kind wegfällt, reicht es gearde mal, um die Miete der Wohnung zu bezahlen und ein bisschen für Lebensmittel etc bliebe übrig. Ich bekomme ja dann Elterngeld, aber das ist viel weniger als das, was ich jetzt verdiene. 

Kennt sich hier jemand damit aus? Ich meine, bei den vielen Patchwork Familien, muss das doch einer wissen. 
Vielen Dank schon mal 😊

Und warum bekommt ihr ein Kind obwohl ihr es euch anscheinen gerade nicht leisten könnt und wartet nicht noch ein paar Jahre bis ihr besser verdient?

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26.03.21 um 12:04
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Hallo Leute, 
mein Partner und ich erwarten ein Kind. Nun liest man im Internet so viel Unterschiedliches, dass ich dachte, ich frage hier mal nach und vielleicht kann mir ja jemand eine Auskunft geben, der oder die schon einen gleichen oder ähnlichen Fall hatte.

Mein Partner hat ein Kind aus einer vorherigen Beziehung. Nun erwarten wir ein Kind, ändert sich dadurch der Unterhalt, den er an sein anderes Kind zahlen muss? 

Ich meine, er ist ja auch für unser gemeinsames Kind quasi unterhaltspflichtig, auch wenn wir zusammen leben. Vor allem bin ich ja dann erstmal raus und werde ein Jahr Elternzeit nehmen. 

Und sein Einkommen, dass er dann bekommen wird (aktuell schreibt er seine Masterarbeit an der Fachhochschule, hat aber schon eine Stellenzusage) ist nun nicht die Welt, also auch ohne den Betrag, der durch den Unterhalt für sein anderes Kind wegfällt, reicht es gearde mal, um die Miete der Wohnung zu bezahlen und ein bisschen für Lebensmittel etc bliebe übrig. Ich bekomme ja dann Elterngeld, aber das ist viel weniger als das, was ich jetzt verdiene. 

Kennt sich hier jemand damit aus? Ich meine, bei den vielen Patchwork Familien, muss das doch einer wissen. 
Vielen Dank schon mal 😊

Ich dachte, das es der Reihe nach geht...erstes Kind...zweites Kind...usw.
Der Vater des Kindes hat ja einen Selbstbehalt. Wenn er an dieser Grenze ist, ist er nicht leistungsfähig.

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26.03.21 um 12:09
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Ich dachte, das es der Reihe nach geht...erstes Kind...zweites Kind...usw.
Der Vater des Kindes hat ja einen Selbstbehalt. Wenn er an dieser Grenze ist, ist er nicht leistungsfähig.

Die Rangfolge ändert sich erst, wenn eines der Kinder volljährig ist....

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26.03.21 um 15:17

"Jeder Unterhaltsschuldner darf einen gewissen Teil seines Einkommens für sich behalten. Dies ist der so genannte “Selbstbehalt”. Bei der Unterhaltspflicht gegenüber minderjährigen Kindern beträgt dieser Selbstbehalt 1.160,- €, beim Ehegattenunterhalt 1.280,- €. Nur dasjenige Einkommen, das oberhalb dieser Selbstbehaltssätze liegt, muss für Unterhalt ausgegeben werden.

Dies kann dazu führen, dass nicht genug Geld für alle Unterhaltsberechtigten vorhanden ist. In diesem Fall spricht man von einem “Mangelfall”.

Beispiel: Der Vater hat ein Nettoeinkommen von 1.600,- Euro. Sein Selbstbehalt liegt bei 1.160,- Euro, er kann also noch 440,- Euro für Unterhaltszwecke ausgeben. Bislang musste er nur für ein Kind im Alter von 6 Jahren Unterhalt zahlen. Dessen Unterhaltsanspruch lag bei monatlich 424,- Euro. Der Vater konnte diesen Unterhalt also mühelos zahlen. Kommt jetzt ein weiteres Kind hinzu, so ändert sich ja erst einmal nichts daran, dass der Vater weiterhin insgesamt nur 440,- Euro für den Unterhalt beider Kinder ausgeben kann. Es ist klar, dass es dann für beide Kinder nicht mehr zum vollen Unterhalt ausreicht. Es liegt ein Mangelfall vor.

Dieser Mangelfall kann dazu führen, dass die Unterhaltsansprüche aller Kinder – also auch der Kinder aus erster Ehe – anteilig gekürzt werden."


Also es geht kein Kind "vor", sondern bei der finanziellen Situation kriegen beide Kinder weniger. Beide Kinder sind gleichberechtigt.

