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2 komplett verschiedene fragen, bitte lesen danke

8. Juli 2007 um 22:19 Letzte Antwort: 24. Juli 2007 um 22:08

hallo ich habe mal zwei fragen an mütter mit mindestens 2 jahre alten kindern oder älteren.

1. ab wann kann man kinder in einem juniorbett also ohne gitterstäbe schlafen lassen sodass sie nicht mehr rausfallen, hilft da so ein rausfallschutz oder bringt der nichts?

2. meine tochter hat heftige bockanfälle aus lapalien heraus (bei dedarf erzähle ich gerne mehr) sodass sie auf dem boden liegt den ganzen laden zusammenschreit und dabei ruft, mama geh weg. wie reagiert ihr in solchen situationen besonders wenn sich die kleinen immer wieder weh tun mit ihrem eigenen handeln im bock? wann sind die bockphasen meist vorbei`?

danke fürs lesen.

gruß happy

ps: sie ist 2 jahre alt und ein lebhaftes kind, möchte gerne gefördert werden wie tanzen, singen usw. ...
aber ich liebe sie über alles

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8. Juli 2007 um 22:30

Das Juniorbett wurde bei uns eingeführt,
als unser Sohn aus dem Gitterbett selbst herausgeklettert ist (da konnte er sich auch den Schlafsack selbst aufmachen und ausziehen). Ich denke, es war um den dritten Geburtstag herum.
Als "Rausfallschutz" hatten wir anfangs eine alte Matraze vor dem Juniorbett liegen. Aber auch eine etwas dickere Decke sollte einen möglichen Sturz abmildern. Rausgefallen im Schlaf ist er allerdings nie, nur mal beim Toben.

Zu Bock- und Trotzanfällen würde ich heute bei akutem Bedarf erstmal einen bekannten Erziehungsratgeber zu Rate ziehen. Ich war damals auch ziemlich überfordert. Mein Sohn hat sich zwar nicht selbst verletzt, aber wenn man im Supermarkt die dummen Bemerkungen zum Thema Erziehung von älternen Männern und Frauen ertragen muß, möchte man am liebsten einfach rausgehen und den Einkaufswagen stehen lassen. Nur das man den Inhalt ja auch braucht, sonst wär' man ja nicht mit Trotzkind im Laden.

Ich weiß nur, daß es wieder vorbeigeht - glücklicherweise.

MfG,
andi4hep

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9. Juli 2007 um 8:43
In Antwort auf posie_11901409

Das Juniorbett wurde bei uns eingeführt,
als unser Sohn aus dem Gitterbett selbst herausgeklettert ist (da konnte er sich auch den Schlafsack selbst aufmachen und ausziehen). Ich denke, es war um den dritten Geburtstag herum.
Als "Rausfallschutz" hatten wir anfangs eine alte Matraze vor dem Juniorbett liegen. Aber auch eine etwas dickere Decke sollte einen möglichen Sturz abmildern. Rausgefallen im Schlaf ist er allerdings nie, nur mal beim Toben.

Zu Bock- und Trotzanfällen würde ich heute bei akutem Bedarf erstmal einen bekannten Erziehungsratgeber zu Rate ziehen. Ich war damals auch ziemlich überfordert. Mein Sohn hat sich zwar nicht selbst verletzt, aber wenn man im Supermarkt die dummen Bemerkungen zum Thema Erziehung von älternen Männern und Frauen ertragen muß, möchte man am liebsten einfach rausgehen und den Einkaufswagen stehen lassen. Nur das man den Inhalt ja auch braucht, sonst wär' man ja nicht mit Trotzkind im Laden.

Ich weiß nur, daß es wieder vorbeigeht - glücklicherweise.

MfG,
andi4hep

Juniorbett
also zu anfällen weiss ich leider nichts, zum thema juniorbett: unsere kleine hat mit anfang 2 im normalen bett geschlafen und ist nie rausgefallen, wie gerade erwähnt lediglich beim spielen...

