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6,5 Jahre Stiefmutter... meine Geschichte...

18. Februar 2014 um 15:23

Es tut mir leid, mein Text ist ungewollt sehr lange geworden und hat sicher viele Rechtschreibfehler... Ich hoffe dennoch, dass ihr euch Zeit nehmt ihn zu lesen!!!


Ihr Lieben,
wie ich jetzt gelesen habe, gibt es hier ganz viele Stiefmamas und ebenso geht es euch nicht unbedingt gut damit...
Mir geht es derzeit sehr schlecht und irgendwie muss ich meinen Balast endlich mal los werden, bei Menschen, die mich sicher besser verstehen, wie mein Umfeld...

Ich bin seit 2007 mit meinem Mann zusammen, seit 2008 verheiratet... Er hat 2 Kinder aus 1. Ehe (Mädel 17,5 udn Junge 15)... Gemeinsam haben wir eine fast 6jährige Tochter...

Kurz zur Vorgeschichte von uns...
wir sind ziemlich schnell zusammen gezogen, da wir sonst eine 400km-Fernbeziehung hätten führen müssen, was wir nicht wollten... Zumal einfach ALLES gepasst hat... Die Kids und ich haben uns super verstanden... Sie wollten das wir heiraten... Dazu kam bei ihm berufliche Veränderung und ich wollte mich eben mittags um die Kids kümmern...

Zur Vorgeschichte vor meiner Zeit...
Mein Mann hat die Kids vor gut 10 Jahren zu sich geholt, weil seine Ex nicht fähig war den Kindern ein Leben zu bieten (Hartz4, Alkoholikerin, dauerndes Ausgehen und wechselnde Männer...). Die Kinder haben die Mutter nun bereits seit 7-8 Jahren auch nicht mehr gesehen, wollten sie auch nicht... sie selbst hat sich im schnitt 3x im jahr telefonisch gemeldet, zu den geburtstagen halt ne karte... fertig...


Anfangs lief alles sehr gut... Doch dann kam der Alltag und natürlich meine "Unfähigkeit" als "Mutter" von 2 heranwachsenden, die schon eine andere Erziehung "genossen" haben... Denn genau in diese Rolle wurde ich "gedrängt"... Die Kinder fragten sehr schnell, ob Sie Mama sagen dürften. Aufgrund dessen, dass ich auch noch recht jung war und natürlich die Traumvorstellung "Happy FAmily" hatte, habe ich mich über diese Frage sehr gefreut... Kurz drauf wurde ich dann leider schneller wie geplant schwanger und war dann also innerhalb von 1 Jahr Mutter von 3 Kindern, 2 davon nicht meine... Der Junge hat dazu ADHS und ist allgemein recht schwierig...

Als dann der Stress immer größer wurde mit dem Jungen, haben wir uns Hilfe beim JuAmt geholt... Dies war auch ok und lief 2,5 Jahre... Es ist einiges besser geworden, dadurch dass auch ich/wir natürlich dazu gelernt haben... im Laufe des Aufwachsens meiner eigenen Tochter hab ich natürlich auch erkannt, dass einige Erwartungen die ich an die schon "soooo großen" Stiefkinder hatte, nciht ganz gerechtfertigt waren... Sprich - klar ich hab Fehler gemacht! Aber...

Immer hab ich versucht alles richtig zu machen... Hab meine mütterlichen Pflichten erledigt, bin aufgestanden, hab die kinder geweckt, hab hausaufgaben kontrolliert, sie irgendwo hin gefahren, arzttermine wahrgenommen, den Haushalt geschmissen, täglich gekocht und geh seit 3 Jahren auch wieder halbtags arbeiten...

2009 ist allerdings dann mein Vater plötzlich durch einen Unfall verstorben und dies hat mich einfach aus Bahn geworfen... ICh konnte nicht mehr aus dem Haus, bin nur fürs Baby aufgestanden und hab dann über eine Dauer von 2-2,5 Jahren Tabletten genommen... In dieser Zeit hab ich mich viel auf die Stiefkids verlassen (geht ihr mal ne Runde mit dem Baby, könnt ihr mal saugen...) Aber offiziell beschwert hat sich keiner und ich wußte es damals einfach nicht besser....

