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Wie verkraftet man der Verlust der Tochter?

10. Januar um 1:10

Hallo zusammen,es ist wieder mal so ein Abend an dem ich da sitze, weil ich nicht zeitig schlafen kann, da ich oft abends grübel und manchmal auch einfach nicht schlafen will um nicht wieder Alpträume zu haben.Kurzfassung: Ich 34, Tochter 14, lebt bei Tante (Schwester meines Ex-Mannes)Als sie 3 Jahre alt war habe ich meinen Ex-Mann verlassen, total unüberlegt, aber ich war halt jung und dumm und wusste einfach nicht mehr weiter. Da hatte ich die ersten Depressiven Episoden mit Angstzuständen die sich zeigtem indem ich kaum noch die Wohnung verlassen habe, ausser mit der kleinen mal Einkaufen.Naja, seitdem habe ich teilweise erfolgreich Kontakt zu dem Kind gehalten, mal mehr und mal weniger intensiv. Die letzten Jahre bin ich stark in der Depression versunken, habe mich aber nachdem ich meinen damaligen Partner verlassen hatte wieder aufgerappelt und seit da an ca. 4 Jahre regelmässigen Kontakt gehalten, egal wie schlecht es mir ging und es ging mir, da ich erst seit 2 Jahren medikamentös eingestellt bin, teils richtig dreckig.ich habe gehofft, natürlich mit der Zeit von einigen Jahren, eine Beziehung wieder zu dem Kind aufbauen zu können, komplett ohne Erfolg.Mittlerweile haben wir gar kein Kontakt mehr, nachdem sie mich beklaut hat und ich ihr dann sagte, das die auf Grund dessen erstmal keine Geschenke mehr von mir bekommen wird, meinte sie, ja dann bräuchte ich auch nicht mehr kommen.Diese Aussage ihrerseits, auch wenn ich das schon geahnt hatte, war ein Schlag ins Gesicht den ich bis heute nicht verkraften kann. Ich hab sie so geliebt als sie noch ein Baby war, täglich von oben bis unten abgeknutscht, sie sich mit Schokolade vollschmieren lassen oder was auch immer, ich habe immer versucht dem Kind jeden Wunsch zu erfüllen. Aber ich glaube, an dem Tag als ich gegangen bin damals, habe ich sie bereits verloren. Ich habe in der Zeit als es mir nicht gut ging natürlich auch einiges verpasst von ihr. Dann war ich wieder da.. und sie war dann ganz anders.Das sich mich nicht heulend vor Freude empfangen hat ist ja logisch, aber sie akzeptiere mich nach einiger Zeit bei sich, bis der Tag kam, wo ich mich nicht so verhalten habe wie sie wollte... Aufgrund ihres Verhaltens ist sie auch unter Beobachtung des Jugendamtes.Es wird nun immer mehr und mehr in Betracht gezogen, das meine Tochter, wie ihr Vater übrigens, ein Psychopath ist. Daher ihre grobe Art, totale geühlskälte, aggressiven Gelüste.Sie ist so anders... und ich kann mit keinem darüber reden, da es keiner verstehen kann.. es heißt dann die Pupertät.. Nein, eben nicht, klar steckt sie sicherlich mitten drin, aber das ist keine Erklärung für Sachen die sie getan hat und nie Reue empfunden hat oder als ihr Hase starb, fragte die Tante ob die das tier gemeinsam im Garten vergraben sollen und