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ADHS oder doch nur ein lebhaftes Kind?

8. Februar 2017 um 22:12

ich weiss nicht wo ich jetzt anfangen soll. es geht um meinen 2,5 Jährigen Sohn. Habe ja schon viel von ADHS gehört, wollte jetzt einfach mal eure Meinungen hören oder Erfahrungen.
Die geburt meines Sohnes hat um die 24 std. gedauert, dann wurde doch notoperiert und er kam per Kaiserschnitt. Dies verlief ganz normal und es gab keine Probleme.
Die ersten 3 Monate war er sehr unruhig hat auch viel geweint, aber wir gingen davon aus, das es die 3 Monatskoliken wären. Auch nach den 3 Monaten war er immer wieder mal sehr unruhig, mehr als 3 Stunden am Stück hat er nie geschlafen. Die Schlafprobleme hatte er auch nach den 3 Monaten. Er hat ziemlich spät angefangen sich zu drehen, zu sitzen und zu krabbeln. Gelaufen ist er mit 17 Monaten.
Mit 19 Monaten hatte er den 1. Fieberkrampf , zur Zeit ist er 32 Monate Jung und hatte jetzt leider schon den 10. Fieberkrampf.
Er spricht noch nicht richtige Sätze, versteht aber alles und kann alles irgendwie erklären.
Die Motorik ist leider auch etwas hinterher, sind auh zur Zeit im SPZ in Behandlung.
Er ist ein sehr sehr lebhaftiges Kind, ich hab noch nie gesehen, dass er mal auf der couch alleine sitzt. ist immer auf den beinen, spielt viel mit Autos. Irgendwie wird er nie Müde, es gibt phasen, da wird er von einer sekunde auf due andere richtig aggresiv. versucht uns auf einmal mit Spielzeugen zu hauen, den jüngeren 1,5 Jährigen Bruder ist er fast immer nur an hauen, kneifen oder Haare am ziehen. Wir können beide nicht unuaufsichtig alleine spielen lassen. Egal was der jüngere in die Hand nimmt, er nimmt es immer wieder weg, schubst ihn , Haare ziehen , kratzen usw.
Der kleine tut mir auch ziemlich leid, irgendwie wissen wir nicht mehr was wir machen sollen. Er kann einfach nicjt vernünftig mit dem Bruder spielen. Doch dann gibt es Phasen, da ist er wie ausgewächselt, dann spielt er eine weile mit dem Brüderchen, und dann gibt es wieder diese Phasen, da müssen wir die immer wieder trennen. Er kann bis in die Morgenstunden aufbleiben und herumlaufen, der wird einfach nicht müde. Rennt hin und her klettert auf die Couch, auf die Stühle und Tische. Macht schubladen auf und zu. Wir haben schon die Stühle und den Esstisch in ein anderes Zimmer geschaft, weil es einfach zu gefährlich und zu stressig ist, andauern hinter ihm herzurennen. Wir müssen ihn zwingen ins Bett zu gehen, und wenn er dann eingeschlafen ist, dann auch nie durch. Alle 2-3 Stunden wird er Wach, weint einfach ohne Grund. Durchgeschlafen hat er bis jetzt bestimmt nur 2-3 Tage glaube ich. Er ist immer sehr hektisch, wenn wir raus gehen wollen und er wir angezogen, er kann einfach nicht still bleiben, sogar ihm eine Jacke anzuziehen ist eine Prozedur. Draussen ist er ruhig solange er im Kinderwagen oder im Auto sitzt. Schaut begeistert in die Gegend. Aber sobal er auf dem Boden ist, kann man ihn nicht halten, läuft hin und her, er hat auch keine Angst wenn wir nicht in der nähe wären, er würde einfach weiter laufen. Hat auch keine Berührungsangst mit Fremden Leuten.
Da er so viele Fieberkrämpfe schon hatte, hat man bei ihm schon mehrere EEG ' s gemacht und auch Ein MRT vom Gehirn. Zum Glück alle unauffällig. Bei der Humangenetik waren wir auch letztens, auf die Ergebnisse warten wir zur Zeit. Doch der Arzt meinte, er könnte sich schon vorstellen , was es wäre, aber für eine Disgnose wäre das zu Früh. Er hat halt an ADHS gedacht, und meinte dann auch.
Vielleicht gibt es ja einige, die auch schon sowas durchgemacht haben. Wurde dann im späteren Verlauf doch ADHS diagnosiert, oder hatte der Spuck einfach irgendwann ein Ende?
Würde mich über eure Erfahrungen freuen.

