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5 Monate alt und Kindergarten?

13. Mai 2005 um 17:08

Hallo,
ich habe einen kleinen Sohn (10 Wochen). Rein finanziell musste ich direkt nach dem Mutterschutz vollzeit weiterarbeiten. Da ich voll stille , kann ich zunächst von zu Hause aus arbeiten und bisher klappt es wunderbar. Natürlich wird er bald nicht mehr so viel schlafen. Wenn er 5 Monate ist, habe ich einen Ganztages-Kindergartenplatz. Ich will ihn zunächst stundenweise eingewöhnen und wenn er 6 Monate ist dann ganztags.
Ich kann dann auch wieder zu meinen Kollegen ins Büro. Meine Arbeit macht mir auch Spaß, das ist nicht das Problem.
Ich habe halt schon ein schlechtes Gewissen, ob ich es richtig mache, meinen Kleinen so früh schon in den KIGA zu geben.
Auf der einen Seite finde ich das gut, so kommt er auch schon ganz klein mit anderen Kindern zusammen und wird nicht zu sehr an Mama`s Rockzipfel hängen. Auf der anderen Seite schaut mich jeder entsetzt an, dem ich erzähle, dass ich ihn so früh in einen KIGA gebe, als wäre ich eine Rabenmutter.
Im KIGA wird er doch auch sehr früh gefördert, lernt sich sozial zu integrieren, ist unter Gleichaltrigen, lernt Freunde kennen usw.
Und meine Freizeit nach der Arbeit werde ich gern nur für ihn nutzen. Ich habe ihn sehr lieb.
Ich möchte nicht vom Staat leben und für unseren Unterhalt selber sorgen. Meine Arbeit werde ich daher nicht aufgeben.
Was meint Ihr, bin ich eine Rabenmutter? Wird es meinem Sohn schaden?
Gern würde ich mich mit Müttern austauschen, die auch ihr Kleines so früh in den KIGA gegeben haben.
Viele Grüße
Sandy

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13. Mai 2005 um 18:06

Hallo Sandy!
Wahrscheinlich werde ich hier gleich in der Luft zerrissen, aber ich finde sowas unmöglich.
Warum setzt Du ein Kind in die Welt, wenn Du dann nicht dafür da sein kannst. Von Förderung und Sozialverhalten kann man in diesem Alter wohl nicht sprechen. Damit willst Du doch nur Dein schlechtes Gewissen beruhigen. Das einzige was Dein Kind braucht bis es ca. 3 Jahre alt ist, ist seine Mama und ihre ungeteilte Liebe und Aufmerksamkeit. Willst Du nicht erleben, wenn er seine ersten Schritte macht oder sein erstes Wort spricht? Ich kann sowas nicht verstehen und hätte es auch gar nicht gekonnt (emotional). Wie kann ich mich auf meine Arbeit konzentrieren, wenn mein Kind mich vermisst und braucht?
Überlege es Dir nochmal genau!
Pipi

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13. Mai 2005 um 18:20
In Antwort auf ssanyu_12043254

Hallo Sandy!
Wahrscheinlich werde ich hier gleich in der Luft zerrissen, aber ich finde sowas unmöglich.
Warum setzt Du ein Kind in die Welt, wenn Du dann nicht dafür da sein kannst. Von Förderung und Sozialverhalten kann man in diesem Alter wohl nicht sprechen. Damit willst Du doch nur Dein schlechtes Gewissen beruhigen. Das einzige was Dein Kind braucht bis es ca. 3 Jahre alt ist, ist seine Mama und ihre ungeteilte Liebe und Aufmerksamkeit. Willst Du nicht erleben, wenn er seine ersten Schritte macht oder sein erstes Wort spricht? Ich kann sowas nicht verstehen und hätte es auch gar nicht gekonnt (emotional). Wie kann ich mich auf meine Arbeit konzentrieren, wenn mein Kind mich vermisst und braucht?
Überlege es Dir nochmal genau!
Pipi

@pipi
tja, aber von irgendetwas müssen wir ja leben . Ich bin halt nicht reich geboren. Und wenn man auf Kosten des Staates lebt oder leben möchte, sollte man doch erst recht kein Kind in die Welt setzen. Erziehungsgeld ist ein Witz. Wie sollte ich mit 300 EUR und Kindergeld eine Wohnung, Lebensmittel usw. finanzieren?
Sozialamt??? -- NEIN DANKE

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13. Mai 2005 um 19:42
In Antwort auf lynda_12248819

@pipi
tja, aber von irgendetwas müssen wir ja leben . Ich bin halt nicht reich geboren. Und wenn man auf Kosten des Staates lebt oder leben möchte, sollte man doch erst recht kein Kind in die Welt setzen. Erziehungsgeld ist ein Witz. Wie sollte ich mit 300 EUR und Kindergeld eine Wohnung, Lebensmittel usw. finanzieren?
Sozialamt??? -- NEIN DANKE

Why not???
ich kenne eine Frau, die hat vier Kinder, lebt seit elf Jahren munter von Sozialhilfe. Sie ist bester Dinge und die Kinder auch. Ab und an bekommt sie wohl noch ne Finanzspritze von ihrer Mutter, so daß sie sich einen großen Wagen finanzieren kann, Klamotten.
Klar, die gehen nie essen, fahren nie groß in Urlaub, aber die Kinder haben ihre Hobbies, regelmäßiges Essen, sind gut erzogen und sind gut in der Schule. Einfach, weil sie - obwohl ich sie manchmal auch als Sozialschmarotzer empfinde und neidisch darauf bin, wie man so sorglos durchs Leben cruisen kann- immer um ihre Kinder herum ist. Das macht sie wirklich gut und deshalb gedeihen auch die Kinder.
Mein Sohn ist jetzt mit drei Jahren in einem Kindergarten, der eigentlich ein Tagheim ist. Dort sind auch Kleinere und ich muß sagen: WIE FROH ich bin, daß ich meinen Sohn nicht früher aus meinen Händen entlassen habe. Es fängt mit dem Essen an, das ist nämlich in den meisten Heimen nicht besonders, dann wirst du es in einer normalen Krippe nie haben, daß immer dieselbe Erzieherin auf dein Kind aufpaßt, d.h. von Anfang an ist es eine größere Gruppe, nicht eine wichtige Bezugsperson, die sich um das Kind- um um 20 andere- kümmert. Plus, mal geht die eine in Urlaub, mal die andere. Da gibt es keine Stabilität in dem Sinne wie es die Kleinen brauchen.
Fazit: es gibt schlimmere Vergehen, als für seine Kinder vom Staat zu leben, wenn man dann dafür seine Erziehungsaufgabe ernst nimmt und eine gute stabile Mami für sein Kind ist.
Und ja- vom Emotionalen habe ich noch gar nicht gesprochen. Ich hätte eine so lange Trennung von meinem Sohn zu dieser Zeit nicht ausgehalten, außerdem habe ich ein Jahr lang gestillt.
Also, überlege dir das dreimal und noch mehr.
K.

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13. Mai 2005 um 19:55

Hallo Sandy,

...ich habe drei Kinder, zwei davon sind erwachsen.

Nach meinem ersten Kind wollte ich auch wieder arbeiten gehen, um den Anschluss im Beruf zu halten, hatte schon einen Krippenplatz für ihn. Doch das schlechte Gewissen hielt mich davon ab und ich kündigte meinen bereits unterschriebenen Arbeitsvertrag.

Nach meinem 2. Kind war ich gegen die Stimmen von außen gefeiter und suchte mir einen Job, in dem ich außerhalb der Arbeitszeiten meines Mannes arbeiten konnte. Etwas anderes als nur die drei berühmten K zu erleben, war sowohl für mich, als auch die Kinder positiv.

Als mein drittes Kind 10 Monate war stieg ich auf normale Arbeitszeiten um, d.h. sie kam nicht wie die Jungs mit 3 Jahren in den Kiga, sondern eben mit knapp einem Jahr.

Tja, ich kenne also aus Erfahrung drei verschiedene Möglichkeiten Job und Kindererziehung zu verbinden.

Wenn ich mir die Entwicklung meiner Kinder anschaue, ist mein jüngstes Kind, das was in der Krippe war, das sozialste und hilfbereiteste von den dreien.

Wir haben im ehemaligen Westdeutschland einen sehr einseitigen und engstirnigen Blick auf mögliche Formen der Kinderbetreuung. Bei uns muss das Kind von der Mutter betreut werden, was ein Überbleibsel der Denke aus der Nazizeit ist.

In allen anderen Ländern um uns herum ist es üblich, dass Mütter Erziehung und eigenen Beruf verbinden. Sollte das wirklich den Kindern schaden, müssten Engländer und Franzosen alle neurotisch sein.

Und überlege doch mal, welche Auswirkungen das auf dein Gefühlsleben hat, wenn du zwangsweise zu Hause bleibst. Kinder sind hypersensibel und dein Kind würde dies merken. Das wäre sicher nicht förderlich für seine Entwicklung.

Dagmar

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13. Mai 2005 um 20:08
In Antwort auf darien_12258826

Hallo Sandy,

...ich habe drei Kinder, zwei davon sind erwachsen.

Nach meinem ersten Kind wollte ich auch wieder arbeiten gehen, um den Anschluss im Beruf zu halten, hatte schon einen Krippenplatz für ihn. Doch das schlechte Gewissen hielt mich davon ab und ich kündigte meinen bereits unterschriebenen Arbeitsvertrag.

Nach meinem 2. Kind war ich gegen die Stimmen von außen gefeiter und suchte mir einen Job, in dem ich außerhalb der Arbeitszeiten meines Mannes arbeiten konnte. Etwas anderes als nur die drei berühmten K zu erleben, war sowohl für mich, als auch die Kinder positiv.

Als mein drittes Kind 10 Monate war stieg ich auf normale Arbeitszeiten um, d.h. sie kam nicht wie die Jungs mit 3 Jahren in den Kiga, sondern eben mit knapp einem Jahr.

Tja, ich kenne also aus Erfahrung drei verschiedene Möglichkeiten Job und Kindererziehung zu verbinden.

Wenn ich mir die Entwicklung meiner Kinder anschaue, ist mein jüngstes Kind, das was in der Krippe war, das sozialste und hilfbereiteste von den dreien.

Wir haben im ehemaligen Westdeutschland einen sehr einseitigen und engstirnigen Blick auf mögliche Formen der Kinderbetreuung. Bei uns muss das Kind von der Mutter betreut werden, was ein Überbleibsel der Denke aus der Nazizeit ist.

In allen anderen Ländern um uns herum ist es üblich, dass Mütter Erziehung und eigenen Beruf verbinden. Sollte das wirklich den Kindern schaden, müssten Engländer und Franzosen alle neurotisch sein.

Und überlege doch mal, welche Auswirkungen das auf dein Gefühlsleben hat, wenn du zwangsweise zu Hause bleibst. Kinder sind hypersensibel und dein Kind würde dies merken. Das wäre sicher nicht förderlich für seine Entwicklung.

