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6 jährige uriniert ständig in ihr Zimmer

16. Januar 2007 um 19:24

Hallo,
ich bin langsam am verzweifeln. Meine Tochter (6 Jahre) uriniert ständig in ihr Zimmer und das fing vor ca. 1 1/2 Jahren an, da wohnten wir noch bei meinen Eltern, da hat sie angefangen in Behälter jeder Art reinzuurinieren und hat dann damit gespielt. Wir wohnen nun seit 1 Jahr wieder alleine und wir konnten ihr den Wunsch von einem "Prinzessinenzimmer" erfüllen. Aber das mit dem Pipimachen wurde noch schlimmer, sie hat bis vor kurzem unregelmäßig auf den Teppich gemacht und auch wieder in Behälter. Auf die frage warum kamen immer nur dumme ausreden. Ich hatte vor einem halben Jahr eine Erziehungsberatung in anspruch genommen, wegen diverser Wutanfälle und wegen dem Urinieren. Die Wutanfälle sind weg und der Erziehungsberaterin hat sie gesagt das sie nachts angst hätte auf die Toilette zu gehen. Alles kein Thema dachte ich, kurzerhand einen Toilettenstuhl besorgt und in ihr Zimmer gestellt, Nachtlicht an und den Weg zur Toilette (neben dem Zimmer) besser Beleuchtet. Hat alles nichts gebracht, letztes Wochenende war der höhepunkt, man konnte noch nicht mal mehr die Tür aufmachen, so hat es nach Urin gestunken ( ich hatte 1 Tag zuvor den Teppich richtig gesäubert). Wir haben dann den Teppich rausgeholt (er war stellenweise richtig triefend naß)Es war noch PVC drunter nur zur Info.
Nochmal nach dem Grund gefragt und sie sagte das sie das Gerne macht ???
Weil Angst kann es nicht sein, da sie es ja auch Tagsüber macht.
Nach Gesprächen hat sie mir wieder versprochen es nicht mehr zu tun und 2 Tage später (heute) hat sie wieder in Ihr Zimmer gemcht.
Was kann es sein ??? Ich weiß nicht mehr weiter.
Danke

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5. Februar 2007 um 4:41

Ursache sehr unklar..
Hallo...

Also das was du schilderst ist ein wirklich nicht einfacher Fall.

Gab es denn zu der Zeit als es angefangen hat irgend eine Veränderung im Umfeld? Neuer Partner, Tod, Umzug, Veränderung in Schule / Kita, etc.
ICh glaube du musst mal nach jedem Hinweis schauen.
Wenn deine Tochter dir schon versprochen hat damit aufzuhören, habt ihr sicher auch das ein oder andere schon versucht. Sicher angefangen bei Strafen bis hin zu ermutigungen, usw... Wenn das alles nichts geholfen hat, dann ist es ein schwerwiegenderes Problem.

Interessant ist noch: Hast du mal probiert sie für ein paar Nächte mit ins Schlafzimmer zu nehmen? Was passiert dann, geht sie dann auf die Toilette?

Würde mich über Rückmeldung freuen. Am Besten per eMail (tf2nd3@gmx.de) da ich selten hier bin.

Gruß, Sebastian

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20. Februar 2007 um 0:32

Urinierende tochter
hallo,
kann es sein das deine Tochter etwas erlebt hat was ihr Angst macht oder sie nicht verarbeiten kann?Vielleicht hat es einen psychischen Grund und sie traut sich nicht zu sagen was los ist.Würde mit ihr auch mal zum doc gehen vielleicht hat sie eine Blasenschwäche und kann es einfach nicht halten soll es ja geben.Will dir keine angst machen aber würde sie doch schon mal aufmerksam beobachten wie sie so ist verhält sie sich wie andere 6 jährige oder anders?Und beobachte wie sie mit eurem Umfeld umgeht familie und freunde.Wenn gar nichts hilft oder du selber nix bemerkst dann such doch einen Kinderpsychologen auf vielleicht kann er dir helfen.Mir hat es auch geholfen.Hatte als 6 jährige jede Nacht immer wieder ein und denselben Traum und das über monate richtig schrecklich.Er fand dann heraus das es an meinen familären Umfeld lag da ich das erlebte im Traum verarbeitet habe.Mir hat es nicht geschadet und deine Tochter ist bestimmt nicht unnormal oder blöd weil sie zum Kinderpsychologen geht.

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18. April 2007 um 16:59

Ich kenn das leider auch
ich habe grad weiter oben gepostet denn ich hab das Problem mit meinem Sohn auch.
Ich kann und will langsam nicht mehr denn es macht mich echt fertig. Heute zb, hat er in eine Spielzeugkanne uriniert und es seiner schwester zum trinken gegeben....

Ich versteh die Welt auch nicht mehr.

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16. März 2008 um 15:36

Sofort zum Kinderpsychologen
Hallo,
etwas ähnliches habe ich letztes Jahr mit meinem kleinen Sohn durchgemacht. Bei ihm war es aber das große Geschäft was nach anfänglicher Sauberkeit wieder in die Hose ging.
Nach einem Besuch bei einer hervorragenden Kinderpsychologien und mehreren Tests und Spieltherapeutischen Sitzungen sind wir das Problem jetzt los bzw. der Sache auf den Grund gekommen. In der Tat lag es weitgehend an Veränderungen meines Verhaltens gegenüber meinem Sohn. Man glaubt es kaum, aber ich wurde aufgefordert, ihn nicht mehr so of in den Arm zu nehmen und zu sehr abzuknuddeln, da ich aufgrund der langen Reisen meines Mannes, alle Liebe die mir zur Verfügung steht auf das Kind projezieren würde. Schweren Herzes habe ich alles befolgt und siehe da es war vorbei. Anscheinend war das noch ein Fünkchen mehr Aufmerksamkeit die er haben wollte und durch die Umstrukturierung unseres Miteinanders haben wir hier keine Probleme mehr.

Ein Kind mit 6 Jahren (meine Tochter ist ebenso alt) kann es sehr gut verstehen, was es da macht und mit Sicherheit ist dies auch ein Ventil an irgendetwas - wie Aufmerksamkeit etc. zu kommen.

Viel Erfolg mit Ihrer Tochter

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27. März 2008 um 11:37

Liebe Dana...
Ich hoffe dass du das hier noch ließt, weil dein Beitrag ja eine Weile her ist...

Also, ich möchte dir nun keine Angst einjagen aber für mich hört sich das ganze nach einem bestimmten Fall an.

Bitte achte mal darauf wie die Kleine sich sonst verhällt. Braucht sie plötzlich viel mehr oder weniger Aufmerksamkeit als sonst bzw. ist sie verschlossen? Kaut sie womöglich an den Fingern? Verhält sie sich generell auffällig oder merkwürdig, mal abgesehen vom urinieren?

Ich kenne diese Symptomatik nämlich. Du solltest versuchen herauszufinden ob es sich um sexuellen Missbrauch handelt. Diese Scheiße kommt in der eigenen Familie/Verwandtschaft öfter vor als man denkt. Wenn die Möglichkeit besteht, darfst du nicht die Augen davor verschließen. Ich hoffe sehr, dass es sich in eurem Fall nicht darum handelt.

Ganz liebe Grüße

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