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9. Februar 2017 um 19:38

Ich muss erluch sagen : ADHS ist für mich eine Erfindung zur Entschuldigung meinem kind Beruhigungsmittel zu geben.
mein Sohn (4) ist genau so : er spielt ganz ruhig auf einmal wird er aggressiv haut seine Schwester geht auf uns los hört nicht ect . hat auch sehr viel ausdauer. 
Ist er aber den ganzen Tag in action und wird ausgepowert ist er nicht so. ZB wenn wir klettern gehen oder toben oder Fahrrad fahren ect also viel draußen sind und ihn beschäftigen ist er nicht so. 
Dein kind ist einfach sehr lebhaft 

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9. Februar 2017 um 21:44

irgendwie glaube ich heutzutage wird ein Kind einfach zu schnell als Hyperaktiv abgestempelt.  Aber man hört so viele Dinge, da kommt man manchmal in Verzweiflung

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9. Februar 2017 um 23:13

ja für einen Logopäden ist es noch zu früh meinte die Ärztin, erst ab 3 wäre es wohl Sinnvoll.
Was das Spielen mit dem Brüderchen angeht, der will nicht alleine Spielen und kann auch nicht mit dem Brüderechen spielen. Wenn der kleine in seiner nähe ist, kann er es einfach nicht lassen, nicht zu ihm hinzugehen, um sein Spielzeug aus der Hand zu reissen. Auch wenn er nicht damit spielt, hauptsache der kleine hat es nicht in der Hand. 

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17. Februar 2017 um 12:37
In Antwort auf bilo1975

ich weiss nicht wo ich jetzt anfangen soll. es geht um meinen 2,5 Jährigen Sohn. Habe ja schon viel von ADHS gehört, wollte jetzt einfach mal eure Meinungen hören oder Erfahrungen. 
Die geburt meines Sohnes hat um die 24 std. gedauert, dann wurde doch notoperiert und er kam per Kaiserschnitt. Dies verlief ganz normal und es gab keine Probleme. 
Die ersten 3 Monate war er sehr unruhig hat auch viel geweint, aber wir gingen davon aus, das es die 3 Monatskoliken wären. Auch nach den 3 Monaten war er immer wieder mal sehr unruhig, mehr als 3 Stunden am Stück hat er nie geschlafen. Die Schlafprobleme hatte er auch nach den 3 Monaten. Er hat ziemlich spät angefangen sich zu drehen, zu sitzen und zu krabbeln. Gelaufen ist er mit 17 Monaten. 
Mit 19 Monaten hatte er den 1. Fieberkrampf , zur Zeit ist er 32 Monate Jung und hatte jetzt leider schon den 10. Fieberkrampf.
Er spricht noch nicht richtige Sätze, versteht aber alles und kann alles irgendwie erklären.
Die Motorik ist leider auch etwas hinterher, sind auh zur Zeit im SPZ in Behandlung.
Er ist ein sehr sehr lebhaftiges Kind, ich hab noch nie gesehen, dass er mal auf der couch alleine sitzt. ist immer auf den beinen, spielt viel mit Autos. Irgendwie wird er nie Müde, es gibt phasen, da wird er von einer sekunde auf due andere richtig aggresiv. versucht uns auf einmal mit Spielzeugen zu hauen, den jüngeren 1,5 Jährigen Bruder ist er fast immer nur an hauen, kneifen oder Haare am ziehen. Wir können beide nicht unuaufsichtig alleine spielen lassen. Egal was der jüngere in die Hand nimmt, er nimmt es immer wieder weg, schubst ihn , Haare ziehen , kratzen usw.
Der kleine tut mir auch ziemlich leid, irgendwie wissen wir nicht mehr was wir machen sollen. Er kann einfach nicjt vernünftig mit dem Bruder spielen. Doch dann gibt es Phasen, da ist er wie ausgewächselt, dann spielt er eine weile mit dem Brüderchen, und dann gibt es wieder diese Phasen, da müssen wir die immer wieder trennen. Er kann bis in die Morgenstunden aufbleiben und herumlaufen, der wird einfach nicht müde. Rennt hin und her klettert auf die Couch, auf die Stühle und Tische. Macht schubladen auf und zu. Wir haben schon die Stühle und den Esstisch in ein anderes Zimmer geschaft, weil es einfach zu gefährlich und zu stressig ist, andauern hinter ihm herzurennen. Wir müssen ihn zwingen ins Bett zu gehen, und wenn er dann eingeschlafen ist, dann auch nie durch. Alle 2-3 Stunden wird er Wach, weint einfach ohne Grund. Durchgeschlafen hat er bis jetzt bestimmt nur 2-3 Tage glaube ich. Er ist immer sehr hektisch, wenn wir raus gehen wollen und er wir angezogen, er kann einfach nicht still bleiben, sogar ihm eine Jacke anzuziehen ist eine Prozedur. Draussen ist er ruhig solange er im Kinderwagen oder im Auto sitzt. Schaut begeistert in die Gegend. Aber sobal er auf dem Boden ist, kann man ihn nicht halten, läuft hin und her, er hat auch keine Angst wenn wir nicht in der nähe wären, er würde einfach weiter laufen. Hat auch keine Berührungsangst mit Fremden Leuten. 
Da er so viele Fieberkrämpfe schon hatte, hat man bei ihm schon mehrere EEG ' s gemacht und auch Ein MRT vom Gehirn. Zum Glück alle unauffällig. Bei der Humangenetik waren wir auch letztens, auf die Ergebnisse warten wir zur Zeit. Doch der Arzt meinte, er könnte sich schon vorstellen , was es wäre, aber für eine Disgnose wäre das zu Früh. Er hat halt an ADHS gedacht, und meinte dann auch.
Vielleicht gibt es ja einige, die auch schon sowas durchgemacht haben. Wurde dann im späteren Verlauf doch ADHS diagnosiert, oder hatte der Spuck einfach irgendwann ein Ende?
Würde mich über eure Erfahrungen freuen.