bisschen Blümchen drauf.. Was sagte sie? Nö, werf einfach in die Tonne. Würde das ein normales Kind sagen? Ein Kind das normalerweise ein Haustier hat, liebt das Tier doch. Ihr Cousang hatte ein schreckliches Erlebnis wobei er sogar stark verletzt wurde, sie hing fast jedes Wochenende mit ihm ab, haben zusammen gespielt, sah alles "normal" aus. Als ich ihr mal schrieb wie furchtbar das wäre was ihm passiert ist, meinte sie nur ach geht, find das gar nicht so schlimm.. In seiner Schulklasse dreht ein Jung durch und fuchtelte mit einem Messer rum und verletzte den Cousang dabei, der war so fertig danach das er sogar für einige Tage in die Psychatrie musste... Ich hab geweint für den Jungen und meine Tochter? Weiter am Handy gezockt und mir ihre neuen Charakter da gezeigt, absolut NULL Reaktion.Tja und nun, da sie mich beklaut hatte und damit nicht durchkam und somit nicht bekam was sie wollte, bin ich von jetzt auf gleich Luft für sie.Egal ob Depression oder nicht, wie soll man so was verkraften?Ich träume oft davon das ich sie im Traum suche, sie ist einfach weg und ich suche, weinend, wie eine Irre nach ihr, manchmal finde ich sie und muss mit ihr fliehen, wovor auch immer.Im letzten Traum ist sie einfach immer wieder verschwunden, dann war sie kurz da, dann wieder verschwunden das mehrmals. Immer wieder dieser extreme Verlustschmerz und die Angst sie nie mehr zu finden. Zu 90% ist sie in meinen Träumen meist noch klein, ungefähr zu der Zeit als ich meinen Ex-Mann verlassen habe.. da war sie 3 Jahre alt.Ganz selten mal ein Traum in dem sie schon groß ist, so selten das ich gerade nicht mal von einem erzählen könnte.Ich bin zur Zeit auch in Therapie und habe da das Thema auch schon angesprochen aber so wirklich konnte mir die Dame bis jetzt in der Hinsicht auch nicht helfen.Nach so vielen Jahren wo ich nun nicht mehr tagtäglich bei ihr war, hatte ich akzeptiert, "der Papa zu sein, der am Wochenende kommt um mit ihr weg zu gehen und sie zu verwöhnen"So wie es halt Papas machen würden, die nicht mehr bei der Mutter und dem Kind leben.Aber sie ist in den letzten Jahren ja auch gar nicht mit mir weg gegangen.Oft hatte ich keine Lust einfach nur für einige Stunden zu ihr zu gehen und da zu hocken.. tja, aber man tut es, in der Hoffnung, das sich irgendwann irgendwas ändert, aber bis zum guten Schluß wollte sie nix machen was ich ihr anbot..Ich habe mittlerweile auch alle Fotoalben von ihr in den Keller gepackt, ich ertrage das nicht und ich sehe auf den Bildern ( vom 0 bis 3 Jahren ) immer das Kind das ich verloren habe und das neue große Kind will mich nicht.Weiß gerade auch nciht mehr was ich noch schreiben soll und frag mich, was wohl schlimmer ist, das Kind "normal" zu verlieren, (es ist gestorben) oder zu wissen das das Kind irgendwo da draußen ist und man weiß, das es dir noch ins Gesicht treten würde, wenn du am Boden liegst, weil du ihm einfach scheißegal bist..