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27.03.21 um 12:04
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"Jeder Unterhaltsschuldner darf einen gewissen Teil seines Einkommens für sich behalten. Dies ist der so genannte “Selbstbehalt”. Bei der Unterhaltspflicht gegenüber minderjährigen Kindern beträgt dieser Selbstbehalt 1.160,- €, beim Ehegattenunterhalt 1.280,- €. Nur dasjenige Einkommen, das oberhalb dieser Selbstbehaltssätze liegt, muss für Unterhalt ausgegeben werden.

Dies kann dazu führen, dass nicht genug Geld für alle Unterhaltsberechtigten vorhanden ist. In diesem Fall spricht man von einem “Mangelfall”.

Beispiel: Der Vater hat ein Nettoeinkommen von 1.600,- Euro. Sein Selbstbehalt liegt bei 1.160,- Euro, er kann also noch 440,- Euro für Unterhaltszwecke ausgeben. Bislang musste er nur für ein Kind im Alter von 6 Jahren Unterhalt zahlen. Dessen Unterhaltsanspruch lag bei monatlich 424,- Euro. Der Vater konnte diesen Unterhalt also mühelos zahlen. Kommt jetzt ein weiteres Kind hinzu, so ändert sich ja erst einmal nichts daran, dass der Vater weiterhin insgesamt nur 440,- Euro für den Unterhalt beider Kinder ausgeben kann. Es ist klar, dass es dann für beide Kinder nicht mehr zum vollen Unterhalt ausreicht. Es liegt ein Mangelfall vor.

Dieser Mangelfall kann dazu führen, dass die Unterhaltsansprüche aller Kinder – also auch der Kinder aus erster Ehe – anteilig gekürzt werden."


Also es geht kein Kind "vor", sondern bei der finanziellen Situation kriegen beide Kinder weniger. Beide Kinder sind gleichberechtigt.

Ich glaube aber nicht, dass das so einfach ist.
Ein Kumpel meines Mannes dachte sich auch in etwa: Warum soll ich bitteschön so viel Utnerhalt zahlen? Vorher waren die Kinder auch nicht so teuer und außerdem hab ich keinen Bock, nur deswegen mehr arbeit zu gehen, weil meine Ex unbedingt die Scheidung wollte! Vorher war das Geld schließlich auch genug!

Ihm hatte man dann gesagt, dass es ihm zuzumuten sei, dass er zum Nachkommen seiner Unterhaltspflichten einen Vollzeitjob und einen 450Eur-Job ausübt.

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27.03.21 um 12:49
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"Jeder Unterhaltsschuldner darf einen gewissen Teil seines Einkommens für sich behalten. Dies ist der so genannte “Selbstbehalt”. Bei der Unterhaltspflicht gegenüber minderjährigen Kindern beträgt dieser Selbstbehalt 1.160,- €, beim Ehegattenunterhalt 1.280,- €. Nur dasjenige Einkommen, das oberhalb dieser Selbstbehaltssätze liegt, muss für Unterhalt ausgegeben werden.

Dies kann dazu führen, dass nicht genug Geld für alle Unterhaltsberechtigten vorhanden ist. In diesem Fall spricht man von einem “Mangelfall”.

Beispiel: Der Vater hat ein Nettoeinkommen von 1.600,- Euro. Sein Selbstbehalt liegt bei 1.160,- Euro, er kann also noch 440,- Euro für Unterhaltszwecke ausgeben. Bislang musste er nur für ein Kind im Alter von 6 Jahren Unterhalt zahlen. Dessen Unterhaltsanspruch lag bei monatlich 424,- Euro. Der Vater konnte diesen Unterhalt also mühelos zahlen. Kommt jetzt ein weiteres Kind hinzu, so ändert sich ja erst einmal nichts daran, dass der Vater weiterhin insgesamt nur 440,- Euro für den Unterhalt beider Kinder ausgeben kann. Es ist klar, dass es dann für beide Kinder nicht mehr zum vollen Unterhalt ausreicht. Es liegt ein Mangelfall vor.

Dieser Mangelfall kann dazu führen, dass die Unterhaltsansprüche aller Kinder – also auch der Kinder aus erster Ehe – anteilig gekürzt werden."


Also es geht kein Kind "vor", sondern bei der finanziellen Situation kriegen beide Kinder weniger. Beide Kinder sind gleichberechtigt.

Ja, das hatte ich auch gelesen und das hatte ich auch so verstanden. 

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Kannst du deine Antwort nicht finden?

27.03.21 um 12:56

Ich glaube, dass hier eine einiges sehr falsch verstehen. 