Dagmar

@dagmar62
Hallo Dagmar,
vielen dank für deine Sichtweise und deine Erfahrungen zu diesem Thema. Man wird durch Kollegen oder Freunde immer wieder verunsichert und als "schlechte Mutter" abgestempelt.
Aber eigentlich stehe ich zu meiner Entscheidung und bin auch Stolz darauf eine gute Arbeit und einen Kindergartenplatz gefunden zu haben und somit meine und die Zukunft meines Sohnes selbst finanzieren zu können.
Ich habe auch neben meiner Arbeit noch genügend Zeit, die ich um so intensiver mit meinem kleinen Schatz nutzen werde.
LG.,
Sandy

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13. Mai 2005 um 20:15
In Antwort auf omid_12083546

Why not???
ich kenne eine Frau, die hat vier Kinder, lebt seit elf Jahren munter von Sozialhilfe. Sie ist bester Dinge und die Kinder auch. Ab und an bekommt sie wohl noch ne Finanzspritze von ihrer Mutter, so daß sie sich einen großen Wagen finanzieren kann, Klamotten.
Klar, die gehen nie essen, fahren nie groß in Urlaub, aber die Kinder haben ihre Hobbies, regelmäßiges Essen, sind gut erzogen und sind gut in der Schule. Einfach, weil sie - obwohl ich sie manchmal auch als Sozialschmarotzer empfinde und neidisch darauf bin, wie man so sorglos durchs Leben cruisen kann- immer um ihre Kinder herum ist. Das macht sie wirklich gut und deshalb gedeihen auch die Kinder.
Mein Sohn ist jetzt mit drei Jahren in einem Kindergarten, der eigentlich ein Tagheim ist. Dort sind auch Kleinere und ich muß sagen: WIE FROH ich bin, daß ich meinen Sohn nicht früher aus meinen Händen entlassen habe. Es fängt mit dem Essen an, das ist nämlich in den meisten Heimen nicht besonders, dann wirst du es in einer normalen Krippe nie haben, daß immer dieselbe Erzieherin auf dein Kind aufpaßt, d.h. von Anfang an ist es eine größere Gruppe, nicht eine wichtige Bezugsperson, die sich um das Kind- um um 20 andere- kümmert. Plus, mal geht die eine in Urlaub, mal die andere. Da gibt es keine Stabilität in dem Sinne wie es die Kleinen brauchen.
Fazit: es gibt schlimmere Vergehen, als für seine Kinder vom Staat zu leben, wenn man dann dafür seine Erziehungsaufgabe ernst nimmt und eine gute stabile Mami für sein Kind ist.
Und ja- vom Emotionalen habe ich noch gar nicht gesprochen. Ich hätte eine so lange Trennung von meinem Sohn zu dieser Zeit nicht ausgehalten, außerdem habe ich ein Jahr lang gestillt.
Also, überlege dir das dreimal und noch mehr.
K.

Hallo
sicher gibt es schlimmeres, als vom Staat leben zu müssen.
Für Notfälle ist Sozialhilfe wirklich eine gute Sache.

Aber ich muss es ja Gott sei dank nicht. Ich bin kein Notfall, ich habe nur ein Kind.

Irgendwann sind die Kinder auch mal groß. Man sollte auch trotz Kinder nie sein eigenes Leben aus den Augen verlieren.

UND: Man muss den Kindern ja nicht "vorleben", Sozialhilfe zu beziehen. Am Ende finden sie das noch ganz normal.

Sandy

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13. Mai 2005 um 20:50
In Antwort auf lynda_12248819

Hallo
sicher gibt es schlimmeres, als vom Staat leben zu müssen.
Für Notfälle ist Sozialhilfe wirklich eine gute Sache.

Aber ich muss es ja Gott sei dank nicht. Ich bin kein Notfall, ich habe nur ein Kind.

Irgendwann sind die Kinder auch mal groß. Man sollte auch trotz Kinder nie sein eigenes Leben aus den Augen verlieren.

UND: Man muss den Kindern ja nicht "vorleben", Sozialhilfe zu beziehen. Am Ende finden sie das noch ganz normal.

Sandy

Hallo,
also ich würde es an deiner steklle so regeln daß du 2 tage die woche mit deinem baby verbringst und 3 tage ganztags in die kita oder eben nur halbtags-
von den anderen kann ich die meinungen teilweise alle verstehen, ich sehe das so :halb &halb ist völlig okay )
lg nina

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14. Mai 2005 um 12:48

Hallo
ich bin nach 8 Wochen wieder arbeiten gegangen und es hat meiner Maus nicht geschadet. Sie ist nun 4 Jahre alt und im Kindergarten mit 2 Jhren ist sie in die Kinderkrippe gekommen und es hat ihr gefallen habe sie immer nach der Arbeit abgeholt obwohl sie ganztags hätte bleiben können.
Die Nachmittage 2x2 Std pro Woche war sie immer bei meiner Freundin. Sie ist vom Wesen genauso wie meine 3 Neffen die daheim waren als Babys. Ich war nicht immer glücklich das ich sie den halben Tag nicht sehe aber wenn ich sie abholen wollte und es Tränen gab weil sie noch spielen wollte wusste ich das es nicht so falsch war.

Gruß Hasi

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14. Mai 2005 um 13:27

Raben sind sehr weise Tiere...
Hallo Sandy,

diese Frage kannst du nur dir selber beantworten, da hier soviele Faktoren zusammmen kommen, die für Außenstehende nicht sichtbar sind und somit auch nicht berücksichtigt werden.

Wenn es notwendig ist zu arbeiten, dann musst du es tun, ob du willst oder nicht. Ob es deinem Sohn schaden wird, das weiß im Vorfeld keiner. Aber wenn du aus schlechtem Gewissen heraus dich gegen die Arbeit entscheidest, entscheidest du dich auch gegen dich selber. So wie du schreibst, arbeitest du gerne und freust dich auf deine Kollegen.

Gerade das wäre ein sehr wichtiger Punkt, der nicht nur für dich, sondern auch für deinen Sohn wichtig ist. Wenn dich deine Arbeit erfüllt und dazu auch noch deinen Lebensunterhalt sichert, kommt es deinem Sohne sehr zu Gute. Ich bin davon überzeugt, dass es nicht darum geht, rund um die Uhr, um das Kind zu sein, sondern Kinder auch zur Selbstständigkeit zu erziehen und das schon sehr früh. Wenn du die übrige Zeit *sinnvoll* mit deinem Sohn verbringst ist die Qualität um vieles höher, weil sie sich ganz um den Kleinen dreht. Ich denke nicht, dass du den ganzen Tag die Zeit des Zusammenseins, qualitativ hochwertig gestalten kannst, wenn du zwar den ganzen Tag um ihn rum bist, jedoch gedanklich bei deinen finanziellen Sorgen bist.

Je bestimmter du hinter deiner Entscheidung stehst, was du für dich richtig hältst, umso leichter und schneller akzeptieren das die anderen. Weil dadurch wirkst du selbstbewusster und somit unangreifbar.

Wichtig ist, was für dich richtig ist, weil gerade dieses Thema wird sehr kontrovers diskutiert und man kommt hier nie zu einem Kontext.

Merkwürdig ist allerdings, dass die PISAstudie ein äußerst vernichtendes Zeugnis über die Entwicklung der heutigen Kinder abgibt, obwohl man hier sehr viele Frauen trifft, die ganztägig um ihre Kinder herum sind.

Sicherlich ist es wunderschön, wenn man die Möglichkeit hat seine Kinder ins Leben zu begleiten und zu erleben wie sie groß werden. Aber dafür sind die Ausgangssituationen in den meisten Fällen nicht gegeben.

Aber wenn du glücklich bist, wird es deinem Sohn auf keinen Fall schaden.

Liebe Grüße

Die Sichtweise

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16. Mai 2005 um 13:27
In Antwort auf salka_12245802

Hallo,
also ich würde es an deiner steklle so regeln daß du 2 tage die woche mit deinem baby verbringst und 3 tage ganztags in die kita oder eben nur halbtags-
von den anderen kann ich die meinungen teilweise alle verstehen, ich sehe das so :halb &halb ist völlig okay )
lg nina

Mir hats nicht geschadet
meine eltern sind beide vollzeit arbeiten gewesen und ich war bei einer tagesmutter, die selber noch 3 kinder hatte....vor 25 jahren....und ich bin stolz auf meine eltern dass sie arbeiten waren!
wenn es dir doch zu wenig zeit mit deinem kind sein sollte, dann arbeite doch teilzeit...davon kann man auch leben, wenn auch nicht ganz so gut..aber ist meist immer noch mehr als hartz IV

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16. Mai 2005 um 17:13
In Antwort auf lynda_12248819

@pipi
tja, aber von irgendetwas müssen wir ja leben . Ich bin halt nicht reich geboren. Und wenn man auf Kosten des Staates lebt oder leben möchte, sollte man doch erst recht kein Kind in die Welt setzen. Erziehungsgeld ist ein Witz. Wie sollte ich mit 300 EUR und Kindergeld eine Wohnung, Lebensmittel usw. finanzieren?
Sozialamt??? -- NEIN DANKE

............................
deshalb gehts den armen Kindern in Frankreich, Schweden und der Schweiz ja auch so schlecht gell und die ehemaligen Ostdeutschen, die früh eine Krippe besuchten haben auch alle nen schaden, oder wie? Sorry, aber was anderes kann ich aus deinen Zeilen leider nich heraus lesen.

Gähn

joulissis

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17. Mai 2005 um 7:18
In Antwort auf omid_12083546

Why not???
ich kenne eine Frau, die hat vier Kinder, lebt seit elf Jahren munter von Sozialhilfe. Sie ist bester Dinge und die Kinder auch. Ab und an bekommt sie wohl noch ne Finanzspritze von ihrer Mutter, so daß sie sich einen großen Wagen finanzieren kann, Klamotten.
Klar, die gehen nie essen, fahren nie groß in Urlaub, aber die Kinder haben ihre Hobbies, regelmäßiges Essen, sind gut erzogen und sind gut in der Schule. Einfach, weil sie - obwohl ich sie manchmal auch als Sozialschmarotzer empfinde und neidisch darauf bin, wie man so sorglos durchs Leben cruisen kann- immer um ihre Kinder herum ist. Das macht sie wirklich gut und deshalb gedeihen auch die Kinder.
Mein Sohn ist jetzt mit drei Jahren in einem Kindergarten, der eigentlich ein Tagheim ist. Dort sind auch Kleinere und ich muß sagen: WIE FROH ich bin, daß ich meinen Sohn nicht früher aus meinen Händen entlassen habe. Es fängt mit dem Essen an, das ist nämlich in den meisten Heimen nicht besonders, dann wirst du es in einer normalen Krippe nie haben, daß immer dieselbe Erzieherin auf dein Kind aufpaßt, d.h. von Anfang an ist es eine größere Gruppe, nicht eine wichtige Bezugsperson, die sich um das Kind- um um 20 andere- kümmert. Plus, mal geht die eine in Urlaub, mal die andere. Da gibt es keine Stabilität in dem Sinne wie es die Kleinen brauchen.
Fazit: es gibt schlimmere Vergehen, als für seine Kinder vom Staat zu leben, wenn man dann dafür seine Erziehungsaufgabe ernst nimmt und eine gute stabile Mami für sein Kind ist.
Und ja- vom Emotionalen habe ich noch gar nicht gesprochen. Ich hätte eine so lange Trennung von meinem Sohn zu dieser Zeit nicht ausgehalten, außerdem habe ich ein Jahr lang gestillt.
Also, überlege dir das dreimal und noch mehr.
K.

