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6 Jahre nach Trennung gemeinsames Sorgerecht.

21. August 2016 um 17:13

Hallo zusammen.

Ich versuche mich kurz zu fassen und mein Anliegen kompakt zusammen zu fassen auch wenn es eigentlich viel umfangreicher ist.

Ich bin 6 Jahre vom Vater meiner Tochter getrennt. wir waren eigentlich nie ein richtiges paar. Es war eher etwas lockeres, ich wurde schwanger und wir sind für unsere Tochter noch 6 Monate zusammen geblieben nach der Geburt. Ich muss dazu sagen, er forderte erst die Abtreibungen. Dann nach der 12 Woche könnte man es ja eh nicht ändern (so seine Aussage) und fand sich damit ab. Ich habe mich seit der ersten Minute über unsere Tochter gefreut.

Seit ich mich getrennt habe (als unsere kleine 6 Monate war) wohnt sie bei mir. Der Vater zog wieder zur Mutter und wohnt bis heute dort (er ist 35 Jahre alt).

er sieht sie auch jedes 2. Wochenende. Auch wenn es vielleicht nicht das beste für unsere Tochter ist (es sind schon viele Dinge vorgefallen die dem Wohl des Kindes eher Schaden aber das würde den Rahmen sprengen).

Ich bin bereits neu verheiratet und habe ein 2. Kind mit meinem Mann bekommen, das bedeutet meine große Tochter um die es hier geht, wird von mir und meinem Mann seit sie 1 Jahr alt ist erzogen.

Nun möchte ihr leiblicher Vater auf einem das gemeinsame Sorgerecht.

Als ich ihn nach den Gründen fragte sagte er: ich möchte zB dass das Kind moslemisch aufwächst und nicht christlich wie ich, die Mutter Und mein Mann es tuen.
er möchte einen anderen Erziehungsstil verfolgen, da unserer nicht "gut" wäre, solche Dinge erwähnt er.

Ich hätte, wenn es vor Gericht ginge, einige Sachen die ich aufführen kann die dem Kindeswohl schadeten und auch Unterhalt zahlt er nicht regelmäßig. Abe unabhängig davon, würde ich gerne erfahren ob es überhaupt Sinn macht dass ein Vater nach so vielen Jahren in die Erziehung eingreift. Vorallem da es direkt Streit seinerseits gab in der Vergangenheit wenn ich ihn in Dingen einbeziehen möchte. Also er reagierte dann entweder garnicht oder trotzig. Nicht sachlich!

Es herrscht keine Kommunikation und auch mit dem islam hat unsere Tochter nichts zu tun. Sie ist eher verwirrt wenn er versucht es ihr "einzuprügeln" (überspitzt ausgedrückt).

Hat jemand Erfahrung mit so etwas?

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21. August 2016 um 17:17

Nachtrag
...oder vielleicht sogar Erfahrung dass der Vater das Sorgerecht letztendlich nicht bekam? WIr waren nicht verheiratet muss ich noch hinzufügen.

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24. August 2016 um 14:49

Schwierig
Du müsstest Glas klar vor Gericht beweisen können das ein gemeinsames Sorgerecht nicht zum Wohle des Kindes ist. Aber selbst mit dem gemeinsamen Sorgerecht kann er ohne deine Einwilligung z.B das kind nicht umtaufen lassen oder so. Das gemeinsame Sorgerecht besagt ja das beide Parteien ein mit Sprache recht haben. Du könntest vor Gericht ja sagen, weil das Kind ja hauptsächlich bei dir lebt. Lebt sie ja automatisch mit dem christlichen Glauben und dein ex versucht ihr etwas anderes auf zu zwingen. Für glauben Dinge ist das Kind ja noch viel zu klein. Und das das Kind total verwirrt ist von den ganzen Erzählungen des Vaters.

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