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Achtung! 5-Jährige Kinder gesucht!

15. Juli 2006 um 13:26 Letzte Antwort: 22. Juli 2006 um 23:22

Ich führe an der Universität (Studium: Grundschullehramt) gerede eine Umfrage durch. Die Umfrage richtet sich an Eltern von Kindern, die etwa 5 Jahre alt sind und nächstes Jahr eingeschult werden. Es geht bei der Untersuchung um die Entwicklung der Kinder beim Schulanfang.

Is jemand von euch so nett, mir ganz kurz (!) die folgenden Fragen zu beantworten? Das wäre klasse! Liebe Grüße

1. Besonderheiten des Kindes/Elternhauses/Kindergartens?

2. Laufenlernen (wann?, wie?)

3. Motorische Entwicklung?

4. Beweglichkeit

5. ERste Wörter gesprochen (wann? welche?)

6. Dauer der Einwortsatz-Phase (Kind redet Sätze, die nur aus einem Wort bestehen)?

7. Wortschatz mit 2 Jahren (Wie ausgeprägt)?

8. Spielen/Sprechen mit Gleichaltrigen?

9. Gedächtnis (Wie gut kann sich das Kind sachen behalten?)

10. Lieder singen?

11. Klatschen/Tanzen?

12. Malen/Basteln?

15. Aussprache?

16. Konzentration?


VIELEN DANK!

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17. Juli 2006 um 20:30

...
bitte helft mir!

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17. Juli 2006 um 23:39

Würden ja gerne helfen...
...aber ich verstehe die Ein- und Zweiwort-Fragen nicht. Worauf kommt es Dir denn besonders an dabei? Nur die Termine oder auch wie ausdrucksvoll getanzt wird?

Mein Sohn ist im März fünf geworden, wird Anfang September eingeschult und klatscht nur noch wenig begeistert in die Hände, außer er sitzt möglichst weit oben in einem Baum, der explizit nicht zum Klettern freigegeben ist und alle Erwachsenen drumherum sich genötigt sehen ihm Tipps zu geben, wie er sich festhalten kann.

Die Besonderheiten des Elternhauses sind sehr weitreichend. So bin ich z.B. mit meiner Frau glücklich verheiratet... Aber das ist vermutlich hier nicht gemeint, oder?

Also:
1. Besonderheiten des Kindes/Elternhauses/Kindergartens?
Kind: Er löste mit drei Jahren bereits zusammen mit seiner Schwester deren Mathehausaufgaben. Teils schneller als sie. Puzzlete mit Anfang vier liebend gerne 100 Teile Puzzles.
Elternhaus: Ich (der Vater) arbeite viel von zu Hause aus. Unser Sohnemann hat eine große und eine kleine Schwester.
Kinedrgarten: Abgsehen davon, dass er sauteuer ist, kümmern sich die Erzieherinnen nur unzureichend um die Insassen. Es ist ein (immerhin freundlicher) Aufbewahrungsort für kleine Kinder. Dementsprechend wenig engagiert zeigen sich auch die Eltern. Natürlich bis auf uns! Naja, eigentlich nur meine Frau. Ich nicht so...

2. Laufenlernen (wann?, wie?)
15 Monate. Auf zwei Beinen. Achso: Mein Schatz meint er hat erst gekrabbelt. Seine große Schwester hat hat das z.B. nicht gemacht. Sie war Deutsche Meisterin im Hallenzielrollen. Und dann isse eines Tages einfach aufgestanden und losgetappt. Unser Sohn hat zwischen Liegen und Laufen auch gekrabbelt.


3. Motorische Entwicklung?
Reicht es hier mit Ja! zu antworten?

4. Beweglichkeit
Auch. Ja. Er ist beweglich. Ganz besonders in den Gelenken und in seinen Gedankengängen. Da ist er auch schnell und beweglich. Es macht einen Heidenspaß ihm einen Gedanken zum denken zu geben und dann abzuwarten wo die Reaktion auftaucht. *räusper* Aber das ist wohl hier nicht das Thema.