10. Januar um 1:16
In Antwort auf user919

Hallo zusammen,es ist wieder mal so ein Abend an dem ich da sitze, weil ich nicht zeitig schlafen kann, da ich oft abends grübel und manchmal auch einfach nicht schlafen will um nicht wieder Alpträume zu haben.Kurzfassung: Ich 34, Tochter 14, lebt bei Tante (Schwester meines Ex-Mannes)Als sie 3 Jahre alt war habe ich meinen Ex-Mann verlassen, total unüberlegt, aber ich war halt jung und dumm und wusste einfach nicht mehr weiter. Da hatte ich die ersten Depressiven Episoden mit Angstzuständen die sich zeigtem indem ich kaum noch die Wohnung verlassen habe, ausser mit der kleinen mal Einkaufen.Naja, seitdem habe ich teilweise erfolgreich Kontakt zu dem Kind gehalten, mal mehr und mal weniger intensiv. Die letzten Jahre bin ich stark in der Depression versunken, habe mich aber nachdem ich meinen damaligen Partner verlassen hatte wieder aufgerappelt und seit da an ca. 4 Jahre regelmässigen Kontakt gehalten, egal wie schlecht es mir ging und es ging mir, da ich erst seit 2 Jahren medikamentös eingestellt bin, teils richtig dreckig.ich habe gehofft, natürlich mit der Zeit von einigen Jahren, eine Beziehung wieder zu dem Kind aufbauen zu können, komplett ohne Erfolg.Mittlerweile haben wir gar kein Kontakt mehr, nachdem sie mich beklaut hat und ich ihr dann sagte, das die auf Grund dessen erstmal keine Geschenke mehr von mir bekommen wird, meinte sie, ja dann bräuchte ich auch nicht mehr kommen.Diese Aussage ihrerseits, auch wenn ich das schon geahnt hatte, war ein Schlag ins Gesicht den ich bis heute nicht verkraften kann. Ich hab sie so geliebt als sie noch ein Baby war, täglich von oben bis unten abgeknutscht, sie sich mit Schokolade vollschmieren lassen oder was auch immer, ich habe immer versucht dem Kind jeden Wunsch zu erfüllen. Aber ich glaube, an dem Tag als ich gegangen bin damals, habe ich sie bereits verloren. Ich habe in der Zeit als es mir nicht gut ging natürlich auch einiges verpasst von ihr. Dann war ich wieder da.. und sie war dann ganz anders.Das sich mich nicht heulend vor Freude empfangen hat ist ja logisch, aber sie akzeptiere mich nach einiger Zeit bei sich, bis der Tag kam, wo ich mich nicht so verhalten habe wie sie wollte... Aufgrund ihres Verhaltens ist sie auch unter Beobachtung des Jugendamtes.Es wird nun immer mehr und mehr in Betracht gezogen, das meine Tochter, wie ihr Vater übrigens, ein Psychopath ist. Daher ihre grobe Art, totale geühlskälte, aggressiven Gelüste.Sie ist so anders... und ich kann mit keinem darüber reden, da es keiner verstehen kann.. es heißt dann die Pupertät.. Nein, eben nicht, klar steckt sie sicherlich mitten drin, aber das ist keine Erklärung für Sachen die sie getan hat und nie Reue empfunden hat oder als ihr Hase starb, fragte die Tante ob die das tier gemeinsam im Garten vergraben sollen und bisschen Blümchen drauf.. Was sagte sie? Nö, werf einfach in die Tonne. Würde das ein normales Kind sagen? Ein Kind das normalerweise ein Haustier hat, liebt das Tier doch. Ihr Cousang hatte ein schreckliches Erlebnis wobei er sogar stark verletzt wurde, sie hing fast jedes Wochenende mit ihm ab, haben zusammen gespielt, sah alles "normal" aus. Als ich ihr mal schrieb wie furchtbar das wäre was ihm passiert ist, meinte sie nur ach geht, find das gar nicht so schlimm.. In seiner Schulklasse dreht ein Jung durch und fuchtelte mit einem Messer rum und verletzte den Cousang dabei, der war so fertig danach das er sogar für einige Tage in die Psychatrie musste... Ich hab geweint für den Jungen und meine Tochter? Weiter am Handy gezockt und mir ihre neuen Charakter da gezeigt, absolut NULL Reaktion.Tja und nun, da sie mich beklaut hatte und damit nicht durchkam und somit nicht bekam was sie wollte, bin ich von jetzt auf gleich Luft für sie.Egal ob Depression oder nicht, wie soll man so was verkraften?Ich träume oft davon das ich sie im Traum suche, sie ist einfach weg und ich suche, weinend, wie eine Irre nach ihr, manchmal finde ich sie und muss mit ihr fliehen, wovor auch immer.Im letzten Traum ist sie einfach immer wieder verschwunden, dann war sie kurz da, dann wieder verschwunden das mehrmals. Immer wieder dieser extreme Verlustschmerz und die Angst sie nie mehr zu finden. Zu 90% ist sie in meinen Träumen meist noch klein, ungefähr zu der Zeit als ich meinen Ex-Mann verlassen habe.. da war sie 3 Jahre alt.Ganz selten mal ein Traum in dem sie schon groß ist, so selten das ich gerade nicht mal von einem erzählen könnte.Ich bin zur Zeit auch in Therapie und habe da das Thema auch schon angesprochen aber so wirklich konnte mir die Dame bis jetzt in der Hinsicht auch nicht helfen.Nach so vielen Jahren wo ich nun nicht mehr tagtäglich bei ihr war, hatte ich akzeptiert, "der Papa zu sein, der am Wochenende kommt um mit ihr weg zu gehen und sie zu verwöhnen"So wie es halt Papas machen würden, die nicht mehr bei der Mutter und dem Kind leben.Aber sie ist in den letzten Jahren ja auch gar nicht mit mir weg gegangen.Oft hatte ich keine Lust einfach nur für einige Stunden zu ihr zu gehen und da zu hocken.. tja, aber man tut es, in der Hoffnung, das sich irgendwann irgendwas ändert, aber bis zum guten Schluß wollte sie nix machen was ich ihr anbot..Ich habe mittlerweile auch alle Fotoalben von ihr in den Keller gepackt, ich ertrage das nicht und ich sehe auf den Bildern ( vom 0 bis 3 Jahren ) immer das Kind das ich verloren habe und das neue große Kind will mich nicht.Weiß gerade auch nciht mehr was ich noch schreiben soll und frag mich, was wohl schlimmer ist, das Kind "normal" zu verlieren, (es ist gestorben) oder zu wissen das das Kind irgendwo da draußen ist und man weiß, das es dir noch ins Gesicht treten würde, wenn du am Boden liegst, weil du ihm einfach scheißegal bist..