Stimmt, ...
DAS ist also das erstrebenswerte in unserer Gesellschaft --> so viel poppen, dass sich die Sozialhilfe mal irgendwann rentiert? Oh Gott bitte beame mich in eine andere Welt. Sozialhilfe ist dafür gedacht, daß man eine Weile eine Notsituation überbrücken kann und keine Disziplin, wie treibe ich die Sozialhilfe in die länge und Breite und Höhe...
Also Nein! ich habe Respekt vor Leuten, die aus einer Notsituation von Sozialhilfe leben müssen und alles dafür tun, dass sie dort wieder raus kommen. Ich hasse Leute, die sich von Sozialhilfe ein schönes Leben machen, vor anderen heucheln wie schlecht es Ihnen geht und fröhlich weiter Kinder in diese "heile Welt" setzen. Ich finde es richtig Kinder zu bekommen, die man selbst versorgen kann, auch wenn man arbeiten muss. DAFÜR gibt es ja Krippen und Kita's. Aber ja das sind alles Rabenmütter und Väter und solche Kinder sind die Obermonster und werden später alle straffällig.
Ich bin eine von denen, die früher das Martyrium Krippe und Kindergarten erleben "musste" - äh durfte und jetzt in der schrecklichen Situation, keinen Volltagskindergarten für unsere lieben zu finden, weil es hier im Westen sowas leider nicht ausreichend gibt.

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17. Mai 2005 um 9:56
In Antwort auf flyingkat

Stimmt, ...
DAS ist also das erstrebenswerte in unserer Gesellschaft --> so viel poppen, dass sich die Sozialhilfe mal irgendwann rentiert? Oh Gott bitte beame mich in eine andere Welt. Sozialhilfe ist dafür gedacht, daß man eine Weile eine Notsituation überbrücken kann und keine Disziplin, wie treibe ich die Sozialhilfe in die länge und Breite und Höhe...
Also Nein! ich habe Respekt vor Leuten, die aus einer Notsituation von Sozialhilfe leben müssen und alles dafür tun, dass sie dort wieder raus kommen. Ich hasse Leute, die sich von Sozialhilfe ein schönes Leben machen, vor anderen heucheln wie schlecht es Ihnen geht und fröhlich weiter Kinder in diese "heile Welt" setzen. Ich finde es richtig Kinder zu bekommen, die man selbst versorgen kann, auch wenn man arbeiten muss. DAFÜR gibt es ja Krippen und Kita's. Aber ja das sind alles Rabenmütter und Väter und solche Kinder sind die Obermonster und werden später alle straffällig.
Ich bin eine von denen, die früher das Martyrium Krippe und Kindergarten erleben "musste" - äh durfte und jetzt in der schrecklichen Situation, keinen Volltagskindergarten für unsere lieben zu finden, weil es hier im Westen sowas leider nicht ausreichend gibt.

@flyingcat
und was ist mit den Superreichen, die ihr Geld zum Fenster rausschmeißen, die findet komischerweise niemand so schlimm, wie die paar Sozialhilfeempfänger, die insgesamt wahrscheinlich noch weniger Geld kosten als das eine Haus, das sich ein oberdämlicher Beckham mal kurz seiner noch dämlicheren Gattin zum Geburtstag schenkt. Aber das ist ja o.k., mit seinem paar Stunden am Tag Fußball spielen am Tag hat er sich das sicher verdient. ODER ???
Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung auf der Suche nach einem geeigneten Kiga nur sagen, viele gute sind mir dabei nicht begegnet und ich hätte eher von Sozialhilfe gelebt, als mein Kind in derartige Einrichtungen zu geben. Ich habe das Glück von zu Hause aus arbeiten zu können, das hat nicht jeder. Aber trotzdem, meinem Kind hätte ich eine Fremdbetreuung im frühsten Kindesalter mit allen Mitteln erspart. Die modernen Bindungstheorien besagen immer noch, daß es für ein Kind besser ist, bei einer gut betreuenden Person, also z.B. seiner Mutter zu bleiben. In den Tagesstätten und Krippen kann aus Zeit- und Personalgründen doch gar nicht das geleistet werden, was eine gut betreuende Mutter leisten kann. Und Kleinstkinder brauchen nun mal eine ziemlich zeitgleiche Befriedigung ihrer Bedürfnisse.
Und das arbeiten müssen- ja, das heißt in vielen Fällen auch, daß die Eltern alles dafür tun, nur um ihren Lebensstandard zu halten, um ja auf nichts verzichten zu müssen.
Zeit und Muße für das Kind zu haben sind aber primär wichtiger und wertvoller als jeder Urlaub oder ein neues Auto, auch wichtiger als neue Klamotten etc.
Und das z.B. hat z.B. eben diese Sozialhilfemutter erkannt und ihre Kinder gedeihen prächtig.
K.

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17. Mai 2005 um 12:36
In Antwort auf lynda_12248819

@pipi
tja, aber von irgendetwas müssen wir ja leben . Ich bin halt nicht reich geboren. Und wenn man auf Kosten des Staates lebt oder leben möchte, sollte man doch erst recht kein Kind in die Welt setzen. Erziehungsgeld ist ein Witz. Wie sollte ich mit 300 EUR und Kindergeld eine Wohnung, Lebensmittel usw. finanzieren?
Sozialamt??? -- NEIN DANKE

Weiter so!
Lass dich nicht irritieren - leider wirst du immer auf Meinungen treffen, die kontrovers sind - immer!
diese Meinungen fundieren aber nicht auf Erkenntnisse, sondern aus christlicher Mentalität und das "Frauenbild" von damals, das wir noch mit uns rumschleppen. Frauen und Beruf, sogar Karriere? Steckt leider immer noch in den Kinderschuhen, weil man die Mami am liebsten zu Hause hat (ich arbeite übrigens auch an 2 Tagen allerdings nur in der Woche - ich bin dadurch viel viel ausgeglichener)!
<Meine eigene Mutter hat nicht gearbeitet, aber ich hätte es mir oft gewünscht (so wie ich mich erinnere). Vielleicht wäre sie ausgeglichener gewesen...
Dass die Kinder viel neugieriger werden (ich habe zu Hause auch nicht jeden Tag neue Ideen), vergisst man sehr schnell! Mutterliebe? Ja - die bekommt es doch zu spüren - jeden Tag! Das ist doch viel!
Wieviele Mütter gibt's, die mit den Nerven ständig am Ende sind; also das kann doch nicht gut sein, oder?
Frauen sollen immer noch zu Hause bleiben und nicht berufstätig sein, sobald sie kinder kriegen, und wie schafft man das? Indem man ihnen ein schlechtes Gewissen macht mit: Liebe braucht ein Kind jede Minute - aber das geht doch gar nicht, weil wir "nur" Menschen sind und uns noch um andere Dinge kümmern müssen (leider), auch wenn wir zu Hause sind!
Also: weiter so (ich arbeite sogar, obwohl ich zu Hause bleiben könnte und obwohl viel Geld für die Kinderfrau draufgeht - überlege mal!).
Liebe Grüsse

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17. Mai 2005 um 14:49
In Antwort auf omid_12083546

@flyingcat
und was ist mit den Superreichen, die ihr Geld zum Fenster rausschmeißen, die findet komischerweise niemand so schlimm, wie die paar Sozialhilfeempfänger, die insgesamt wahrscheinlich noch weniger Geld kosten als das eine Haus, das sich ein oberdämlicher Beckham mal kurz seiner noch dämlicheren Gattin zum Geburtstag schenkt. Aber das ist ja o.k., mit seinem paar Stunden am Tag Fußball spielen am Tag hat er sich das sicher verdient. ODER ???
Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung auf der Suche nach einem geeigneten Kiga nur sagen, viele gute sind mir dabei nicht begegnet und ich hätte eher von Sozialhilfe gelebt, als mein Kind in derartige Einrichtungen zu geben. Ich habe das Glück von zu Hause aus arbeiten zu können, das hat nicht jeder. Aber trotzdem, meinem Kind hätte ich eine Fremdbetreuung im frühsten Kindesalter mit allen Mitteln erspart. Die modernen Bindungstheorien besagen immer noch, daß es für ein Kind besser ist, bei einer gut betreuenden Person, also z.B. seiner Mutter zu bleiben. In den Tagesstätten und Krippen kann aus Zeit- und Personalgründen doch gar nicht das geleistet werden, was eine gut betreuende Mutter leisten kann. Und Kleinstkinder brauchen nun mal eine ziemlich zeitgleiche Befriedigung ihrer Bedürfnisse.
Und das arbeiten müssen- ja, das heißt in vielen Fällen auch, daß die Eltern alles dafür tun, nur um ihren Lebensstandard zu halten, um ja auf nichts verzichten zu müssen.
Zeit und Muße für das Kind zu haben sind aber primär wichtiger und wertvoller als jeder Urlaub oder ein neues Auto, auch wichtiger als neue Klamotten etc.
Und das z.B. hat z.B. eben diese Sozialhilfemutter erkannt und ihre Kinder gedeihen prächtig.
K.

BRÜLL ****
Ja, ja die Superreichen... Oh wie böse die sind!
A) was hat das mit Sozialhilfeempfängern zu tun?
B) was hat das mit Kindertagesstätten zu tun?
Mal davon abgesehn würde ich auch gern so viel haben, daß ich das Geld aus dem Fenster schmeißen kann, iss aber nunmal nicht so. Allerdings finanziere ICH denen das nicht. Ob jemand sich mit Blödheit ala einigen Blondinen in den Boulevard Magazinen hochpoppt oder sich mit Formel1, Fußball oder tennis Millionen verschafft, ist mir egal, was mit deren Geld passiert. Wenn sich jemand allerdings "ein schönes leben" auf Kosten anderer macht, finde ich es schon verwerflich.
Viele gute Kindergärten brauch ich auch nicht, einer würde genügen und diesen findet man auf alle Fälle, wenn man sich umschaut.
Tja und das arbeiten müssen bedeutet nun mal in vielen (um nicht zu sagen in den meisten) Fällen, daß man sein Leben überhaupt meistern kann. Du kannst doch nicht tatsächlich von jemanden verlangen, daß er seine Arbeit aufgibt um Sozialhilfe zu empfangen.
Achja und außerdem kenne ich nicht nur eine Familie deren Kinder trotz Kita ab etwa 3Monaten(!) gut gediehen sind.

Wenn Du so einen privilegierten Home-Arbeitsplatz hast, dann Glückwunsch! Aber es berechtigt dich nicht über Leute, denen es nicht so gut geht zu urteilen oder denen ein Leben vorschreiben.

