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1. Kindergeburtstag nach Trennung

23. Juli 2015 um 13:33

Hallo zusammen!

Ich bin ganz neu hier und möchte mich daher erst einmal vorstellen: Ich bin 31 Jahre alt und habe einen bald vierjährigen Sohn. Sein Vater ist im Januar ausgezogen. Wir streiten uns relativ wenig, er kümmert sich auch zwei Abende die Woche um ihn (er übernachtet dann bei ihm und seiner Oma).

Problematisch ist bisher nur, dass ich ihn meistens daran erinnern muss, wann es für mich günstig wäre, dass er ihn nimmt, von ihm kommt wenig Eigenengament. Wenn ich etwas sage, dass ich finde er könnte mehr machen, kommt außerdem immer das Argument, ich bekäme ja Unterhalt für ihn und hätte damit mehr Geld als er. Ich verstehe zwar den Zusammenhang nicht aber das ist seit rund zwei Monaten sein Totschlagargument. Vor allem bekomme ich das Geld ja nicht für mich sondern für seinen Sohn. Ich breche die Diskussionen meistens an dieser Stelle ab.

Jetzt steht allerdings der 4. Geburtstag an (in einem Monat) und ich habe schon die Einladungskarten gebastelt. Genügend um auch die Familie väterlicherseits einzuladen und habe deshalb mit meinem Exfreund geredet und er meinte, wir sollten getrennt feiern. Das finde ich aber eigentlich total blöd, auch wenn ich nicht jeden in seiner Familie besonders mag. Aber es geht ja nicht um mich sondern um den Kleinen.

Deshalb wollte ich mal euch fragen, wie ihr das so handhabt?

Danke schön!

Liebe Grüße
Anna Banana

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24. Juli 2015 um 8:21

Also ich persönlich
fand und finde man kann den Vater nicht zwingen sich zu kümmern- ich hab mich als alleinerziehend akzeptiert- ich habe meine 3 Kinder praktisch allein erzogen ! Und- klopf mir auf die Schulter- ich finde, ich hab das auch ganz gut gemacht! Inzwischen sind sie alle erwachsen- und meistern ihr Leben ganz ordentlich!
Entgegen andern Behauptungen, der beliebte Spruch zum Beispiel wir können ja Freunde bleiben- das wird nichts! Allein schon aus dem Grund, das man mit seinem Ex-Freund ja nie befreundet war! Schließlich unterscheidet sich eine Beziehung ja sehr von einer Freundschaft! Spätestens wenn neue Partner ins Spiel kommen, klappt die ganze Vernunft zusammen!
Also ich habe das eigentlich immer als Glück angesehen, das sich mein Ex-Mann kaum für seine Kinder interessiert hat! So
konnten wir als Mutter- Kinder -Gespann richtig gut funktionieren! Die Geburtstage habe ich imer nach meinem Gusto gestaltet, er war nie eingeplant- und kam auch meist nur kurz vorbei- das ließ sich immer gut planen!
Einen Kindergeburtstag feiert man doch meist mit vielen Kindern- und es geht an dem Tag ja auch nur ums Geburtstagskind! Ich denk gern an die Geburtstage der Kinder zurück-die waren immer sehr fröhlich und bunt! Ich bin im übrigen seit 9 Jahren mit meinem Mann verheiratet, meine jüngste Tochter hat ihn sich sofort zum Papa erkoren- fehlende Präsenz ist also nicht immer schlecht!

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24. Juli 2015 um 10:56
In Antwort auf edythe_11880871

Also ich persönlich
fand und finde man kann den Vater nicht zwingen sich zu kümmern- ich hab mich als alleinerziehend akzeptiert- ich habe meine 3 Kinder praktisch allein erzogen ! Und- klopf mir auf die Schulter- ich finde, ich hab das auch ganz gut gemacht! Inzwischen sind sie alle erwachsen- und meistern ihr Leben ganz ordentlich!
Entgegen andern Behauptungen, der beliebte Spruch zum Beispiel wir können ja Freunde bleiben- das wird nichts! Allein schon aus dem Grund, das man mit seinem Ex-Freund ja nie befreundet war! Schließlich unterscheidet sich eine Beziehung ja sehr von einer Freundschaft! Spätestens wenn neue Partner ins Spiel kommen, klappt die ganze Vernunft zusammen!
Also ich habe das eigentlich immer als Glück angesehen, das sich mein Ex-Mann kaum für seine Kinder interessiert hat! So
konnten wir als Mutter- Kinder -Gespann richtig gut funktionieren! Die Geburtstage habe ich imer nach meinem Gusto gestaltet, er war nie eingeplant- und kam auch meist nur kurz vorbei- das ließ sich immer gut planen!
Einen Kindergeburtstag feiert man doch meist mit vielen Kindern- und es geht an dem Tag ja auch nur ums Geburtstagskind! Ich denk gern an die Geburtstage der Kinder zurück-die waren immer sehr fröhlich und bunt! Ich bin im übrigen seit 9 Jahren mit meinem Mann verheiratet, meine jüngste Tochter hat ihn sich sofort zum Papa erkoren- fehlende Präsenz ist also nicht immer schlecht!