So, also wieder zurück... 2011 hab ich mich gefangen udn wieder arbeiten angefangen... jede Mutter weiß, dass arbeit und Haushalt nicht immer einfach ist... dazu immer und immer wieder die gleichen Diskussionen/Probleme mit dem Jungen (er klaut, lügt, Zimmeraufräumen, Aufgaben erledigen.........)... Dennoch haben wir uns immer soweit arrangiert und es ist nach wie vor noch so, mal läuft es besser, mal schlechter... wenns gut lief haben wir als familie ja auch durchaus viel spaß gehabt... gemeinsame unternehmungen usw.

Im Herbst 2012 dann der supergau... Eigentlich schlich es sich langsam ein... Ab dem Zeitpunkt, wo die Große 16 wrude, wurde sie immer schwieriger und schwieriger... wo sie früher immer sehr vorbildlich und zuverlässig und völlig untypisch teenie war... Es gab immer mehr Diskussionen und Streit...
Wie beim Jungen auch, meist natürlich mit mir - ich bin ja auch ab mittags zuhause, mein Mann kommt oft erst 18 Uhr...

Mittlerweile mit der Ausbildung begonnen, im Herbst dann ist sie weggelaufen und wir wußten 3 Tage lang nicht wo sie ist... Als wir sie gefunden haben, sind wir wieder zum JuAmt und haben erneut um Hilfe gebeten... Sie war sich sicher, dass sie jetzt einfach nur in betreutes Wohnen kommt - was die Dame von JA aber nciht für notwendig hielt, weil ihre genannten Probleme so dinge waren wie zb. ich will öfter oder länger raus, mir passen die regeln nicht usw.
Mit einer Familientherapeutin haben wir ab dann zusammen gearbeitet und schon nach 3-4 Monaten schien alles gut... selbst beim besprechen mit dem JuA sagte die große, dass wieder alles gut ist und sie sehr zufrieden ist (das war im Frühjahr 2013)... Zu diesem Zeitpunkt hat sie auch ihren derzeitigen Freund kennengelernt... Dieser war uns von Anfang an nicht sehr sympathisch, aber wir haben ihn akzeptiert... aufgrund von 80 km entfernung (sie ging aber in seinem wohnort zur berufsschule) konnten sie sich eben nur an diesen tagen sehen... nach ner gewissen zeit blieb sie auch öfter mal über nacht bei ihm, was auch ok war - wir mussten ihn ja akzeptieren... auch er war dann und wann mal hier bei uns...
NAch wie vor dachten wir, wir haben ein gutes Verhältnis... sie sprach mit uns, wenn sie ärger mit ihm hatte... was recht häufig vorkam... wir haben nie gesagt sie müsse sich trennen, nur ob sie sich das wirklich weiter antun will... irgendwann fing sie mit erbrechen an vor lauter stress... war immer öfter krank... ließ sich bei gemeinsamen bekannten aus, dass ER ihr nicht gut tut, sie sich aber nicht trennen kann...

im Juli 2013 dann der Schock... sie kam wieder nicht heim... beim gespräch mit der therapeutin - sie möchte ausziehen, erträgt die ewigen diskussionen zwischen uns und dem jungen nicht mehr, die unharmonie...
wir waren geschockt, aber haben es auch verstehen können... haben zugestimmt, dass die therapeutin sich kümmert, welche möglichkeiten es gibt - unter berücksichtigung der ausbildungsstelle und dass mein mann auf keinen fall möchte, dass sie in die stadt geht, wo ihr freund wohnt... bei diesem gespräch sagte die große, das wäre ok, sie müsse nur hier raus...
danach ging es erst richtig los... natürlich war es nciht ok, dass sie nicht in die stadt dürfen sollte wo er wohnt... sie blieb ständig weg, meldete sich immer wieder auf der arbiet krank... zog sich nur noch zurück, brach regeln...
im august war für uns klar, das es ncith mehr tragbar ist zusammen zu leben - denn auch die beiden anderen kinder haben unter der extrem schlechten stimmung gelitten... somit haben wir uns dann doch auf die Stadt eingelassen (des hausfriedens willen) udn haben ihr geholfen eine betreute unterkunft zu finden sowie eine ausbildungsstelle dort, wo sie im 2. jahr weiter machen kann... im Oktober ist sie dann ausgezogen... der kontakt nciht sehr gut, aber er war da...
nach 5 wochen - kündigung der ausbildungsstelle (öfter verschlafen, in der 2. woche schon krank)... in dieser verbindung auch rauswurf aus der unterkunft (da diese abhängig ist von ausbildungsvertrag etc und sie sich dort auch nicht immer an die regeln gehalten hat)... bis dezember kann sie bleiben... bis dahin hat sie von meinem mann die frist bekommen, das ruder rumzureisen, ansonsten muss sie erstaml wieder nachhause... er war nicht bereit ihr ein leben dort zu finanzieren, sie ohne arbeit, unter 18 irgendwo wohnhaft... sie wollte nicht, will nicht nachhause, will dort bleiben, findet schon was... schlussendlich schien es aber, dass sie es halt erstmal akzeptiert...

