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Ab welchem Alter für Kinder ein Fahrrad ?

25. November 2004 um 21:54 Letzte Antwort: 29. November 2004 um 22:57

Meine Kinder (3 an der Zahl) konnte alle so um den 4. Geburtstag herum Fahrrad fahren. Ungelogen. Ohne Stützräder. Natürlich nicht im Straßenverkehr. Methode: Fahren lassen, hinterher rennen und zufassen, wenn es kipplig wird ...
Sicher braucht man es nicht zu übetreiben. Natürlich kommt es auch auf das Kind an.
Aber wenn ich heute lese, für die 1. Klassen werden Roller angeschafft, damit die Kinder das Gleichgewicht schulen um dann langsam zum Fahrrad fahren vorzudringen, halte ich das in die andere Richtung für überzogen.
Was meint Ihr dazu ?

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26. November 2004 um 8:20

Für die Methode ...
... bin ich nicht sportlich genug. Darum dauerte es bei meinen Kindern 1-2 Jahre länger. Dürfte aber auch noch zu akzeptieren sein.
Tritt rein !

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26. November 2004 um 21:30

Jeder wie er kann.
Mein Großer fuhr auch mit 4 Jahren ohne Stützräder. Als er 3 1/2 war, sind wir umgezogen und haben in der alten Wohnung die Stützräder "vergessen".....
Der Kleine ist jetzt 3. Er fährt wie ein wahnsinniger mit dem Roller. Ihm werde ich im Frühjahr die Stützräder abmontieren und dann werden wir schon sehen.
Die Kinder von meinem Bruder bekamen auch erst mit 6 erstmal einen Roller und mit 8 ein Fahrrad, dann natürlich ohne Stützräder.
Also jeder wie er meint oder kann.
LG Eisbär

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29. November 2004 um 17:01

Hätte ich sehr nett gefunden
Ich war eins von diesen Kindern, die sehr spät Radfahren gelernt haben. meine Eltern sind fast an mir verzweifelt. ich bin insgesamt ein sehr unsportliches Kind gewesen.

ch bekam mit 5 mein erstes Fahrrad geschenkt. Ich habe mich einmal draufgesetzt, bekam furchtbare Angst-das wars für die nächsten zwei Jahre. Zweiter Versuch mit 7. Ich hatte einen ungenehmen Sturz-wieder 2Jahre Pause. Nun wurde es langsam brenzlig. Ab der vierten Klasse unternahmen wir Fahrradtouren von der Schule aus.
Also das Projekt Radfahren mußte klappen. Mein Vater hat das dann mit viel Zeit und Geduld hinbekommen. Er hat mir erzählt, daß er auch erst mit 11 radfahren gelernt hat.

Erst hat er mich immer festgehalten, dann immer weniger, zuletzt nur noch die Hand leicht am Gepäckträger. Als er das erste mal loslies und ich das merkte bin ich vor Schreck vom Fahrrad gesprungen, da war ich aber schon ein Stück gefahren. Danach haben wir Kurvenfahren geübt und auf- und absteigen. Immer hat er jeden kleinen Fortschritt gelobt und wenn es mal nicht so toll lief auch kein Drama draus gemacht.
Es hat ewig gedauert bis ich radfahren konnte. Vor allem war es auch noch bis zum sicheren Fahren auf der Straße ein weiter weg, anfänglich sprang ich bei jedem Auto was vorbeikam vom Fahrrad.
Ich glaube ich war schon 10 als es einigermaßen ging.

Ich denke so ein Rolerunterricht wäre für mich sehr hiflreich gewesen.

wolkenschaf

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29. November 2004 um 19:28

Finde es sehr schade,
das manche Eltern scheinbar meinen alles was ein bisschen schwierig ist auf die Schule abzuschieben. Zumindest Roller fahren sollte in dem Alter schon drin sein. Unsere Tochter konnte auch noch vor dem 4. Geburtstag fahren, ich selber fand es sehr früh, aber sie ist auch recht sportlich und ehrgeizig. Zum Schulanfang jedoch sollten die meisten Kinder meiner Meinung nach schon soweit sein. Übrigens kleiner Tipp (für alle die nicht gern hinterher rennen , zumal unsere das auch nicht haben konnte wenn ich das Fahrrad festhielt) Wir haben die Stützräder immer ein bisschen mehr nach hinten hoch versetzt, so das sie das Gleichgewicht immer mehr selber halten musste, jedoch die Gewissheit hatte nicht stürzen zu können. Schließlich waren für den "Notfall" noch die Stützräder die einen kurz vor dem Boden hielten. Die kamen dann erst ganz ab, als sie so gut 14 Tage so fahren konnte.
Ich bin der Meinung das wir uns heutzutage nicht über "Problemkinder" mit sozialen oder schulischen Schwierigkeiten und Kinder mit Übergewicht wundern müssen. Traurigerweise scheinen immer mehr Eltern ihr Kinder vor dem Fernseher zu parken, statt mit Ihnen draußen zu toben, Roller zu fahren, Fahrradtouren zu machen, zu Klettern oder einfach nur öfter das Auto stehen lassen und mit dem Kind zu Fuß zum Kiga oder Spielplatz etc. zu gehen. Übrigens hab ich mal von Studien gelesen die belegen, das Kinder die Bewegungsmäßig Defizite aufweisen (also bspw. schlecht Gleichgwicht halten können, nicht gut Balancieren können, etc.) i.d.R. auch Probleme haben mit Mathe und co.