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17. Mai 2005 um 15:05
In Antwort auf mica_12372715

Weiter so!
Lass dich nicht irritieren - leider wirst du immer auf Meinungen treffen, die kontrovers sind - immer!
diese Meinungen fundieren aber nicht auf Erkenntnisse, sondern aus christlicher Mentalität und das "Frauenbild" von damals, das wir noch mit uns rumschleppen. Frauen und Beruf, sogar Karriere? Steckt leider immer noch in den Kinderschuhen, weil man die Mami am liebsten zu Hause hat (ich arbeite übrigens auch an 2 Tagen allerdings nur in der Woche - ich bin dadurch viel viel ausgeglichener)!
<Meine eigene Mutter hat nicht gearbeitet, aber ich hätte es mir oft gewünscht (so wie ich mich erinnere). Vielleicht wäre sie ausgeglichener gewesen...
Dass die Kinder viel neugieriger werden (ich habe zu Hause auch nicht jeden Tag neue Ideen), vergisst man sehr schnell! Mutterliebe? Ja - die bekommt es doch zu spüren - jeden Tag! Das ist doch viel!
Wieviele Mütter gibt's, die mit den Nerven ständig am Ende sind; also das kann doch nicht gut sein, oder?
Frauen sollen immer noch zu Hause bleiben und nicht berufstätig sein, sobald sie kinder kriegen, und wie schafft man das? Indem man ihnen ein schlechtes Gewissen macht mit: Liebe braucht ein Kind jede Minute - aber das geht doch gar nicht, weil wir "nur" Menschen sind und uns noch um andere Dinge kümmern müssen (leider), auch wenn wir zu Hause sind!
Also: weiter so (ich arbeite sogar, obwohl ich zu Hause bleiben könnte und obwohl viel Geld für die Kinderfrau draufgeht - überlege mal!).
Liebe Grüsse

Es muss unterschieden werden!!!
Ich habe absolut gar nichts dagegen wenn eine Mutter arbeiten geht. Aber es darf nicht auf Kosten des Kindes gehen! Wenn man so einen kleinen Wurm schon für ganze Tage in eine Krippe gibt, dann ist das nicht o.k. Klar, es ist oft einfacher arbeiten zu gehen als ein Kind zu erziehen, aber um welchen Preis.
Das hat im übrigen auch nichts mit meiner Erziehung zu tun, meine Ma ist auch halbe Tage arbeiten gegangen, aber erst als ich schon 8 war. Das war völlig o.k. Ich bin Erzieherin und Mutter und ich weiss wovon ich spreche... Im übrigen kenne ich auch genug Kinder, die schon so klein weggeben wurden und ich kann nur sagen:
ICH FINDE ES ZUM KOTZEN!!!!
Die Kleinen tun mir in der Seele leid, wenn sie immer ihre Mama entbehren müssen. Eine gescheite Mutter/Kind Beziehung kann sich da gar nicht aufbauen.
Ich kann es einfach nicht verstehen, wie man sich die ersten so schönen, spannenden Jahre des eigenen Kindes entgehen lassen kann.
Pipi

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17. Mai 2005 um 15:30
In Antwort auf flyingkat

BRÜLL ****
Ja, ja die Superreichen... Oh wie böse die sind!
A) was hat das mit Sozialhilfeempfängern zu tun?
B) was hat das mit Kindertagesstätten zu tun?
Mal davon abgesehn würde ich auch gern so viel haben, daß ich das Geld aus dem Fenster schmeißen kann, iss aber nunmal nicht so. Allerdings finanziere ICH denen das nicht. Ob jemand sich mit Blödheit ala einigen Blondinen in den Boulevard Magazinen hochpoppt oder sich mit Formel1, Fußball oder tennis Millionen verschafft, ist mir egal, was mit deren Geld passiert. Wenn sich jemand allerdings "ein schönes leben" auf Kosten anderer macht, finde ich es schon verwerflich.
Viele gute Kindergärten brauch ich auch nicht, einer würde genügen und diesen findet man auf alle Fälle, wenn man sich umschaut.
Tja und das arbeiten müssen bedeutet nun mal in vielen (um nicht zu sagen in den meisten) Fällen, daß man sein Leben überhaupt meistern kann. Du kannst doch nicht tatsächlich von jemanden verlangen, daß er seine Arbeit aufgibt um Sozialhilfe zu empfangen.
Achja und außerdem kenne ich nicht nur eine Familie deren Kinder trotz Kita ab etwa 3Monaten(!) gut gediehen sind.

Wenn Du so einen privilegierten Home-Arbeitsplatz hast, dann Glückwunsch! Aber es berechtigt dich nicht über Leute, denen es nicht so gut geht zu urteilen oder denen ein Leben vorschreiben.

ACH!!!
die Reichen machen sich nicht auf Kosten anderer ein schönes Leben. Da muß ich allerdings ganz laut brüllen!!!
Wo wohnst du denn, dass die Plätze alle so toll sind und zeige mir den tollen Platz mal, der einem drei Monate alten Kind gerecht werden kann!!! Arme Kinder, arme Mütter kann ich da nur sagen.
K.

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17. Mai 2005 um 21:09
In Antwort auf ssanyu_12043254

Hallo Sandy!
Wahrscheinlich werde ich hier gleich in der Luft zerrissen, aber ich finde sowas unmöglich.
Warum setzt Du ein Kind in die Welt, wenn Du dann nicht dafür da sein kannst. Von Förderung und Sozialverhalten kann man in diesem Alter wohl nicht sprechen. Damit willst Du doch nur Dein schlechtes Gewissen beruhigen. Das einzige was Dein Kind braucht bis es ca. 3 Jahre alt ist, ist seine Mama und ihre ungeteilte Liebe und Aufmerksamkeit. Willst Du nicht erleben, wenn er seine ersten Schritte macht oder sein erstes Wort spricht? Ich kann sowas nicht verstehen und hätte es auch gar nicht gekonnt (emotional). Wie kann ich mich auf meine Arbeit konzentrieren, wenn mein Kind mich vermisst und braucht?
Überlege es Dir nochmal genau!
Pipi

SORRY ABER...
...wenn Du Erzieherin bist, wie kannst Du dann sagen, dass in diesem Alter (5 Mo) nicht von Förderung und Sozialverhalten die Rede sein kann! ! Wann fängt denn Förderung bei Dir an? Meines Erachtens fängt die ja wohl mit der Geburt an, oder wie sehe ich das? Wenn dem nicht so wäre, na oh Gott!!

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18. Mai 2005 um 6:45
In Antwort auf omid_12083546

ACH!!!
die Reichen machen sich nicht auf Kosten anderer ein schönes Leben. Da muß ich allerdings ganz laut brüllen!!!
Wo wohnst du denn, dass die Plätze alle so toll sind und zeige mir den tollen Platz mal, der einem drei Monate alten Kind gerecht werden kann!!! Arme Kinder, arme Mütter kann ich da nur sagen.
K.

Nö...
womit machen die sich ein schönes Leben? Mit meinem Geld (Steuergeld) nicht, zumindest nicht die, die Du ansprichst. Die Sportler werden von Werbung finanziert, wer so blöd ist und die teuren Markensachen kauft, ist selbst schuld (zumindest wer es sich von der werbung hat einreden lassen).
Da ich schon an vielen Orten gewohnt habe und auch einige Mütter mit Kindern In Tagseinrichtungen kenne und auch schon einige selbst angeschaut habe (weil ich auf der Suche nach einem Ganztageskindergarten bin) kenne ich einige, wie gesagt, nicht nur an einem Ort. Da dies die Praxis ist und keine "moderne Trallala-Theorie" ich meine man soolte sich daran orientieren. Wie kommst Du eigentlich auf den Satz: "arme Mütter, arme Kinder"? Kennst Du negativ-Beispiele? Ich frage mich, wie man aufgrund einer "theorie" jemanden als Sclecht abstempeln kann. Kennst Du eiegentlich die UNtersuchungen über die DDR-Menschen, die größtenteils in solchen Krippen und Kita's waren? Das sind Untersuchungen, die etwas beschreiben, was IST und nicht was SEIN KÖNNTE. Die Kinder, die Ganztageskindergärten besuchten sind weniger allergiegefährdet und haben eine größere Sozialkompetenz. Kann das schlecht sein?

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18. Mai 2005 um 9:21
In Antwort auf flyingkat

Nö...
womit machen die sich ein schönes Leben? Mit meinem Geld (Steuergeld) nicht, zumindest nicht die, die Du ansprichst. Die Sportler werden von Werbung finanziert, wer so blöd ist und die teuren Markensachen kauft, ist selbst schuld (zumindest wer es sich von der werbung hat einreden lassen).
Da ich schon an vielen Orten gewohnt habe und auch einige Mütter mit Kindern In Tagseinrichtungen kenne und auch schon einige selbst angeschaut habe (weil ich auf der Suche nach einem Ganztageskindergarten bin) kenne ich einige, wie gesagt, nicht nur an einem Ort. Da dies die Praxis ist und keine "moderne Trallala-Theorie" ich meine man soolte sich daran orientieren. Wie kommst Du eigentlich auf den Satz: "arme Mütter, arme Kinder"? Kennst Du negativ-Beispiele? Ich frage mich, wie man aufgrund einer "theorie" jemanden als Sclecht abstempeln kann. Kennst Du eiegentlich die UNtersuchungen über die DDR-Menschen, die größtenteils in solchen Krippen und Kita's waren? Das sind Untersuchungen, die etwas beschreiben, was IST und nicht was SEIN KÖNNTE. Die Kinder, die Ganztageskindergärten besuchten sind weniger allergiegefährdet und haben eine größere Sozialkompetenz. Kann das schlecht sein?

Wieso schlecht
ich habe niemanden als schlecht abgestempelt, per se. Ich finde es einfach nur traurig. Ich habe neulich eine tolle Website zum Thema gefunden, muß mal schauen ob ich die wiederfinde, da wird beschrieben, wahrscheinlich mit besseren Worten, als ich sie finden kann, was ich meine.
Ich glaube einfach ganz stark, daß kleine Kinder und Mütter zusammengehören, daß es für beide ein Grundbedürfnis ist, das Nähebedürfnis auszuleben.
Wieso gehen denn so viele Leute zum Psychiater und wieso werden immer mehr Leute bindungsunfähig? Weil sie nie gelernt haben wie das geht in ihren primären Beziehungen.
Die DDR ist für mich kein Positivbeispiel,was ist bei der Erziehung rausgekommen, z.B. Stasi-Spitzel, na toll.
anyway, ich suche mal nach der Website.
K.

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18. Mai 2005 um 9:27
In Antwort auf flyingkat

Nö...
womit machen die sich ein schönes Leben? Mit meinem Geld (Steuergeld) nicht, zumindest nicht die, die Du ansprichst. Die Sportler werden von Werbung finanziert, wer so blöd ist und die teuren Markensachen kauft, ist selbst schuld (zumindest wer es sich von der werbung hat einreden lassen).
Da ich schon an vielen Orten gewohnt habe und auch einige Mütter mit Kindern In Tagseinrichtungen kenne und auch schon einige selbst angeschaut habe (weil ich auf der Suche nach einem Ganztageskindergarten bin) kenne ich einige, wie gesagt, nicht nur an einem Ort. Da dies die Praxis ist und keine "moderne Trallala-Theorie" ich meine man soolte sich daran orientieren. Wie kommst Du eigentlich auf den Satz: "arme Mütter, arme Kinder"? Kennst Du negativ-Beispiele? Ich frage mich, wie man aufgrund einer "theorie" jemanden als Sclecht abstempeln kann. Kennst Du eiegentlich die UNtersuchungen über die DDR-Menschen, die größtenteils in solchen Krippen und Kita's waren? Das sind Untersuchungen, die etwas beschreiben, was IST und nicht was SEIN KÖNNTE. Die Kinder, die Ganztageskindergärten besuchten sind weniger allergiegefährdet und haben eine größere Sozialkompetenz. Kann das schlecht sein?

Remo Largo
das ist ein sehr renommierter Kinderpsychologe/forscher.
Der untere Text ist ein Auszug zu einer Stellungnahme zum Thema kindliches Spiel, aber er sagt darin auch etwas zum Thema Geborgenheit und der Notwendigkeit Muße und Zeit in die Erziehung einfließen zu lassen. Muße und Zeit kommen aber unweigerlich abhanden, wenn die Mütter zur Arbeit hetzen, abends gestreßt wiederkommen und die Sprößlinge gerade mal nur wieder ins Bett verfrachten können.

