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8-jähriger:Rücksicht und Aufmerksamkeit= Fremdwort

11. Juli 2008 um 16:25 Letzte Antwort: 4. Dezember 2008 um 19:49

Unser 8-jähriger Sohn ist nicht in der Lage mal 5 gerade
sein zu lassen. Er fühlt sich schon allein dadurch
provoziert, dass ein anderes Kind(meist Junge) mal komisch schaut. Er reagiert auf jede Kleinigkeit mit viel lautem Geschreie und Gemotze und auf jeden kleinen Rempeler mit sofortigen Rückgaben (Schupsen,Treten).
Er ist ein sehr guter Schüler und macht sehr gern
Sport (noch im Verein). Leider macht er sich mit seinem Benehmen mehr als unbeliebt.
Freundschaften halten nur sehr kurz; wenn überhaupt.
Wenn andere Kinder mal etwas unschönes machen, bemerkt er es sofort und macht daraus ein riesen Theater.
Rücksicht und Aufmerksamkeit scheinen für unseren
Sohn Fremdwörter zu sein.
Wir selbst sind eher sozial eingestellt, aber dieses
kommt bei ihm nicht an.
Wir wissen nicht mehr weiter, zumal er wirklich überall
eine Außenseiterposition hat und auch in der Schule
sein schlechtes Sozialverhalten zum Dauerthema geworden
ist. Wer kann uns einen Rat geben, wie wir ihm helfen können?

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2. September 2008 um 11:42

Respekt gesucht
Hallo,

wir haben ein ähnliches Problem mit unserem Sohn. Dies ist mittlerweile so aus den Fugen gelaufen das er selber schwer gemobbt wird in der Schule und wir einen Kinderpsychologen einschalten wollen. Er selber merkt sein Fehlverhalten - will immer erster sein, schreibt anderen ( vor allem dem Bruder ... dort bekommen wir es halt mit ) immer vor wie es laufen soll, ist aufbrausend wenn etwas nicht so läuft wie er es sich vorstellt. Er selber ist todünglücklich das er immer aneckt und lässt sich aber von uns nicht helfen. Wir gehen jetzt zur Beratungsstelle und haben auch einen Jugendpsychologen kontaktiert denn wir hoffen dort Hilfe zu finden. Unsere Kindergärtnerin ( Seele der Nation ) meinte wir sollen uns Hilfe holen, denn Eltern sollten sich nicht zu Therapeuten machen. Ich persönlich hoffe das er sich einer Vertrauensperson gegenüber etwas öffnet und wir hoffen natürlich das er mit sich selber mehr ins Gleichgewicht kommt. Wir haben auch gemerkt wenn Technik zu viel genutz wird.. TV; Computer... wird es immer schlimmer. Wir haben daher immer Technikfreie Tage und beschränken den Einsatz auf 1 Stunde sonst. Viel Sport und Bewegung machen Ihn auch zufriedener. Bei uns kommt dieses Verhalten in Phasen es ist nicht immer so... hat aber durch die Mobbing Situation in der Schule stark zugenommen. Meist folgt den Ausbrüchen große Verzweiflung.

Ich hoffe die Beratung und der Therapeut können helfen. Wir wissen uns sonst auch keinen Rat mehr.

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2. September 2008 um 21:35

Hallo
ich habe auch so einen ,,problem-sohn,,mit genau gleichem verhalten,leider bis jetzt habe ich keine lösung gefunden,auch gespräche mit schulpsyhologen haben keine besserung gebracht...ich habe noch zwei wunderbaren töchter,aber wegen meinem sohn drehe ich durch...

freundliche grüsse

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4. Dezember 2008 um 19:49

...das kommt mir so bekannt vor...
ich kenne deine Situation auch von unserem Sohn.Auch er hat immer Probleme sich unter zu ordnen und sieht die Fehler meist nur bei anderen.Heute war mal wieder so ein Tag,den ich am liebsten aus dem Kalender streichen würde.Bei unserem Sohn ist es immer extrem wenn er eine neue Herrausforderung meistern soll.Er ist seit August in der Schule und jetzt ist es soweit,das ich das erste Gespräch mit seiner Lehrerin habe und ich habe echt panik davor,weil ich nur das beste für mein kind möchte.Ich habe schon mehr als einmal erfahren müssen das er sich auf dem Schulhof geprügelt hat und auch oft grundlos auf andere Kinder losgeht.Er spielt Fussball im Verein und wir haben ihm schon oft gesagt,das er das nicht mehr machen darf,wenn er sich nicht benimmt,aber wir haben das gefühl,das ihn das recht wenig interessiert.Haben ihn auch schon auf ads testen lassen,aber er hat es nicht.Auch in der Schule will kaum jemand was mit ihm zu tun haben,weil er seinen Ruf weg hat.Ich werbe stänig um Verständniss für ihn,aber er muss begreifen,das er sich Mühe geben muss um das Vertrauen seiner Mitschüler zurück zu gewinnen.Das kann ich im übrigen auch euch nur raten.Am Anfang haben wir auch immer auf ihn geschimpft und ihm die Schuld gegeben das niemand mit ihm spielen will,aber wir sind jetzt an einem Punkt wo wirihn auch mal ernst nehemen.Habt ihr ihn mal gefragt,warum er sich so verhällt?Uns ist aufgefallen,das unser Sohn irgendwann resigniert hat und keinen Anlass mehr sah,sich zu bemühen weil er das gefühl hat,es keinem recht machen zu können.Ich würde sowas als Trotzreakrion bezeichnen.Es wäre schön von euch zu hören,in den meisten Fällen ist man ja ziemlich allein mit der Situation,
liebe grüße

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