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29. November 2004 um 19:43
In Antwort auf tausendschoen

Finde es sehr schade,
das manche Eltern scheinbar meinen alles was ein bisschen schwierig ist auf die Schule abzuschieben. Zumindest Roller fahren sollte in dem Alter schon drin sein. Unsere Tochter konnte auch noch vor dem 4. Geburtstag fahren, ich selber fand es sehr früh, aber sie ist auch recht sportlich und ehrgeizig. Zum Schulanfang jedoch sollten die meisten Kinder meiner Meinung nach schon soweit sein. Übrigens kleiner Tipp (für alle die nicht gern hinterher rennen , zumal unsere das auch nicht haben konnte wenn ich das Fahrrad festhielt) Wir haben die Stützräder immer ein bisschen mehr nach hinten hoch versetzt, so das sie das Gleichgewicht immer mehr selber halten musste, jedoch die Gewissheit hatte nicht stürzen zu können. Schließlich waren für den "Notfall" noch die Stützräder die einen kurz vor dem Boden hielten. Die kamen dann erst ganz ab, als sie so gut 14 Tage so fahren konnte.
Ich bin der Meinung das wir uns heutzutage nicht über "Problemkinder" mit sozialen oder schulischen Schwierigkeiten und Kinder mit Übergewicht wundern müssen. Traurigerweise scheinen immer mehr Eltern ihr Kinder vor dem Fernseher zu parken, statt mit Ihnen draußen zu toben, Roller zu fahren, Fahrradtouren zu machen, zu Klettern oder einfach nur öfter das Auto stehen lassen und mit dem Kind zu Fuß zum Kiga oder Spielplatz etc. zu gehen. Übrigens hab ich mal von Studien gelesen die belegen, das Kinder die Bewegungsmäßig Defizite aufweisen (also bspw. schlecht Gleichgwicht halten können, nicht gut Balancieren können, etc.) i.d.R. auch Probleme haben mit Mathe und co.

*g*
ich kenn noch den spruch von uns "ich hab schon stützräder hoch, und du?" da war man noch stolz drauf

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29. November 2004 um 22:05
In Antwort auf tausendschoen

Finde es sehr schade,
das manche Eltern scheinbar meinen alles was ein bisschen schwierig ist auf die Schule abzuschieben. Zumindest Roller fahren sollte in dem Alter schon drin sein. Unsere Tochter konnte auch noch vor dem 4. Geburtstag fahren, ich selber fand es sehr früh, aber sie ist auch recht sportlich und ehrgeizig. Zum Schulanfang jedoch sollten die meisten Kinder meiner Meinung nach schon soweit sein. Übrigens kleiner Tipp (für alle die nicht gern hinterher rennen , zumal unsere das auch nicht haben konnte wenn ich das Fahrrad festhielt) Wir haben die Stützräder immer ein bisschen mehr nach hinten hoch versetzt, so das sie das Gleichgewicht immer mehr selber halten musste, jedoch die Gewissheit hatte nicht stürzen zu können. Schließlich waren für den "Notfall" noch die Stützräder die einen kurz vor dem Boden hielten. Die kamen dann erst ganz ab, als sie so gut 14 Tage so fahren konnte.
Ich bin der Meinung das wir uns heutzutage nicht über "Problemkinder" mit sozialen oder schulischen Schwierigkeiten und Kinder mit Übergewicht wundern müssen. Traurigerweise scheinen immer mehr Eltern ihr Kinder vor dem Fernseher zu parken, statt mit Ihnen draußen zu toben, Roller zu fahren, Fahrradtouren zu machen, zu Klettern oder einfach nur öfter das Auto stehen lassen und mit dem Kind zu Fuß zum Kiga oder Spielplatz etc. zu gehen. Übrigens hab ich mal von Studien gelesen die belegen, das Kinder die Bewegungsmäßig Defizite aufweisen (also bspw. schlecht Gleichgwicht halten können, nicht gut Balancieren können, etc.) i.d.R. auch Probleme haben mit Mathe und co.