"...Wie Remo Largo eindrücklich herausgearbeitet hat, gibt es vom frühen Säuglingsalter an d.h. schon vor dem Entstehen einer personenspezifischen Bindung eine wichtige Voraussetzung für das Spielerische: ein körperliches und seelisches Wohlbefinden, Geborgenheit und Sicherheit in der Beziehung zu seinen wichtigsten Betreuungspersonen. In allererster Linie kommt daher den Eltern die Rolle zu, diese Grundbedürfnisse des Babys zu erfüllen.

Darüberhinaus sieht die Rolle der Eltern auf den ersten Blick eher bescheiden aus: kein Baby-Curriculum, kein Beschäftigungsprogramm, keine Förderaktivitäten. Das Wichtigste überhaupt ist das, was mit dem altdeutschen Begriff "Muße" umschrieben ist: Zeit haben, sich Zeit nehmen, sich einlassen. Genau das ist jedoch in den Zwängen der heutigen Zeit und Lebensweise zu einem kostbaren, ja bedrohten Gut geworden, einer Lebensweise, die durch Hektik, Stress und volle Terminkalender geprägt ist, die bis in Freizeit, Urlaub, Spaß und Auszeiten hinein verplant und vermarktet ist, einer Lebensweise, in der nicht einmal rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ein Innehalten mit Zeit und Muße für Erholungspausen zugestanden wird.

Das Spiel bietet Eltern eine unersetzbare Chance, sich auf das dem Baby eigene Tempo einzulassen, sich im Zwiegespräch mit dem Baby, im nonverbalen und verbalen Austausch in seine Erfahrungswelt hineinnehmen und sich dabei von ihm leiten zu lassen. Auch das ist angesichts der Verführungen und vermeintlichen Förderangebote des boomenden "Babymarktes" alles andere als leicht. Die Angst, in der Frühzeit etwas an Fördermöglichkeiten zu verpassen, und die Sorge, ob sich ihr Kind einmal im Leistungswettbewerb von Gesellschaft und Berufswelt wird durchsetzen können, bringen die Eltern von früh an unter Druck und machen sie für das verwirrende Angebot an widersprüchlichen Empfehlungen, Elternratgebern und Smart-Baby-Programmen anfällig: für pränatale Sprachkurse, Babyschwimmen, Laufschulen, Lernspielzeuge aller Art, Baby-CDs, Baby-Fernsehen und Frühfördervideotheken.

Die aktive Aufgabe der Erwachsenen liegt vor allem darin, dass sie die Lebenswelt des Kindes so gestalten, dass sie sicher genug ist und das Kind vor Gefahren schützt, und dass sie dem Kind entwicklungsspezifische Erfahrungen ermöglicht. Zu dem Schutz vor Gefahren gehört heute mehr denn je auch das Abschirmen vor einer Überflutung mit Reizen. Auch das fällt Eltern heute zunehmend schwer. In der heutigen Medienwelt und Lebensweise selbst einer permanenten Flut von Eindrücken mit rasanter Abfolge von intensiven, erregenden, sensationellen Informationen ausgesetzt, gelingt es vielen Eltern kaum zu pausieren, zur Ruhe zu kommen, Auszeiten und ein bisschen Langeweile auszuhalten. Babys nehmen sich in der Regel bereits in den frühen Aufmerksamkeitszyklen ihre kleinen Auszeiten, wenden sich ab, wenn sie eine Pause zum "Verdauen" des Erlebten brauchen. Allzu oft wird dies jedoch von Eltern, die selbst von innerer Unruhe getrieben sind, als Zeichen von Langeweile fehlgedeutet und mit neuen Spielzeugangeboten beantwortet."

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18. Mai 2005 um 12:52
In Antwort auf omid_12083546

Wieso schlecht
ich habe niemanden als schlecht abgestempelt, per se. Ich finde es einfach nur traurig. Ich habe neulich eine tolle Website zum Thema gefunden, muß mal schauen ob ich die wiederfinde, da wird beschrieben, wahrscheinlich mit besseren Worten, als ich sie finden kann, was ich meine.
Ich glaube einfach ganz stark, daß kleine Kinder und Mütter zusammengehören, daß es für beide ein Grundbedürfnis ist, das Nähebedürfnis auszuleben.
Wieso gehen denn so viele Leute zum Psychiater und wieso werden immer mehr Leute bindungsunfähig? Weil sie nie gelernt haben wie das geht in ihren primären Beziehungen.
Die DDR ist für mich kein Positivbeispiel,was ist bei der Erziehung rausgekommen, z.B. Stasi-Spitzel, na toll.
anyway, ich suche mal nach der Website.
K.

Bitte?
Also nunmal ehrlich, Tatsachen muß man eben mal ins auge sehen und nicht alles in der DDR war schlecht, zumindest was KINDER anbetraf kommt unsere liebe BRD nicht mal im Ansatz an das ran. Lieber werden Theorien ausgearbeitet, die niemandem helfen. Und ich weiß, wovon ich spreche. Schließlich mußte ich mich einige jahre mit Psychologie, Didaktik und solch netten Dingen beschäftigen. Komischerweise galten vor gewissen zeiten andere theorien als heilig, die sich dann aber auch nicht bestätigten. Und wer garantiert, daß die jetzigen Theorien der weißheit letzter schluß sind? Also verlaß ich mich lieber auf tatsachen.
Aber mal zu einem anderen Thema... Du schreibst, daß eine Mutter gestreßt ist, wenn sie nach der Arbeit nach Hause kommt. Eher das Gegenteil ist der fall. Man hat mehr Streß, wenn man den ganzen tag darüber nachsinnen muß, wo man noch sparen kann und was man noch nicht ausgeben muß. Nur wer mit sich selbst zufrieden ist, kann das auch auf die Kinder (oder andere) übertragen. Natürlich würde jeder, wenn er dazu in der lage wäre, seine Kinder selbst betreuen. Aber das ändert doch nichts an der Situation derer, die eben dazu NICHT in der Lage sind. Wenn Du einen konstruktiven Vorschlag hättest die Lage derer zu verbessern, wäre dieser angebracht. Aber ein Tipp, der besagt man solle von Sozialhilfe leben, ist der schlechteste, den man sich vorstellen kann. Ich meinte im übrigen mit "schlechtmachen" auch nicht das wörtliche, sondern eher das kritisieren eines Zustandes, ohne eine wirklich gute Alternative anbieten zu können.

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19. Mai 2005 um 10:52
In Antwort auf ssanyu_12043254

Es muss unterschieden werden!!!
Ich habe absolut gar nichts dagegen wenn eine Mutter arbeiten geht. Aber es darf nicht auf Kosten des Kindes gehen! Wenn man so einen kleinen Wurm schon für ganze Tage in eine Krippe gibt, dann ist das nicht o.k. Klar, es ist oft einfacher arbeiten zu gehen als ein Kind zu erziehen, aber um welchen Preis.
Das hat im übrigen auch nichts mit meiner Erziehung zu tun, meine Ma ist auch halbe Tage arbeiten gegangen, aber erst als ich schon 8 war. Das war völlig o.k. Ich bin Erzieherin und Mutter und ich weiss wovon ich spreche... Im übrigen kenne ich auch genug Kinder, die schon so klein weggeben wurden und ich kann nur sagen:
ICH FINDE ES ZUM KOTZEN!!!!
Die Kleinen tun mir in der Seele leid, wenn sie immer ihre Mama entbehren müssen. Eine gescheite Mutter/Kind Beziehung kann sich da gar nicht aufbauen.
Ich kann es einfach nicht verstehen, wie man sich die ersten so schönen, spannenden Jahre des eigenen Kindes entgehen lassen kann.
Pipi

Deine Meinung ist zu kleinkarriert,
finde ich. Vor allen Dingen hilfst du nicht den berufstätigen Müttern, die eh schon ein schlechtes Gewissen haben, aber da s Geld mit nach Hause bringen müssen, oder denkst du so ein kleiner Wurm kostet nix und das Sozialamt zahlt genug? Ich bitte dich! das ist nicht so.
also ich finde, als Erzieherin kannst du gerne so eine Meinung vertreten, aber wenn ein e junge Mutter in diesem Forum Rat sucht, um sich von ihrem schechten Gewissen zu beruhigen (das haben doch fas t alle Mütter - ich kenne keine, die das nicht hat), dann solltest du als Erzieherin (tut mir leid) aber auch einfühlsamer damit umgehen . So Dinge wie : finde ich zum Kotzen - sind doch wirklich kleinkariert und proletenhaft - also bitte! Ausserdem führen sie ins nichts.
Die junge Mutter , die hier um Rat bat, muss doch arbeiten, es sei denn sie will von Sozialhilfe leben und frustriert bleiben! Nee - nix da! Das sind doch die Fakten und nicht: ich will mein Kind nicht erziehen.
Bitte lese doch noch einmal genauer nach, um was es hier geht!

In diesem Sinne

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19. Mai 2005 um 11:06
In Antwort auf omid_12083546

Wieso schlecht
ich habe niemanden als schlecht abgestempelt, per se. Ich finde es einfach nur traurig. Ich habe neulich eine tolle Website zum Thema gefunden, muß mal schauen ob ich die wiederfinde, da wird beschrieben, wahrscheinlich mit besseren Worten, als ich sie finden kann, was ich meine.
Ich glaube einfach ganz stark, daß kleine Kinder und Mütter zusammengehören, daß es für beide ein Grundbedürfnis ist, das Nähebedürfnis auszuleben.
Wieso gehen denn so viele Leute zum Psychiater und wieso werden immer mehr Leute bindungsunfähig? Weil sie nie gelernt haben wie das geht in ihren primären Beziehungen.
Die DDR ist für mich kein Positivbeispiel,was ist bei der Erziehung rausgekommen, z.B. Stasi-Spitzel, na toll.
anyway, ich suche mal nach der Website.
K.

Ziemlich weit ausgeholt,
hast du da - darauf möchte ich jetzt nicht ausgehen. Aber ich mag keine träumerischen Darstellung, die mit der Realität nichts aber auch gar nichts zu tun haben, um zu zeigen, wie toll man als Mutter sein kann und wie wunderbar alles ist.
Glaubst du ehrlich, dass Frauen, die zu Hause sind jeden Tag gleiche Lust auf ihr Baby, jeden Tag gut gelaunt , nicht gestresst, niemals frustriert sind? Es gibt noch andere Bindungen im Leben, die auch wichtig sind - klar so ein kleines Würmchen bekommt das meiste ab davon.
Aber ich möchte z.B. eine gut gelaunte Frau/Mutter sein und bleiben und vor allen Dingen : ausgeglichen!
Aber dafür tue ich auch etwas und wem kommt es zugute?
Meinem Kleinen, das sehe ich jeden Tag - wir haben (zur Zeit) sehr viel Spass zusammen und machen richtig tolle TAge! Ich hoffe ihm gefällt's - das nur dazu!