Achso ich bin übrigens die Mutter, falls jemand der Satz: 

""der Papa zu sein, der am Wochenende kommt um mit ihr weg zu gehen und sie zu verwöhnen""

irritieren sollte, meist sind es ja die Väter die dann nicht mehr beim Kind sind und es dann am Wochenende abholen oder besuchen.

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10. Januar um 7:28
In Antwort auf user919

Hallo zusammen,es ist wieder mal so ein Abend an dem ich da sitze, weil ich nicht zeitig schlafen kann, da ich oft abends grübel und manchmal auch einfach nicht schlafen will um nicht wieder Alpträume zu haben.Kurzfassung: Ich 34, Tochter 14, lebt bei Tante (Schwester meines Ex-Mannes)Als sie 3 Jahre alt war habe ich meinen Ex-Mann verlassen, total unüberlegt, aber ich war halt jung und dumm und wusste einfach nicht mehr weiter. Da hatte ich die ersten Depressiven Episoden mit Angstzuständen die sich zeigtem indem ich kaum noch die Wohnung verlassen habe, ausser mit der kleinen mal Einkaufen.Naja, seitdem habe ich teilweise erfolgreich Kontakt zu dem Kind gehalten, mal mehr und mal weniger intensiv. Die letzten Jahre bin ich stark in der Depression versunken, habe mich aber nachdem ich meinen damaligen Partner verlassen hatte wieder aufgerappelt und seit da an ca. 4 Jahre regelmässigen Kontakt gehalten, egal wie schlecht es mir ging und es ging mir, da ich erst seit 2 Jahren medikamentös eingestellt bin, teils richtig dreckig.ich habe gehofft, natürlich mit der Zeit von einigen Jahren, eine Beziehung wieder zu dem Kind aufbauen zu können, komplett ohne Erfolg.Mittlerweile haben wir gar kein Kontakt mehr, nachdem sie mich beklaut hat und ich ihr dann sagte, das die auf Grund dessen erstmal keine Geschenke mehr von mir bekommen wird, meinte sie, ja dann bräuchte ich auch nicht mehr kommen.Diese Aussage ihrerseits, auch wenn ich das schon geahnt hatte, war ein Schlag ins Gesicht den ich bis heute nicht verkraften kann. Ich hab sie so geliebt als sie noch ein Baby war, täglich von oben bis unten abgeknutscht, sie sich mit Schokolade vollschmieren lassen oder was auch immer, ich habe immer versucht dem Kind jeden Wunsch zu erfüllen. Aber ich glaube, an dem Tag als ich gegangen bin damals, habe ich sie bereits verloren. Ich habe in der Zeit als es mir nicht gut ging natürlich auch einiges verpasst von ihr. Dann war ich wieder da.. und sie war dann ganz anders.Das sich mich nicht heulend vor Freude empfangen hat ist ja logisch, aber sie akzeptiere mich nach einiger Zeit bei sich, bis der Tag kam, wo ich mich nicht so verhalten habe wie sie wollte... Aufgrund ihres Verhaltens ist sie auch unter Beobachtung des Jugendamtes.Es wird nun immer mehr und mehr in Betracht gezogen, das meine Tochter, wie ihr Vater übrigens, ein Psychopath ist. Daher ihre grobe Art, totale geühlskälte, aggressiven Gelüste.Sie ist so anders... und ich kann mit keinem darüber reden, da es keiner verstehen kann.. es heißt dann die Pupertät.. Nein, eben nicht, klar steckt sie sicherlich mitten drin, aber das ist keine Erklärung für Sachen die sie getan hat