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6 Jähriger raubt mir den letzten Nerv ... weiß nicht weiter

24. Dezember 2005 um 12:21 Letzte Antwort: 5. Januar 2006 um 23:09

Hallo ihr lieben,

ich habe einen 6jährigen Sohn der mir seit ca 1 monat echt den letzten Nerv raubt ...

Folgendes zu unserer Situation:

Wir sind im Juli diesen Jahres hier nach Bayern gezogen.
Leider wohnen somit die einzigen Bezugspersonen meines Sohnes ca 500km vo n uns weg ( Oma und Opa )
Seit ca 1 Monat nun fängt mein Sohn an Nacht für Nacht wach zu werden.
Entweder ist es die Heizung die wegen des Gluggerns ausgemacht werden muss - oder er hat Angst alleine zur toilette zu gehen ( die direkt nebenan ist ) - er wierd aber auch einfach so wach und schreit dann einfach nur rum er hätte Angst.

Das geht Nacht für Nacht ca 3-5 mal so.
Keine einzige Nacht mehr komme ich oder mein Lebensgefährte zur Ruhe.

Egal was ich versuche - nichts hilft.

Ich bringe ihn Abend für Abend ins Bett - lese ihn eine Geschichte vor - singe ihm ein Einschlaflied oder bleibe so noch was bei ihm liegen.
Ich lasse sämtliche Rollos runter weil er sonst noch mehr Angst hat.
Schließe die Haustüre vor seinen Augen ab ( was er immerzu verlangt ).

Jeden Abend versichere ich ihm das er nirgends so sicher ist wie hier zu Hause, aber das überhört er scheinbar.

Ich weiß einfach nicht mehr weiter.

Dazu muss ich auch sagen, das ich im 4ten Monat schwanger bin, mein Sohn das auch weiß und sich "eigendlich" aufs Baby freut ( zumindest sagt er das immer )


Habt ihr Tipps ?

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24. Dezember 2005 um 12:32

Nachtrag
Leider scheint man Beiträge hier nicht editieren zu können, deswegen möchte ich gerne noch folgendes hinzufügen:

Es ist auch so das mir mein Sohn in letzter Zeit echt veruscht auf den Kopf rumzutanzen.
Egal was er machen soll - nichts geschieht bis ich ihn angeschrien habe ( was sehr belastend ist ) ... dauerndzu versucht er mit mir zu diskutieren oder eher zu streiten.
Mitlerweile fängt er auch uns zu beschimpfen.
Und egal welche Strafen ich verhänge ( Fernsehverbot aufs Zimmer schicken ( bei gebrülle ) ) ... ihm scheint alles tirisch egal zu sein....

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24. Dezember 2005 um 15:04
In Antwort auf rikki_12709600

Nachtrag
Leider scheint man Beiträge hier nicht editieren zu können, deswegen möchte ich gerne noch folgendes hinzufügen:

Es ist auch so das mir mein Sohn in letzter Zeit echt veruscht auf den Kopf rumzutanzen.
Egal was er machen soll - nichts geschieht bis ich ihn angeschrien habe ( was sehr belastend ist ) ... dauerndzu versucht er mit mir zu diskutieren oder eher zu streiten.
Mitlerweile fängt er auch uns zu beschimpfen.
Und egal welche Strafen ich verhänge ( Fernsehverbot aufs Zimmer schicken ( bei gebrülle ) ) ... ihm scheint alles tirisch egal zu sein....

Hallo inno
ohne mich psychologisch so besonders gut auszukennen...mal einfach einige Vermutungen:

- könnte es nicht einfach sein, dass dein Sohn den Umzug ( mit dem er ja nicht nur Oma und Opa, sondern auch sonstige Freunde/ Bekannte/ Spielplätze usw. zurückgelassen hat) nicht verkraftet, sich vielelicht schwer tut neue Freunde zu finden und sich noch durch das Baby zurückgesetzt fühlt?
- wollte er nicht umziehen oder hat er Probleme mit Deinem Lebensgefährten( nicht sein Vater oder?)
- das ihm alle Strafen egal sind, zeigt , dass er Dich provozieren ( das heisst meist einfach nur Deine Aufmerksamkeit erregen ) will

Es ist eine schwierige Situation für so einen KLeinen und vielelicht bracuht er einfach nur eine Zeit lang noch besonders viel Liebe?