Grüsse

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19. Mai 2005 um 11:26
In Antwort auf mica_12372715

Deine Meinung ist zu kleinkarriert,
finde ich. Vor allen Dingen hilfst du nicht den berufstätigen Müttern, die eh schon ein schlechtes Gewissen haben, aber da s Geld mit nach Hause bringen müssen, oder denkst du so ein kleiner Wurm kostet nix und das Sozialamt zahlt genug? Ich bitte dich! das ist nicht so.
also ich finde, als Erzieherin kannst du gerne so eine Meinung vertreten, aber wenn ein e junge Mutter in diesem Forum Rat sucht, um sich von ihrem schechten Gewissen zu beruhigen (das haben doch fas t alle Mütter - ich kenne keine, die das nicht hat), dann solltest du als Erzieherin (tut mir leid) aber auch einfühlsamer damit umgehen . So Dinge wie : finde ich zum Kotzen - sind doch wirklich kleinkariert und proletenhaft - also bitte! Ausserdem führen sie ins nichts.
Die junge Mutter , die hier um Rat bat, muss doch arbeiten, es sei denn sie will von Sozialhilfe leben und frustriert bleiben! Nee - nix da! Das sind doch die Fakten und nicht: ich will mein Kind nicht erziehen.
Bitte lese doch noch einmal genauer nach, um was es hier geht!

In diesem Sinne

Da fragt das Kind aber nicht nach...
wenn ich doch weiss, dass ich arbeiten gehen muss, warum schaffe ich mir dann ein Kind an????
Es sind doch die Kinder, die darunter leiden, wenn die Mama nicht da ist. Ausserdem spreche ich hier nicht nur als Erziehrin, sondern auch als Mutter. Ich hätte es gar nicht übers Herz gebracht meine Kleine so lange wegzugeben. Den Schaden den das arme Kind davonträgt scheint hier ja keinen zu interessieren.
Ich finde so was einfach unverantwortlich und zum Kotzen. Und wenn das so ist, dann darf ich das wohl auch zum Ausdruck bringen, oder?
Ausserdem hat die junge Mutter nach Meinungen gefragt und deshalb habe ich meine vertreten.
Wenn sie ein schlechtes Gewissen hat, dann hat sie sich das alleine sich selbst zuzuschreiben und ich bin bestimmt nicht dafür da, dieses zu beruhigen.
Pipi

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19. Mai 2005 um 11:34
In Antwort auf ssanyu_12043254

Da fragt das Kind aber nicht nach...
wenn ich doch weiss, dass ich arbeiten gehen muss, warum schaffe ich mir dann ein Kind an????
Es sind doch die Kinder, die darunter leiden, wenn die Mama nicht da ist. Ausserdem spreche ich hier nicht nur als Erziehrin, sondern auch als Mutter. Ich hätte es gar nicht übers Herz gebracht meine Kleine so lange wegzugeben. Den Schaden den das arme Kind davonträgt scheint hier ja keinen zu interessieren.
Ich finde so was einfach unverantwortlich und zum Kotzen. Und wenn das so ist, dann darf ich das wohl auch zum Ausdruck bringen, oder?
Ausserdem hat die junge Mutter nach Meinungen gefragt und deshalb habe ich meine vertreten.
Wenn sie ein schlechtes Gewissen hat, dann hat sie sich das alleine sich selbst zuzuschreiben und ich bin bestimmt nicht dafür da, dieses zu beruhigen.
Pipi

Nee ruhig hörst du dich nicht an...
aber ehrlich gesagt ist die Zeit vorbei, dass Mami zu Hause bleibt. Gott bin ich froh, dass ich nicht wie in den 50er Jahren leben muss - ich bin auch unabhängig. Ich k a n n - muss jetzt aber nicht - für mich selbst u n d meinen Kleinen sorgen! Das ist fantastisch!
Ausserdem habe ich wirklich Möglichkeiten, Geld zu verdienen (ob's klappt andere Frage), aber das würde mir Spass machen und: ich müßte nicht putzen gehen! Die Sorge habe ich erst einmal nicht und mir ist das wichtig!
Dann finde ich toll, wenn ich meinen Kleinen mal zu meiner Arbeitsstelle mitnehme - gibt viel zu sehen und ich glaube, er freut sich bestimmt, was seine Mama alles so drauf hat - das machen sie doch alle!
Ich freue mich drauf, ihm das alles zu zeigen!
Deshalb: junge kluge, vielseitige Mütter, auch berufstätige, sind i.A. ausgeglichener!
In diesem Sinne

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19. Mai 2005 um 17:53
In Antwort auf ssanyu_12043254

Da fragt das Kind aber nicht nach...
wenn ich doch weiss, dass ich arbeiten gehen muss, warum schaffe ich mir dann ein Kind an????
Es sind doch die Kinder, die darunter leiden, wenn die Mama nicht da ist. Ausserdem spreche ich hier nicht nur als Erziehrin, sondern auch als Mutter. Ich hätte es gar nicht übers Herz gebracht meine Kleine so lange wegzugeben. Den Schaden den das arme Kind davonträgt scheint hier ja keinen zu interessieren.
Ich finde so was einfach unverantwortlich und zum Kotzen. Und wenn das so ist, dann darf ich das wohl auch zum Ausdruck bringen, oder?
Ausserdem hat die junge Mutter nach Meinungen gefragt und deshalb habe ich meine vertreten.
Wenn sie ein schlechtes Gewissen hat, dann hat sie sich das alleine sich selbst zuzuschreiben und ich bin bestimmt nicht dafür da, dieses zu beruhigen.
Pipi

@ pipi
ich bin vollkommen deiner Meinung. Die Kinder leiden darunter, wenn sie vorzeitig in Kitas etc. gehen müssen. Z.B. gestern war wieder ein lebendiges Beispiel in meinem Kindergarten gegeben. Die Erzieherinnen finde ich wirklich nett und sie besitzen eine natürliche Herzlichkeit, nehmen die Kinder auch in den Arm etc. etc. Alles prima, jedoch, gestern hat sich ein Mädchen die Lippe aufgeschlagen- drei Jahre- und die Erzieherin war damit beschäftigt, ihr die Lippe zu kühlen. Klar, hat sie das Mädchen beruhigt, aber nicht so herzlich, wie ich es mit meinem Sohn tue, wenn er sich wehmacht. Nicht, daß sie nicht lieb war etc., aber man merkte eben deutlich, das war nicht die Mami, die da zu Hilfe eilt. Das konnte ich schon mehrmals beobachten, die Kinder bleiben in ihrem Kummer doch allein. Bei dreijährigen Kindern ist das vielleicht nicht mehr ganz soo schlimm, obwohl ich mir da auch etwas anderes wünschen würde, aber was ist mit den noch Kleineren, was ist da, wenn etwas passiert und sie werden mit ihrem Kummer, den sie ja noch viel weniger artikulieren können, alleine gelassen, bzw. in einem viel größeren Ausmaß, als das bei der eigenen Mutter der Fall wäre.
Mich würde noch interessieren, was mit den Lebenspartnern der Frauen los ist. Z.B. im Ausgangsfall, kann der nichts zum Unterhalt beisteuern? Und für Alleinstehende gibt es viel Unterstützung, mit der man zumindest das erste Jahr überbrücken kann, ohne das Kind mit 5 Monaten abgeben zu müssen.
K.

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19. Mai 2005 um 22:01
In Antwort auf mica_12372715

Nee ruhig hörst du dich nicht an...
aber ehrlich gesagt ist die Zeit vorbei, dass Mami zu Hause bleibt. Gott bin ich froh, dass ich nicht wie in den 50er Jahren leben muss - ich bin auch unabhängig. Ich k a n n - muss jetzt aber nicht - für mich selbst u n d meinen Kleinen sorgen! Das ist fantastisch!
Ausserdem habe ich wirklich Möglichkeiten, Geld zu verdienen (ob's klappt andere Frage), aber das würde mir Spass machen und: ich müßte nicht putzen gehen! Die Sorge habe ich erst einmal nicht und mir ist das wichtig!
Dann finde ich toll, wenn ich meinen Kleinen mal zu meiner Arbeitsstelle mitnehme - gibt viel zu sehen und ich glaube, er freut sich bestimmt, was seine Mama alles so drauf hat - das machen sie doch alle!
Ich freue mich drauf, ihm das alles zu zeigen!
Deshalb: junge kluge, vielseitige Mütter, auch berufstätige, sind i.A. ausgeglichener!
In diesem Sinne

@himmel
Was Du da geschrieben hast finde ich ja auch alles richtig. Natürlich ist es schön, wenn eine Frau arbeiten gehen kann und finanziell unabhängig ist. Es ist auch schön, wenn das Kind sich den Arbeitsplatz ansehen kann...
Aber man bzw. frau sollte da doch differenzieren. Es geht hier um ein 5 Monate altes Baby, welches im Normalfall von der Mutter noch gestillt wird. Und das soll den ganzen Tag abgeschoben werden?! Ich finde es nur grausam.
Ich habe auch gearbeitet als meine Tochter 2 war, allerdings nur stundenweise. Mein Mann war dann bei ihr, was ja auch durchaus o.k. war. Sie haben mich auch manchmal besucht, was aber jedesmal mit Tränen endete, weil die Kleine gar nicht verstehen konnte, dass die Mama jetzt da bleibt.
Ich mag da jetzt auch gar nicht mehr drüber diskutieren, denn ich glaube ihr wollt mich nicht verstehen.
Arme Kinder!
Pipi

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19. Mai 2005 um 22:02
In Antwort auf omid_12083546

@ pipi
ich bin vollkommen deiner Meinung. Die Kinder leiden darunter, wenn sie vorzeitig in Kitas etc. gehen müssen. Z.B. gestern war wieder ein lebendiges Beispiel in meinem Kindergarten gegeben. Die Erzieherinnen finde ich wirklich nett und sie besitzen eine natürliche Herzlichkeit, nehmen die Kinder auch in den Arm etc. etc. Alles prima, jedoch, gestern hat sich ein Mädchen die Lippe aufgeschlagen- drei Jahre- und die Erzieherin war damit beschäftigt, ihr die Lippe zu kühlen. Klar, hat sie das Mädchen beruhigt, aber nicht so herzlich, wie ich es mit meinem Sohn tue, wenn er sich wehmacht. Nicht, daß sie nicht lieb war etc., aber man merkte eben deutlich, das war nicht die Mami, die da zu Hilfe eilt. Das konnte ich schon mehrmals beobachten, die Kinder bleiben in ihrem Kummer doch allein. Bei dreijährigen Kindern ist das vielleicht nicht mehr ganz soo schlimm, obwohl ich mir da auch etwas anderes wünschen würde, aber was ist mit den noch Kleineren, was ist da, wenn etwas passiert und sie werden mit ihrem Kummer, den sie ja noch viel weniger artikulieren können, alleine gelassen, bzw. in einem viel größeren Ausmaß, als das bei der eigenen Mutter der Fall wäre.
Mich würde noch interessieren, was mit den Lebenspartnern der Frauen los ist. Z.B. im Ausgangsfall, kann der nichts zum Unterhalt beisteuern? Und für Alleinstehende gibt es viel Unterstützung, mit der man zumindest das erste Jahr überbrücken kann, ohne das Kind mit 5 Monaten abgeben zu müssen.
K.

