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an Mütter und Töchter

3. November um 22:01

Mich würde interessieren, wie es für euch war, wenn die Mutter einen neuen Partner hatte.
Wie gehen Töchter damit um?
Hat der Neue eine Chance bekommen, sich als Papa zu beweisen?
Oder war er immer nur der Andere? ("Du hast mir nichts zu sagen, du bist nicht mein Vater"

Wie nahe darf der Neue ran? Ich denke hier nicht an die sexuelle Ebene sondern z.B. an eine liebevolle tröstende Umarmung.

Wie lief das so bei euch? Wie habt ihr euch arrangiert oder auch nicht ?

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3. November um 22:19

Ich würde niemals davon ausgehen, dass der neue Freund automatisch der neue Papa ist. Das kommt ja doch immer sehr auf die Familie Konstellation an, nimmt der leibliche Vater aktiv am Leben des Kindes teil?

Wenn ja, fällt der neue Partner als Papa doch meist eh schon weg.

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3. November um 22:30

Das stimmt natürlich, es kommt immer auf die konkrete Situation an.

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4. November um 0:13

Der neue war und ist auch bis heute nicht mein vater. Warum auch? Er ist eben nicht mein vater und ich habe bereits einen vater. Mein Stiefvater war zum Glück schlau genug, nicht zu versuchen, mein vater sein zu wollen. Wir haben ein gutes Verhältnis zu einander. Er weiß, dass er Teil unserer Familie ist, auch wenn er eben nicht mein vater ist und mir in meine Angelegenheiten auch nicht wie ein Vater hinein zu reden hat (das war eher früher ein Thema. Mittlerweile bin ich in einem Alter wo auch mein Vater nicht mehr an mir herum erziehen kann.)

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4. November um 5:28
In Antwort auf johnbarleycorn

Mich würde interessieren, wie es für euch war, wenn die Mutter einen neuen Partner hatte.
Wie gehen Töchter damit um?
Hat der Neue eine Chance bekommen, sich als Papa zu beweisen?
Oder war er immer nur der Andere? ("Du hast mir nichts zu sagen, du bist nicht mein Vater"

Wie nahe darf der Neue ran? Ich denke hier nicht an die sexuelle Ebene sondern z.B. an eine liebevolle tröstende Umarmung.

Wie lief das so bei euch? Wie habt ihr euch arrangiert oder auch nicht ?

Meine Mutter hatte Gott sei Dank keinen anderen Partner, das wäre ein Alptraum für mich als Kind gewesen. Ich hätte nie einen anderen Mann akzeptiert, also eher der andere, der sich aus allem rauszuhalten hat.

Ich kenne aber ein Mädchen (mittlerweile 6) die ihren Stiefpapa lieber als Vater hätte, als ihren leiblichen. Die Trennung fand statt als sie ca 3 war, und da der richtige Vater sich nur jedes zweite Wochenende kümmert, und der Stiefvater ja die Kleine auch großzieht, ist er derjenige der den besseren Bezug zu ihr hat. Zum leiblichen Papa möchte sie eigentlich gar nicht mehr so richtig.
Es kommt eben immer auf die Umstände an.

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4. November um 8:43
In Antwort auf johnbarleycorn

Mich würde interessieren, wie es für euch war, wenn die Mutter einen neuen Partner hatte.
Wie gehen Töchter damit um?
Hat der Neue eine Chance bekommen, sich als Papa zu beweisen?
Oder war er immer nur der Andere? ("Du hast mir nichts zu sagen, du bist nicht mein Vater"

Wie nahe darf der Neue ran? Ich denke hier nicht an die sexuelle Ebene sondern z.B. an eine liebevolle tröstende Umarmung.

Wie lief das so bei euch? Wie habt ihr euch arrangiert oder auch nicht ?

Kurz etwas zu mir: ich bin 22 und habe seit ich zwei einhalb Jahre alt bin einen Stiefvater mit dem ich bis heute zusammenlebe. Der Kontakt mit meinem richtigen Vater war immer lückenhaft im einen Jahr sieht man sich im anderen halt nicht. 

Was ich sagen kann als ich klein war war das alles kein thema für mich, zwar war ich manchmal traurig wenn mein vater zb nicht zu meinen geburtstagen kam, aber im großen und ganzen hatte ich eine bezugsperson in meinem stiefvater gefunden bis heute. Jedoch muss ich sagen als ich in die pubertät kam wurde es immer schwieriger vorallem wenn es darum ging das er mir  etwas befehlen wollte da sind schon öfter Sätze wie " du bist nicht mein vater" gefallen, was mir heute natürlich unglaublich leid tut denn er war immer für mich und meine familie da. Erst mit 17 fing ich wieder an zu begreifen das er mir nichts böses will im grunde und er immer das beste für mich wollte... Es ist aufjedenfall eine schwierige konstellation und auf sowas muss man sich leider gefasst machen. Das soll nicht heißen das es bei anderen genau so sein muss aber da spreche ich eben aus meiner eigenen erfahrung. Er ist aufjedenfall für mich und meine schwester nicht nur der "andere" er ist ein wichtiger teil der familie und wird es auch bleiben, aber zu konflikten kann es trotzdem immer kommen, da findet man aber einen weg.

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4. November um 8:46
In Antwort auf user215377

Kurz etwas zu mir: ich bin 22 und habe seit ich zwei einhalb Jahre alt bin einen Stiefvater mit dem ich bis heute zusammenlebe. Der Kontakt mit meinem richtigen Vater war immer lückenhaft im einen Jahr sieht man sich im anderen halt nicht. 