5. ERste Wörter gesprochen (wann? welche?)
Mama und zu meinem großen Bedauern mit deutlicher zeitlicher Verzögerung Papa. Ich hab alles versucht, dass er zuerst Papa sagt. Ich hatte früher mal einen Wellensittich. Der hat immer Sprechperlen von Vitakraft bekommen mit Jod S11 Körnchen. Dem hab ich beigebracht seinen Namen zu sagen indem ich stundenlang vor seinem Käfig saß und mit einer mir ansonsten fremden Geduld seinen Namen wiederholte. Und eines Tages hat er seinen Namen gekrächzt. Ich dachte eine Zeit lang, dass ich auch meinen Sohn auf diese Weise konditionieren könnte. Hat aber nicht geklappt. Vielleicht hatte ich einfach nicht genug Geduld.
Wann das war ist uns leider entfallen.

6. Dauer der Einwortsatz-Phase (Kind redet Sätze, die nur aus einem Wort bestehen)?
Äh? Gilt Mama schon ein Einwortsatz? Nein? Aber Papa ist einer, oder?
Im Ernst: Der Kleine hat vor sich hin gelallt und versucht den Sprachsingsang um sich herum anzubilden. Erst nach und nach bekam sein fröhliches lallen Konturen. Er hat also nicht Vokabeln gelernt, sondern ich würde sagen Satzbilder. Das typische "Auto" sagen und auf ein Auto zeigen gab es eher nicht.


7. Wortschatz mit 2 Jahren (Wie ausgeprägt)?
Mit zwei Jahren gab es die ersten Diskussionen über erzieherische Inhalte mit ihm. Hauptsatz mit bedingtem Nebensatz mit etwa 2.9 Jahren

8. Spielen/Sprechen mit Gleichaltrigen?
Das ist definitiv keine Frage! Alleine ein Fragezeichen dahinter zu hängen löst noch keine Antwortbereitschaft aus. Das würde so nicht mal bei unserem Sohn funktionieren!

9. Gedächtnis (Wie gut kann sich das Kind sachen behalten?)
Ich wünsche mir, dass du keinen Deutschunterricht geben wirst. Ehrlich. Wie bereits in der letzten Antwort bemerkt, hat meine zweijährige Tochter deutlich mehr Sprachwitz als diese Frage vermuten lässt. Das mag hart sein. Aber du musst als Studentin ja auch sonst den Fakten ins grausame Gesicht blicken. Wobei es eigentlich sehr viel Freude macht dies bei meiner zuckersüßen Maus zu tun. Deine Schüler werden dich später auch nicht so einfach aus der Situation entlassen. kinder können manchmal brutal ehrlich sein. Zum Glück! Ich habe mir ein Stück Kindheit bewahrt
Okay, aber nun mal Spaß beiseite:
Die Frage bezieht sich vermutlich auf das Jetzt? Unser Sohn hat ein sehr gutes Gedächtnis, lediglich stark von Fantasie getrübt. Da kann es schon mal vorkommen, dass im Kindergarten Drachenangriffe statt gefunden haben, die er mit seinem Freund abwehren musste. Aber wenn es darum geht mir einen Nachweis meiner persönlichen Unzulänglichkeit zu geben, dann kann er auf unglaublich kleine Details der letzten Jahre zurück greifen und lässt einen sprachlosen Papa mit einem breiten Grinsem im Gesicht stehen. Das mag auch ein wenig an meinem schlechten Gedächtnis liegen....


10. Lieder singen?
Die ersten Lieder hat er mit ca 20 Monaten gesungen. Jetzt haut er sich mit seiner großen Schwester wegen vermeintlich inkorrekt dargebrachter englischer Texte. Das ist zum Glück noch eine Domäne, in der sich der Papa profilieren kann!


11. Klatschen/Tanzen?
??? Ja. Er kann klatschen. Rhythmisch. Und tanzen tut er liebend gerne. Zu meiner Freude gerne auf Metallica. Und auf Detlev Jöcker. Und leider auch auf House. Am liebsten zusammen mit seinen beiden Schwestern.

12. Malen/Basteln?
Er malt seit ich denken kann. Jaha, mag da die genervte Leserin denken, seit also etwa 20 Minuten! Nein, gemeint ist natürlich, seit Ewigkeiten. Das war eigentlich auch der Grund, warum ich hier gelandet bin. Ich bin auf der Suche nach der Antwort auf die Frage: "Hat jemand einen guten Tipp, was ich mit den Tonnen von Bildern meiner Kinder anfnagen kann ohne diese zu beleidigen?" Bewahrt ihr die wirklich ALLE auf? Hunderte und nochmals Hunderte von Strichzeichnungen, zum überwiegenden Teil von zweifelhafter künstlerischer Qualität? Aber das nur am Rande. Vermutlich liest sowieso niemand mehr bis hierhin....