@kalani
Vielen Dank, dass wenigstens Du meine Meinung vertrittst!
LG Pipi

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19. Mai 2005 um 22:24
In Antwort auf mica_12372715

Ziemlich weit ausgeholt,
hast du da - darauf möchte ich jetzt nicht ausgehen. Aber ich mag keine träumerischen Darstellung, die mit der Realität nichts aber auch gar nichts zu tun haben, um zu zeigen, wie toll man als Mutter sein kann und wie wunderbar alles ist.
Glaubst du ehrlich, dass Frauen, die zu Hause sind jeden Tag gleiche Lust auf ihr Baby, jeden Tag gut gelaunt , nicht gestresst, niemals frustriert sind? Es gibt noch andere Bindungen im Leben, die auch wichtig sind - klar so ein kleines Würmchen bekommt das meiste ab davon.
Aber ich möchte z.B. eine gut gelaunte Frau/Mutter sein und bleiben und vor allen Dingen : ausgeglichen!
Aber dafür tue ich auch etwas und wem kommt es zugute?
Meinem Kleinen, das sehe ich jeden Tag - wir haben (zur Zeit) sehr viel Spass zusammen und machen richtig tolle TAge! Ich hoffe ihm gefällt's - das nur dazu!

Grüsse

Wieso??
ist das weit ausgeholt? Ich habe bloß einen ziemlich anerkannten Kinderpsychologen zitiert.
Arbeitest du jeden Tag 8 Stunden? Wieviel Zeit bleibt dann für dein Kind. Ich halte das Argument- das generelle- daß arbeitende Mütter dann ausgeglichener sind schlicht und einfach für einen Mythos. Wie ausgeruht kann man nach einem 8Stunden Tag sein?? Und ist es dann garantiert, daß man in der verbleibenden Zeit bester Laune ist?? Was ist, wenn diese ausgeglichene arbeitende Mutter aber abends gestreßt ist, z.B. weil im Job nämlich auch nicht immer alles super läuft, weil man da gerade heutzutage einem großen Druck ausgesetzt ist. Wie also, wenn man dann auch noch die kostbare wenige Zeit genervt ist? Natürlich hat man auch mal schlechte Laune etc., wenn man die ganze Zeit um das Kind herum ist, aber da hat man Zeit während des Tages das Miese wieder gutzumachen.
Mein Schlußwort zu dem Thema ist: wer Kinder hat, sollte sich Zeit für sie nehmen und sich dessen bewußt sein, daß in den ersten Jahren einfach nicht alles gleichzeitig realisierbar ist.
K.

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20. Mai 2005 um 1:25
In Antwort auf omid_12083546

Wieso??
ist das weit ausgeholt? Ich habe bloß einen ziemlich anerkannten Kinderpsychologen zitiert.
Arbeitest du jeden Tag 8 Stunden? Wieviel Zeit bleibt dann für dein Kind. Ich halte das Argument- das generelle- daß arbeitende Mütter dann ausgeglichener sind schlicht und einfach für einen Mythos. Wie ausgeruht kann man nach einem 8Stunden Tag sein?? Und ist es dann garantiert, daß man in der verbleibenden Zeit bester Laune ist?? Was ist, wenn diese ausgeglichene arbeitende Mutter aber abends gestreßt ist, z.B. weil im Job nämlich auch nicht immer alles super läuft, weil man da gerade heutzutage einem großen Druck ausgesetzt ist. Wie also, wenn man dann auch noch die kostbare wenige Zeit genervt ist? Natürlich hat man auch mal schlechte Laune etc., wenn man die ganze Zeit um das Kind herum ist, aber da hat man Zeit während des Tages das Miese wieder gutzumachen.
Mein Schlußwort zu dem Thema ist: wer Kinder hat, sollte sich Zeit für sie nehmen und sich dessen bewußt sein, daß in den ersten Jahren einfach nicht alles gleichzeitig realisierbar ist.
K.

Diese Diskussion ist immer wieder toll!
Kalani, der von dir beschriebene Text des Kinderpsychologen sagt überhaupt nichts über die tatsächliche, die reele Zeit aus, die man mit seinem Kind verbringt, sollte man einer Arbeit nachgehen. Es geht hier vielmehr um die Zeitqualität. Und die ist nicht gleich Zeitquantität. Dies ist ein Unterschied. Außerdem kann ich auch nicht damit einverstanden sein, dass es falsch ist, sein Kind zu fördern. Ein Kind muss gefördert werden, allerdings nicht unter Druck, sondern seinen Interessen und seinem Wohlbefinden entsprechend. Wer hier z.B. Babyschwimmen verteufelt, hat wohl ein kleines Problem, das macht den Kleinen in der Regel sehr großen Spaß. Im Übrigen würde ich an deiner Stelle alles so genannten wissenschaftlichen Ergüsse mit Vorsicht genießen. Es gibt genauso genügend Studien, die belegen, dass Kinder, die mit 1 oder 2 Jahren in die Kita kommen, nicht nur sozial intelligenter sind als Gleichaltrige (was logisch ist, weil sie sich ihrer Umwelt früher stellen müssen, lernen müssen, mit anderen auszukommen und auch auf sie und nicht nur sich selbst zu achten) sondern dass Kita-Kinder auch in ihrer absoluten Intelligenz ihren häuslichen Zeitgenossen um Monate und mehr voraus sind. So z.B. sind die sprachlichen Fähigkeiten eines Kindes, das früh in die Kita kam, viel besser entwickelt. Im Grunde ist dies auch wiederum logisch, denn wenn ich mich durchsetzen muss, muss ich auch schneller lernen, wie ich das tun kann. Nämlich mit meinem Verstand. Und selbständiger sind diese Kinder auch. Auch dies ist nachvollziehbar. Was jedoch laut solcher Studien nicht belegt ist: Dass Kita-Kinder ein emotionales Defizit haben.
Ich habe wieder angefangen zu arbeiten (Vollzeit), als mein Kind 1 Jahr alt war. Gewissensbisse hat man erst einmal, die gehen aber nach einigen Wochen weg, wenn man sieht, dass es dem Kind gut tut, dort zu sein. Ich muss gestehen, ich bin eine der Mütter, die aus egoistischen Gründen wieder angefangen haben zu arbeiten, weil mir nach einigen Monaten die Decke auf den Kopf fiel und ich das Gefühl hatte zu verblöden. In der Babygruppe, in der ich war, ging es den meisten Frauen so. Dieses Gefühl macht einen - um es mal aus meiner Erfahrung zu sagen - alles andere als ausgeglichen. Man langweilt sich und ist dadurch genervt. Man hat das Gefühl, man ist praktisch wertlos, nur noch wertig als Mutter, nicht jedoch als ganzer Mensch mit eigenen Zielen und Wünschen. Ausschließlich Kind und Haushalt ist nicht jederfraus Sache. Ich wusste dies schon, bevor meine Süße kam. Und trotzdem wollte ich mein Kind. Weil ich nicht verstehen kann, warum nicht beides gehen soll. Natürlich ist man manchmal müde, wenn man nach Hause kommt. Aber man ist mit sich selbst zufrieden, und das überträgt sich auf das - sehr feinfühlige - Kind. Natürlich muss man sich dann erst einmal zwei oder drei Stunden selbst vergessen zugunsten des Kindes, aber darauf hat es auch ein Recht. Die Zeit zuhause ist die Zeit des Kindes, egal wie müde man ist. Muße hat man als arbeitende Mutter in jedem Fall. Man könnte noch weiter gehen: Eine arbeitende Mutter schätzt die Zeit mit dem Kind möglicherweise noch mehr, weil es für sie eben nicht nur selbstverständlich ist, ständig um das Kind zu sein. Ergo versucht man, aus der wenigen Zeit etwas schönes zu machen.

Zum Glück habe ich keine Probleme in meinem Umfeld mit der Tatsache, dass ich arbeite. Das wird sogar von vielen bewundert. Wenn es aber anders wäre, wäre es mir auch egal. Ich selbst nämlich zeige nicht mit dem Finger auf andere, die es anders machen. Jede Frau soll dies selbst entscheiden, nicht aufgrund von Studien und psychologischen Meinungsmachen, sondern alleine durch ihr Bauchgefühl. Ob es sie und das Kind glücklich machen würde, das ist es doch, was zählt. Vielleicht sind die Gewissensbisse zu stark, dann sollte man es lassen, weil das Kind dann mitleidet. Oder das Kind ist eher von der Natur, dass man das Gefühl hat, es würde unglücklich. Auch das gibt es sicherlich. Ein bisschen Intuition hat jeder Mensch, und auf die sollte er in solchen Entscheidungen hören.

Ich finde es ziemlich unverschämt, was ich hier in dieser Diskussion schon gelesen habe. Zum Teil ist dies harsche Polemik, einseitig geführte Argumentationsweise.

1. ist es schlichtweg falsch, dass eine in Vollzeit arbeitende Mutter nicht die Fortschritte ihres Kindes bemerkt. Laufen lernen, sprechen, zählen, alles kriegt die sogenannte Rabenmutter mit und freut sich genauso wie die Hausfrau darüber.

2. ist es auch nicht richtig, dass Hausfrauen mehr Zeit für ihre Kinder erübrigen, ich meine damit: Zeitqualität. Eine Hausfrau ist oft damit beschäftigt, alles im Haushalt paletti zu halten, zu kochen and whatsoever. Am Ende sind es netto wohl auch nur 3 Stunden Zuwendung, insofern also genau so viel wie bei einer arbeitenden Mutter. Letztere nimmt sich diese Zeit aber am Stück ohne Unterbrechnung. Mag sein, dass der Haushalt manchmal darunter leidet, und hier und da immer mal was im Argen liegt, so ist es bei uns, wo der Staub gerne mal länger liegen kann. Aber dem Kind geht es davon auch nicht schlechter, gelle? Es geht immer um Prioritätensetzung.

Gut ist immer das, was man aus etwas macht. Gut ist nicht der Gedankengang oder der Lebensstil an sich.

LG
Ete

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20. Mai 2005 um 7:14
In Antwort auf easter_12632929