Joah
Es geht ja nicht um den Kindergeburtstag sondern um den mit der Familie. Da gehört nicht nur der Kindsvater sondern auch Oma/Opa, Tanten väterlicherseits usw dazu.

Und dass man mit seinen Exfreunden nicht befreundet sein kann, würde ich so auch nicht unterschreiben. Ich habe zu meinem ersten Freund ein sehr gutes Verhältnis, wir sind seit mittlerweilen 10 Jahre befreundet. Seine Tochter spielt auch mit meinem Sohn.

Wir haben uns jetzt gestern Abend zusammen gesetzt und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir die Familienfeier an einem neutralen Ort veranstalten. Nicht bei mir und auch nicht bei ihm sondern auf einem Grillplatz. Ich denke dass die Hemmungen auf beiden Seiten sonst zu hoch gewesen wären, zur jeweils anderen Seite nach Hause zu kommen. Es ist ja immer noch ein recht neuer Umstand.

Es ist auch nicht so, dass ich alleine nicht zurecht komme oder dass ich mir wünsche, er käme wieder zurück. Der Kleine hängt einfach sehr an ihm und ich weiß auch dass er an ihm hängt, er kann einfach nur nicht gut planen und organisieren und das hat mich schon immer aufgeregt. Es kann ja eigentlich nicht so schwer sein, sich montags zu melden und zu sagen, hey ich nehme ihn Mittwoch und Samstag

Aber dennoch Danke für deine Antwort.

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25. Juli 2015 um 12:39

Erstmal finde ich das ganz toll
wie ihr bzw. DU das so handhabt und vor allem dass du nach wie vor seine Familie mit einbeziehst. Das macht nicht jeder!
Das mit dem Grillplatz ist ne tolle Lösung und ich drück die Daumen, dass das Wetter mitmacht

Wegen eurer Betreuungs-/Unterhaltssache: wenn man es mal ganz trocken betrachtet, ist es schon richtig was er sagt.
Der Unterhaltspflichtige bezahlt (Barunterhalt), der andere betreut (Naturalunterhalt). Also er bezahlt Dich weil er selbst nicht mehr betreut und dadurch keine (oder kaum) Kosten hat. Wenn er nun aber deutlich öfter betreut als in dieser Berechnung vorgesehen (jedes 2. Wochenende ist ja so die Empfehlung), dann stimmt das Verhältnis tatsächlich niicht mehr.

Aber wie gesagt, ein Kind ist ja mehr als ne trockene Berechnung - aber die Argumentation ist jetzt nicht ganz falsch von ihm.

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25. Juli 2015 um 15:23

Liebe Anna,
diese unangenehmen Situationen kenne ich leider auch. Nachdem man sie das erste mal überwunden hat, wird es irgendwann besser...
Ich finde es auch ganz und gar nicht sinnvoll, den Geburtstag getrennt zu feiern - das macht für ein kleines Kind auch gar keinen Sinn. Und gerade, wenn du sagst, dass ihr recht harmonisch miteinander umgehen könnt, dann gibt es doch keinen Grund, nicht gemeinsam mit der ganzen Familie zu feiern.
Wir haben das auch nach der Trennung getan und der Vater meiner Tochter ist auch immer gleich am Geburtstagsmorgen, wenn sie aufsteht und ihre Geschenke auspackt da - das ist ihr besonders wichtig. Die nächste Hürde kam dann, als ich einen neuen Partner hatte, der dann natürlich auch für meine Tochter eine wichtige Rolle gespielt hat und dann beide Männer am Geburtstagsmorgen oder auch sonst überall dabei sein mussten. Sehr unangenehme Situation anfangs. Mein Ex hat den "Neuen" ziemlich als Rivalen betrachtet und sich dementsprechend verhalten - mittlerweile geht auch das....

Wünsche euch, dass das auch bei euch klappt und alle, aber in erster Linie dein Sohn, zufrieden mit seinem Geburtstag und auch anderen folgenden Festlichkeiten, wie Weihnachten, sein kann.

Liebe Grüße,
V.

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30. Juli 2015 um 13:17

Kommt immer auf die Trennungsumstände an
Hallo Anna!

Auch ich finde es toll, wie ihr bislang mit der Angelegenheit umgeht. Aber ich kann den Vater schon verstehen (bin selber einer und in einer ähnlichen Situation). Es tut schon sehr weh, wenn einem vorgeführt wird, was man verloren hat.

Im übrigen kommt es auch immer auf die Umstände der Trennung an. Bei mir z.B. war es so, daß meine Frau mich betrogen hat und sofort nach meinem Auszug mit den Kindern zu ihrem Liebhaber gezogen ist. Dann hat sie zusammen mit meinen Schwiegereltern unser gemeinsames Haus ausgeräumt und mir nur den Müll dagelassen den sie nicht wollte...

Ich zahle natürlich Unterhalt für meine Kinder und sehe sie (wenn es Madame paßt) auch regelmäßig - aber mich mit denen an einen Tisch setzen und heile Familie feiern? Niemals! Das wäre für mich die Krönung der Verlogenheit. Ich könnte auch nicht dafür garantieren, daß ich nicht bei einer blöden Bemerkung auf den Neuen meiner EX oder meine Schwiegereltern losgehen würde.

Aber wie gesagt: Hut ab, wenn es bei euch anders läuft!

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