und nie Reue empfunden hat oder als ihr Hase starb, fragte die Tante ob die das tier gemeinsam im Garten vergraben sollen und bisschen Blümchen drauf.. Was sagte sie? Nö, werf einfach in die Tonne. Würde das ein normales Kind sagen? Ein Kind das normalerweise ein Haustier hat, liebt das Tier doch. Ihr Cousang hatte ein schreckliches Erlebnis wobei er sogar stark verletzt wurde, sie hing fast jedes Wochenende mit ihm ab, haben zusammen gespielt, sah alles "normal" aus. Als ich ihr mal schrieb wie furchtbar das wäre was ihm passiert ist, meinte sie nur ach geht, find das gar nicht so schlimm.. In seiner Schulklasse dreht ein Jung durch und fuchtelte mit einem Messer rum und verletzte den Cousang dabei, der war so fertig danach das er sogar für einige Tage in die Psychatrie musste... Ich hab geweint für den Jungen und meine Tochter? Weiter am Handy gezockt und mir ihre neuen Charakter da gezeigt, absolut NULL Reaktion.Tja und nun, da sie mich beklaut hatte und damit nicht durchkam und somit nicht bekam was sie wollte, bin ich von jetzt auf gleich Luft für sie.Egal ob Depression oder nicht, wie soll man so was verkraften?Ich träume oft davon das ich sie im Traum suche, sie ist einfach weg und ich suche, weinend, wie eine Irre nach ihr, manchmal finde ich sie und muss mit ihr fliehen, wovor auch immer.Im letzten Traum ist sie einfach immer wieder verschwunden, dann war sie kurz da, dann wieder verschwunden das mehrmals. Immer wieder dieser extreme Verlustschmerz und die Angst sie nie mehr zu finden. Zu 90% ist sie in meinen Träumen meist noch klein, ungefähr zu der Zeit als ich meinen Ex-Mann verlassen habe.. da war sie 3 Jahre alt.Ganz selten mal ein Traum in dem sie schon groß ist, so selten das ich gerade nicht mal von einem erzählen könnte.Ich bin zur Zeit auch in Therapie und habe da das Thema auch schon angesprochen aber so wirklich konnte mir die Dame bis jetzt in der Hinsicht auch nicht helfen.Nach so vielen Jahren wo ich nun nicht mehr tagtäglich bei ihr war, hatte ich akzeptiert, "der Papa zu sein, der am Wochenende kommt um mit ihr weg zu gehen und sie zu verwöhnen"So wie es halt Papas machen würden, die nicht mehr bei der Mutter und dem Kind leben.Aber sie ist in den letzten Jahren ja auch gar nicht mit mir weg gegangen.Oft hatte ich keine Lust einfach nur für einige Stunden zu ihr zu gehen und da zu hocken.. tja, aber man tut es, in der Hoffnung, das sich irgendwann irgendwas ändert, aber bis zum guten Schluß wollte sie nix machen was ich ihr anbot..Ich habe mittlerweile auch alle Fotoalben von ihr in den Keller gepackt, ich ertrage das nicht und ich sehe auf den Bildern ( vom 0 bis 3 Jahren ) immer das Kind das ich verloren habe und das neue große Kind will mich nicht.Weiß gerade auch nciht mehr was ich noch schreiben soll und frag mich, was wohl schlimmer ist, das Kind "normal" zu verlieren, (es ist gestorben) oder zu wissen das das Kind irgendwo da draußen ist und man weiß, das es dir noch ins Gesicht treten würde, wenn du am Boden liegst, weil du ihm einfach scheißegal bist..