 Also meinen Erfahrungen nach kann ich nur sagen, dass es bei der Diagnose ADHS zu massiven Problemen in der gesamten Familie kommt. Zum Anfang möchte ich mich zu den Leuten positionieren, die ADHS als Krankheit ansehen. 
Mein Stiefsohn hat auch dieses Syndrom. Ich habe ihn erst mit 8 Jahren kennen gelernt. Nach Erzählungen meiner jetzigen Frau (seiner Mutter) ist es ihr bei der Geburt ähnlich ergangen. In der Zeit bis 8 Jahren ist sie auch zum SPZ, zur Sprachförderung usw.
Jetzt ist er 19 Jahre alt und kein bisschen besser als vorher. In der Schule war er immer am unteren Wissensrang. Er hatte massive Probleme dem Unterricht zu folgen. Die Lehrer hatten dafür kein Verständnis, wie sollte das auch gehen die haben 28 Kinder zusehen und wenn einer nicht will und kann, fällt der hinten runter. In seinem Umkreis hatte er so gut wie keine Freunde. Immer wieder kam die Masche der Selbstbemitleidung. Nach dem Motto, mich mag keiner, ich kann nichts usw. aber wenn man sich mit ihm beschäftigen wollte war ihm das nach einer kurzen Zeit zu viel, er schaltete ab oder wurde aggressiv. Die Schule hat er mit einem schlechten Realschulabschluss geschafft. Die Lehrer haben ihn aber im vergleich zu gut bewertet Die Schule hat massive Probleme in der Region und somit kann sie keinen schlechten Notendurchschnitt der abgehenden Klassen gebrauchen.
Naja und dann die Lehre. Er ist total eingebrochen. Ihm wird attestiert, dass er keine Grundlagenkenntnisse aufweisen kann. Er hat auch wieder die Probelme mit den Leuten um ihn herum. Es ist einfach unheimlich anstrengend, dass alles an Tolleranz und Gutmütigkeit abverlangt. Dazu kommt natürlich noch der Konflikt, dass ich nicht der Vater bin und die Mutter ein schlechtes Gewissen ihm gegenüber hat, das sie  jede Konsequenz und Grenze die ich ihm setze wieder abschwächt. Er lächelt dich dann an und geht in sein Zimmer und spielt sich dumm am Computer. In der letzten Woche geht das (er war kank geschrieben) von 10 Uhr bis mind 24 Uhr. Achso und sein Zimmer sieht aus wie eine Müllhalde richtig schlimm so das er sich vor 6 Wochen die Krätze eingefangen und in seinem Zimmer hoch gezüchtet hat. Aber nach seiner Meinung hat das ein halbes Jahr nicht bezogene Bett nicht mit dieser Tierchen zu tun. Eigentlich bin ich am Ende aber jetzt habe ich es so lange ertragen jetzt ist der Zeitpunkt nahe wo er auszieht. Und dann               