15. Aussprache?
Perfekt. Außer D und G. Da haben alle ein wenig länger für debraucht.

16. Konzentration?
Nur wenn es Spaß macht. Bei Puzzles zum Beispiel. Dann kann neben ihm eine Bombe einschlagen. Solange die keine Teile durcheinenander bringt ist ihm das egal. Die Welt muss solange warten. Bei Büchern über Piraten (Sorry, Sohn: Seeräuber! *seufz*) Also bei Büchern über Seeräuber verhält es sich genauso. Und bei Büchern mit Tierbildern, z.B. Bestimmungsbücher.

Juchu. Ende!
Ich hoffe dass ich dir nicht nur helfen konnte, sondern auch ein wenig Spaß gemacht hab. Viel Erfolg beim Studium. Bei Fragen kannst du mir ja mailen. Kann man hier doch oder? Ich kenn mich in Frauenforen nicht aus... Ihr könnt doch mailen oder?

Hey, hey, hey. Das war doch nur Spaß.

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18. Juli 2006 um 15:37
In Antwort auf joses_12063263

Würden ja gerne helfen...
...aber ich verstehe die Ein- und Zweiwort-Fragen nicht. Worauf kommt es Dir denn besonders an dabei? Nur die Termine oder auch wie ausdrucksvoll getanzt wird?

Mein Sohn ist im März fünf geworden, wird Anfang September eingeschult und klatscht nur noch wenig begeistert in die Hände, außer er sitzt möglichst weit oben in einem Baum, der explizit nicht zum Klettern freigegeben ist und alle Erwachsenen drumherum sich genötigt sehen ihm Tipps zu geben, wie er sich festhalten kann.

Die Besonderheiten des Elternhauses sind sehr weitreichend. So bin ich z.B. mit meiner Frau glücklich verheiratet... Aber das ist vermutlich hier nicht gemeint, oder?

Also:
1. Besonderheiten des Kindes/Elternhauses/Kindergartens?
Kind: Er löste mit drei Jahren bereits zusammen mit seiner Schwester deren Mathehausaufgaben. Teils schneller als sie. Puzzlete mit Anfang vier liebend gerne 100 Teile Puzzles.
Elternhaus: Ich (der Vater) arbeite viel von zu Hause aus. Unser Sohnemann hat eine große und eine kleine Schwester.
Kinedrgarten: Abgsehen davon, dass er sauteuer ist, kümmern sich die Erzieherinnen nur unzureichend um die Insassen. Es ist ein (immerhin freundlicher) Aufbewahrungsort für kleine Kinder. Dementsprechend wenig engagiert zeigen sich auch die Eltern. Natürlich bis auf uns! Naja, eigentlich nur meine Frau. Ich nicht so...

2. Laufenlernen (wann?, wie?)
15 Monate. Auf zwei Beinen. Achso: Mein Schatz meint er hat erst gekrabbelt. Seine große Schwester hat hat das z.B. nicht gemacht. Sie war Deutsche Meisterin im Hallenzielrollen. Und dann isse eines Tages einfach aufgestanden und losgetappt. Unser Sohn hat zwischen Liegen und Laufen auch gekrabbelt.


3. Motorische Entwicklung?
Reicht es hier mit Ja! zu antworten?

4. Beweglichkeit
Auch. Ja. Er ist beweglich. Ganz besonders in den Gelenken und in seinen Gedankengängen. Da ist er auch schnell und beweglich. Es macht einen Heidenspaß ihm einen Gedanken zum denken zu geben und dann abzuwarten wo die Reaktion auftaucht. *räusper* Aber das ist wohl hier nicht das Thema.

5. ERste Wörter gesprochen (wann? welche?)
Mama und zu meinem großen Bedauern mit deutlicher zeitlicher Verzögerung Papa. Ich hab alles versucht, dass er zuerst Papa sagt. Ich hatte früher mal einen Wellensittich. Der hat immer Sprechperlen von Vitakraft bekommen mit Jod S11 Körnchen. Dem hab ich beigebracht seinen Namen zu sagen indem ich stundenlang vor seinem Käfig saß und mit einer mir ansonsten fremden Geduld seinen Namen wiederholte. Und eines Tages hat er seinen Namen gekrächzt. Ich dachte eine Zeit lang, dass ich auch meinen Sohn auf diese Weise konditionieren könnte. Hat aber nicht geklappt. Vielleicht hatte ich einfach nicht genug Geduld.
Wann das war ist uns leider entfallen.