Ich verdiene ziemlich gut, also da muss sich niemand Sorgen machen. Nur verdient er eben um einiges weniger als ich. Ich weiß, dass an mein Gehalt niemals gegangen wird (außer wir wären verheiratet, was ich aus diesem Grund auch nicht möchte). Es ist nicht so, dass wir uns kein Kind leisten können. Ich verdiene da wirklich genug, keine Sorge. Wir können uns das also locker leisten, besser als viele andere Familien sicherlich. Und ich will mich damit jetzt nicht irgendwie glorifizieren, nur um es mal klarzustellen. 


Ich bin auch absolut dafür, dass er natürlich Unterhalt zahlt, nur habe ich nun im Freundeskreis gehört, dass sich der Unterhalt eben auch verändern kann, wenn weitere Kinder dazu kommen. 

Und nur aus diesem Grund wollte ich wissen, ob diesbezüglich hier jemand Erfahrungen hat. 

Ich wollte jetzt hier keinen Shitstorm von irgendwelchen vergrezten Frauen oder alleinerziehenden Müttern oder pseudo Emanzen loszetteln. Es ging lediglich um eine fachliche und juristische Frage. Mehr nicht. 

Also danke für die paar guten und nett gemeinten Ratschläge und Meinungen dazu. 

 

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27.03.21 um 13:07
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Und warum bekommt ihr ein Kind obwohl ihr es euch anscheinen gerade nicht leisten könnt und wartet nicht noch ein paar Jahre bis ihr besser verdient?

Wir können es uns leisten, das ist kein Problem. 
Ich möchte nur wissen, ob sich der Unterhalt ändert oder nicht. Habe das jetzt so gehört, aber ich wollte einfach mal hören, ob da jemand Erfahrung mit hat. 

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27.03.21 um 13:10
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Ich glaube aber nicht, dass das so einfach ist.
Ein Kumpel meines Mannes dachte sich auch in etwa: Warum soll ich bitteschön so viel Utnerhalt zahlen? Vorher waren die Kinder auch nicht so teuer und außerdem hab ich keinen Bock, nur deswegen mehr arbeit zu gehen, weil meine Ex unbedingt die Scheidung wollte! Vorher war das Geld schließlich auch genug!

Ihm hatte man dann gesagt, dass es ihm zuzumuten sei, dass er zum Nachkommen seiner Unterhaltspflichten einen Vollzeitjob und einen 450Eur-Job ausübt.

Das fände ich aber schon krass. Ich meine, es ist kalt, dass man Unterhalt zahlt, aber wenn er schon einen normalen Vollzeitjob hat, würde ich das ja enorm unfair finden. Ich habe das mit dem Selbsterhalt auch so gelesenen. Und ich frage mich einfach nur, wie das dann bei einem weiteren Kind gerechnet wird.

Ich kenne leider im Freundeskreis niemanden, bei dem das so ist. Bzw nur Leute, die sich so auf Unterhaltszahlungen geeinigt haben, ohne das übers Jugendamt laufen zu lassen. 

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27.03.21 um 18:36
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Ich glaube, dass hier eine einiges sehr falsch verstehen. 

Ich verdiene ziemlich gut, also da muss sich niemand Sorgen machen. Nur verdient er eben um einiges weniger als ich. Ich weiß, dass an mein Gehalt niemals gegangen wird (außer wir wären verheiratet, was ich aus diesem Grund auch nicht möchte). Es ist nicht so, dass wir uns kein Kind leisten können. Ich verdiene da wirklich genug, keine Sorge. Wir können uns das also locker leisten, besser als viele andere Familien sicherlich. Und ich will mich damit jetzt nicht irgendwie glorifizieren, nur um es mal klarzustellen. 


Ich bin auch absolut dafür, dass er natürlich Unterhalt zahlt, nur habe ich nun im Freundeskreis gehört, dass sich der Unterhalt eben auch verändern kann, wenn weitere Kinder dazu kommen. 

Und nur aus diesem Grund wollte ich wissen, ob diesbezüglich hier jemand Erfahrungen hat. 

Ich wollte jetzt hier keinen Shitstorm von irgendwelchen vergrezten Frauen oder alleinerziehenden Müttern oder pseudo Emanzen loszetteln. Es ging lediglich um eine fachliche und juristische Frage. Mehr nicht. 

Also danke für die paar guten und nett gemeinten Ratschläge und Meinungen dazu. 

 

Na dann, dann gönne es seinem Kind doch!

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27.03.21 um 20:23
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Ich glaube, dass hier eine einiges sehr falsch verstehen. 