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26. Februar 2017 um 19:14
In Antwort auf bilo1975

ich weiss nicht wo ich jetzt anfangen soll. es geht um meinen 2,5 Jährigen Sohn. Habe ja schon viel von ADHS gehört, wollte jetzt einfach mal eure Meinungen hören oder Erfahrungen. 
Die geburt meines Sohnes hat um die 24 std. gedauert, dann wurde doch notoperiert und er kam per Kaiserschnitt. Dies verlief ganz normal und es gab keine Probleme. 
Die ersten 3 Monate war er sehr unruhig hat auch viel geweint, aber wir gingen davon aus, das es die 3 Monatskoliken wären. Auch nach den 3 Monaten war er immer wieder mal sehr unruhig, mehr als 3 Stunden am Stück hat er nie geschlafen. Die Schlafprobleme hatte er auch nach den 3 Monaten. Er hat ziemlich spät angefangen sich zu drehen, zu sitzen und zu krabbeln. Gelaufen ist er mit 17 Monaten. 
Mit 19 Monaten hatte er den 1. Fieberkrampf , zur Zeit ist er 32 Monate Jung und hatte jetzt leider schon den 10. Fieberkrampf.
Er spricht noch nicht richtige Sätze, versteht aber alles und kann alles irgendwie erklären.
Die Motorik ist leider auch etwas hinterher, sind auh zur Zeit im SPZ in Behandlung.
Er ist ein sehr sehr lebhaftiges Kind, ich hab noch nie gesehen, dass er mal auf der couch alleine sitzt. ist immer auf den beinen, spielt viel mit Autos. Irgendwie wird er nie Müde, es gibt phasen, da wird er von einer sekunde auf due andere richtig aggresiv. versucht uns auf einmal mit Spielzeugen zu hauen, den jüngeren 1,5 Jährigen Bruder ist er fast immer nur an hauen, kneifen oder Haare am ziehen. Wir können beide nicht unuaufsichtig alleine spielen lassen. Egal was der jüngere in die Hand nimmt, er nimmt es immer wieder weg, schubst ihn , Haare ziehen , kratzen usw.
Der kleine tut mir auch ziemlich leid, irgendwie wissen wir nicht mehr was wir machen sollen. Er kann einfach nicjt vernünftig mit dem Bruder spielen. Doch dann gibt es Phasen, da ist er wie ausgewächselt, dann spielt er eine weile mit dem Brüderchen, und dann gibt es wieder diese Phasen, da müssen wir die immer wieder trennen. Er kann bis in die Morgenstunden aufbleiben und herumlaufen, der wird einfach nicht müde. Rennt hin und her klettert auf die Couch, auf die Stühle und Tische. Macht schubladen auf und zu. Wir haben schon die Stühle und den Esstisch in ein anderes Zimmer geschaft, weil es einfach zu gefährlich und zu stressig ist, andauern hinter ihm herzurennen. Wir müssen ihn zwingen ins Bett zu gehen, und wenn er dann eingeschlafen ist, dann auch nie durch. Alle 2-3 Stunden wird er Wach, weint einfach ohne Grund. Durchgeschlafen hat er bis jetzt bestimmt nur 2-3 Tage glaube ich. Er ist immer sehr hektisch, wenn wir raus gehen wollen und er wir angezogen, er kann einfach nicht still bleiben, sogar ihm eine Jacke anzuziehen ist eine Prozedur. Draussen ist er ruhig solange er im Kinderwagen oder im Auto sitzt. Schaut begeistert in die Gegend. Aber sobal er auf dem Boden ist, kann man ihn nicht halten, läuft hin und her, er hat auch keine Angst wenn wir nicht in der nähe wären, er würde einfach weiter laufen. Hat auch keine Berührungsangst mit Fremden Leuten. 
Da er so viele Fieberkrämpfe schon hatte, hat man bei ihm schon mehrere EEG ' s gemacht und auch Ein MRT vom Gehirn. Zum Glück alle unauffällig. Bei der Humangenetik waren wir auch letztens, auf die Ergebnisse warten wir zur Zeit. Doch der Arzt meinte, er könnte sich schon vorstellen , was es wäre, aber für eine Disgnose wäre das zu Früh. Er hat halt an ADHS gedacht, und meinte dann auch.
Vielleicht gibt es ja einige, die auch schon sowas durchgemacht haben. Wurde dann im späteren Verlauf doch ADHS diagnosiert, oder hatte der Spuck einfach irgendwann ein Ende?
Würde mich über eure Erfahrungen freuen.