6. Dauer der Einwortsatz-Phase (Kind redet Sätze, die nur aus einem Wort bestehen)?
Äh? Gilt Mama schon ein Einwortsatz? Nein? Aber Papa ist einer, oder?
Im Ernst: Der Kleine hat vor sich hin gelallt und versucht den Sprachsingsang um sich herum anzubilden. Erst nach und nach bekam sein fröhliches lallen Konturen. Er hat also nicht Vokabeln gelernt, sondern ich würde sagen Satzbilder. Das typische "Auto" sagen und auf ein Auto zeigen gab es eher nicht.


7. Wortschatz mit 2 Jahren (Wie ausgeprägt)?
Mit zwei Jahren gab es die ersten Diskussionen über erzieherische Inhalte mit ihm. Hauptsatz mit bedingtem Nebensatz mit etwa 2.9 Jahren

8. Spielen/Sprechen mit Gleichaltrigen?
Das ist definitiv keine Frage! Alleine ein Fragezeichen dahinter zu hängen löst noch keine Antwortbereitschaft aus. Das würde so nicht mal bei unserem Sohn funktionieren!

9. Gedächtnis (Wie gut kann sich das Kind sachen behalten?)
Ich wünsche mir, dass du keinen Deutschunterricht geben wirst. Ehrlich. Wie bereits in der letzten Antwort bemerkt, hat meine zweijährige Tochter deutlich mehr Sprachwitz als diese Frage vermuten lässt. Das mag hart sein. Aber du musst als Studentin ja auch sonst den Fakten ins grausame Gesicht blicken. Wobei es eigentlich sehr viel Freude macht dies bei meiner zuckersüßen Maus zu tun. Deine Schüler werden dich später auch nicht so einfach aus der Situation entlassen. kinder können manchmal brutal ehrlich sein. Zum Glück! Ich habe mir ein Stück Kindheit bewahrt
Okay, aber nun mal Spaß beiseite:
Die Frage bezieht sich vermutlich auf das Jetzt? Unser Sohn hat ein sehr gutes Gedächtnis, lediglich stark von Fantasie getrübt. Da kann es schon mal vorkommen, dass im Kindergarten Drachenangriffe statt gefunden haben, die er mit seinem Freund abwehren musste. Aber wenn es darum geht mir einen Nachweis meiner persönlichen Unzulänglichkeit zu geben, dann kann er auf unglaublich kleine Details der letzten Jahre zurück greifen und lässt einen sprachlosen Papa mit einem breiten Grinsem im Gesicht stehen. Das mag auch ein wenig an meinem schlechten Gedächtnis liegen....


10. Lieder singen?
Die ersten Lieder hat er mit ca 20 Monaten gesungen. Jetzt haut er sich mit seiner großen Schwester wegen vermeintlich inkorrekt dargebrachter englischer Texte. Das ist zum Glück noch eine Domäne, in der sich der Papa profilieren kann!


11. Klatschen/Tanzen?
??? Ja. Er kann klatschen. Rhythmisch. Und tanzen tut er liebend gerne. Zu meiner Freude gerne auf Metallica. Und auf Detlev Jöcker. Und leider auch auf House. Am liebsten zusammen mit seinen beiden Schwestern.

12. Malen/Basteln?
Er malt seit ich denken kann. Jaha, mag da die genervte Leserin denken, seit also etwa 20 Minuten! Nein, gemeint ist natürlich, seit Ewigkeiten. Das war eigentlich auch der Grund, warum ich hier gelandet bin. Ich bin auf der Suche nach der Antwort auf die Frage: "Hat jemand einen guten Tipp, was ich mit den Tonnen von Bildern meiner Kinder anfnagen kann ohne diese zu beleidigen?" Bewahrt ihr die wirklich ALLE auf? Hunderte und nochmals Hunderte von Strichzeichnungen, zum überwiegenden Teil von zweifelhafter künstlerischer Qualität? Aber das nur am Rande. Vermutlich liest sowieso niemand mehr bis hierhin....