- was mich allerdings beunruhigen würde ist die Angst / bzw. die Albträume, da würde ich wirklich versuchen mal mit ihm zu reden, wovor genau er denn Angst hat( nur um auszuschliessen, dass ihm vielelicht wirklich was bedrohliches passiert ist

Vielleciht sprichst Du auch mal mit dem Kinderarzt darüber?

Liebe Grüsse

Sonja

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26. Dezember 2005 um 11:06

Sorry
...nimms mir nicht übel, aber ich frage mich gerade wie unsensibel man eigentlich sein muß, wenn man einem kind von 6 derart viel zumutet und sich dann auch noch über die folgen beschweren muß..........

umzug, GE kontakt weg, kindergartenwechsel oder gar kein kindergarten, schwanger und auch noch nicht mal mit dem richtigen biologischen vater beieinander.......meine güte.

und dann wird er auch noch angebrüllt, weil er "nicht so funktioniert" wie er soll. armes kind !

am besten, du kaufst dir mal ein kluges buch über erziehung und was eltern bzw. mutter besser ganz läßt.

kopfschüttel

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26. Dezember 2005 um 11:35

Tipp
hallo,

wenn ihr zeit und platz habt:
geht ins tierheim, und holt ihm einen hund. irgend eine kniehohe promenadenmischung, oder einen pudel. so hat er einen freund, knüpft leichter kontakte, wird sozial gefordert, und nachts hat er noch einen beschützer. er hat jemanden, der für ihn da ist, der ihn fordert und zurück gibt, dem er geheimnisse anvertrauen kann, und der ihn ablenkt.

aber bitte daran denken, das so ein tier "arbeit" macht, mehr als nur futter kostet, und nicht einfach wieder abgeschoben werden kann, wenn man regenwetter nicht mag.

ansonsten hat der kleine jeden grund, um durch den wind zu sein, und jedes anrecht, das ihm vollste aufmerksamkeit geschenkt wird.

lg, andrea

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26. Dezember 2005 um 16:48
In Antwort auf sora_11879443

Tipp
hallo,

wenn ihr zeit und platz habt:
geht ins tierheim, und holt ihm einen hund. irgend eine kniehohe promenadenmischung, oder einen pudel. so hat er einen freund, knüpft leichter kontakte, wird sozial gefordert, und nachts hat er noch einen beschützer. er hat jemanden, der für ihn da ist, der ihn fordert und zurück gibt, dem er geheimnisse anvertrauen kann, und der ihn ablenkt.

aber bitte daran denken, das so ein tier "arbeit" macht, mehr als nur futter kostet, und nicht einfach wieder abgeschoben werden kann, wenn man regenwetter nicht mag.

ansonsten hat der kleine jeden grund, um durch den wind zu sein, und jedes anrecht, das ihm vollste aufmerksamkeit geschenkt wird.

lg, andrea

Ein hund
...als erziehungshilfe ? oh nein, bloß nicht sowas. wer nicht mal mit einem 6 jährigen klar kommt und rumbrüllt, wenn was nicht klappt, der kommt bei der erziehung eines hundes schon gleich erst recht nicht klar.ein 6 jähriger ist zudem viel zu klein für sowas.
ich bin gegen diesen mißbrauch ! weil so tier eben auch ein lebewesen ist und 2. kein spielzeug. ich hab den ähnlichen schwachsinn in der nachbarschaft....inzwischen wird der arme kerl bei diesem wetter auf der terrasse angebunden, wenn keiner lust hat ihn zu erziehung oder sich zu kümmern.
so läuft das leider zu oft....
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