Bitte keine ADHS-Diagnose mit 2,5(!!)
ADHS gibt es wirklich, aber in dem Alter ist so eine Diagnose schlichtweg unseriös. Diese kann frühestens in der Grundschule gestellt werden.
Meine Jungs waren in dem Alter auch sehr aufgedreht. Einer ist Asperger Autist mit hoher Intelligenz und Konzentrationsstörungen, getestet mit 7 Jahren, einer ein ganz normaler gesunder Junge

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12. März 2017 um 2:50

Mich macht es inzwischen auch wütend, wenn ADHS als Versagen der Eltern abgestempelt wird.
Die Diagnose ist meist auch nicht ADHS und jetzt schluck mal was..sondern zieht weitere Diagnosen mit sich..z.B. Autismus, Wahrnehmungsstörungen, Entwicklungsströrungen etc.

Hast du selbt kein Kind mit diesen Problemen, sollte man nicht zu voreilig mit solchen Aussagen sein. Depressionen wurden früher auch nicht ersnt genommen. sondern mit "Reiß dich mal zusammen" kommentiert,nur zum Vergleich.

Meine Tochter bekommt Medikamente..nachdem ich mir Hilfe geholt habe..also habe ich bei MIR angefangen, weil ich mir auch Vorwürfe gemacht habe daran Schuld sein zu können. Selbstreflektion,Therapeuten, Jugendamt, Erziehungshilfen etc..

Ich hatte auch Vorurteile gegen Ritalin...und siehe an...es wirkte bei meiner Tochter nicht ausreichend, weil ihr Schwerpunkt woanders liegt.
Mein Kind war und ist niemals ruhig gestellt und nach wie vor "anstrengender" und "lebhafter" wie das "normale" Kind, aber es hilft ihr besonnener zu reagieren und motiviert zu sein und sich zu konzentrieren. Sie hatte innerhalb kürzester Zeit so viel an Entwicklung aufholen können.

So viel kann ich gar nicht falsch machen, als dass mein Kind durch mich so geworden wäre.

Die schwerste Entscheidung meines Lebens war, meine Tochter in die Kinderpsychiatrie einweisen zu müssen. Aber sie war nicht einschulbar in ihrem Zustand. Laut mehrerer Pädagogen und Ärzten.
Keine Mutter möchte sowas jemals über ihr  Kind hören und möchte ihr Kind freiwillig da einweisen. Selbst das Personal kam an seine Grenzen und es hat eine ganze Zeit gedauert herauszufinden, wie man meinem Kind helfen kann.

Aber meine Tochter sagte eines Tages zu mir " Mama, ich wünschte mir, dass man mich operieren könnte, damit ich nicht mehr so viel Mist mache und so sein kann wie die anderen Kinder"....das tut weh, wenn du deinem Kind nicht helfen kannst.

Die Diagnose wurde von zwei unterschiedlichen Ärtzten gestellt und dauerte mehrere Wochen und jede Menge Beobachtungsbögen von Eltern und Erziehern etc.

Ich könnte hier noch sooo viel dazu schreiben...aber ich bin hier nicht um Kritiker zu überzeugen, aber gerne, um mich mit "Gleichgesinnten" auszutauschen. Gerne Privat anschreiben



 

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