wenn es an dem ist, dass Dein Kind ein psychologisches/psychiatrisches Problem hat, dann gehört es in Behandlung. Das warst Du ja offensichtlich auch und der Vater des Kindes hoffe ich auch. Du solltest den Kontakt aufrecht erhalten. Fändest Du es gut, wenn sich deine Familie oder Freunde von dir abgewandt hätten, nur weil Du in deiner schwierigen Zeit evtl. auch etwas komisch warst? Nein? siehst Du, Dein Kind bestimmt auch nicht. Auch wenn sie es jetzt anders formuliert, ich glaube, sie braucht Dich. Du kannst Deinem Kind keinen Vorwurf machen, wenn sie wirklich krank ist, kann sie ja nichts für ihr Verhalten. Und selbst wenn es "nur" die Pubertät sein sollte, auch da mutieren Kinder gerne mal zu Zombies. Wälze Dich nicht in Selbstmitleid.   

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10. Januar um 8:03

Dass du damals "abgehauen" bist, kann sie dir noch lange übel nehmen. Leider ist es vorbei und nicht zu ändern.
Bedenke bitte, dass sie jetzt (auch wenn ihr guten Kontakt hättet) nicht mehr dieses süßes Mädchen ist, mit Schoko vollgeschmiert, sondern eine heranwachsende junge Frau mit eigenen Meinungen und Bedürfnissen. Und das musst du respektieren!

Manchmal verstehst du ihre Handlungen oder Einstellungen nicht; genauso kann sie sich nicht erklären, warum du so reagierst, und nicht anders... Diese Unterschiede sind nichts ungewöhnliches.

Für mich ist dein richtiges Problem die fehlende Beziehung zu deiner Tochter.
Diese Beziehung kann gut oder schlecht sein, aber bei dir (wie ich das verstehe) gibt es sie einfach nicht. Und da gibt es nicht viel zu machen.

Sei froh, dass sie in ihrer Tante die "Ersatzmutter" gefunden hat; das braucht sie jetzt sehr.
Kannst hoffen, dass sie mit 18-19 auch "erste Fehler" gemacht hat und sich evtl. an dich so erinnert, und sich in deiner Lage zu versetzen versucht... Du kannst sie nicht "an sich ziehen", das muss von ihr kommen, dieser Wunsch. Du sollst nur sicherstellen, dass sie weiß, wo sie dich findet, wenn sie dich brauchen würde (egal wann).

Selbstmitleid ist wirklich falsch; solche Gedanken lösen kein Problem, sondern verschlimmern den Zustand eher.
Mit 34 hast du noch genug Zeit, etwas neues anzufangen. Wie wäre's damit?
Sieh deine Tochter als "ausgezogen" an, und baue deine neue Zukunft auf.

Dein letzter Satz (...weil du ihm einfach scheißegal bist...) gibt bestimmt deine Meinung wieder, ist aber sicherlich falsch. Was du jetzt hast, ist weit besser.

Ich wünsche dir viel Kraft, um diese Zeit durchzustehen.
Mut, neues anzufangen.
Hoffnung, dass sie dich brauchen wird, sucht und findet.
Und Glaube. Wenn nicht an Gott, dann zumindest daran, dass es deinem Mädchen gut geht.
Nicht dir, aber ihr.