15. Aussprache?
Perfekt. Außer D und G. Da haben alle ein wenig länger für debraucht.

16. Konzentration?
Nur wenn es Spaß macht. Bei Puzzles zum Beispiel. Dann kann neben ihm eine Bombe einschlagen. Solange die keine Teile durcheinenander bringt ist ihm das egal. Die Welt muss solange warten. Bei Büchern über Piraten (Sorry, Sohn: Seeräuber! *seufz*) Also bei Büchern über Seeräuber verhält es sich genauso. Und bei Büchern mit Tierbildern, z.B. Bestimmungsbücher.

Juchu. Ende!
Ich hoffe dass ich dir nicht nur helfen konnte, sondern auch ein wenig Spaß gemacht hab. Viel Erfolg beim Studium. Bei Fragen kannst du mir ja mailen. Kann man hier doch oder? Ich kenn mich in Frauenforen nicht aus... Ihr könnt doch mailen oder?

Hey, hey, hey. Das war doch nur Spaß.

Hallo dasfuh!
Danke, dass du mir geantwortet hast. Hast die Fragen doch gut beantwortet
Was meine Kompetenzen als Lehrkraft angeht, kann ich dich beruhigen: Die "Ein-Wort-Fragen" wurden genau so vom Professor vorgegeben und sind absichtlich so gestellt, um Eltern den größtmöglichen Spielraum zu geben. Sie sollen so recht viel und auch recht umfangreich antworten, was bei dir ja auch gut gelungen ist
Nochmals danke!

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18. Juli 2006 um 15:43
In Antwort auf glukel_12726931

Hallo dasfuh!
Danke, dass du mir geantwortet hast. Hast die Fragen doch gut beantwortet
Was meine Kompetenzen als Lehrkraft angeht, kann ich dich beruhigen: Die "Ein-Wort-Fragen" wurden genau so vom Professor vorgegeben und sind absichtlich so gestellt, um Eltern den größtmöglichen Spielraum zu geben. Sie sollen so recht viel und auch recht umfangreich antworten, was bei dir ja auch gut gelungen ist
Nochmals danke!


Ach ja... Es war wirklich lustig, deine Antwort zu lesen

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18. Juli 2006 um 23:48

Meine Tochter seit Mitte Juli 5
1.
Elternhaus : Papa Dauernachtschicht und somit den ganzen Nachmittag verfügbar. Mama arbeitslos immer verfügbar. Schwester nur 10 Mon jünger, aber größer schwerer und hochintelligent. Muß immer um Position der großen Schwester kämpfen.
Heim : Doppelhaushälfte auf dem Dorf mit kleinem Garten. Großes Spielzimmer, kleines Schlafzimmer. Haustiere: alte Dackeldame
Zu ihrer Person: Entwicklungverzögert anerkanntes Sonderkind seit sie drei ist. Nach den Ferien wagen wir den Sprung in die Regelgruppe. Vom Wesen her recht eingebildet fast schon arrogant. Auffallend hübsch leider weiß sie das auch und spielt damit.
Kindergarten: Da es sich um einen Sonderkindergarten handelt ist der Betreuungschlüssel sehr gut und sie bekommt zu jeder Zeit wie ich finde fast schon zu viel Aufmerksamkeit. Zur zeit ist sie der Boss in der Gruppe weil die Defizite der anderen Kinder auffälliger sind.Darum auch der Wechsel.
2.
Sie hat erst an ihrem ersten Geburtstag angefangen zu krabbeln und dann ist sie 3 Mon später auch erst gelaufen.
3.
Die grobmotorik is ok mittlerweile Altersentsprechend nur das Gleichgewicht macht noch Probleme. Feinmotorik macht ihr noch Schwierigkeiten. Sie ist Linkshänderhin.
4.Heute kann sie sehr schnell laufen wenn die Situation es erfordert. Sie hüpft auf einem Bein oder auch mit beiden, leider bewegt sie sich nur wenn keine Möglichkeit der Beschäftigung in sitzen ( malen basteln fernsehen) in Sicht ist.
5.
das erste Wort war Mama, das zweite Papa und das dritte Lena (der hund) wann das genau war weiß ich nicht
&6.
Sehr lange noch mit drei als sie in den Kindergarten kam und es waren auch nur sehr wenige Worte.
7.
Naja wie schon gesagt wenig und fast nur Personenbezeichnungen wie Namen oder Mama Oma usw
8.
Sie hat keine Probleme mit gleichaltrigen nur eigendlich ist es ihr egal Hauptsache sie ist der Boss. Kinder können sie besser verstehen als Erwachsene.
9.
Fast gar nicht außer
10.
wenn es sich um Lieder oder reime handelt.
11.
Sie singt und tanzt eigendlich immer. Klatschen tut sie nur wenn es zum Spiel dazu gehört.
12.
Sie malt gern und hat gerade den großen Sprung vom kopffüßler zum vollständigem Menschen mit Fingern usw. gemacht auch Tiere sind jetzt kein Problem mehr. Häuser und Blumen malt sie schon etwas länger schätze ein halbes Jahr.
13 ? OK dann 15.
Ihre Aussprache ist klasse sehr deutlich ( das Ergebnis von fast 2 Jahren SprachTherapie) nur hat sie große Schwierigkeiten längere zusammenhängende Sätze zu bilden. Das liegt wohl an
16.
der fehlenden Konzentration. Sie lebt oft in einer Traumwelt in der alles rosa ist und jedes Mädchen eine Prinzessin ist. Sie konzentriert sich nur auf Dinge die sie interessieren.