Was ich sagen kann als ich klein war war das alles kein thema für mich, zwar war ich manchmal traurig wenn mein vater zb nicht zu meinen geburtstagen kam, aber im großen und ganzen hatte ich eine bezugsperson in meinem stiefvater gefunden bis heute. Jedoch muss ich sagen als ich in die pubertät kam wurde es immer schwieriger vorallem wenn es darum ging das er mir  etwas befehlen wollte da sind schon öfter Sätze wie " du bist nicht mein vater" gefallen, was mir heute natürlich unglaublich leid tut denn er war immer für mich und meine familie da. Erst mit 17 fing ich wieder an zu begreifen das er mir nichts böses will im grunde und er immer das beste für mich wollte... Es ist aufjedenfall eine schwierige konstellation und auf sowas muss man sich leider gefasst machen. Das soll nicht heißen das es bei anderen genau so sein muss aber da spreche ich eben aus meiner eigenen erfahrung. Er ist aufjedenfall für mich und meine schwester nicht nur der "andere" er ist ein wichtiger teil der familie und wird es auch bleiben, aber zu konflikten kann es trotzdem immer kommen, da findet man aber einen weg.

Und natürlich sind tröstliche Umarmungen auch drin. Man liebt sich ja trotzdem man ist eine Familie. Wichtig ist sich nicht als Vater aufzudrängen, weil Fakt ist er ist nicht mein Vater. Das bedeutet aber nicht das ich ihn nicht liebe, er gehört so wie meine Mutter dazu und ich will ihn nicht missen.

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4. November um 10:39

kommt doch auch immer aus alter an

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4. November um 21:41

Vielen Dank für alle Beiträge, Anmerkungen, Erfahrungsberichte etc.!

Klar ist, dass es immer auf die konkrete Situation ankommt.

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5. November um 7:15
In Antwort auf johnbarleycorn

Mich würde interessieren, wie es für euch war, wenn die Mutter einen neuen Partner hatte.
Wie gehen Töchter damit um?
Hat der Neue eine Chance bekommen, sich als Papa zu beweisen?
Oder war er immer nur der Andere? ("Du hast mir nichts zu sagen, du bist nicht mein Vater"

Wie nahe darf der Neue ran? Ich denke hier nicht an die sexuelle Ebene sondern z.B. an eine liebevolle tröstende Umarmung.

Wie lief das so bei euch? Wie habt ihr euch arrangiert oder auch nicht ?

....also ich hab mich damals wirklich schwer getan, als mein leiblicher Vater uns verlassen hat. Irgendwann kam dann auch der Neue  und ich muss sagen er hat sich sehr bemüht und war recht liebevoll und fürsorglich. Wir sind dann nach einiger Zeit auch wirklich gut miteinander ausgekommen. Aber direkt als Vater habe ich ihn nie gesehen, eher als guten Freund.

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5. November um 16:35

Meine Mutter hat mir von anfang an gesagt, dass ihr neuer Freund kein Papa-Ersatz für mich sein soll und daran hat er sich eigentlich meist auch gehalten. Ich habe ihn akzeptiert weil ich merkte, dass er meiner Mutter gut tut da ich ja wusste, wie übel die Trennung von meinen Eltern verlief und wie sehr meine Mutter litt. 

Der neue Partner zog nicht bei uns ein. Mal war er bei uns, mal war sie bei ihm. Das passte für mich eigentlich immer. Er war da, wenn ich ihn um Rat gebeten hab, hielt sich aber aus der Erziehung meiner Mutter raus. Umarmungen oder so gab es bei uns eigentlich nie da ich schon 14 Jahre alt war als er in unser Leben kam. Ein Teenie braucht das nicht mehr so. 

Wenn sie heute bei mir zu Hause vorbei kommen oder wir uns sonst treffen, gibt es Küsschen links & rechts. 

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6. November um 13:40
In Antwort auf johnbarleycorn

Mich würde interessieren, wie es für euch war, wenn die Mutter einen neuen Partner hatte.
Wie gehen Töchter damit um?
Hat der Neue eine Chance bekommen, sich als Papa zu beweisen?
Oder war er immer nur der Andere? ("Du hast mir nichts zu sagen, du bist nicht mein Vater"

Wie nahe darf der Neue ran? Ich denke hier nicht an die sexuelle Ebene sondern z.B. an eine liebevolle tröstende Umarmung.

Wie lief das so bei euch? Wie habt ihr euch arrangiert oder auch nicht ?

also hast du probleme mit deiner stieftochter?
wie lange seid ihr schon zusammen?

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8. November um 23:45
In Antwort auf ines30401

also hast du probleme mit deiner stieftochter?
wie lange seid ihr schon zusammen?

Nein, ich habe keine Probleme mit meiner "Stieftochter"...es kam der Mutter wegen gar nicht so weit
Aber ich habe mir in der Zeit viele Gedanken gemacht und wollte mal die Erfahrungen anderer Betroffener hören.
Ich hätte gerne eine Tochter und würde eine Stieftochter wie meine eigene behandeln. Aber in der Praxis ist das wohl nicht immer einfach. 
 

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8. November um 23:45
In Antwort auf ines30401

also hast du probleme mit deiner stieftochter?
wie lange seid ihr schon zusammen?

Nein, ich habe keine Probleme mit meiner "Stieftochter"...es kam der Mutter wegen gar nicht so weit
Aber ich habe mir in der Zeit viele Gedanken gemacht und wollte mal die Erfahrungen anderer Betroffener hören.
Ich hätte gerne eine Tochter und würde eine Stieftochter wie meine eigene behandeln. Aber in der Praxis ist das wohl nicht immer einfach. 
 

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