als er sie dann am 03.01. holen wollte schien alles ok, sie hatte gepackt... dann lief sie ihm davon... kam zurück... gespräch mit der heimleitung, einigung auf stationäre aufnahme... er fuhr mit ihr zur klinik... dort wurde gesagt, dass ihr zustand zu stabil is... heim geht sie nicht... alternative zufluchtsstelle für mädchen... er fährt heim, abmachung, sie geht tags drauf in die zufluchtsstelle... nciht getan... nach rücksprache mit dem JuA hat er sie abgängig bei der polizei gemeldet... 1 tag später bei ihrem freund aufgegriffen... er wieder mal während der arbeitszeit sie holen... kaum raus aus der polizei schrie sie ihn an udn lief wieder weg... gradewegs zum JuA dort... wobei auch er nciht vor hatte sie mit heim zu nehmen, sondern nen Termin bei hiesigen JuA (welches ja schon seit 1,5 jahren zuständig ist) hatte...

In der Zufluchtsstelle nach 3 wochen, auch wieder scheiße gebaut... schule mehrfach geschwänzt, jetzt also doch stationär für ein clearing (was vorher von ihr selbst udn von den dortigen psychologen abgelehnt wurde)... will mit ihm nix zu tun haben, ihn nicht sehen... beschimpft ihn er habe ihr leben kaputt gemacht, er sei ein ... usw.

und nun das problem des ganzen... ICH werd von allen dafür verantwortlich gemacht... also nicht von meinem Mann, der hält zu mir... aber von ihr selbst... von den psychologen mit denen sie jetzt spricht... zu guter letzt von ihrer mutter... ich halt das nciht mehr aus... ich habe sicherlich fehler gemacht, aber ich hab doch diese ganze suppe nicht alleine gekocht... und wäre diese frau, welche sich immer noch mutter nennt nicht unfähig gewesen, hätte ich ihre kinder erst gar nciht groß ziehen müssen die letzten 6,5 jahre... Immer heißt es jetzt überall wo er gesprächstermine hat oder telefonate "die stiefmutter....." ich kann es einfach nicht mehr hören...
Ja, ich bin sehr durchstrukturiert, hab gewisse Erwartungen an Ordnung und Hilfe im Haushalt... Aber das hat ja auch damit zu tun, dass ich Haushalt und Job unter einen Hut bringen muss und es eben für richtig halte, dass Kinder ab nem gewissen Alter Pflichten im Haushalt übernehmen (mal saugen, Müll raus bringen oder abtrocknen ist ja wohl nciht zuviel verlangt)

Leute ganz ehrlich, ich bin am ende... und so sehr mein Mann und ich uns lieben, weiß ich nicht, ob unsere Ehe diesem Stress ncoh weiter stand hält...
In 4 Monaten wird sie 18 und ich hoffe dann ist der Spuk zuende... aber ich weiß im Moment ncihtmal, ob ich noch 4 Monate durchhalte, für alles verantwortlich gemacht zu werden, was jetzt mit diesem Kind (und auch mit dem Jungen) schief lief!

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18. Februar 2014 um 15:38

Was noch fehlt...
...an dem zustand Erbrechen bei Stress waren auf einmal auch wir Schuld... es wurde nicht mehr darüber gesprochen, dass das ganze mit dem ständigen Ärger mit ihrem ach so heiligen Freund überhaupt erst anfing... Wir sind Schuld, wir verursachen dies...