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10. Januar um 8:47

Das Mädchen hat eine psychisch kranke Mutter ubd einen kranken Vater.  Sie wurde als Kleinkind von dir verlassen........ natürlich ist sie nicht gesund. Sie bestiehlt und provoziert dich. Sie will wissen, was du erträgt,  bevor du sie wieder verlässt. Sie hat kein Vertrauen. 
Du schreibst , dass ihr Verhalten ein Schlag ins Gesicht ist. Was glaubst du, was dein Verhalten für sie ist ?
Bevor du sie verlässt und ihr weh tust, wird sie dich verlassen und verletzen. Das ist ein Selbstschutz , den sie nicht mal unbedingt bewusst einsetzt. Vielleicht hat sie auch das  Gefühl noch eine Rechnung mit dir offen zu haben und will es dir heimzahlen. Du schreibst,  dass du damals eben jung warst. Das ist sie auch.
Zeig ihr, dass deine Tür und dein Herz immer offen stehen.  Nimm sie erstmal an, wie sie ist. Gewinne ihr Vertrauen zurück. Erst dann kannst du sie erreichen.  Sie jetzt abzustrafen und Geschenke vorenthalten,  muss ihr verrückt vorkommen. ... denn sie ist gestraft für  ihr ganzes Leben.
Sei foh für die Tante, die ihr in den Jahren ein stabile Bezugsperson war als du es nicht sein konntest. Sag deiner Tochter, dass du sie liebst aber mache ihr nicht zum Vorwurf, dass sie ihre Vergangenheit noch nicht verarbeitet hat und dadurch heftig rebelliert und vom Weg abkommt. Ich wünsche dir viel Kraft, Herz und Einfühlungsvermögen, deinem Kind geduldig den Weg und deine Liebe zu zeigen 

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10. Januar um 9:35

Nachtrag:
Deine Überschrift: wie vekraftet man den Verlust der Tochter ?
Umgekehrt kann auch ein Schuh draus werden: wie verkraftet ein kleines Mädchen den Verlust der Mutter ?
Wie sie es verkraftet, zeigt sie dir grade

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10. Januar um 10:02
In Antwort auf ani19671

Nachtrag:
Deine Überschrift: wie vekraftet man den Verlust der Tochter ?
Umgekehrt kann auch ein Schuh draus werden: wie verkraftet ein kleines Mädchen den Verlust der Mutter ?
Wie sie es verkraftet, zeigt sie dir grade

Ihr habt hier wunderbare Kommentare geschrieben. 

Hut ab. 

@Du hast dein Kind mit drei Jahren verlassen. 

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10. Januar um 10:48
In Antwort auf umminti

Ihr habt hier wunderbare Kommentare geschrieben. 

Hut ab. 

@Du hast dein Kind mit drei Jahren verlassen. 

Seitdem ist sehr viel Zeit vergangen. 

Ihr beide habt euch verändert. 
Du kannst immer wieder den Kontakt zu ihr suchen, aber ohne Bedingungen oder große Erwartungen. 

Sicher wird auch sie wissen wollen, wie ihre leibliche Mutter wirklich ist. 

Alles Gute!

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10. Januar um 12:13

Laut ihrer eigenen Aussage, kann sie sich eh an nix mehr erinnern, Papa war halt immer da und irgendwann die Tante. ich habe sie auch mal gefragt ob sie sich nie gefragt hat warum ich gegangen bin, sagte sie Nö, ich hätte schon meine Gründe gehabt...Und ja ich habe die beiden damals verlassen, aber warum will sie dann auch nichts mehr mit ihrem Vater zu tun haben? Auch ihre Tante hat sie schon oft verletzt und so Sachen gesagt wie, ich brauch euch alle eh nicht, ihr seit nur meine Diener.
Es ist nicht so das sie nur zu mir so ist, es sind ihr alle scheißegal.. die Schwester der Tante mit der ich auch gut befreundet war und wo meine Tochter fast täglich abhing in den Ferien, ist vor einem Jahr gestorben und meine Tochter hat nicht mal mit der Wimper gezuckt.

Zitate:

""... natürlich ist sie nicht gesund. Sie bestiehlt und provoziert dich. Sie will wissen, was du erträgt,  bevor du sie wieder verlässt. ""
 
Ich habe sie diesmal nicht verlassen. Sie hat den Kontakt abgebrochen.


""Was glaubst du, was dein Verhalten für sie ist ?""