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9. Juli 2007 um 15:54

Hi!
Ich war mal auf einem Vortrag von Jan Uwe Rogge (Erziehungsberater und Autor). Er erzählte in seinem Vortrag auch von der Situation wie ein Kind sich regelmäßig im Laden auf den Boden schmiß,weil es mal wieder nichts bekam. Alle Leute die dann noch herum stehen und immer mit dem Kopf schütteln ,weil die konsequente Mutter dem Kind nichts süßes kaufen will. Er hat gesagt er hätte in einer Beratungsstunde der Mutter gesagt,sie solle sich mal zu dem Kind auf den Boden schmeißen und mit wüten. Der Mutter war das zwar super peinlich aber sie hat es gemacht. Das Kind soll aufgestanden sein und an seiner Mutter vorbei aus dem Laden " Komm Mama du bist ja peinlich" Ich weiß nicht ob es stimmt,aber wenns so klappt wäre es einen Versuch wert. Allerdings war das Kind vielleicht auch älter als deins. Ich würde an deiner Stelle auch weiterhin konsequent bleiben. Vielleicht stellst du deinem Kind beim nächsten Mal auch einfach die Frage "Bist du jetzt fertig?Können wir dann gehen?"

Gruß
Sternchen

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9. Juli 2007 um 18:35

Hallo
danke für die vielen antworten.
also ich habe mit den bockphasen gelernt umzugehen, jetzt sehe ich das auch locker weil alle anderen versuche gescheitert sind.

und wegen dem anderen thema. sie ist im bett auch sehr lebhaft und bewegt sich viel, daher überlege ich immer noch wann ich anfange. die 2 gitterstäbe rausnehmen, habe ich schonmal versucht allerdings kommt sie dann stundennlange wieder raus und nach 9 tagen habe ich es aufgegeben und die wieder reingemacht. wie soll man das schaffen das sie im bett bleiben?

gruß happy

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10. Juli 2007 um 7:25

Guten morgen!
ich hab mal gelesen, dass man sein kind mit einer völlig unerwarteten aktion "ablenken" überraschen muss. so, wie bei dem - dazuschmeißen und auch brüllen...

wenn das kind z.B. schreit, kann man ihm ganz unerwartet was in die hand drücken und sagen - halt mal. oder so ähnlich. dann reagiert man für das kind völlig unerwartet und in dem augenblick vergisst es, dass es bockig ist. diesen moment kann man ausnutzen um das kind wieder "runter zu holen."

hoffe, das bringt dir was.

lg

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11. Juli 2007 um 11:42

Hallo
Meine Tochter ist jetzt 2 1/2 Jahre und wir haben das Gitterbett vor ca. 4 Wochen zum Juniorbett (mit Rausfallschutz) umgebaut. Vor dem Umbau hat sie immer versucht rauszuklettern oder sich vorn in die Ecke gestellt und nach mir gerufen. Seit dem Umbau ist das erledigt - sie weiß das sie raus kann, wenn sie will und damit ist es wohl nicht mehr interressant. Und wenn sie vielleicht doch noch mal aufsteht und in ihrem Zimmer spielt, wäre es für mich auch o.k. Aus ihrem Zimmer gekommen ist sie bisher noch nie und wenn ich nach ihr gesehen hab, lag sie auch immer im Bett.

Was die Bockanfälle angeht, würde ich sie sich einfach austoben lassen. Kleine Kinder haben manchmal ganz schön große Wut und die muss ja auch mal raus. Wir Erwachsenen lassen ja auch mal Dampf ab, nur eben anders. Ich lass meine Tochter dann einfach immer in ihrem Zimmer abreagieren, auch wenn sie mir leid tut, wenn sie so rumschreit. Meistens ist es nach ca. 10 Minuten erledigt und sie kommt wieder, drückt mich und sagt : "Alles wieder gut, Mama"

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11. Juli 2007 um 13:11

Hallo happy
vielleicht kennst du mich ja noch vom anderen Forum: Nach der Geburt:Babies. Lena war im April 2 und ich dachte du sprichst grad von ihr. Sie ist normal ein total liebes, umgängliches und lebhaftes Kind aber ihre Trotzanfälle.......gott, ich denke mir immer, was ich falsch gemacht habe.
Wir essen z.B. Frühstück, mittendrin fängt sie einfach ohne Grund an zu brüllen, oder sie will bei DM die andere Richtung fahren als vorgesehen...egal bei was, sie wirft sich auf den Boden und trotzt. Zuhause bringe ich sie ins Bett, gebe ihr den Schnuller und Lena bleibt 5 min liegen und kommt selber wieder. Unterwegs nehme ich sie und gehe raus.