Na ob das stimmt
>>"Übrigens hab ich mal von Studien gelesen die belegen, das Kinder die Bewegungsmäßig Defizite aufweisen (also bspw. schlecht Gleichgwicht halten können, nicht gut Balancieren können, etc.) i.d.R. auch Probleme haben mit Mathe und co."<<

Wie weiter untern geschrieben hatte ich arge Probleme beim Radfahren lernen und das nicht weil meine Eltern sich nicht gekümmert haben.
Ich war auch sonst eine sportliche Niete, balancieren und ähnliches konnte ich auch nicht gut.
Allerdings war ich ein kleines Mathegenie,immer Klassenbeste in Mathe sollte sogar mal auf eine Mathespezialschule, hatte im Abi Mathe-L-Kurs.
Ich habe eine Ingenierwassenschaft studiert und mache meinen Doktor in einem sehr Mathematiklstigen bereich.

Auch mein Sandkastenkumpel war bewegungslegastheniker und sehr gut in Mathe und hat Informatik studiert.

Sind wir jetzt die berühmten ausnahmen oder werden da Zusammenhänge konstruiert, die gar keine sind.

wolkenschaf

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29. November 2004 um 22:06
In Antwort auf lita_11889024

Na ob das stimmt
>>"Übrigens hab ich mal von Studien gelesen die belegen, das Kinder die Bewegungsmäßig Defizite aufweisen (also bspw. schlecht Gleichgwicht halten können, nicht gut Balancieren können, etc.) i.d.R. auch Probleme haben mit Mathe und co."<<

Wie weiter untern geschrieben hatte ich arge Probleme beim Radfahren lernen und das nicht weil meine Eltern sich nicht gekümmert haben.
Ich war auch sonst eine sportliche Niete, balancieren und ähnliches konnte ich auch nicht gut.
Allerdings war ich ein kleines Mathegenie,immer Klassenbeste in Mathe sollte sogar mal auf eine Mathespezialschule, hatte im Abi Mathe-L-Kurs.
Ich habe eine Ingenierwassenschaft studiert und mache meinen Doktor in einem sehr Mathematiklstigen bereich.

Auch mein Sandkastenkumpel war bewegungslegastheniker und sehr gut in Mathe und hat Informatik studiert.

Sind wir jetzt die berühmten ausnahmen oder werden da Zusammenhänge konstruiert, die gar keine sind.

wolkenschaf

Tippen
war allerdings noch nie meine Stärke

Sorry für die Tippfehler.

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29. November 2004 um 22:57
In Antwort auf lita_11889024

Na ob das stimmt
>>"Übrigens hab ich mal von Studien gelesen die belegen, das Kinder die Bewegungsmäßig Defizite aufweisen (also bspw. schlecht Gleichgwicht halten können, nicht gut Balancieren können, etc.) i.d.R. auch Probleme haben mit Mathe und co."<<

Wie weiter untern geschrieben hatte ich arge Probleme beim Radfahren lernen und das nicht weil meine Eltern sich nicht gekümmert haben.
Ich war auch sonst eine sportliche Niete, balancieren und ähnliches konnte ich auch nicht gut.
Allerdings war ich ein kleines Mathegenie,immer Klassenbeste in Mathe sollte sogar mal auf eine Mathespezialschule, hatte im Abi Mathe-L-Kurs.
Ich habe eine Ingenierwassenschaft studiert und mache meinen Doktor in einem sehr Mathematiklstigen bereich.

Auch mein Sandkastenkumpel war bewegungslegastheniker und sehr gut in Mathe und hat Informatik studiert.

Sind wir jetzt die berühmten ausnahmen oder werden da Zusammenhänge konstruiert, die gar keine sind.

wolkenschaf

*ggg*
Ausnahmen gibt es halt immer wieder
Warscheinlich ist es so das der "Versuch" von Bewegung reicht oder was. Aber ganz Abwegig ist es nicht, denn vielen Kindern mit z.B. Sprachstörungen wird neben Logopädie auch Bewegungstherapie verschrieben.
Sicherlich gibt es immer mal wieder Kinder die sport nicht so prall finden (geb zu hab es auch gehasst und der Sohn meiner Freundin ist auch so ein Gesell - der hat aber auch Sprach- und Konzentrationsstörungen), aber das fast eine gesamte erste Klasse noch nicht einmal Roller fahren kann *augenverdreh* - sorry da sind zu 50 (wenn nicht so gar mehr) % die Eltern schon dran schuld.

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