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27. Dezember 2005 um 11:09
In Antwort auf lilia_12629207

Ein hund
...als erziehungshilfe ? oh nein, bloß nicht sowas. wer nicht mal mit einem 6 jährigen klar kommt und rumbrüllt, wenn was nicht klappt, der kommt bei der erziehung eines hundes schon gleich erst recht nicht klar.ein 6 jähriger ist zudem viel zu klein für sowas.
ich bin gegen diesen mißbrauch ! weil so tier eben auch ein lebewesen ist und 2. kein spielzeug. ich hab den ähnlichen schwachsinn in der nachbarschaft....inzwischen wird der arme kerl bei diesem wetter auf der terrasse angebunden, wenn keiner lust hat ihn zu erziehung oder sich zu kümmern.
so läuft das leider zu oft....
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de


nicht als erziehungshilfe, ich dachte eher als freund und verbündeten. als neues familienmitglied.

kein kind ist zu klein für ein tier. nur die verantwortung, die muss ein erwachsener tragen.
oder anders gesagt: keiner gibt sein tier ab, nur weil familienzuwachs ansteht. in den fällen sind die babys auch nicht zu klein für hunde oder katzen. tiere, speziell hunde und katzen, bringen nicht nur älteren menschen ein emotionales seelisches plus, auch kinder (egal, welchen alters) profitieren davon. das wird dir jeder bestätigen, der kinder und tiere hat.

das ein erwachsener weiss, das ein tier nicht nur gibt, sondern auch fordert, und über einen langen zeitraum, setze ich einfach voraus.
deshalb würde ich auch immer ein tierheim empfehlen und keinen züchter. der züchter kann das blaue vom himmel lügen, weil er sein tier an den mann bringen will. das tierheim hat das wohl des tieres im auge, und möchte auch keinen bumerang daraus machen. ud kann vorab über eigenarten auskunft geben.

letztendlich ist das keine lösung des problems, aber vielleicht eine hilfe. auch, um die strukturen in der familie neu festzulegen, der familie ein neues gesicht zu geben. etwas gemeinsames.

lg, andrea

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27. Dezember 2005 um 11:40
In Antwort auf sora_11879443


nicht als erziehungshilfe, ich dachte eher als freund und verbündeten. als neues familienmitglied.

kein kind ist zu klein für ein tier. nur die verantwortung, die muss ein erwachsener tragen.
oder anders gesagt: keiner gibt sein tier ab, nur weil familienzuwachs ansteht. in den fällen sind die babys auch nicht zu klein für hunde oder katzen. tiere, speziell hunde und katzen, bringen nicht nur älteren menschen ein emotionales seelisches plus, auch kinder (egal, welchen alters) profitieren davon. das wird dir jeder bestätigen, der kinder und tiere hat.

das ein erwachsener weiss, das ein tier nicht nur gibt, sondern auch fordert, und über einen langen zeitraum, setze ich einfach voraus.
deshalb würde ich auch immer ein tierheim empfehlen und keinen züchter. der züchter kann das blaue vom himmel lügen, weil er sein tier an den mann bringen will. das tierheim hat das wohl des tieres im auge, und möchte auch keinen bumerang daraus machen. ud kann vorab über eigenarten auskunft geben.

letztendlich ist das keine lösung des problems, aber vielleicht eine hilfe. auch, um die strukturen in der familie neu festzulegen, der familie ein neues gesicht zu geben. etwas gemeinsames.

lg, andrea

Dann
...kennst du das tierheim darmstadt wohl noch nicht.....bin dort nicht nur einmal auf übelste weise belogen und betrogen worden - falls du glaubst nur miese züchter wollen das tier an die leute bringen, da irrst du dich aber gewaltig. ich habe kontakt bzw. kenne nur seriöse züchter aber kein tierheim wo es ordentlich abgeht.eine katze vom tierheim verreckte gleich in der 1. nacht an katzenseuche - angeblich war das tier durchgeimpft. zwei hunde waren weder stubenrein zu bekommen noch in irgendeiner form gesellschaftsfähig, d.h. der eine biß ohne grund alles und jeden. ein größerer vogel hatte die papageienkrankheit......und ich weiß, daß dort damals gelder veruntreut wurden. wie gesagt, ich kenne nur seriöse züchter aber kein einziges seriöses tierheim.
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