17 Schulfähigkeit
Ich denke wenn sie nicht im kommendenden Kindergartenjahr einen riesigen Sprung macht werden wir sie wohl erst mit sieben einschulen können denn neben der fehlenden Konzentration hat sie auch noch sehr große Probleme mit dem Sozialverhalten (die Welt dreht sich nur um sie)

Ich hoffe ich konnte helfen.
LG Nachtschicht

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19. Juli 2006 um 16:23

Ok ich versuchs mal:
1. Besonderheiten
des Kindes: sehr interssiert an seiner Umwelt, geistig ziemlich weit für sein Alter.
des Elternhauses: eigentlich keine. Papa (vollberufstätig, SChichtdienst und in jeder freien Minute für seine Söhne da) Mama auch berufstätig (Teilzeit) und Bruder (schüler, haben sehr gutes Verhältnis)
des Kindergartens: ist ein städtischer. Erzieherinnen nett, jedoch wenig motiviert.

2. Laufen hat der Süße erst mit 16 Monaten gelernt, konnte eben sehr gut krabbeln.

3. Grobmotorik und Feinmotorik altersgerecht.

4. wie gesagt altersgerecht, nur die Klamotte mit dem Fahrradfahren hat er erst jetzt raus (im Februar 5 geworden)

5.erste Wörter müßen so mit einem Jahr gewesen sein. Natürlich Mama und Papa zuerst dann Lulu (Bruder Lukas) und ab dann nicht mehr zu stoppen

6.und 7. Kann ich mich gar net dran erinnern, kann nicht lange gewesen sein. Redet schon seid frühster Kindheit ohne Punkt und Komma

8. Ist sehr gesellig mein Sohn, konnte sich schon immer gut verständigen ist viele Kinder um sich rum gewöhnt (vom Bruder, haben immer die Hütte voll) und kann sich gut durchsetzen. Hält sich aber auch prima an Spielregeln.

9.wie gesagt ist sehr interessiert an seiner Umwelt, vergißt (leider) nix.

10.Jaha, aber keine Kinderlieder, mehr so songs aus den aktuellen charts (auch wenn er kein Englisch kann)

11. Nee, typischer Junge, für ihn ist das Mädchenkram. Außer Spiele im Kiga wo Lieder zu gehören (Plumpssack) aber da macht er sich auch nen joke draus und verfälscht das Lied bis zur Unkenntlichkeit *grins*

12. Japp, aber nur wenn er einen Sinn darin sieht z.B. zur verschönerung seines Zimmers dann gibt er sich Megamäßig Mühe und das Ergebnis ist wirklich dann Klasse *stolzsei*

15. Aussprache ist einwandfrei, ohne lispeln, stottern oder Dyslalien

16. Doch ist schon da, aber meines erachtens noch nicht ausreichend für die schule. Deshalb erst nächstes Jahr schule, möchte das er noch ein bisserl länge kind bleiben darf.