Zum Bett: Die 2 Gitterstäbe habe ich schon im Frühjahr rausgemacht, sie geht im Dunkeln nicht raus.
Zum umbauen finde ich es aber noch zu früh.
Lg Manu

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11. Juli 2007 um 13:26

Hallo
1. zum Bett unser Sohn ist auch sehr früh aus seinem Bett raus geklettert,und da haben wir es früh umgebaut so mit 2 Jahren,und mit 2 1/2 Jahren hat er sogar ein Hochbett bekommen und er ist bis heute 3 1/2 noch nicht einmal raus gefallen oder runter gefallen von der Leiter also das macht er echt ganz toll!!!
Man muss den Kindern auch mal was zu trauen, wollte ich erst auch nicht einsehen aber mein Mann hat mich dann bequatscht.

2. mit der trotz Phase da braucht man echt sehr gute Nerven und Geduld.
Meiner hat sich im Lidl einfach so auf den Boden geworfen und geschrien ich habe Ihn liegen gelassen, zwar so das ich Ihn noch sehen konnte und es hat geholfen er hat Panik bekommen und ist hinter mir her.Seid dem hat er es nicht mehr gemacht.
Viel erfolg
Liebe Grüße Dani

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24. Juli 2007 um 13:49

Das selbe Problem..
Hallo happygirlmagic,

zu deinem 1.Problem:

mein großer war knapp 3 Jahre als ich wieder ein Kind bekommen habe. Weil wir das Gitterbett für den Kleinen brauchten, durfte er sich ein großes Bett aussuchen und dazu haben wir ein Rausfallschutz gekauft.
Der war in der länger verstellbar und hat super geklappt, bis er selber darauf keine Lust mehr hatte..
Kann ich nur empfehlen!!

zu deinem 2.Problem:

mein Kleiner ist jetzt über 2 jahre alt und hat auch diese tollen Trotzanfälle.
Die Ärztin hat mir geraten zur AWO zu gehen, die haben da kostenlose Kinder- und erziehungsberatung und geben tolle Tips.
Ich ignoriere sein Verhalten und lege ihn in sein Zimmer und wenn er ausgebockt hat, kommt er wieder raus.

LG Katelyn7

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24. Juli 2007 um 22:08

Wollte mich mal wieder melden
also meine tochter schläft seid vorige woche do im umgebauten juniobett und fällt öfters raus nachts, landet weich sind ja nur 5cm vom bett zu weichen decken. sie beschwert sich kaum, entweder grabbelt sie leicht meckernd wieder rein oder bleibt unten liegen. ich kaufte ein plaste rausfallschutz welches fast weggebrochen ist. ich gab es zurück und hab bei ebay eines mit metall gekauft wo in der mitte ein netz ist wie bei reisebetten und hoffe das es damit besser wird.

ich kann mich nicht beschweren was den wechsel zum juniobett angeht, eigentlich ist meine tochter immer etwas kompliziert und schwieriger aber in der hinsicht hatte ich glück, sie kam noch nie aus dem zimmer raus, stand lediglich mal auf und holte was im zimmer aber immer wenn ich hinging brauchte ich nichts zu sagen und sie legte sich wieder hin und kurz gekuschelt bleibt sie liegen.

und was die bockanfälle angeht, ja mal sind die besser mal schlechter. wenn sie bockt und sagt geh weg, ignoriere ich sie. kommt sie allerdings zu mir und versucht mich zu schlagen (dachte die phase sei vorbei), halte ich ihre arme fest und sage nein sowas macht man nicht, die mama macht das auch nicht. dann lasse ich sie los und lasse sie bocken bis sie fertig ist. aber der bock kann schon mal ne weile dauern.

naja kindererziehung wird wohl nie leicht sein lach.

gruß happy

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