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18. Februar 2014 um 15:54

Ich bin es so leid
von einer Frau verurteilt zu werden, die selbst versagt hat und einen großen Teil dazu beigetragen hat, dass ihre Kinder sind, wie sie sind... ich bin es leid, dass jeder von mir erwartet die kinder wie meine zu behandeln, aber weder die kinder, noch das äußere umfeld behandelt mich wie eine Mutter was die beiden betrifft... wieso dürfen die also unterschiede machen, ich aber nicht?
ich bin es leid mich von Menschen beurteilen zu lassen, die mich nicht kennen, und jetzt nur die Seiten dieses Teenagers kennen...

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18. Februar 2014 um 21:48

Das is das,
Womit ich mich grade auseinandersetze... die räumliche Trennung... dies würde aber eine eigene Wohnung bedeuten, da die Familie 400 km weg wohnt und ich sonst ja meine Job aufgeben müsste, sowie die kleine aus ihrem gewohnten Umfeld reisen müsste... eine eigene Wohnung kommt aber auch nicht in Frage...genau das macht mich kaputt, ich kann nicht wirklich raus hier, ohne Konsequenzen tragen zu müssen...

Mein Mann steht 1000000% zu mir und verteidigt mich... ich bräuchte derzeit seine stütze, er aber ebenfalls meine (er hat ja auch weg zu stecken)... und so hat grad jeder mit sich zu tun und man lebt mittlerweile unter dem Druck/Stress nebeneinander her...

Den Fehler der aufopferung seh ich heute auch, doch nun ist es zu spät... mein Mann hat dies sicher nicht gewollt/bewußt gemacht, mich zur haushälterin und ersatzmutter zu machen... ich wollte das ja und wir haben gemeinsam entschieden... ich dachte, ich seh auf in dieser Rolle... es war immer mein Traum so eine Familie... mittlerweile ist es mein Alptraum!

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5. März 2014 um 15:04

Vererbung
Du arme, die Lösung von allem ist vermutlich: die Kinder haben vermutlich einen Knaks von der Scheidung bekommen (Scheidungen haben entgegen vielen Aussagen von Psychologen in erster Linie LANGFRISTIGE Folgen), der sich jetzt am Ende der Pubertät erst richtig zeigt. Zudem haben sie sicher eine schlechte psychische Konstitution von der Mutter genetisch mitbekommen. Da kann man nachen, was man will. So etwas ist eben auch vererblich.

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11. März 2014 um 14:48

Ich erlebe das auch
Hallo mir geht es fast genauso,
ich habe auch 2 Stiefsöhne der eine 20 und der andere 16 und ADHS. Keine leichte Sache, der ältere ist mit 17 ausgezogen, wegen einer Lehrstelle, aber die hat er geschmissen, genau so wie deine Stieftochter, auch die 2. und die 3. Lehrstelle. Heute hatte er einen Test bei der Polizei ich habe ihm Vorbereitungsbücher gekauft habe meine Hilfe angeboten und und und. Ich glaube nicht das er sich vorbereit hat meine Hilfe hat er nicht in Anspruch genommen. Gerade habe ich die Info bekommen er hat den Test nicht bestanden. Naja hat er wieder nichts. Er entwickelt sich zum Sozialschmarotzer Sorry aber das ist ein gesunder junger Mann und sitzt schon über ein Jahr zuhause. Naja gut, der Kleine ist ganz fiffig er erzählt seinem Psychologen wie er doch unter seinem Stiefvater leidet, der Psychologen zu meiner Frau und alles ihr vorgeworfen. Weiß du ich habe alles für ihm gemacht mich mit seinem Problemen auseinander gesetzt mit der Schule oft gesprochen, zum Arzt gegangen. Naja und was soll ich sagen er hat dem Psychologen gesagt das er den Druck von mir nicht aushält und in eine betreute WG will. (Sein derzeitiger Kumpel lebt in so einer) Meine Konsequenz war sofort alle Aktivitäten meinerseits einzustellen. Ich überlasse ihm seiner Faulheit. Er wird immer unzufriedener, kein Erfolgserlebnis in der Schule mehr. Jetzt schießt sagt er beim Psychologen, dass er von mir gewertschätzt wird und er machen kann was er will, er bekommt kein Lob. Also ich wieder der Schuldige und meine Frau hält natürlich zu ihrem Sohn. Ich kann dir auch nicht sagen ob unsere Ehe das aushält. Ich glaube nicht. Sie ist mir auch viel zu denkfaul. Einfach nicht bereit Wege zu finden die Lösungen versprechen. Geht alles nicht. Heute muss ich mir bestimmt anhören wie sie ihren Großen tröstet. Vielleicht werde ich ein wenig Sarkasmus versprühen und einen Streit provozieren. Am liebsten würde ich die faulen Hunde aus mein Haus werfen.
Na gut hoffen wir das wir das gesund überstehen.
Viele Grüße

