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Adoption zweites Kind

27. April 2018 um 2:05

Hallo liebe Community!

Bitte, bitte verurteilt mich nicht, ich schreibe das nicht um zu provozieren oder weil ich das Folgende später mal so umsetzten möchte, sondern nur weil mir dieser Gedanke durch den Kopf ging und mir keine Antwort dazu einfiel.
Also bitte nicht hassen!

Jetzt zu meinem Gedanken:
Angenommen man ist glückliche Mutter (bzw ein glückliches, verheiratetes Elternpaar) eines kleinen Kindes. Dann wird man geplant ein zweites Mal schwanger und freut sich auch auf dieses Kind. Bei der Geburt (in den Untersuchungen zuvor nicht) wird festgestellt, dass das Kind an einer schwerwiegenden Behinderung leidet. Die Eltern sind sich einig, dass sie mit dieser Behinderung absolut überfordert sind und auch nicht ihr restliches Leben nach dem Kind ausrichten wollen (ok, das klingt vielleicht zu brutal).
Könnte man sein zweites Kind zur Adoption freigeben, ohne dass man Angst davor haben muss, dass das erste einem auch abgenommen wird?

Bitte nicht den Kopf abreissen für meinen Gedankengang, das ist wirklich nur rein fiktiv und ich würde gerne eure persönliche, als auch ggf eine rechtliche Meinung dazu hören.

Vielen Dank und ich wünsch euch ein tolles Wochenende

Liebe Grüße, das Nutellaglas!

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27. April 2018 um 10:09
In Antwort auf nutellaglas12

Hallo liebe Community!

Bitte, bitte verurteilt mich nicht, ich schreibe das nicht um zu provozieren oder weil ich das Folgende später mal so umsetzten möchte, sondern nur weil mir dieser Gedanke durch den Kopf ging und mir keine Antwort dazu einfiel. 
Also bitte nicht hassen!

Jetzt zu meinem Gedanken:
Angenommen man ist glückliche Mutter (bzw ein glückliches, verheiratetes Elternpaar) eines kleinen Kindes. Dann wird man geplant ein zweites Mal schwanger und freut sich auch auf dieses Kind. Bei der Geburt (in den Untersuchungen zuvor nicht) wird festgestellt, dass das Kind an einer schwerwiegenden Behinderung leidet. Die Eltern sind sich einig, dass sie mit dieser Behinderung absolut überfordert sind und auch nicht ihr restliches Leben nach dem Kind ausrichten wollen (ok, das klingt vielleicht zu brutal). 
Könnte man sein zweites Kind zur Adoption freigeben, ohne dass man Angst davor haben muss, dass das erste einem auch abgenommen wird?

Bitte nicht den Kopf abreissen für meinen Gedankengang, das ist wirklich nur rein fiktiv und ich würde gerne eure persönliche, als auch ggf eine rechtliche Meinung dazu hören. 

Vielen Dank und ich wünsch euch ein tolles Wochenende

Liebe Grüße, das Nutellaglas!

Hey
ja, das kann man tun, ohne dass das erste Kind abgenommen wird. Aber der Focus vom Jugendamt ist natürlich auch auf dem ersten Kind. Das ist ja eine Entscheidung die alle betrifft. Den Gedanken an Adoption finde ich erstmal legitim. Es ist eine Option. Wenn du dein Kind freigibst, wird dir das Jugendamt viele andere aufzählen.  Natürlich beruhigt der Gedanke erstmal , wenn man eine Adoption anstrebt, dass alles in Ordnung kommt. Das ist aber doch ein Trugschluss.  Ihr alle werdet mit dem Wissen leben, dass euer Kind woanders lebt, jedes Weihnachten und an Geburtstagen wird es fehlen.  Ich weiss nicht, ob du das besser ertragen kannst als den Mehraufwand für ein beeinträchtigtes Kind. Viele Familien leben mit besonderen Kindern und sind glücklich..... andere zerbrechen dran. Sprich mit Betroffenen und dem Jugendamt. Du wirst überrascht sein,  welche Unterstützung möglich ist. Wenn Adoption dann immer noch euer Weg ist, dann wird sich irgendwo eine Familie freuen, euer Kind als ihr eigenes begleiten zu dürfen. Bitte bedenke aber auch,  welches Signal du deinem ersten Kind gibst. Sind nur gesunde Kinder bei euch willkommen ? Es wird dich sorgen, wenn es einmal ernsthaft erkrankt..... das musst du auffangen können
Ales Gute für euch und eure Enscheidung

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27. April 2018 um 10:46

Hallo Ani!

Vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort!
Erstmal Danke für die rechtliche Info, dass es das erste Kind nicht wirklich betrifft, aber auch danke für die Gedankenanstöße!

Aber keine Sorge, ich bin nicht in dieser Situation, das war nur ein Gedankenexperiment

Liebe Grüße

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