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27. Dezember 2005 um 12:20

Hallo
Hallo Inno....bin gerade auf deinen Beitrag gestossen!
Dein Sohn ist natürlich durcheinander..OMA..Opa weg..ein Baby kommt...natürlich sehr viel für einen kleinen Kerlaber er wird es verkraften.....die Idee mit dem Hund ist eine gute Lösung ,,aber da musst du und dein MAnn natürlich voll hinter stehen können sonst gehts owas natürlich nicht!Ein Tier lässt sich niemals abstellen ,,aber gerade Hunde helfen Kindern in Krisen kann es aus eigener Erfahrung nur bestätigen! Wie steht dein Sohn den zu Tieren??? Wenn ein Hund nicht möglich ist kannst du auch an ein kleineres Tier denken! Meerschweinchen oder HAsen sind als Gefährten für einen 6 Jährigen ebenfalls nicht verkehrt!Aber er solte schon einen Bezug zu Tieren haben! Ist dein Sohn sehr sensibel???
Das er sich aufs Baby freut glaube ich aber er hat auch Angst...völlig normal..meine Kinder sind 5 Jahre auseinander! Heute 14 und fast 9!Und wir haben Mittlerweilke 2 Hunde 2 Katzen 2 Wasserschildkröten ..lach erlich wenn du fragen hast frag ruig!
llg Und strake Nerven
sternchen

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5. Januar 2006 um 23:09
In Antwort auf lilia_12629207

Dann
...kennst du das tierheim darmstadt wohl noch nicht.....bin dort nicht nur einmal auf übelste weise belogen und betrogen worden - falls du glaubst nur miese züchter wollen das tier an die leute bringen, da irrst du dich aber gewaltig. ich habe kontakt bzw. kenne nur seriöse züchter aber kein tierheim wo es ordentlich abgeht.eine katze vom tierheim verreckte gleich in der 1. nacht an katzenseuche - angeblich war das tier durchgeimpft. zwei hunde waren weder stubenrein zu bekommen noch in irgendeiner form gesellschaftsfähig, d.h. der eine biß ohne grund alles und jeden. ein größerer vogel hatte die papageienkrankheit......und ich weiß, daß dort damals gelder veruntreut wurden. wie gesagt, ich kenne nur seriöse züchter aber kein einziges seriöses tierheim.
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

"Paßt nicht ganz zum Thema....
ich komme aus Österreich und habe selber bis zum Mutterschutz in einem Tierheim gearbeitet. Und kann dir sagen da ging/geht es immer ehrlich zu!!! Finde ich schade das du mit Tierheimen schlecht erfahrungen gemacht hast. Finde es aber besser ein Tier aus einem seriösen Tierheim zu hollen als von einem Züchter!!! Bei mir ist es umgekehrt, ich kenne keinen seriösen Züchter!! Habe leider sehr viel gesehen und mitgemacht!!

Ich finde einerseits die Idee mit einem Hund für das Kind nicht schlecht, aber dadurch werden sich die Probleme auch nicht lösen. Könnte sogar sein das der Junge sich dann nur ans Tier hängt und an Euch kein interesse mehr hat. Außerdem muß man bedenken das noch ein Baby kommt und dann alles noch stressiger wird!!
Und dann der Hund der Arme ist!!
Wie wäres mal mit einem Besuch der Großeltern?
Vielleicht können die ja was ausrichten!!
Dein Kleiner muß Momentan sehr viel durchmachen und ich denke er braucht sehr viel verständnis und kein Geschrei und Geschimpfe!!

Lg blume119

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