Hoffe geholfen zu haben

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22. Juli 2006 um 23:22
In Antwort auf joses_12063263

Würden ja gerne helfen...
...aber ich verstehe die Ein- und Zweiwort-Fragen nicht. Worauf kommt es Dir denn besonders an dabei? Nur die Termine oder auch wie ausdrucksvoll getanzt wird?

Mein Sohn ist im März fünf geworden, wird Anfang September eingeschult und klatscht nur noch wenig begeistert in die Hände, außer er sitzt möglichst weit oben in einem Baum, der explizit nicht zum Klettern freigegeben ist und alle Erwachsenen drumherum sich genötigt sehen ihm Tipps zu geben, wie er sich festhalten kann.

Die Besonderheiten des Elternhauses sind sehr weitreichend. So bin ich z.B. mit meiner Frau glücklich verheiratet... Aber das ist vermutlich hier nicht gemeint, oder?

Also:
1. Besonderheiten des Kindes/Elternhauses/Kindergartens?
Kind: Er löste mit drei Jahren bereits zusammen mit seiner Schwester deren Mathehausaufgaben. Teils schneller als sie. Puzzlete mit Anfang vier liebend gerne 100 Teile Puzzles.
Elternhaus: Ich (der Vater) arbeite viel von zu Hause aus. Unser Sohnemann hat eine große und eine kleine Schwester.
Kinedrgarten: Abgsehen davon, dass er sauteuer ist, kümmern sich die Erzieherinnen nur unzureichend um die Insassen. Es ist ein (immerhin freundlicher) Aufbewahrungsort für kleine Kinder. Dementsprechend wenig engagiert zeigen sich auch die Eltern. Natürlich bis auf uns! Naja, eigentlich nur meine Frau. Ich nicht so...

2. Laufenlernen (wann?, wie?)
15 Monate. Auf zwei Beinen. Achso: Mein Schatz meint er hat erst gekrabbelt. Seine große Schwester hat hat das z.B. nicht gemacht. Sie war Deutsche Meisterin im Hallenzielrollen. Und dann isse eines Tages einfach aufgestanden und losgetappt. Unser Sohn hat zwischen Liegen und Laufen auch gekrabbelt.


3. Motorische Entwicklung?
Reicht es hier mit Ja! zu antworten?

4. Beweglichkeit
Auch. Ja. Er ist beweglich. Ganz besonders in den Gelenken und in seinen Gedankengängen. Da ist er auch schnell und beweglich. Es macht einen Heidenspaß ihm einen Gedanken zum denken zu geben und dann abzuwarten wo die Reaktion auftaucht. *räusper* Aber das ist wohl hier nicht das Thema.

5. ERste Wörter gesprochen (wann? welche?)
Mama und zu meinem großen Bedauern mit deutlicher zeitlicher Verzögerung Papa. Ich hab alles versucht, dass er zuerst Papa sagt. Ich hatte früher mal einen Wellensittich. Der hat immer Sprechperlen von Vitakraft bekommen mit Jod S11 Körnchen. Dem hab ich beigebracht seinen Namen zu sagen indem ich stundenlang vor seinem Käfig saß und mit einer mir ansonsten fremden Geduld seinen Namen wiederholte. Und eines Tages hat er seinen Namen gekrächzt. Ich dachte eine Zeit lang, dass ich auch meinen Sohn auf diese Weise konditionieren könnte. Hat aber nicht geklappt. Vielleicht hatte ich einfach nicht genug Geduld.
Wann das war ist uns leider entfallen.

6. Dauer der Einwortsatz-Phase (Kind redet Sätze, die nur aus einem Wort bestehen)?
Äh? Gilt Mama schon ein Einwortsatz? Nein? Aber Papa ist einer, oder?
Im Ernst: Der Kleine hat vor sich hin gelallt und versucht den Sprachsingsang um sich herum anzubilden. Erst nach und nach bekam sein fröhliches lallen Konturen. Er hat also nicht Vokabeln gelernt, sondern ich würde sagen Satzbilder. Das typische "Auto" sagen und auf ein Auto zeigen gab es eher nicht.


7. Wortschatz mit 2 Jahren (Wie ausgeprägt)?
Mit zwei Jahren gab es die ersten Diskussionen über erzieherische Inhalte mit ihm. Hauptsatz mit bedingtem Nebensatz mit etwa 2.9 Jahren

8. Spielen/Sprechen mit Gleichaltrigen?
Das ist definitiv keine Frage! Alleine ein Fragezeichen dahinter zu hängen löst noch keine Antwortbereitschaft aus. Das würde so nicht mal bei unserem Sohn funktionieren!