Ich verdiene ziemlich gut, also da muss sich niemand Sorgen machen. Nur verdient er eben um einiges weniger als ich. Ich weiß, dass an mein Gehalt niemals gegangen wird (außer wir wären verheiratet, was ich aus diesem Grund auch nicht möchte). Es ist nicht so, dass wir uns kein Kind leisten können. Ich verdiene da wirklich genug, keine Sorge. Wir können uns das also locker leisten, besser als viele andere Familien sicherlich. Und ich will mich damit jetzt nicht irgendwie glorifizieren, nur um es mal klarzustellen. 


Ich bin auch absolut dafür, dass er natürlich Unterhalt zahlt, nur habe ich nun im Freundeskreis gehört, dass sich der Unterhalt eben auch verändern kann, wenn weitere Kinder dazu kommen. 

Und nur aus diesem Grund wollte ich wissen, ob diesbezüglich hier jemand Erfahrungen hat. 

Ich wollte jetzt hier keinen Shitstorm von irgendwelchen vergrezten Frauen oder alleinerziehenden Müttern oder pseudo Emanzen loszetteln. Es ging lediglich um eine fachliche und juristische Frage. Mehr nicht. 

Also danke für die paar guten und nett gemeinten Ratschläge und Meinungen dazu. 

 

Na Du musst Dich hier nicht rechtfertigen. Aber wenn Du selber schreibst, dass nur ein paar Öken fürs Essen übrig bleiben, kann man das schon missverstehen. 

Deine Aussage war: "Und sein Einkommen, dass er dann bekommen wird (aktuell schreibt er seine Masterarbeit an der Fachhochschule, hat aber schon eine Stellenzusage) ist nun nicht die Welt, also auch ohne den Betrag, der durch den Unterhalt für sein anderes Kind wegfällt, reicht es gearde mal, um die Miete der Wohnung zu bezahlen und ein bisschen für Lebensmittel etc bliebe übrig."

Von "locker leisten" hatte ich bei dieser Einleitung nicht gerade den Eindruck. Aber nun gut. Jetzt weisst Du ja, dass da nicht viel Unterhalt wegfällt, egal wie viele Kinder ihr zusammen haben werdet. Es wird immer alles gleichberechtigt unter allen Kindern aufgeteilt und keines wird schlechter gestellt (warum auch).

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29.03.21 um 7:53
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"Jeder Unterhaltsschuldner darf einen gewissen Teil seines Einkommens für sich behalten. Dies ist der so genannte “Selbstbehalt”. Bei der Unterhaltspflicht gegenüber minderjährigen Kindern beträgt dieser Selbstbehalt 1.160,- €, beim Ehegattenunterhalt 1.280,- €. Nur dasjenige Einkommen, das oberhalb dieser Selbstbehaltssätze liegt, muss für Unterhalt ausgegeben werden.

Dies kann dazu führen, dass nicht genug Geld für alle Unterhaltsberechtigten vorhanden ist. In diesem Fall spricht man von einem “Mangelfall”.

Beispiel: Der Vater hat ein Nettoeinkommen von 1.600,- Euro. Sein Selbstbehalt liegt bei 1.160,- Euro, er kann also noch 440,- Euro für Unterhaltszwecke ausgeben. Bislang musste er nur für ein Kind im Alter von 6 Jahren Unterhalt zahlen. Dessen Unterhaltsanspruch lag bei monatlich 424,- Euro. Der Vater konnte diesen Unterhalt also mühelos zahlen. Kommt jetzt ein weiteres Kind hinzu, so ändert sich ja erst einmal nichts daran, dass der Vater weiterhin insgesamt nur 440,- Euro für den Unterhalt beider Kinder ausgeben kann. Es ist klar, dass es dann für beide Kinder nicht mehr zum vollen Unterhalt ausreicht. Es liegt ein Mangelfall vor.

Dieser Mangelfall kann dazu führen, dass die Unterhaltsansprüche aller Kinder – also auch der Kinder aus erster Ehe – anteilig gekürzt werden."


Also es geht kein Kind "vor", sondern bei der finanziellen Situation kriegen beide Kinder weniger. Beide Kinder sind gleichberechtigt.

Das ist richtig, aber er ist für sein Kind mit der Post-Erstellerin nicht unterhaltspflichtig - beide leben zusammen. Das heißt, er leistet seinen Anteil an der Elternschaft nicht (nur) in bar, sondern in Betreuung etc, wozu er bei dem Kind, wofür er unterhaltspflichtig ist, nicht verpflichtet ist. Wenn er zwei Kinder hätte, die außerhalb seines Haushalts leben und für die er Unterhalt zahlt, ist Deine Rechnung richtig, nicht aber, wenn er mit einem Kind in einem gemeinsamen Haushalt lebt.