Es ist ihr egal? Seit dem Kontaktabbruch kam von ihr nichts mehr, ich habe mehrfach versucht sie zu erreichen, da zu sein usw.. 


""Zeig ihr, dass deine Tür und dein Herz immer offen stehen.  Nimm sie erstmal an, wie sie ist. Gewinne ihr Vertrauen zurück. ""

Das habe ich jetzt 4 jahre lang versucht, falls du es nicht gelesen hast ohne Erfolg.
Sie geht mit niemanden eine emotionale Bindung ein.


""Sie jetzt abzustrafen und Geschenke vorenthalten,  muss ihr verrückt vorkommen. ... denn sie ist gestraft für  ihr ganzes Leben.""

Ne, das fand sie einfach scheiße von mir und möchte mich deswegen nicht mehr sehen.
Denkst du etwa ich lasse ihr alles durchgehen, nur weil sie nicht unter optimalen Umständen groß geworden ist??? Ich lass ihr schon vieles durchgehen, aber es gibt Regeln an die sie sich zu halten hat wie jedes andere Kind auch.
Dazu gehört eben nicht lügen und nicht klauen u.a.
Ich rede dann mit der Tante dadrüber und sie spricht dann das Machtwort, da dies ja nicht meine Aufgabe ist.


""Dein letzter Satz (...weil du ihm einfach scheißegal bist...) gibt bestimmt deine Meinung wieder, ist aber sicherlich falsch. Was du jetzt hast, ist weit besser.""

Nein, nicht nur meine Meinung, wenn das nur meine Meinung wäre, warum ist das Kind dann unter Beobachtung vom Jugendamt und in Therapie???
Weil JEDER das sagt. Tante, Papa, Oma, Opa.
Wir alle haben es schon vor einigen Jahren gemerkt, das sie nach ihrem Vater zieht, hofften aber das sie sich mit der Zeit wieder mehr in meine Richtung dreht, vergebens gehofft. 
Und mein Ex-Mann weiß, das es so stimmt wie sie es sagt, sie sagt es ja nie wenn noch alles gut ist, sondern erst, wenn sie einen nicht mehr gebrauchen kann. Und er war als Kind genauso.. er war sogar teilweise noch so, als ich ihn kennenlernte, irgendwann war es ok und fiel auch ziemlich gut, bis die kleine auf die Welt kam, dann war mein Ex-Mann nur noch weg und ich immer alleine mit dem Kind und überfordert.. vor einer Zeit hat er mir mal gesagt, er war immer weg weil er mich los werden wollte, aber nicht genau wusste wie er das anstellen sollte..tja, so oder so hat er bekommen was er wollte.
Er wusste ja, das seine Schwester ihm immer hilft, also hatte er, als ich dann weg war, jemand für das Kind und musste sich weiterhin nicht kümmern.

Bis anfang dieses Jahres wohnten auch noch Tante,Tochter und Vater zusammen. Aber die Tochter wollte schon seit langem das iht Vater geht, nun hat sie ihren Willen kommen...








 

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10. Januar um 12:24

Vielleicht liege ich da falsch. Kann sein.
Aber.
So ein Verhalten kann in ihren Augen die einzige Chance sein, in dieser grausamen Welt zu überleben.
Binde dich nicht an jemand, denn der kann dich jederzeit verlassen.
Zeige keine Gefühle, weil das wird nur ausgenutzt.
Sei hart und gib keine Gnade, denn auch du wirst keine bekommen.


Du meinst, ihr alle, mit Jugendamt und Therapeuten erkennt, was in ihr vorgeht? Echt?

Die Familie hat dem Mädchen gezeigt, wie es geht im Leben. Etwas anderes hat sie nicht gesehen. Und so lebt sie nun jetzt, weil das "normal" ist für sie. Das kannst du nicht mit Bonbons retten, sorry

Was willst du nun? Mitleid? hm...
Lösung? - Arbeite an dir, an deiner Beziehung zum Mädchen, an deinem Leben. Großes, hartes Stück, ja. Ist aber m.E. die einzige Variante.
Oder schmeiß alles hin. Tendierst du innerlich nicht schon dazu?...

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