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11. März 2014 um 22:13

Oh man...
...irgendwie tut Ja echt gut zu wissen, dass man nicht alleine is... andererseits gibt einem das ja auch nicht grad Hoffnung...

Ja der stiefpart is echt aus undankbar...

ana 0066, heute erst n Telefonat mit meinem Mann und der Psychologin in der Einrichtung, wo sie grade is... wieder weiter Schule geschwänzt, warum sie ja schon aus der zufluchtsstelle geflogen war... die hat doch einfach kein bock und wir lassen uns von solchen Kindern unsre Ehen kaputt machen!!!!

Gott sei dank steht in meinem Fall mein Mann voll und ganz hinter mir!

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12. März 2014 um 8:03
In Antwort auf rocio_12965354

Oh man...
...irgendwie tut Ja echt gut zu wissen, dass man nicht alleine is... andererseits gibt einem das ja auch nicht grad Hoffnung...

Ja der stiefpart is echt aus undankbar...

ana 0066, heute erst n Telefonat mit meinem Mann und der Psychologin in der Einrichtung, wo sie grade is... wieder weiter Schule geschwänzt, warum sie ja schon aus der zufluchtsstelle geflogen war... die hat doch einfach kein bock und wir lassen uns von solchen Kindern unsre Ehen kaputt machen!!!!

Gott sei dank steht in meinem Fall mein Mann voll und ganz hinter mir!

Da hast du aber doch noch Glück
Da hast du aber doch noch Glück das dein Partner hinter dir steht. Meine Frau gibt mir die Schuld. Ich sage wir müssen doch ein Weg für den Junge finden und ihm für das Leben stark machen, dass er mit seinem Handicap (ADHS) später klar kommt. Aber nein das ist ihr alles zu hart und ich versuche ihm nur eine Struktur zugeben, die er auch brauch.
M.E. hat man vor unserer Zeit ihnen nicht gelernt mit Konflikten umzugehen und sie zu lösen. Sie laufen bei jedem Konflikt davon, haben nicht die Kraft oder den Ehrgeiz diesen zu lösen, selbst bei Dingen die sie lieben geben sie bei Konflikten sofort auf und rennen. Und das alles müssen wir uns nicht anlasten. Für mich bin ich soweit, dass ich sage okay ich mache nichts für ihm, das ist jetzt die Aufgabe meiner Frau. Wenn er was will von mir kann er gern fragen und dann entscheide ich was ich mache oder nicht. Das ist aber nicht die Lösung, der familiäre Konflikt verschärft sich. Ich habe aber keine Lösung für uns alle. Wahrscheinlich bleiben alle auf der Strecke, wir werden nur alle unterschiedlich weit fallen bis wir wieder halt finden. Es ist alles so ab- und vorhersehbar aber redeversuche enden in Vorwürfe.
Ich könnte weiter und weiter schreiben aber lasse es jetzt, ich will keinen langweilen. Was ich sagen will, dein Partner steht hinter dir, dass ist viel wert. Sei froh.

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12. März 2014 um 13:44

So ähnlich
Is es bei meinen stiefkindern auch... können keine Konflikte lösen, laufen lieber davon oder machen andere für ihr Versagen verantwortlich... aber mit fast 18 und 16 ist man schon alt genug abwägen zu können, welche Konsequenzen Entscheidungen bringen können...
Wir ham damals von der psychotante immer gesagt bekommen, dass wir schon streng sind, aber grad ihm mit ADHS schadet das nicht, er braucht klare Strukturen... und ganz ehrlich, ich muss mich in meinen eigenen 4 Wänden nicht beklauen lassen... da flipp ich nun mal aus, vor allem wenn's Tagesordnung is... ich schließ in meinem eigenen Haus das Schlafzimmer ab wenn ich das Haus verlasse... kann meine Handtasche nicht über Nacht einfach offen stehn lassen... traurig!!