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31.03.21 um 10:08
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Ich glaube, dass hier eine einiges sehr falsch verstehen. 

Ich verdiene ziemlich gut, also da muss sich niemand Sorgen machen. Nur verdient er eben um einiges weniger als ich. Ich weiß, dass an mein Gehalt niemals gegangen wird (außer wir wären verheiratet, was ich aus diesem Grund auch nicht möchte). Es ist nicht so, dass wir uns kein Kind leisten können. Ich verdiene da wirklich genug, keine Sorge. Wir können uns das also locker leisten, besser als viele andere Familien sicherlich. Und ich will mich damit jetzt nicht irgendwie glorifizieren, nur um es mal klarzustellen. 


Ich bin auch absolut dafür, dass er natürlich Unterhalt zahlt, nur habe ich nun im Freundeskreis gehört, dass sich der Unterhalt eben auch verändern kann, wenn weitere Kinder dazu kommen. 

Und nur aus diesem Grund wollte ich wissen, ob diesbezüglich hier jemand Erfahrungen hat. 

Ich wollte jetzt hier keinen Shitstorm von irgendwelchen vergrezten Frauen oder alleinerziehenden Müttern oder pseudo Emanzen loszetteln. Es ging lediglich um eine fachliche und juristische Frage. Mehr nicht. 

Also danke für die paar guten und nett gemeinten Ratschläge und Meinungen dazu. 

 

Na dann bleibt ja nur zu hoffen, dass du nicht auch irgendwann zu den "vertreten Frauen, alleinerziehenden Müttern" gehörst... 

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02.04.21 um 7:18

Also erstens lebt ihr zusammen  zahlt dein Partner kein Unterhalt an dich. Das macht er nämlich in Naturalien. 
Die Zahlung des Unterhalts an dich kämen im Falle einer Trennung oder ihr lebt nicht zusammen. 
Der Unterhalt setzt sich aus Zugaben für Fixkosten Essen Kleidung usw zusammen. 
Das was er also in eurem Alltag ausgibt für euch.  
der Unterhalt für das 1. Kind wird stufenweise ohnehin höher aufgrund des Alters.  Wenn er den nicht mehr erbringen kann , zahlt auf Antrag die vorschusskasse zu Lasten deines  Partners und der hat dann Schulden. Den Vorschuss muss er nämlich zurück zahlen ans Jugendamt.  

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09.04.21 um 2:39
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mein Partner und ich erwarten ein Kind. Nun liest man im Internet so viel Unterschiedliches, dass ich dachte, ich frage hier mal nach und vielleicht kann mir ja jemand eine Auskunft geben, der oder die schon einen gleichen oder ähnlichen Fall hatte.

Mein Partner hat ein Kind aus einer vorherigen Beziehung. Nun erwarten wir ein Kind, ändert sich dadurch der Unterhalt, den er an sein anderes Kind zahlen muss? 

Ich meine, er ist ja auch für unser gemeinsames Kind quasi unterhaltspflichtig, auch wenn wir zusammen leben. Vor allem bin ich ja dann erstmal raus und werde ein Jahr Elternzeit nehmen. 

Und sein Einkommen, dass er dann bekommen wird (aktuell schreibt er seine Masterarbeit an der Fachhochschule, hat aber schon eine Stellenzusage) ist nun nicht die Welt, also auch ohne den Betrag, der durch den Unterhalt für sein anderes Kind wegfällt, reicht es gearde mal, um die Miete der Wohnung zu bezahlen und ein bisschen für Lebensmittel etc bliebe übrig. Ich bekomme ja dann Elterngeld, aber das ist viel weniger als das, was ich jetzt verdiene. 

Kennt sich hier jemand damit aus? Ich meine, bei den vielen Patchwork Familien, muss das doch einer wissen. 
Vielen Dank schon mal 😊

Hallo,
bei uns war die gleiche Situation, kommt natürlich darauf an ob beide Kinder in der gleichen Alterstufe sind oder nicht.
Also bei meinem Freund ist es so, dass er für beide Kinder den gleichen "machbaren" Unterhalt zahlen muss.
Ich verstehe nicht was das bei manchen mit Fair oder Unfair zutun hat ,aber gut.
Der Selbstbehalt kann je nach Einzelfall auch erhöht werden, jenachdem ob die Wohnung teurer oder wenn er Schulden hat.

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