Diese Diskussion ist immer wieder toll!
Kalani, der von dir beschriebene Text des Kinderpsychologen sagt überhaupt nichts über die tatsächliche, die reele Zeit aus, die man mit seinem Kind verbringt, sollte man einer Arbeit nachgehen. Es geht hier vielmehr um die Zeitqualität. Und die ist nicht gleich Zeitquantität. Dies ist ein Unterschied. Außerdem kann ich auch nicht damit einverstanden sein, dass es falsch ist, sein Kind zu fördern. Ein Kind muss gefördert werden, allerdings nicht unter Druck, sondern seinen Interessen und seinem Wohlbefinden entsprechend. Wer hier z.B. Babyschwimmen verteufelt, hat wohl ein kleines Problem, das macht den Kleinen in der Regel sehr großen Spaß. Im Übrigen würde ich an deiner Stelle alles so genannten wissenschaftlichen Ergüsse mit Vorsicht genießen. Es gibt genauso genügend Studien, die belegen, dass Kinder, die mit 1 oder 2 Jahren in die Kita kommen, nicht nur sozial intelligenter sind als Gleichaltrige (was logisch ist, weil sie sich ihrer Umwelt früher stellen müssen, lernen müssen, mit anderen auszukommen und auch auf sie und nicht nur sich selbst zu achten) sondern dass Kita-Kinder auch in ihrer absoluten Intelligenz ihren häuslichen Zeitgenossen um Monate und mehr voraus sind. So z.B. sind die sprachlichen Fähigkeiten eines Kindes, das früh in die Kita kam, viel besser entwickelt. Im Grunde ist dies auch wiederum logisch, denn wenn ich mich durchsetzen muss, muss ich auch schneller lernen, wie ich das tun kann. Nämlich mit meinem Verstand. Und selbständiger sind diese Kinder auch. Auch dies ist nachvollziehbar. Was jedoch laut solcher Studien nicht belegt ist: Dass Kita-Kinder ein emotionales Defizit haben.
Ich habe wieder angefangen zu arbeiten (Vollzeit), als mein Kind 1 Jahr alt war. Gewissensbisse hat man erst einmal, die gehen aber nach einigen Wochen weg, wenn man sieht, dass es dem Kind gut tut, dort zu sein. Ich muss gestehen, ich bin eine der Mütter, die aus egoistischen Gründen wieder angefangen haben zu arbeiten, weil mir nach einigen Monaten die Decke auf den Kopf fiel und ich das Gefühl hatte zu verblöden. In der Babygruppe, in der ich war, ging es den meisten Frauen so. Dieses Gefühl macht einen - um es mal aus meiner Erfahrung zu sagen - alles andere als ausgeglichen. Man langweilt sich und ist dadurch genervt. Man hat das Gefühl, man ist praktisch wertlos, nur noch wertig als Mutter, nicht jedoch als ganzer Mensch mit eigenen Zielen und Wünschen. Ausschließlich Kind und Haushalt ist nicht jederfraus Sache. Ich wusste dies schon, bevor meine Süße kam. Und trotzdem wollte ich mein Kind. Weil ich nicht verstehen kann, warum nicht beides gehen soll. Natürlich ist man manchmal müde, wenn man nach Hause kommt. Aber man ist mit sich selbst zufrieden, und das überträgt sich auf das - sehr feinfühlige - Kind. Natürlich muss man sich dann erst einmal zwei oder drei Stunden selbst vergessen zugunsten des Kindes, aber darauf hat es auch ein Recht. Die Zeit zuhause ist die Zeit des Kindes, egal wie müde man ist. Muße hat man als arbeitende Mutter in jedem Fall. Man könnte noch weiter gehen: Eine arbeitende Mutter schätzt die Zeit mit dem Kind möglicherweise noch mehr, weil es für sie eben nicht nur selbstverständlich ist, ständig um das Kind zu sein. Ergo versucht man, aus der wenigen Zeit etwas schönes zu machen.

Zum Glück habe ich keine Probleme in meinem Umfeld mit der Tatsache, dass ich arbeite. Das wird sogar von vielen bewundert. Wenn es aber anders wäre, wäre es mir auch egal. Ich selbst nämlich zeige nicht mit dem Finger auf andere, die es anders machen. Jede Frau soll dies selbst entscheiden, nicht aufgrund von Studien und psychologischen Meinungsmachen, sondern alleine durch ihr Bauchgefühl. Ob es sie und das Kind glücklich machen würde, das ist es doch, was zählt. Vielleicht sind die Gewissensbisse zu stark, dann sollte man es lassen, weil das Kind dann mitleidet. Oder das Kind ist eher von der Natur, dass man das Gefühl hat, es würde unglücklich. Auch das gibt es sicherlich. Ein bisschen Intuition hat jeder Mensch, und auf die sollte er in solchen Entscheidungen hören.

Ich finde es ziemlich unverschämt, was ich hier in dieser Diskussion schon gelesen habe. Zum Teil ist dies harsche Polemik, einseitig geführte Argumentationsweise.

1. ist es schlichtweg falsch, dass eine in Vollzeit arbeitende Mutter nicht die Fortschritte ihres Kindes bemerkt. Laufen lernen, sprechen, zählen, alles kriegt die sogenannte Rabenmutter mit und freut sich genauso wie die Hausfrau darüber.

2. ist es auch nicht richtig, dass Hausfrauen mehr Zeit für ihre Kinder erübrigen, ich meine damit: Zeitqualität. Eine Hausfrau ist oft damit beschäftigt, alles im Haushalt paletti zu halten, zu kochen and whatsoever. Am Ende sind es netto wohl auch nur 3 Stunden Zuwendung, insofern also genau so viel wie bei einer arbeitenden Mutter. Letztere nimmt sich diese Zeit aber am Stück ohne Unterbrechnung. Mag sein, dass der Haushalt manchmal darunter leidet, und hier und da immer mal was im Argen liegt, so ist es bei uns, wo der Staub gerne mal länger liegen kann. Aber dem Kind geht es davon auch nicht schlechter, gelle? Es geht immer um Prioritätensetzung.

Gut ist immer das, was man aus etwas macht. Gut ist nicht der Gedankengang oder der Lebensstil an sich.

LG
Ete

PRIMA!!!
Du sprichst mir aus der Seele!

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20. Mai 2005 um 7:21
In Antwort auf omid_12083546

@ pipi
ich bin vollkommen deiner Meinung. Die Kinder leiden darunter, wenn sie vorzeitig in Kitas etc. gehen müssen. Z.B. gestern war wieder ein lebendiges Beispiel in meinem Kindergarten gegeben. Die Erzieherinnen finde ich wirklich nett und sie besitzen eine natürliche Herzlichkeit, nehmen die Kinder auch in den Arm etc. etc. Alles prima, jedoch, gestern hat sich ein Mädchen die Lippe aufgeschlagen- drei Jahre- und die Erzieherin war damit beschäftigt, ihr die Lippe zu kühlen. Klar, hat sie das Mädchen beruhigt, aber nicht so herzlich, wie ich es mit meinem Sohn tue, wenn er sich wehmacht. Nicht, daß sie nicht lieb war etc., aber man merkte eben deutlich, das war nicht die Mami, die da zu Hilfe eilt. Das konnte ich schon mehrmals beobachten, die Kinder bleiben in ihrem Kummer doch allein. Bei dreijährigen Kindern ist das vielleicht nicht mehr ganz soo schlimm, obwohl ich mir da auch etwas anderes wünschen würde, aber was ist mit den noch Kleineren, was ist da, wenn etwas passiert und sie werden mit ihrem Kummer, den sie ja noch viel weniger artikulieren können, alleine gelassen, bzw. in einem viel größeren Ausmaß, als das bei der eigenen Mutter der Fall wäre.
Mich würde noch interessieren, was mit den Lebenspartnern der Frauen los ist. Z.B. im Ausgangsfall, kann der nichts zum Unterhalt beisteuern? Und für Alleinstehende gibt es viel Unterstützung, mit der man zumindest das erste Jahr überbrücken kann, ohne das Kind mit 5 Monaten abgeben zu müssen.
K.

Nur arbeitslose...
und arbeitsunwillig sollten es doch gestattet werden Kinder zu bekommen andere müßten zwangssterilisiert werden. Man, wenn ich DAS schon höre "wer arbeiten will, soll keine Kinder in die Welt setzen" !!! Guckt ihr eigentlich mal noch etwas aus Eurem Hausfrauen Leben und Haus/Wohnung heraus? Vielleicht würde es Euch mal gut tun Euren Horizont nicht nur auf theoretische Fachbücher zu beschränken.
--> man lebt nicht, um zu arbeiten, sondern man arbeitet um zu leben <-- hat mal eine schlauer Mensch gesagt.

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20. Mai 2005 um 7:59
In Antwort auf flyingkat

Nur arbeitslose...
und arbeitsunwillig sollten es doch gestattet werden Kinder zu bekommen andere müßten zwangssterilisiert werden. Man, wenn ich DAS schon höre "wer arbeiten will, soll keine Kinder in die Welt setzen" !!! Guckt ihr eigentlich mal noch etwas aus Eurem Hausfrauen Leben und Haus/Wohnung heraus? Vielleicht würde es Euch mal gut tun Euren Horizont nicht nur auf theoretische Fachbücher zu beschränken.
--> man lebt nicht, um zu arbeiten, sondern man arbeitet um zu leben <-- hat mal eine schlauer Mensch gesagt.

Brauchst du eine Brille
ich bin berufstätig, seit mein Kind zwei Monate alt ist!!! (Außerdem würde ich an deiner Stelle nicht so arrogant über Hausfrauen reden). Aber ich hätte das eben nicht gemacht, wenn es nicht von zu Hause aus gegangen wäre. Und ich glaube, flyingcat, du hast keine Kinder oder?
Also Diskussion Ende.
K.

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20. Mai 2005 um 9:06
In Antwort auf omid_12083546

Brauchst du eine Brille
ich bin berufstätig, seit mein Kind zwei Monate alt ist!!! (Außerdem würde ich an deiner Stelle nicht so arrogant über Hausfrauen reden). Aber ich hätte das eben nicht gemacht, wenn es nicht von zu Hause aus gegangen wäre. Und ich glaube, flyingcat, du hast keine Kinder oder?
Also Diskussion Ende.
K.

HIHI...
Deine Menschenkenntnis ist auch nicht die beste!!
A) ja, ich habe eine Brille (und nun?)
B) Ich habe nicht arrogant über Hausfrauen (im allgemeinen) geredet sondern über DEINEN und den geistigen Horizont von PIPI.
C) ich bin berufstätig (2 mal) seit Ende des Mutterschutzes

Wieso Diskussion-Ende, Du diskutierst doch nicht, du gehst von DEINEM guten Situation aus, zitierst Theoretiker und beschränkst die ganze Welt auf diese zwei Aspekte. Aber so ist DEIN Leben, das kannst Du nicht auf ALLE anwenden. Und du bist nicht GOTT, Du kannst nicht über andere richten und sie als schlechte Mütter abstempeln oder raten, keine Kinder zu bekommen, für wen hältst Du Dich?

Apropos Ende, dem stimme ich voll zu, da es sinnlos ist auch nur im Ansatz zu versuchen eine Diskussion zu führen, Du artest ja gleich aus, wenn Dir die Argument fehlen und pochst auf DEINEN Theorien herum, ohne auf etwas anderes einzugehen.

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23. Mai 2005 um 11:13
In Antwort auf ssanyu_12043254

@himmel
Was Du da geschrieben hast finde ich ja auch alles richtig. Natürlich ist es schön, wenn eine Frau arbeiten gehen kann und finanziell unabhängig ist. Es ist auch schön, wenn das Kind sich den Arbeitsplatz ansehen kann...
Aber man bzw. frau sollte da doch differenzieren. Es geht hier um ein 5 Monate altes Baby, welches im Normalfall von der Mutter noch gestillt wird. Und das soll den ganzen Tag abgeschoben werden?! Ich finde es nur grausam.
Ich habe auch gearbeitet als meine Tochter 2 war, allerdings nur stundenweise. Mein Mann war dann bei ihr, was ja auch durchaus o.k. war. Sie haben mich auch manchmal besucht, was aber jedesmal mit Tränen endete, weil die Kleine gar nicht verstehen konnte, dass die Mama jetzt da bleibt.
Ich mag da jetzt auch gar nicht mehr drüber diskutieren, denn ich glaube ihr wollt mich nicht verstehen.
Arme Kinder!
Pipi

Andere Meinung,
habe ich halt. Ich möchte halt keine Gluckenmutti sein. Ich möchte, dass mein Kind viele soziale Kontakte bekommt und herausfindet, wer ihm gut tut und wer nicht. Ich kann nur sagen: bei uns läuft's (hoffentlich bleibt's so) gut, ich freue mich ihn nachher wiederzusehen.
Übrigens wird er bald 4 Monate alt und ich stille ihn voll!
Wenn ich wiederkomme habe ich 200 ml Mamamilch abgepumpt und die kriegt er dann Donnerstag von einer gute Freundin von mir!

In diesem Sinne, ich denke dass du andere Erfahrung gemacht hast und nicht denkst, dass andere Einstellungen auch sehr fruchtbar sein können...
Mach's gut

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