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12. März 2014 um 13:50

Schade
Dass deine Frau dich für alles verantwortlich macht, dabei sind die gröbsten Fehler sicherlich vor deiner Zeit gemacht worden und die armen Kinder wurden in watte gepackt...

Wie unsre leibliche... hat versagt, ihre Kinder im Stich gelassen, sich Jahre nicht bemüht sie zu sehen.. aber ICH hab jetzt schuld an allem... Ja nee is klar....

das is ja ganz einfach, besser wie zu schaun, was man selbst vielleicht falsch gemacht hat...

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12. März 2014 um 14:16
In Antwort auf rocio_12965354

So ähnlich
Is es bei meinen stiefkindern auch... können keine Konflikte lösen, laufen lieber davon oder machen andere für ihr Versagen verantwortlich... aber mit fast 18 und 16 ist man schon alt genug abwägen zu können, welche Konsequenzen Entscheidungen bringen können...
Wir ham damals von der psychotante immer gesagt bekommen, dass wir schon streng sind, aber grad ihm mit ADHS schadet das nicht, er braucht klare Strukturen... und ganz ehrlich, ich muss mich in meinen eigenen 4 Wänden nicht beklauen lassen... da flipp ich nun mal aus, vor allem wenn's Tagesordnung is... ich schließ in meinem eigenen Haus das Schlafzimmer ab wenn ich das Haus verlasse... kann meine Handtasche nicht über Nacht einfach offen stehn lassen... traurig!!

Folge2
Ja, das ist traurig, aber Realität und reagiert man darauf ist die Hölle los von wegen Privatsphäre und so. Sollen die das geradebiegen die es versäumt haben. Ich lasse das jetzt alles laufen mit ein gewissen Abstand, sonst geht das nur auf die eigene Gesundheit. Lass sie doch blöd bleiben. Übrigens kam gestern noch die Frage von meiner Frau: Können wir ihn unterstützen wenn er einen Wiederspruch gegen die Ablehnung seiner Bewerbung schreibt? Ich- habe nur mit einem kurzen "Ja" geantwortet. Hätte ich gesagt; wie jeder normale: "Ist nun mal so und lass es, bringt nix", wäre eine Welt zusammen gebrochen und ich wäre das Letzte und mache nur für meinen Sohn alles.
Ich werde mal heute probieren ob meine Frau überhaupt noch was von mir will. Bin ich gespannt. kann ja morgen berichten.

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12. März 2014 um 14:35

Gibts
auch keine Chance ihr zu sagen, wie du denkst und fühlst? Sind wir doch mal ehrlich... stiefkinder hin oder her, im Grunde wollen wir denen ja nix böses... wir sind halt Außenstehende, die die Dinge nicht nur mit dem manchmal blinden Augen der Eltern sehen... is das denn unbedingt falsch?

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12. März 2014 um 15:57
In Antwort auf rocio_12965354

Gibts
auch keine Chance ihr zu sagen, wie du denkst und fühlst? Sind wir doch mal ehrlich... stiefkinder hin oder her, im Grunde wollen wir denen ja nix böses... wir sind halt Außenstehende, die die Dinge nicht nur mit dem manchmal blinden Augen der Eltern sehen... is das denn unbedingt falsch?

Reden
geht da nicht mehr, die Front ist hart und steht wie eine Eins. Wenn ich das Thema anreiße werde ich mit Vorwürfen überschüttet. Gestern z.B. ist ja ihr Großer beim Polizeibewerbungstest (jetzt in Brandenburg, Berlin und Hamburg) rausgeflogen , naja ich gesagt, dass sie ihm mal Perspektiven aufzeigen soll und er sein Berufswunsch fächern(erweitern) soll. Das hat sie ihm verkündet und er war eingeschnappt, und ich schuld. Ich vergraule alle, meinte sie. Hallo!!!! so geht es laufend. Ich lass das jetzt alles.
Mich würde nur noch interessieren wie sie zu mir steht.

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12. März 2014 um 21:01

Ehrlich gesagt...
ana0066, würde mich auch mal interessieren....
Is scho arg.... war ja n ganz normaler Vorschlag, hätte ich auch gemacht und dann is selbst das falsch?!

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