9. Gedächtnis (Wie gut kann sich das Kind sachen behalten?)
Ich wünsche mir, dass du keinen Deutschunterricht geben wirst. Ehrlich. Wie bereits in der letzten Antwort bemerkt, hat meine zweijährige Tochter deutlich mehr Sprachwitz als diese Frage vermuten lässt. Das mag hart sein. Aber du musst als Studentin ja auch sonst den Fakten ins grausame Gesicht blicken. Wobei es eigentlich sehr viel Freude macht dies bei meiner zuckersüßen Maus zu tun. Deine Schüler werden dich später auch nicht so einfach aus der Situation entlassen. kinder können manchmal brutal ehrlich sein. Zum Glück! Ich habe mir ein Stück Kindheit bewahrt
Okay, aber nun mal Spaß beiseite:
Die Frage bezieht sich vermutlich auf das Jetzt? Unser Sohn hat ein sehr gutes Gedächtnis, lediglich stark von Fantasie getrübt. Da kann es schon mal vorkommen, dass im Kindergarten Drachenangriffe statt gefunden haben, die er mit seinem Freund abwehren musste. Aber wenn es darum geht mir einen Nachweis meiner persönlichen Unzulänglichkeit zu geben, dann kann er auf unglaublich kleine Details der letzten Jahre zurück greifen und lässt einen sprachlosen Papa mit einem breiten Grinsem im Gesicht stehen. Das mag auch ein wenig an meinem schlechten Gedächtnis liegen....


10. Lieder singen?
Die ersten Lieder hat er mit ca 20 Monaten gesungen. Jetzt haut er sich mit seiner großen Schwester wegen vermeintlich inkorrekt dargebrachter englischer Texte. Das ist zum Glück noch eine Domäne, in der sich der Papa profilieren kann!


11. Klatschen/Tanzen?
??? Ja. Er kann klatschen. Rhythmisch. Und tanzen tut er liebend gerne. Zu meiner Freude gerne auf Metallica. Und auf Detlev Jöcker. Und leider auch auf House. Am liebsten zusammen mit seinen beiden Schwestern.

12. Malen/Basteln?
Er malt seit ich denken kann. Jaha, mag da die genervte Leserin denken, seit also etwa 20 Minuten! Nein, gemeint ist natürlich, seit Ewigkeiten. Das war eigentlich auch der Grund, warum ich hier gelandet bin. Ich bin auf der Suche nach der Antwort auf die Frage: "Hat jemand einen guten Tipp, was ich mit den Tonnen von Bildern meiner Kinder anfnagen kann ohne diese zu beleidigen?" Bewahrt ihr die wirklich ALLE auf? Hunderte und nochmals Hunderte von Strichzeichnungen, zum überwiegenden Teil von zweifelhafter künstlerischer Qualität? Aber das nur am Rande. Vermutlich liest sowieso niemand mehr bis hierhin....

15. Aussprache?
Perfekt. Außer D und G. Da haben alle ein wenig länger für debraucht.

16. Konzentration?
Nur wenn es Spaß macht. Bei Puzzles zum Beispiel. Dann kann neben ihm eine Bombe einschlagen. Solange die keine Teile durcheinenander bringt ist ihm das egal. Die Welt muss solange warten. Bei Büchern über Piraten (Sorry, Sohn: Seeräuber! *seufz*) Also bei Büchern über Seeräuber verhält es sich genauso. Und bei Büchern mit Tierbildern, z.B. Bestimmungsbücher.

Juchu. Ende!
Ich hoffe dass ich dir nicht nur helfen konnte, sondern auch ein wenig Spaß gemacht hab. Viel Erfolg beim Studium. Bei Fragen kannst du mir ja mailen. Kann man hier doch oder? Ich kenn mich in Frauenforen nicht aus... Ihr könnt doch mailen oder?

Hey, hey, hey. Das war doch nur Spaß.

Kunstwerke der Kinder...
Ich scanne sie in meinen PC, habe für jedes Kind nen eigenen Ordner, und bewahre nur die Bilder auf die für mich und meine Kinder eine Besondere Bedeutung haben. Die gescannt sind schmeiße ich dann Abends wenn es niemand sieht ins Altpapier

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